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Die Ungelebten Roman | »Caroline Rosales ist eine hinreißend verwegene Erzählerin.« DANIELA DRÖSCHER

15

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/2,6 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Eisblau / Rubin

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07322-4

Beschreibung

Rezension

»Caroline Rosales geht zielsicher genau dahin, wo es wehtut. Must-Read für Papas Prinzessinnen.« ("emotion")
»Unbestechlicher Rosales-Blick auf die Zwänge der Gesellschaft und eine Heldin, die sich darin verliert.« ("Caroline Rosales "Die Ungelebten" in Brigitte")
»Die Ungelebten' spielt auf so vielen spannenden Ebenen, wirbelt die Lesenden einmal durch und stellt für mich am Ende die Frage: Für wen leben wir eigentlich diese Frauenleben?« ("Podcast DIE LESERINNEN")
»Wer Caroline Rosales für eine Populärautorin hält, hat den Schuss nicht gehört. In ihrem neuen Buch geht es um den Vorwurf einer Vergewaltigung. Sehr leicht und schön zu lesen ist es trotzdem.« ("Die Welt")
»Da überwiegt der Horror den zuweilen ätzenden Humor bei weitem und hier erwartet niemand ein Happyend. Das ist alles brillant und wie mit dem Skalpell geschrieben: eine bitterböse Gesellschaftskritik, die einen galligen Nachgeschmack hinterlässt.« ("Nordwest Zeitung")
»Caroline Rosales erzählt hier eine Geschichte, die in so vielen kleinen und großen Situationen auf den Punkt bringt, wie Jennifer unter einem Patriarchen zugrunde geht.« ("Landshuter Zeitung")
»In ihrem neuen Roman „Die Ungelebten“ wirft sie die Frage auf, ob das wirklich so schwer sein kann. Spoiler: Ja. Denn Frauen und Mütter wollen heute mehr. Sie möchten ihr Leben nicht „ungelebt“ lassen.« ("stadtlandmama.de")
»,Die Ungelebten' ist ein Blick hinter die Kulissen einer Welt, in der es vor roten Rosen und kitschigen Liebesbekundungen nur so wimmelt.« ("WDR 1Live")
»Mit Caroline Rosales tauchen wir in einen Mikrokosmos ein, der als kleines Beispiel für das große Ganze steht.« ("BILD DER FRAU Seitenweise Glück Podcast")
»Caroline Rosales' kluger, feministischer Gesellschaftsroman« ("Bunte")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/2,6 cm

Gewicht

254 g

Farbe

Eisblau / Rubin

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-07322-4

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    17.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musikbusiness auf Abwegen

    Eine spannende Geschichte über die Tochter eines Musikproduzenten, die an der Ansprüchen des Geschäfts, der Familie und eines Skandals zu zerbrechen droht. Der rasante Schreibstil und die Dynamik der Story, ohne ins Unglaubhafte zu verfallen, haben mir sehr gut gefallen. Unterhaltsam und doch nicht banal. Sehr empfehlenswert.

  • MissSophi

    5/5

    17.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine leichte Kost – sehr eindrücklich und nachhaltig

    Jennifer Boyard, dreifache Mutter und Leiterin des Familienunternehmens, ist eine Frau, die der Macht ihres Vaters erlegen ist. Zunächst scheint alles in bester Ordnung zu sein. Zwar beginnt das Buch mit einem Zeitungsartikel, welches das Unglück schildert, dass ein Junge im Eis einbrach und gerettet werden konnte, und im weiteren Verlauf der Geschichte spielt das noch eine wichtige Rolle. Aber dann wird das schillernde Leben des Produzenten geschildert, der sein Lebenswerk in die Hände seiner Tochter legt. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Schlagerbranche und darüber, wie Jennifer in ihr aufgewachsen ist. Einzelne Rückblicke geben Aufschluss darüber, wie sie in einem goldenen Käfig aufgewachsen ist und wie sehr sie unter dem Einfluss des Vaters steht. Die Mutter hatte die Familie angeblich verlassen und ihre Brüder wuchsen in einem Internat auf. Erst als eine ehemalige Sängerin des Vaters diesen wegen einer Vergewaltigung beschuldigt, wird das ganze Ausmaß der Beziehung zwischen Jennifer und ihrem Vater deutlich. Denn dieser geht davon aus, dass sich alles regeln lässt und seine Tochter sich in seinem Sinne darum kümmern wird. Viele Dinge bleiben unausgesprochen – nur vage Andeutungen und dennoch ist das Buch sehr bedrückend. Es schildert sehr eindrücklich, wie die Mechanismen patriarchaler Strukturen funktionieren und wie weitreichend Macht sein kann. Manches ist verwirrend und zunächst irreführend – und für mich hat sich am Ende nicht wirklich alles schlüssig aufgeklärt. Dennoch ist das Buch ein Aufschrei, wenngleich es nicht so endet, wie man es sich als Leser vielleicht gewünscht hätte. Aber es zeigt genau diese Strukturen auf, die heute noch immer greifen und welche die Opfer mundtot machen. Es ist eine Gesellschaftsstudie, die so realistisch ist, dass es schmerzt. Es ist keine leichte Kost, kein Buch, welches man zur Unterhaltung so nebenbei lesen kann. Aber es ist eine Geschichte, die erzählt werden muss und das Milieu ist austauschbar, denn es zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Und auch wenn das Buch nicht so endet, wie man still erhofft hat, gibt es den Betroffenen eine Stimme, die, auch wenn sie am Ende schweigt nicht lauter hätte schreien können.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    18.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    traurig, aber auch real

