Produktbild: Ein Mensch fällt aus Deutschland

Ein Mensch fällt aus Deutschland Roman / Neuausgabe mit einem Nachwort von Klaus Mann

2

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,3/12,9/2 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71191-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.04.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,3/12,9/2 cm

Gewicht

259 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71191-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Gut, dass es geschrieben und neu aufgelegt wurde

Bewertung aus Heyerode am 24.02.2026

Bewertungsnummer: 3056353

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, welches mich nicht sofort, aber bald in sich hineingezogen hat.Anfang für mich nicht so ganz einfach zu lesen, aber ich bin soooo froh, dass ich dran geblieben bin. Die Erstausgabe erschien 1936 - diese Neuauflage ist mit einem Nachwort von Klaus Mann versehen. Unbedingt lesen !!! Der Protagonist Winter hat sozusagen das Wort. Mittels Tagebucheinträgen und Briefen erlebt man als LeserIn die Erlebnisse von 1933 bis 1934 aus dessen Sicht - lebendig und als wäre man dabei, so habe ich es empfunden. Die kurzen Kapitel lesen sich sehr kurzweilig authentisch. Sie sind mit Datum übertitelt und die einzelnen Kapitel jeweils noch mit Überschriften. Die Briefwechsel natürlich mit Anrede und Unterschrift. Winters Freund Heini wird von der Geheimen Staatspolizei gesucht Es passiert einiges, bis Winter schließlich nach Holland flüchtet. Er hat es nicht einfach ohne Arbeit und ständigem Hunger sowie der Trauer in sich. Auch, dass er Ilse in Berin zurücklassen musste macht ihm zu schaffen. Dieses gigantische Zeitdokument- erstmals 1936 gedruckt ist einach gewaltig - und es ist so wichtig - es muss gelesen werden. Mich hat das Buch gefesselt, hineingezogen in seine Handlung und in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere. Sehr gut - absolut lesenswert !!! #konradmerz #einmenschfälltausdeutschland #fischerverlag #heidizengerling

Gut, dass es geschrieben und neu aufgelegt wurde

Bewertung aus Heyerode am 24.02.2026
Bewertungsnummer: 3056353
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, welches mich nicht sofort, aber bald in sich hineingezogen hat.Anfang für mich nicht so ganz einfach zu lesen, aber ich bin soooo froh, dass ich dran geblieben bin. Die Erstausgabe erschien 1936 - diese Neuauflage ist mit einem Nachwort von Klaus Mann versehen. Unbedingt lesen !!! Der Protagonist Winter hat sozusagen das Wort. Mittels Tagebucheinträgen und Briefen erlebt man als LeserIn die Erlebnisse von 1933 bis 1934 aus dessen Sicht - lebendig und als wäre man dabei, so habe ich es empfunden. Die kurzen Kapitel lesen sich sehr kurzweilig authentisch. Sie sind mit Datum übertitelt und die einzelnen Kapitel jeweils noch mit Überschriften. Die Briefwechsel natürlich mit Anrede und Unterschrift. Winters Freund Heini wird von der Geheimen Staatspolizei gesucht Es passiert einiges, bis Winter schließlich nach Holland flüchtet. Er hat es nicht einfach ohne Arbeit und ständigem Hunger sowie der Trauer in sich. Auch, dass er Ilse in Berin zurücklassen musste macht ihm zu schaffen. Dieses gigantische Zeitdokument- erstmals 1936 gedruckt ist einach gewaltig - und es ist so wichtig - es muss gelesen werden. Mich hat das Buch gefesselt, hineingezogen in seine Handlung und in die Gefühls- und Gedankenwelt der Charaktere. Sehr gut - absolut lesenswert !!! #konradmerz #einmenschfälltausdeutschland #fischerverlag #heidizengerling

Unbedingt lesen!!!

