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Wo die Asche blüht Roman | Das neue Buch der internationalen Bestseller-Autorin von »Der Gesang der Berge«

129

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44824

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/3,3 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Terracotta / Ozeanblau

Auflage

2

Originaltitel

Dust Child

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68396-4

Beschreibung

Rezension

»Wer hätte gedacht, dass der Vietnamkrieg mit seinen Verheerungen, in Romanen, Sachbüchern und Filmen vielfach dargestellt, noch einmal ein solch gewaltiges Epos hervorbringen würde.« ("hr2-Hörbuchbestenliste")
»Ein bewegender und authentischer Roman, der dank seiner bildhaften Sprache Land und Leute sowie deren Schicksale zum Leben erweckt.« ("LIFT. Das StuttgartMagazin")
»Eine sehr einfühlsame Geschichte über ein lange vernachlässigtes Thema. Nguyễn Phan Quế Mai beweist wieder, dass sie atmosphärisch dicht und fesselnd schreiben kann ...« ("Belletristik Couch")

Produktdetails

Verkaufsrang

44824

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/3,3 cm

Gewicht

404 g

Farbe

Terracotta / Ozeanblau

Auflage

2

Originaltitel

Dust Child

Übersetzt von

Claudia Feldmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-68396-4

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Veronique

    aus Berlin

    5/5

    02.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Da ich gerade historische Romane sehr liebe hat mich dieses Buch voll und ganz abgeholt. Es ist schön zu lesen und es gibt keine Stelle an der man stockt. Die Autorin hat hier Gefühle und alles was dies weiter mit sich bringt perfekt eingefangen. Ohne groß zu Spoilern möchte ich nur sagen, dass dieses Buch gerade für Menschen die sich für Vietnam in der Zeit des kalten Krieges und wie Menschen ihr Leben geführt haben interessieren, sehr interessant sein. Ich würde mir das Buch sofort kaufen. Kommen wir noch zum Buch selbst. Es ist ein hardcover, schön gestaltet und auch ordentlich schwer. Das Cover ist live noch viel schöner und das kleine Lesezeichen fügt sich perfekt ein. Alles in allem im Gesamtwerk ein super schönes Buch, nicht zu unspannden und schön zu lesen. und einfach nur empfehlenswert. Es gibt keinen Punkt wo man sich langweilt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    19.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Staubkinder vom Krieg hervorgebracht ...

    Ein schwereres Buch, denn es handelt vom Vietnamkrieg. Eigentlich mag ich keine Bücher über Krieg, aber hier haben mich bereits die ersten Seiten gefesselt. Phong lernen wir gleich zu Beginn kennen. Er träumt von Amerika und weiss, sein Vater war Amerikaner: Seine schwarze Haut ist der Beweis dafür. Diesen Traum haben viele sogenannte Amerasier*innen, also Kinder, die aus Beziehungen zwischen amerikanischen Soldaten und vietnamesischen Frauen entsprangen. Doch der Weg zum Glück ist steinig, gepflastert von grossem bürokratischen Aufwand, langen Wartezeiten, Beweisen, die nahezu nicht erbracht werden können. Denn die schwarze Haut reicht als Beweis nicht aus … Auch Trang und Quynhs Geschichte, die während des Vietnamkriegs spielt, liest sich packend, aber auch erschreckend. Und Dans Kampf mit der Vergangenheit während des Krieges ist spürbar. Die Autorin vermag es meisterhaft, alle Ebenen miteinander zu verknüpfen – mit einer Wendung, die ich nicht vorhergesehen habe. Deswegen hat es mich positiv überrascht, wie das Buch endet, und obwohl es sehr schwer ist und der Krieg allgegenwärtig, vermag es Nguyen Phan Que Mai doch, aus diesem düsteren Thema ein Buch voller Hoffnung und Frieden zu schreiben.

  • cherryblue_4

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder überwältigt

    Ich liebe dieses Cover mit dem roten Himel und dem Teich voller Lotusblüten: so anmutig, zart und kraftvoll zugleich. Ich habe schon das vorheriges Buch der Autorin »Der Gesang der Berge« geliebt. Ihr Erzählstil ist so ergreifend und mitreißend; bewegender hat sich kaum eine vietnamesische Autorin gelesen. Ich war so gespannt, welchem Thema sie sich diesmal widmen würde. Der Vietnamkrieg und all die verlorenen Seelen in Vietnams Amüsiermeilen und die Kinder, die daraus entstanden, Amarasier, die doch am allerwenigsten für ihr Schicksal konnten. Verschiedene Perspektiven, die sich diesem Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähern. Nach so vielen Jahren. Und über allem schwebt dieses Damokles-Schwert und die Frage: was wäre wenn all die Väter von ihrern Kindern gewusst hätten? Wären die Geschichten anders ausgegangen?

