Produktbild: Marie ist mein Name

Marie ist mein Name Romanbiographie der ersten volkssprachlichen Dichterin Frankreichs

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18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

590 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7592-2171-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

460

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,2 cm

Gewicht

590 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7592-2171-1

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    14.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein packendes Leseabenteuer, das nachklingt : ))

    Marie de France, die erste volkssprachliche Dichterin Frankreichs, gab es wirklich! Sie hat mich mitgenommen in ihr Leben, ihre Sehnsüchte und Ängste. Und in die Welt des 12.Jahrhunderts: Handel und Händel, der französische Hof, der englische Königshof - verkommen zu einem „Nest von argwöhnischen Eiferern, Speichellec*ern und Verrätern“. Mittendrin eine Dichterin, die sich von einem zornigen Mädchen zu einer reifen Frau entwickelt. Marie rebelliert gegen Unterdrückung und Zwänge, sie versucht der eigenen Stimme zu lauschen, ihrem tiefen Wunsch, volkssprachliche Verse in die Welt zu tragen. Der Autorin ist es gelungen, mir Marie und ihre Zeit in jeder Hinsicht näher zu bringen! Wie schön, derart abtauchen zu können und dabei noch historische Fakten zu erfahren. Der historische Hintergrund ist super gut recherchiert! Respekt! Darüber hinaus bekommt der Leser in kurzen Briefen und Ausdrücken einen Bezug zur damaligen Sprache. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend, witzig und informativ: von solchen Frauenbiografien will ich mehr!

    Im Roman geht es um Marie de France, die erste erste namentlich bekannte französische Autorin, die ihre Texte in Französisch (= Volkssprache) statt Latein (= Gelehrten-/Klerikersprache) schrieb. Sie lebte im 12. Jahrhundert, und die Romanautorin, die Mediävistin Birgit Constant, hat Marie die berühmte Aliénor d’Aquitaine zur Seite gestellt. Mit lebendiger Sprache führt Constant ihr Lesepublikum in eine hervorragend recherchierte mittelalterliche Welt. Zahlreichen Hindernissen zum Trotz verfasst Marie ihre Texte, unter anderem ihre Versnovellen (hier gibt es Kostproben in Anglonormannisch), und erringt in einer männerbestimmten Domäne Erfolg. Übrigens kritisiert nicht nur die Roman-Marie, sondern auch ihr historisches Vorbild die Frauenfeindlichkeit der damaligen Zeit der Minnesänger. Ich habe von Anfang bis Ende mit Marie mitgefiebert und habe mich gefreut, dass sie aus eigener Kraft – und nicht durch die Hilfe eines männlichen Buddys – ihren Weg gegangen ist. Den Roman empfehle ich allen Mittelalter-Fans, Sprachbegeisterten und an berühmten historischen Frauen Interessierten.

  • Nordseekrabbe2502

    5/5

    17.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Marie ist mein Name

    Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit . Sie erzählt die Geschichte von der ersten Volkssprachigen Dichterin Frankreichs. Was eine Geschichte . Ich habe vorher nicht sehr viel von Marie de France der Dichterin gewusst und gelesen. Umso spannender fand ich es jetzt , ihr in dieser Geschichte zu folgen. Und das schafft Birgit mit ihrem einzigartigem Schreibstil . Sie fesselnd den Leser von der ersten Seite an und entführt ihn in die damalige Zeit. Sie schafft es Real und Fiktion wunderbar zu verschmelzen und zu einer wunderbaren spannenden Geschichte werden zu lassen. ( Ich habe mich während des Lesens und danach etwas auf Recherche zu Marie gemacht und es ist nicht viel bekannt von ihr ) und hier kommt die Geschichte von Birgit und man hat das Gefühl , das sie die fehlenden „Puzzleteile „ liefert. Eine unglaubliche Atmosphäre schenkte sie mir beim Lesen und die Emotionen der Protagonisten fast spürbar. Und ich fühlte mich als eine stille Beobachterin , die direkt davor sitzt. Ich war komplett in der Geschichte drinnen und hab alles um mich rum vergessen. Was auch dem geschuldet ist, das die Handlung / Szenen komplett nachvollziehbar waren und detailgetreu waren . Diese Geschichte sollte jeder lesen , der diese Genre / Geschichten aus der damaligen Zeit mag. Ein absolutes Lesevergnügen und 5 Sterne mehr als verdient .

  • Jessi

    5/5

    27.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Marie ai num, si sui de France

    An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Romanbiographien jetzt nicht mein bevorzugtes Genre sind. Da mich die Autorin jedoch bisher nie enttäuscht hat, habe ich erst zum eBook und später zum Taschenbuch gegriffen. Jetzt habe ich das Buch schon einige Tage beendet und fühle mich immer noch nicht in der Lage, alle meine Gedanken zu diesem Buch in Worte fassen zu können. Denn mir hat unglaublich gut gefallen, wie stimmig Fakten und Fiktion hier zusammengeschmolzen sind. Über Marie de France ist nicht viel bekannt und von dem, was wir glauben zu wissen, sind auch noch Teile von unserem Wissen über das 12. Jahrhundert abgeleitet. Also gibt es viele Löcher zu stopfen und ich persönlich finde, dass sich das Ergebnis absolut sehen bzw. lesen lassen kann. Mit ihren Schreibstil schafft Birgit Constant es erneut, besondere Atmosphären zu kreieren und mit (meinen) Emotionen zu spielen. Wie habe ich Jehan gehasst und Yazhid geliebt! Generell waren gerade die Szenen mit ihren Vater so gut geschrieben, dass sie für mich nur schwer erträglich waren. Sie waren so echt, so greifbar, so nachvollziehbar. Und doch ohne Effekthascherei, um das Drama noch künstlich aufzuplustern. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Marie im Laufe des Buches gefallen. Von dem etwas vorlauten, wissensdurstigen, kleinem Mädchen zu einer Frau, die ihren Traum trotz aller Widerstände wahr werden lässt. Zu keiner Zeit hat mich die Sympathie für Marie verlassen. Ihre Reisen haben einen spannenden Eindruck von der Zeit und den Orten vermittelt und waren sehr lebendig geschrieben. Gerade das hat mich sehr gefesselt und mich durch die Seiten fliegen lassen. Es war rundum ein absoluter Lesegenuss. Daher kann ich hier nur meine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen, selbst wenn Romanbiographien vielleicht nicht das bevorzugte Genre ist, wie bei mir. Es lohnt sich. Sehr sogar.

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