    Das Buch erzählt eine tiefgründige Familiengeschichte, die traurig und nachdenklich macht. Aber wahrscheinlich doch oft die Realität zeigt, die aber durch die Zwänge der Gesellschaft nicht nach draußen dringen darf. Das Leben von Jennifer wird von jeher fremd bestimmt. Für ihren Vater Bernd arbeitet sie im Familienunternehmen in der Schlagerbranche. Zu Hause kümmert sie sich um 3 Kinder und ihren Mann Max. Als Bernd Vergewaltigung vorgeworfen wird, hält Jennifer erst zu ihm. Aber dann begreift sie, dass die Anschuldigungen wahr und wahrscheinlich nicht die einzigen sind. Kann sie sich von ihren Vater distanzieren? Jennifer ist ganz auf sich gestellt. Wird ihr Mann zu ihr stehen? Warum verschreibt ihr der Arzt Tabletten? Soll sie damit ruhig gestellt werden, weil sie nicht mehr nach der Pfeife von Bern tanzt? Das gesellschaftskritische Buch thematisiert die Geschlechterrollen aus eigentlich längst vergangenen Zeiten. Es ist kein Wohlfühlroman, aber sehr lesenswert.

  • Yernaya

    5/5

    01.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Dystopie - nicht nur - der Schlagerwelt