  • nessabo

    5/5

    10.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unfassbar dichtes, gut recherchiertes, multidimensionales und überwältigend emotionales Buch

    Das Buch war ein überraschendes Highlight, denn eigentlich lese ich nicht so gern Romane mit deutlich historischem Bezug. Konkret zum Vietnamkrieg und der Zeit danach hatte ich beschämend wenig Wissen, aber Nguyễn Phan Quế Mai schafft es, mit viel Eleganz eine enorme Dichte an Fakten in die Handlung einzuflechten. Im Zentrum des Romans steht das Schicksal der Amerasier*innen - die Kinder US-amerikanischer Soldaten und vietnamesischer Frauen. Diese sahen sich nach Ende des Krieges starker Diskriminierung gegenüber, da sie „vom Feind abstammten“. Zu ihrer Unterstützung gab es verschiedene Projekte, die eine Migration in die USA ermöglichen sollten. Die Verfahren wurden aber zunehmend restriktiv und für viele Amerasier*innen schlicht unmöglich, da sie die Identität ihres Vaters meist nicht kannten. „Wo die Asche blüht“ spielt vor allem 1969 und 2016, außerdem auf mehreren Erzählebenen. Wir begleiten 1969 Trang und ihre Schwester Quỳnh, die in armen Verhältnissen leben und aus finanziellen Gründen nach Sài Gòn gehen, um dort als sogenannte Barmädchen zu arbeiten. Wie sich herausstellt, bleibt es jedoch nicht beim Trinken mit amerikanischen Soldaten, sondern umfasst vielmehr auch Prostitution. Auf diesem Wege lernt Trang, die sich den Decknamen Kim gibt, den Hubschrauberpiloten Dan kennen und geht eine Beziehung mit ihm ein, die schließlich in einer Schwangerschaft endet. Dan reist 2016 mit seiner Frau Linda in das heutige Hồ-Chí-Minh-Stadt. Primär, um sich mit seinen Kriegstraumata auseinanderzusetzen, insgeheim aber auch für die Suche nach Kim und dem gemeinsamen Kind. Linda weiß derweil nichts von Dans Affäre während seiner Stationierung in Vietnam. Außerdem begleiten wir den Waisen und Amerasier Phong, wie er ebenfalls 2016 versucht, eine Ausreisegenehmigung zu erhalten und nach der erneuten Absage versucht, seinen amerikanische Vater zu finden. Aufgrund seiner dunklen Haut hat er mit zusätzlicher Diskriminierung zu kämpfen und wünscht sich ein besseres Leben für seine eigene Familie. Ich weiß gar nicht, wie ich meiner Begeisterung für das Buch jemals mit Worten gerecht werden soll! Die Handlung springt zwischen den Charakteren und Zeitebenen mit einer Geschicklichkeit, die Spannung aufbaut, dabei den Faden aber niemals verliert. In dem Buch steckt so unglaublich viel Recherche zum Krieg selbst, aber auch zu den multidimensionalen Schicksalen danach, dass es eine Masse an Wissen vermittelt, ohne je sachbuchartig zu werden. Vor allem aber bin ich zutiefst beeindruckt, mit wie viel Liebe und Detailliertheit Nguyễn Phan Quế Mai ihre Figuren schreibt. Alle Figuren sind einfach so vielschichtig, dass ganz organisch Themen wie Kriegstraumata, Armut, sexuelle Ausbeutung und eine allgemeine Frage nach Verantwortung innerhalb eines schrecklichen Krieges behandelt werden. Besonders Dan reflektiert sein Verhalten als amerikanischer Soldat auf extrem authentische Weise. Zudem fällt auf, wie respektvoll das Buch in Bezug auf vietnamesische Kultur, Sprache sowie buddhistischen Glauben geschrieben ist. Immer wieder werden vietnamesische Begriffe oder ganze Sätze eingebunden und ganz elegant innerhalb der Handlung übersetzt. Keine Fußnoten, Glossare oder hölzerne Übersetzungen, die mich sonst immer sehr aus dem Lesefluss bringen. Ich habe bitterlich geweint, war emotional so gerührt wie selten bei einem Buch, fand die Plottwists großartig und gehe aus der Lektüre mit dem Gefühl, extrem viel gelernt zu haben. Eine absolute (!) Leseempfehlung von mir, bitte lest dieses Buch. Und um es mit den Worten der Autorin abzuschließen: „Möge unser Planet nie wieder einen bewaffneten Konflikt erleben.“

  • nessabo

    5/5

    10.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein unfassbar dichtes, gut…

