Produktbild: Psychopompos

Psychopompos

10

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

184 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Psychopompe

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07329-4

Beschreibung

Rezension

»Amélie Nothomb ist eine Meisterin darin, die dunklen Seiten des Menschen aufzuzeichnen, die Wunden, die wir einander zufügen.«
»Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.«
»Diese kleinen, charmanten und auch bissigen Geschichten der französischen Autorin Amélie Nothomb sind immer wieder ein Lesefest.«
»Nothomb ist eine Spielernatur, ihr Metier sind die Worte. Und sie beherrscht alle Tricks.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.06.2025

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,5/11,8/2 cm

Gewicht

184 g

Farbe

Elfenbein / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Psychopompe

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07329-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Ein literarischer Höhenflug mit Federn und Philosophie

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 05.08.2025

Bewertungsnummer: 2558887

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen mit einem schrägen Grinsen zurücklässt und gleichzeitig den Kopf in philosophische Schleifen zwingt. „Psychopompos“ von Amélie Nothomb ist so ein Ding. Da wird nicht einfach über Vögel geplappert – nein, hier flattern Kraniche, stürzen sich Adler in den Text und Spatzen picken an den Synapsen. Nothomb erzählt von Federn, als wären es magische Schreibfedern, die direkt ins Leben und ins Jenseits kritzeln. Der Blick einer Diplomatentochter auf Japan, China, Bangladesch und Bhutan wirkt wie ein Weltreise-Flugticket für den Kopf, inklusive Kunstflug-Einlage. Jeder Vogel wird zur Metapher, jede Anekdote zum akrobatischen Looping zwischen Leben, Tod und der absurden Kunst, das alles in Worte zu fassen. Wer hier einen schnöden Ornithologie-Kurs erwartet, landet krachend daneben – das ist Poesie auf Speed, philosophisch und federleicht zugleich. Zwischen den Zeilen springt einem Nothombs unverwechselbare Mischung aus Ironie und zarter Melancholie ins Gesicht, so liebevoll, dass man gar nicht anders kann, als sich selbst als flatterhaftes Wesen zu begreifen. Brigitte Grosses Übersetzung trifft diesen Ton perfekt, als hätte sie selbst ein paar Federn gelassen, um diese Sprachschönheit zu weben. Es ist eines dieser Bücher, das sich anfühlt, als würde einem ein Vogel mit einem frechen Zwinkern etwas Entscheidendes zuflüstern – über das Leben, das Sterben und warum Schreiben der schönste aller Flugversuche ist. Selten so elegant in die Absurdität gestürzt worden! Fazit: Wer „Psychopompos“ liest, wird nicht nur Fan von Nothomb, sondern bekommt auch Federn fürs eigene Gedankenfliegen. Ein schräges, kluges Vergnügen mit Langzeitwirkung.

Ein literarischer Höhenflug mit Federn und Philosophie

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 05.08.2025
Bewertungsnummer: 2558887
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen mit einem schrägen Grinsen zurücklässt und gleichzeitig den Kopf in philosophische Schleifen zwingt. „Psychopompos“ von Amélie Nothomb ist so ein Ding. Da wird nicht einfach über Vögel geplappert – nein, hier flattern Kraniche, stürzen sich Adler in den Text und Spatzen picken an den Synapsen. Nothomb erzählt von Federn, als wären es magische Schreibfedern, die direkt ins Leben und ins Jenseits kritzeln. Der Blick einer Diplomatentochter auf Japan, China, Bangladesch und Bhutan wirkt wie ein Weltreise-Flugticket für den Kopf, inklusive Kunstflug-Einlage. Jeder Vogel wird zur Metapher, jede Anekdote zum akrobatischen Looping zwischen Leben, Tod und der absurden Kunst, das alles in Worte zu fassen. Wer hier einen schnöden Ornithologie-Kurs erwartet, landet krachend daneben – das ist Poesie auf Speed, philosophisch und federleicht zugleich. Zwischen den Zeilen springt einem Nothombs unverwechselbare Mischung aus Ironie und zarter Melancholie ins Gesicht, so liebevoll, dass man gar nicht anders kann, als sich selbst als flatterhaftes Wesen zu begreifen. Brigitte Grosses Übersetzung trifft diesen Ton perfekt, als hätte sie selbst ein paar Federn gelassen, um diese Sprachschönheit zu weben. Es ist eines dieser Bücher, das sich anfühlt, als würde einem ein Vogel mit einem frechen Zwinkern etwas Entscheidendes zuflüstern – über das Leben, das Sterben und warum Schreiben der schönste aller Flugversuche ist. Selten so elegant in die Absurdität gestürzt worden! Fazit: Wer „Psychopompos“ liest, wird nicht nur Fan von Nothomb, sondern bekommt auch Federn fürs eigene Gedankenfliegen. Ein schräges, kluges Vergnügen mit Langzeitwirkung.

