Joshua hat inzwischen ein ganzes Heer um sich versammelt. Gemeinsam ziehen sie in den Kampf, um den größten Despoten Orasyens zu vernichten. Werden sie es schaffen? Wird Orasyen wieder frei sein? Joshua fühlt sich innerlich vollkommen zerrissen: Immer mehr quält ihn sein Heimweh und er sehnt sich nach seiner eigenen Welt zurück. Gleichzeitig hat er in Orasyen aber wahre Freundschaft und seine erste Liebe gefunden.
Seine Eltern bangen derweil um sein Leben und mehr als einmal scheint es, als würden sie den Kampf um Joshua verlieren.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
18.08.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein packendes Fantasy-Erlebnis voller Emotionen und Abenteuer
„The Ever Tale: Der große Kampf“ ist für mich ein echtes Fantasy-Highlight. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Welt versunken, die voller Magie, Geheimnisse und spannender Kämpfe steckt. Besonders beeindruckend fand ich, wie detailreich die Schauplätze beschrieben sind – man fühlt sich direkt mitten ins Geschehen versetzt.
Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich spürbar im Verlauf der Handlung. Ihre Entscheidungen, Ängste und Hoffnungen wirken glaubwürdig und lassen einen mitfiebern. Gleichzeitig gibt es zahlreiche überraschende Wendungen, die die Geschichte nie vorhersehbar machen.
Trotz der epischen Kämpfe verliert das Buch nie seine emotionale Tiefe: Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Mut ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und geben ihr Wärme und Herz.
Für alle, die Fantasy lieben, ist dieses Buch ein absolutes Muss.
reziprov
5/5
26.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein fantastisches Finale mit der Hoffnung auf mehr...
Rezension
Auch den dritten Band dieser Buchserie schmückt wieder ein wundervolles Cover und auch wenn ich definitiv ein Klappentext-Käufer bin, komme ich nicht umhin zuzugeben, dass die Hingucker dieser Serie einen schon ziemlich in den Bann ziehen.
Doch natürlich kommt es mir noch immer auf den Inhalt an, der auch dieses Mal wieder hochkarätig ist. Achtung Spoiler.
Inhalt:
Nach dem aufregenden Finale von Band zwei bekommt Joshua von seinen Freunden, ob seines Alleingangs, erst einmal den Kopf gewaschen. Etwas, was ihm zunächst gar nicht schmeckt. Doch die Gruppe muss sich zusammenraufen, denn die große Schlacht steht kurz bevor und eine Auseinandersetzung mit den Ostländern ist nicht auszuschließen.
Gehen Joshua und seine Freunde und Mitstreiter geschwächt in den finalen Kampf?
Meine Meinung:
Was für ein fantastisches Finale dieses epischen Konflikts. J.D. Miles versteht es, Joshuas Figur weiter zu entwickeln und dabei die unterschiedlichen Emotionszustände eines Teenagers einzufangen. Mal erstaunlich erwachsen und abgeklärt und dann wieder leicht trotzig und uneinsichtig, kämpft sich ihr Protagonist durch die Geschichte und durch die einsetzenden Hormonturbulenzen.
Dass er dabei weitestgehend von Gleichaltrigen umgeben ist, spiegelt sich in deren Verhalten und die daraus resultierenden Auseinandersetzungen sind nur zu gut nachfühlbar.
Die Wirren einer ersten Liebe, Selbstzweifel, aber auch Selbstüberschätzung finden genau so Eingang in das Geschehen, wie der Zwiespalt Joshuas, wenn er an das »Danach« der Schlacht denkt. Das Damoklesschwert sich nach einem Erfolg von seinen neuen Freunden und seiner großen Liebe trennen zu müssen, wiegt nahezu ebenso viel, wie die Angst vor einer Niederlage.
In der Geschichte stecken wieder eine ganze Menge Dinge, die sich zwischen den Zeilen verbergen. Sehr gut gefallen haben mir die Plädoyers für Offenheit und Unvoreingenommenheit die in diesem Band, neben Durchhaltevermögen und Zusammenhalt, stark im Vordergrund stehen.
J.D. Miles hat aber nicht nur ihre Protagonisten, sondern auch mich in ein Auf- und Ab an Emotionen geworfen, dass es in sich hat. Die Spannungskurve ist so hart gespannt, wie Kor’s Bogen und als Leser bekam ich kaum Zeit zum Luftholen.