Bewertung aus Bamberg am 10.05.2025

Bewertungsnummer: 2487338

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ganz gleich, wie es nun werden möge - so wie es kommt, so wird es mein Schicksal sein, und so will ich es nehmen, stumm und bereit, ich habe es nicht anders gekonnt, ich habe es auch nicht anders gewollt.« Konrad Merz, eigentlich Kurt Lehmann, überlässt in seinem wohl bekanntesten und nun glücklicherweise neu aufgelegten Roman seinem Protagonisten, dem jungen Winter, das Wort. Durch Briefe und Tagebucheinträge erlebt man die Erlebnisse ab Ende 1933 bis Dezember 1934 hautnah aus seiner Sicht: Sein bester Freund Heini wird von der Geheimen Staatspolizei gesucht und Winter hilft ihm. Nachdem sich dieser jedoch erschossen hat, fällt das Schicksal auf den Protagonisten und ihm bleibt nichts anderes als die Flucht. Er entscheidet sich für Holland. Dort angekommen, schlägt er sich – so gut er kann – durch, hungert, trauert, vermisst und sucht nach Arbeit. Seiner in Berlin zurückgebliebene Ilse schenkt er jeglichen Gedanken und wünscht sich nichts mehr, als dass sie bei ihm wäre. So vergehen die Tage und nichts ist mehr, wie es zuvor war, selbst als Ilse ihn besuchen kommt… Der Anfang dieses Buchs ist nicht ganz einfach. Der Einstieg folgt abrupt mitten ins Geschehen und man muss sich erstmal in der Szenerie und sogleich mit der besonderen Form zurechtfinden. Gibt man aber dem ersten Roman der Exilliteratur, der leider völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist, eine Chance – und das sollte man(!) –, wird man es nicht bereuen. So nah wie dieser Text – durch Tagebucheinträge und Briefe –, die Lesenden am Alltag Winters teilhaben lässt, dadurch Sehnsüchte, Wünsche und das Leid schildernd, ist einzigartig. Somit ist das bereits 1936 im Amsterdamer Querido Verlag erschiene Buch für mich persönlich ein großartiger Roman und noch viel mehr – ein beachtenswertes Zeitdokument, besonders im Hinblick auf die darauffolgenden Jahre. Zwischen all dem Leid und der Tragik, finden sich auch ironische und humorvolle Anspielungen. Je mehr man von diesem Buch liest, desto mehr wird auch Merz‘ rhetorisches Können deutlich.

Unbedingt lesen!!!

Bewertung aus Bamberg am 10.05.2025
Bewertungsnummer: 2487338
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Ganz gleich, wie es nun werden möge - so wie es kommt, so wird es mein Schicksal sein, und so will ich es nehmen, stumm und bereit, ich habe es nicht anders gekonnt, ich habe es auch nicht anders gewollt.« Konrad Merz, eigentlich Kurt Lehmann, überlässt in seinem wohl bekanntesten und nun glücklicherweise neu aufgelegten Roman seinem Protagonisten, dem jungen Winter, das Wort. Durch Briefe und Tagebucheinträge erlebt man die Erlebnisse ab Ende 1933 bis Dezember 1934 hautnah aus seiner Sicht: Sein bester Freund Heini wird von der Geheimen Staatspolizei gesucht und Winter hilft ihm. Nachdem sich dieser jedoch erschossen hat, fällt das Schicksal auf den Protagonisten und ihm bleibt nichts anderes als die Flucht. Er entscheidet sich für Holland. Dort angekommen, schlägt er sich – so gut er kann – durch, hungert, trauert, vermisst und sucht nach Arbeit. Seiner in Berlin zurückgebliebene Ilse schenkt er jeglichen Gedanken und wünscht sich nichts mehr, als dass sie bei ihm wäre. So vergehen die Tage und nichts ist mehr, wie es zuvor war, selbst als Ilse ihn besuchen kommt… Der Anfang dieses Buchs ist nicht ganz einfach. Der Einstieg folgt abrupt mitten ins Geschehen und man muss sich erstmal in der Szenerie und sogleich mit der besonderen Form zurechtfinden. Gibt man aber dem ersten Roman der Exilliteratur, der leider völlig zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist, eine Chance – und das sollte man(!) –, wird man es nicht bereuen. So nah wie dieser Text – durch Tagebucheinträge und Briefe –, die Lesenden am Alltag Winters teilhaben lässt, dadurch Sehnsüchte, Wünsche und das Leid schildernd, ist einzigartig. Somit ist das bereits 1936 im Amsterdamer Querido Verlag erschiene Buch für mich persönlich ein großartiger Roman und noch viel mehr – ein beachtenswertes Zeitdokument, besonders im Hinblick auf die darauffolgenden Jahre. Zwischen all dem Leid und der Tragik, finden sich auch ironische und humorvolle Anspielungen. Je mehr man von diesem Buch liest, desto mehr wird auch Merz‘ rhetorisches Können deutlich.

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Ein Mensch fällt aus Deutschland

von Konrad Merz

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