    Ein unfassbar dichtes, gut recherchiertes, multidimensionales und überwältigend emotionales Buch Das Buch war ein überraschendes Highlight, denn eigentlich lese ich nicht so gern Romane mit deutlich historischem Bezug. Konkret zum Vietnamkrieg und der Zeit danach hatte ich beschämend wenig Wissen, aber Nguyễn Phan Quế Mai schafft es, mit viel Eleganz eine enorme Dichte an Fakten in die Handlung einzuflechten. Im Zentrum des Romans steht das Schicksal der Amerasier*innen - die Kinder US-amerikanischer Soldaten und vietnamesischer Frauen. Diese sahen sich nach Ende des Krieges starker Diskriminierung gegenüber, da sie „vom Feind abstammten“. Zu ihrer Unterstützung gab es verschiedene Projekte, die eine Migration in die USA ermöglichen sollten. Die Verfahren wurden aber zunehmend restriktiv und für viele Amerasier*innen schlicht unmöglich, da sie die Identität ihres Vaters meist nicht kannten. „Wo die Asche blüht“ spielt vor allem 1969 und 2016, außerdem auf mehreren Erzählebenen. Wir begleiten 1969 Trang und ihre Schwester Quỳnh, die in armen Verhältnissen leben und aus finanziellen Gründen nach Sài Gòn gehen, um dort als sogenannte Barmädchen zu arbeiten. Wie sich herausstellt, bleibt es jedoch nicht beim Trinken mit amerikanischen Soldaten, sondern umfasst vielmehr auch Prostitution. Auf diesem Wege lernt Trang, die sich den Decknamen Kim gibt, den Hubschrauberpiloten Dan kennen und geht eine Beziehung mit ihm ein, die schließlich in einer Schwangerschaft endet. Dan reist 2016 mit seiner Frau Linda in das heutige Hồ-Chí-Minh-Stadt. Primär, um sich mit seinen Kriegstraumata auseinanderzusetzen, insgeheim aber auch für die Suche nach Kim und dem gemeinsamen Kind. Linda weiß derweil nichts von Dans Affäre während seiner Stationierung in Vietnam. Außerdem begleiten wir den Waisen und Amerasier Phong, wie er ebenfalls 2016 versucht, eine Ausreisegenehmigung zu erhalten und nach der erneuten Absage versucht, seinen amerikanische Vater zu finden. Aufgrund seiner dunklen Haut hat er mit zusätzlicher Diskriminierung zu kämpfen und wünscht sich ein besseres Leben für seine eigene Familie. Ich weiß gar nicht, wie ich meiner Begeisterung für das Buch jemals mit Worten gerecht werden soll! Die Handlung springt zwischen den Charakteren und Zeitebenen mit einer Geschicklichkeit, die Spannung aufbaut, dabei den Faden aber niemals verliert. In dem Buch steckt so unglaublich viel Recherche zum Krieg selbst, aber auch zu den multidimensionalen Schicksalen danach, dass es eine Masse an Wissen vermittelt, ohne je sachbuchartig zu werden. Vor allem aber bin ich zutiefst beeindruckt, mit wie viel Liebe und Detailliertheit Nguyễn Phan Quế Mai ihre Figuren schreibt. Alle Figuren sind einfach so vielschichtig, dass ganz organisch Themen wie Kriegstraumata, Armut, sexuelle Ausbeutung und eine allgemeine Frage nach Verantwortung innerhalb eines schrecklichen Krieges behandelt werden. Besonders Dan reflektiert sein Verhalten als amerikanischer Soldat auf extrem authentische Weise. Zudem fällt auf, wie respektvoll das Buch in Bezug auf vietnamesische Kultur, Sprache sowie buddhistischen Glauben geschrieben ist. Immer wieder werden vietnamesische Begriffe oder ganze Sätze eingebunden und ganz elegant innerhalb der Handlung übersetzt. Keine Fußnoten, Glossare oder hölzerne Übersetzungen, die mich sonst immer sehr aus dem Lesefluss bringen. Ich habe bitterlich geweint, war emotional so gerührt wie selten bei einem Buch, fand die Plottwists großartig und gehe aus der Lektüre mit dem Gefühl, extrem viel gelernt zu haben. Eine absolute (!) Leseempfehlung von mir, bitte lest dieses Buch. Und um es mit den Worten der Autorin abzuschließen: „Möge unser Planet nie wieder einen bewaffneten Konflikt erleben.“

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    Herad Pfeuffer

    OSIANDER Speyer

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kriegsvermächtnis

    In dieser Geschichte geht es um drei Personnen: eine Vietnamnessin 1969, ein GI 2016 und ein Amerasier, auch 2016. Es geht ums Überleben, PTBS, die Suche der Kinder nach ihren Väter, Schuld und eventuelle Vergebung. Ich war ab und an unsicher, ob mir der Schreibstil an einigen Stellen zu pathetisch klang, doch unterm Strich lernt man etwas von der Geschichte der 'Staub Kinder", werden Taten, wenn auch nur kurz, angesprochen, was mich dann recherieren lässt, um mehr darüber zu erfahren. Und aus diesem Grunde hat mich der Roman überzeugt.

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  • Kind des Feindes

    Rückkehr ins Land der Angst

    Eine unmögliche Entscheidung

    Ein Vogel findet sein Nest

    Die Hitze von Sài Gòn

    Sài-Gòn-Tee

    Ein Hoffnungsschimmer

    Auf der Suche nach der Vergangenheit

    Das Hinterzimmer

    Der Baum der Liebe

    Das Geheimnis

    Die Gefahr des Feuers

    Der Preis der Hoffnung

    Der Lachende Buddha

    Krieg und Frieden

    Wie wird man eine Mutter ?

    Eine Nadel am Grund des Ozeans finden

    Vergangenheit und Zukunft

    Rache und Vergebung

    Süße und Bitterkeit

    Liebe und Ehre

    Nachwort

    Danksagung