Fantastisch ist in diesem Band einmal mehr die Welt, die die Autorin zeichnet. In meinem Hirn ist auch diesmal wieder ein Film abgelaufen, dessen Bilder ich nicht mehr missen möchte. Eine wilde Mischung aus Lawrence von Arabien, Herr der Ringe und Avatar gemixt mit Fantasy im ganz eigenen J.D. Style.
Ein fantastischer Abschluss dieses Abenteuers, dessen Ende aber glücklicherweise einen Türspalt für ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen Figuren offenlässt.
Ich jedenfalls bin bei einem neuen Abenteuer sofort dabei.
Lese Highlight!
Bewertung
5/5
05.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein packendes Buch, besonders wenn man die letzten Bände gelesen hat.
Joshuas Reise naht ihrem Ende, doch was bevorsteht, ist die größte Herausforderung Joshuas und aller seiner Gefährten, die alle wissen, dass das Bevorstehende eines der wichtigsten, vielleicht sogar das wichtigste Ereignis Orasyens sein wird. Das macht die ganze Sache, besonders die Nervosität, nicht viel besser macht. Doch das Licht am Ende des Tunnels war aber, dass alles damit enden wird. Ob Orasyen von den Klauen des Tyrannen befreit werden kann?
Erstmals traf Joshua auf ein anderes Volk: die Ostländer. Viele Geschichten beschrieben sie als Barbaren, die ihren Kindern schon jung das Töten lehren und Dieben die Hände abhacken. Das machte es nicht viel besser, dass nach einem Treffen mit dem Anführer der Ostländer namens Rowan und Rowans Gefangennahme, ein Kampf zwischen Joshuas gefährten und den Ostländern entstand. Doch schon während Rowans Gefangenschaft, in der Joshua täglich mit ihm Gespräche hielt, bekam er ein ganz neues Bild von den Ostländern. Auch nach dem Kampf verbündeten sie sich mit den Ostländern, denn so schlimm sie auch sein mögen, haben sie und Joshuas Gefährten den gleichen Wunsch: Morgran den Tod und damit die Befreiung Orasyens. Während dieser ganzen Zeit merkte Joshua, dass die Ostländer nicht barbarisch sind. Er bekam auch eine Erklärung von Rowan, wieso es diese Geschichten überhaupt gibt: sie waren wahr, denn Rowans Vater war so barbarisch und kriegerisch. Doch unter Rowans Führung waren die Ostländer eher Pazifisten, die nur die Tiere töten, von denen sie sich ernähren. Und Rowan schienen sogar die Tiere, von denen er sich ernährte, leid zu tun. Doch bald darauf müssen sie den großen Kampf gegen Morgran beginnen, und zwar mit einem Plan. Einem, wo jedes Volk und seine Anführer mitmachen würden. Denn Joshua hat seine Aufgabe verstanden: Er muss Orasyen zusammenbringen, um gegen Morgran zu kämpfen. Und jetzt stand fast ganz Orasyen an seiner Seite. Besonders aber seine Freunde: Amnaya, die Anführerin der Kie-Krieger. Joshuas bester Freund Kor, dem Hastajungen. Una, die Anführerin der Esmen. Und neulich auch Rowan, der Anführer der Ostländer. Jetzt gibt es keinen Platz für Zweifel, denn dieser Kampf würde das Schicksal Orasyens letztendlich bestimmen. Würden sie es schaffen? Das erfährt man im Spannenden Buch “The Ever Tale: der große Kampf”
Meine Meinung:
Was dieses Buch wirklich noch toller macht, ist, wie beide Geschichten fast schon gleichzeitig den Höhepunkt erreichen und wie gegen Ende fast seitenweise zwischen beiden Geschichten gewechselt wird, was die Hektik und den Stress beider Geschichten irgendwie besser rüberbringt. Auch ist die Beziehung zwischen Matthew und Susan (Joshuas Eltern) echt interessant und man fand nie, dass etwas ausgelassen wurde. Es ist richtig interessant in eine ganz neue Welt einzutauchen, Joshuas Geschichte ist spannend und die Geschichte aus einer dritten Perspektive (Matthew und Susan) passt perfekt dazu, da man auch sieht, was mit Joshuas Körper in der “echten” Welt passiert. Ein echt tolles Buch und eine wunderbare Reihe die ich sehr weiterempfehle.
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