Kind der Vögel

Kwinsu aus Salzburg am 05.08.2025

Bewertungsnummer: 2558749

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Amélie Nothomb arbeitet in "Psychopompos" ihre eigene Geschichte auf: das Heranwachsen als Botschaftertochter in verschiedenen Ländern, ein traumatisches Erlebnis, das sie fortan nicht nur prägte, sondern fast umbrachte, die Suche nach sich selbst, die Verbindung zu Vögel, der stets anwesende Tod und schließlich ihr Schreiben. Die Autorin war mir bislang unbekannt, nach diesem ergreifenden Selbstportrait, das durch eine philosophische und teils poetische Sprache beeindruckt, möchte ich das rasch ändern. Von der ersten Seite weg zog mich ihre feinfühlige Sprache in den Bann, ihre innige Verbindung zu Vögel, der Genuss diese Tiere zu beobachten, die Versuche Verbindungen mit ihnen aufzubauen, Ähnlichkeiten mit sich selbst zu finden, der große Wunsch und die kindliche Überzeugung eines Tages fliegen zu können - als das kann ich zutiefst nachempfinden. Nebenher ist das Trauma so verheerend, dass sie es nicht beschreiben kann, doch löst sie es anhand ihrer metapherhaften und intensiven Sprache auf und hinterlässt die Lesenden schockiert. Danach sind auch die Vögel nicht mehr von großer Bedeutet, schlichtes Überleben zählt. Nicht all ihre Gedanken sind nachvollziehbar, aber grundsätzlich weiß man, worauf Nothomb hinaus will - sie schenkt den Leser*innen Vertrauen, indem sie ihre Gedankenwelt offenlegt. Die Autorin scheint sich gut auf die unterschiedlichen Kulturen, die sie im Laufe ihrer Kindheit kennenlernte, einlassen zu können, ja auch lieben zu lernen. Im Fokus steht, neben den Vögeln, immer ihr Vater, zu dem sie eine besondere Zuneigung hegt und dem sie am Ende seines Lebens etwas gibt, was sie auch noch nach seinem Tod verbindet. Die Verbindung zum Vater bleibt tief, auch nachdem ihr als Zwölfjährige dieses furchtbare Etwas passiert, das ihr die Liebe zum Meer, den Vögeln und auch zu sich selbst nimmt. Fortan ist sie unsicher, ob sie noch leben möchte, oder doch eher sterben, lange Zeit schwankt sie in einem Stadium zwischendrin. Irgendwann ist sie auf die antike Legende des Psychopompos gestoßen, ein Seelengeleiter, der die Seelen Verstorbener ins Jenseits begleitet und sie fragt sich, ob das ihre Rolle im Leben und im Sterben sein soll. Doch irgendwann weiß sie: ihre Bestimmung ist das Schreiben. Mein Fazit: Psychopompos ist ein ergreifendes Selbstportrait, das nicht nur Vögel, sondern auch die Vater-Tochter-Beziehung und die Beziehung zu sich selbst in den Mittelpunkt setzt. Es ist ein Versuch, sich selbst zu verstehen, das Hin- und Hergerissenwerden zwischen Lebensfreude und Todessehnsucht und ein Trauma durch das eigene Schreiben zu überwinden. Es ist eine Empfehlung an alle, die bereit sind, sich auf philosophische (Selbst-)Erkenntnisse einzulassen und die es nicht stört, dass man vielleicht nicht alles zu hundert Prozent nachvollziehen kann. Die Zerrissenheit und die siegende Liebe zum Leben fühlt mal allemal.

