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Leben der Stimme Ein Versuch über Nähe

1

30,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

22,2/13,2/2,5 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Weiß / Hellbraun

Auflage

1

Originaltitel

Lives of the Voice. An Essay on Closeness

Übersetzt von

Michael Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58826-0

Beschreibung

Rezension

»Ein Bombenbuch!« ("taz FUTURZWEI")
»[Ein] sympathischer und zugleich redlicher Versuch, einem akademischen Leben eine Stimme zu geben, die lustvoll zwischen Einfall, Erkenntnis sowie einzigartigen und trivialen Gefühlen hin- und herhüpft.« ("Frankfurter Rundschau")
»[Eine] Kulturgeschichte der Stimme: von den neuen Medientheorien bis zur platonischen Philosophie ... von der Essayistik Roland Barthes bis zu den biblischen Offenbarungen ... [Ein] kluger Essay ...« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Es ist dieses grundlegene Verhältnis von Nähe, um das es Gumbrecht letztlich geht; das er aus unterschiedlichen Perspektiven anstrahlt und das sein Buch ... so lesenswert macht. « ("Deutschlandfunk")
»Wer ... etwas tiefer über die geheimnisvolle Art und Weise nachdenken möchte, in der Stimmen unser Leben prägen, und dabei nicht vor philosophischer Begrifflichkeit zurückschreckt, wird dieses Buch mit Gewinn lesen.« ("Gehirn & Geist")
»Ein erhellendes, aufschlussreiches und augenöffnendes Buch des großen Sprachkenners.« ("DAS WISSEN DER WELT. Studiosus Intern – Eine Bücherschau")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

22,2/13,2/2,5 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Weiß / Hellbraun

Auflage

1

Originaltitel

Lives of the Voice. An Essay on Closeness

Übersetzt von

Michael Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58826-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Wenn Stimmen lauter sind als Worte

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 14.09.2025

Bewertungsnummer: 2596334

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stimmen sind schon ein verrücktes Ding. Kaum denkt man, man hat sie verstanden, da schwingt irgendwo eine Nuance mit, die man nicht greifen kann. Hans Ulrich Gumbrecht macht genau das zum Thema – und zwar nicht als trockene Uni-Vorlesung, sondern als wilde Denkreise, die manchmal mehr Achterbahn als Autobahn sind. Mal fliegt man durch Philosophie, mal knallt man in die Soziologie und dann plötzlich ein Abstecher in die Theologie. Ich sag’s mal so: Wer hier eine gemütliche Gute-Nacht-Lektüre erwartet, landet eher bei einem gedanklichen Boxkampf mit sich selbst. Das Faszinierende ist, dass Gumbrecht die Stimme nicht einfach als „Schall aus dem Hals“ abstempelt, sondern als echtes Lebewesen im Alltag betrachtet. Dieses Buch macht klar, dass die Stimme nicht nur zum Reden da ist, sondern unser Miteinander, unser Denken und sogar unser Glauben beeinflusst. Und wenn man das so liest, merkt man: verdammt, die Stimme ist eigentlich immer da, auch wenn keiner gerade singt oder ruft. Aber – und das ist der Grund für die vier Sterne – manchmal übertreibt Gumbrecht es mit seinen gedanklichen Loopings. Da sitzt man und denkt: „Okay, jetzt hab ich’s!“ … und schwupps, der nächste Absatz zieht einem wieder den Teppich unter den Füßen weg. Klar, das ist spannend, aber eben auch ein bisschen nervenzehrend, wenn man nicht gerade einen Professorenstuhl unterm Hintern hat. Unterm Strich: ein kluges, vielschichtiges und mutiges Buch, das die Stimme in ein neues Licht setzt und dazu bringt, selbst die eigene Sprechweise mal mit anderen Ohren zu hören. Kein seichtes Blabla, sondern Stoff für Kopf und Bauch. Wer bereit ist, sich von den Wellen der Gedanken treiben zu lassen, wird hier definitiv belohnt.

Wenn Stimmen lauter sind als Worte

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 14.09.2025
Bewertungsnummer: 2596334
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Stimmen sind schon ein verrücktes Ding. Kaum denkt man, man hat sie verstanden, da schwingt irgendwo eine Nuance mit, die man nicht greifen kann. Hans Ulrich Gumbrecht macht genau das zum Thema – und zwar nicht als trockene Uni-Vorlesung, sondern als wilde Denkreise, die manchmal mehr Achterbahn als Autobahn sind. Mal fliegt man durch Philosophie, mal knallt man in die Soziologie und dann plötzlich ein Abstecher in die Theologie. Ich sag’s mal so: Wer hier eine gemütliche Gute-Nacht-Lektüre erwartet, landet eher bei einem gedanklichen Boxkampf mit sich selbst. Das Faszinierende ist, dass Gumbrecht die Stimme nicht einfach als „Schall aus dem Hals“ abstempelt, sondern als echtes Lebewesen im Alltag betrachtet. Dieses Buch macht klar, dass die Stimme nicht nur zum Reden da ist, sondern unser Miteinander, unser Denken und sogar unser Glauben beeinflusst. Und wenn man das so liest, merkt man: verdammt, die Stimme ist eigentlich immer da, auch wenn keiner gerade singt oder ruft. Aber – und das ist der Grund für die vier Sterne – manchmal übertreibt Gumbrecht es mit seinen gedanklichen Loopings. Da sitzt man und denkt: „Okay, jetzt hab ich’s!“ … und schwupps, der nächste Absatz zieht einem wieder den Teppich unter den Füßen weg. Klar, das ist spannend, aber eben auch ein bisschen nervenzehrend, wenn man nicht gerade einen Professorenstuhl unterm Hintern hat. Unterm Strich: ein kluges, vielschichtiges und mutiges Buch, das die Stimme in ein neues Licht setzt und dazu bringt, selbst die eigene Sprechweise mal mit anderen Ohren zu hören. Kein seichtes Blabla, sondern Stoff für Kopf und Bauch. Wer bereit ist, sich von den Wellen der Gedanken treiben zu lassen, wird hier definitiv belohnt.

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