    <i> Der Ausdruck „Patriarchat“ ist das Abstraktum zu Patriarch, abgeleitet von altgriechisch patriarches „Erster unter den Vätern, Stammesführer, Führer des Vaterlandes“; gebildet aus patér „Vater“ und archēs „Oberhaupt“, zu archein „der erste sein, Führer sein, herrschen“. </i> (Quelle: Patriarchat (Soziologie) – Wikipedia) „Die Ungelebten“ von Caroline Rosales ist ein Roman über eine junge Frau, Jennifer Boyard, die unter wirklich widrigen Bedingungen aufwächst. Ihr Vater, Bernd Boyard, ist ein sehr erfolgreicher Schlagerproduzent und dazu ein Psychopath. Erstaunlicherweise sind solche Menschen häufig sehr erfolgreich, denn sie setzen sich skrupellos durch und werden dafür in unserer Gesellschaft hofiert und beklatscht. Jennifer begleitet ihn seit Kindesbeinen durch die Glitzerwelt des Schlagers, und lernt dabei auch den dunklen Backstagebereich kennen. Dort geht es erbarmungslos zu. Nach der #metoo-Debatte dürfte es niemanden mehr überraschen, dass dabei auch sexualisierte Gewalt eine Rolle spielt. Als junge Frau übernimmt Jennifer, obwohl Mutter von drei Kindern, eine führende Rolle im Familienunternehmen. Mich begeistert, wie hier patriarchale Strukturen erbarmungslos dekonstruiert werden: <i> Wenn sie sich anstrengte, wenn sie ihren Körper fühlte, konnte Jennifer oft nicht begreifen, was in den vergangenen Jahren passiert war. Dass ihr Körper eine wahnsinnige Metamorphose durchgemacht hatte, die jeder vernünftige Mensch, und sie zählte zu den vernünftigen Menschen, nicht allen Ernstes ohne Beschädigungen, ohne lange Erholung verkraften würde. Sie hatte drei Kinder aus sich herausgepresst und mit Muttermilch aufgezogen, und nun war es an ihr, zumindest den optischen Schaden zu beseitigen. </i> S.19 Sie putzt den Dreck der Familie weg, Kotze, Sperma und eben auch den Dreck ihres Vaters. Die Leserin leidet mit. Und erkennt sich stellenweise vielleicht sogar ein bisschen wieder. „Die Ungelebten“ ist ein Buch, mit dem ich emotional Achterbahn gefahren bin. Caroline Rosales schreibt schonungslos und manchmal auch provozierend über Frauenleben und Männermacht, über einen Patriarchen, wie er im Buche steht ebenso, wie über toxische Familienbeziehungen und machtlose Frauen über ganze Generationen hinweg. Das muss man aushalten können! Es bleibt kein Platz für Empowerment, kein enthusiastisches und fröhliches Finale mit dem Schlachtruf "Women's Lib!". Vielmehr ein dystopisches Ende, in dem Misogynie und Männermacht weiterhin fortbestehen. #metoo nichts weiter als ein kleiner Kratzer im Lack des Patriarchats! Aber ist das der Autorin vorzuwerfen? Nein, denn es ist leider realistisch. Denn das liegt eben auch daran, dass wir nicht mehr zusammen auf die Straße gehen, wie die Frauen der Women's Lib, dass wir den Barbiepuppentraum davon Astronautin zu werden noch immer glauben und auch #metoo daran nichts geändert hat. Alles andere wäre zu schön, um wahr zu sein. „Die Ungelebten“ ist ein Roman und doch hätte sich alles genau so ereignen können. Und wahrscheinlich hat sich vieles von dem, war Caroline Rosales auf 304 Seiten erzählt, genau so ereignet. In einem Interview zum Buch berichtet sie, wie sich eine Schlagersängerin bei ihr gemeldet hat. Ihre furchtbare Geschichte war der Ausschlag zu diesem besonderen Buch. Obwohl all das so entsetzlich ist, konnte ich das Buch sehr gut lesen, was sicherlich am flotten Schreibstil von Caroline liegt, und oft musste ich aufgrund der Formulierungen lachen, trotz der Thematik. Das finde ich sehr gelungen.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    DIE UNGELEBTEN Caroline Rosales Jennifer ist Mutter von drei Kindern, sie ist Mitinhaberin und Vollzeitbeschäftigte in dem Familienunternehmen ihres Vaters, besucht Kindergarten- und Schulveranstaltungen, stillt nebenbei ihren Säugling, begleitet Schlagersänger:innen auf deren Tourneen und sorgt nebenbei für das sexuelle Wohlbefinden ihres Mannes Max. Max ist bei all dem keine Stütze. Er möchte mit der Kindeserziehung nichts zu tun haben, arbeitet in einer nicht florierenden Kanzlei und leidet mit seinem mangelnden Selbstwertgefühl darunter, dass Jennifer die Millionen auf dem Konto hat, obwohl diese kein abgeschlossenes Studium hat. Als Jennifer eine Nachricht erhält, dass eine ehemalige Schlagersängerin ihren Vater der Vergewaltigung bezichtigt, bricht für Jennifer eine Welt zusammen. In Rückblicken erfahren wir mehr über Jennifers Kindheit und über ihren Vater Bernd, der ein Platten-Label aufbaute und diesen in ein Imperium verwandelte. Mit einigen Tricks kam Bernd zu Geld, nahm gut-aussehende Frauen unter Vertrag und gab ihnen die Chance, eine Platte aufzunehmen - deren Aufnahme sie allerdings selber finanzieren mussten. Diese kleinen Sternchen am Schlager-Plattenhimmel wurden jedoch von Bernd nicht nur finanziell ausgenommen, sondern auch sexuell … Drei Monate und zwei Songs später war er ihrer überdrüssig und entließ sie mit den Worten „Du hat es nicht gebracht“ in ihre private Insolvenz. Wir erfahren, wie Jennifers narzisstischer Vater auch sie manipulierte. Wie er sich von ihrer Mutter scheiden ließ, die Schuld der Trennung ihr zuwies und diese auch vom Gericht bestätigt bekam. Bernd hielt systematisch alle Frauen in seiner Umgebung klein und vernichtete sie, wenn es nicht nach seinem Credo lief. Was für ein Buch! Selten habe ich so viel Wut beim Lesen eines Buches empfunden, wie bei diesem. Das ganze Buch ist ein Spiegel der 70/80-Jahre, wo die Männer sich viel zu viel gegenüber den Frauen herausnahmen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist nicht immer leicht. Einige Male musste ich nach hinten blättern, gucken, ob ich wirklich alles verstanden habe - einige Passagen musste ich sogar ein weiteres Mal lesen. In der Mitte wurde mein Herz gebrochen und das Ende hätte ich mir anders gewünscht, passt jedoch perfekt zum Buch. Ein ganz großes Buch, das ich euch unbedingt empfehlen möchte. Gerne würde ich mehr von der Autorin lesen. 5+/ 5

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