Kind der Vögel

Kwinsu aus Salzburg am 05.08.2025
Bewertungsnummer: 2558749
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Amélie Nothomb arbeitet in "Psychopompos" ihre eigene Geschichte auf: das Heranwachsen als Botschaftertochter in verschiedenen Ländern, ein traumatisches Erlebnis, das sie fortan nicht nur prägte, sondern fast umbrachte, die Suche nach sich selbst, die Verbindung zu Vögel, der stets anwesende Tod und schließlich ihr Schreiben. Die Autorin war mir bislang unbekannt, nach diesem ergreifenden Selbstportrait, das durch eine philosophische und teils poetische Sprache beeindruckt, möchte ich das rasch ändern. Von der ersten Seite weg zog mich ihre feinfühlige Sprache in den Bann, ihre innige Verbindung zu Vögel, der Genuss diese Tiere zu beobachten, die Versuche Verbindungen mit ihnen aufzubauen, Ähnlichkeiten mit sich selbst zu finden, der große Wunsch und die kindliche Überzeugung eines Tages fliegen zu können - als das kann ich zutiefst nachempfinden. Nebenher ist das Trauma so verheerend, dass sie es nicht beschreiben kann, doch löst sie es anhand ihrer metapherhaften und intensiven Sprache auf und hinterlässt die Lesenden schockiert. Danach sind auch die Vögel nicht mehr von großer Bedeutet, schlichtes Überleben zählt. Nicht all ihre Gedanken sind nachvollziehbar, aber grundsätzlich weiß man, worauf Nothomb hinaus will - sie schenkt den Leser*innen Vertrauen, indem sie ihre Gedankenwelt offenlegt. Die Autorin scheint sich gut auf die unterschiedlichen Kulturen, die sie im Laufe ihrer Kindheit kennenlernte, einlassen zu können, ja auch lieben zu lernen. Im Fokus steht, neben den Vögeln, immer ihr Vater, zu dem sie eine besondere Zuneigung hegt und dem sie am Ende seines Lebens etwas gibt, was sie auch noch nach seinem Tod verbindet. Die Verbindung zum Vater bleibt tief, auch nachdem ihr als Zwölfjährige dieses furchtbare Etwas passiert, das ihr die Liebe zum Meer, den Vögeln und auch zu sich selbst nimmt. Fortan ist sie unsicher, ob sie noch leben möchte, oder doch eher sterben, lange Zeit schwankt sie in einem Stadium zwischendrin. Irgendwann ist sie auf die antike Legende des Psychopompos gestoßen, ein Seelengeleiter, der die Seelen Verstorbener ins Jenseits begleitet und sie fragt sich, ob das ihre Rolle im Leben und im Sterben sein soll. Doch irgendwann weiß sie: ihre Bestimmung ist das Schreiben. Mein Fazit: Psychopompos ist ein ergreifendes Selbstportrait, das nicht nur Vögel, sondern auch die Vater-Tochter-Beziehung und die Beziehung zu sich selbst in den Mittelpunkt setzt. Es ist ein Versuch, sich selbst zu verstehen, das Hin- und Hergerissenwerden zwischen Lebensfreude und Todessehnsucht und ein Trauma durch das eigene Schreiben zu überwinden. Es ist eine Empfehlung an alle, die bereit sind, sich auf philosophische (Selbst-)Erkenntnisse einzulassen und die es nicht stört, dass man vielleicht nicht alles zu hundert Prozent nachvollziehen kann. Die Zerrissenheit und die siegende Liebe zum Leben fühlt mal allemal.

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