Smartphones, Social Media und das World Wide Web – schon Kinder nutzen heute modernste Technik zur Kommunikation. Eine Welt ohne digitale Medien ist für sie kaum noch vorstellbar. Doch wie sind Menschen in Verbindung geblieben, bevor Smartphones und das Internet erfunden waren? Wie haben sie Informationen ausgetauscht, als es noch keine Satelliten, kein Telefon und noch nicht einmal elektrischen Strom gab? Christian Holst erzählt leicht, witzig und mit vielen Fun Facts, was sich die Menschen im Laufe der Geschichte alles ausgedacht haben, um über Zeit und Raum hinweg zu kommunizieren: angefangen mit Rauchzeichen und Buschtrommeln über Brieftauben und Telegrafen bis in unsere digitale Gegenwart. Dazu gibt es interaktive Zusatzelemente wie Bastel-Ideen, Rätsel und Experimente - ein Mitmachbuch für clevere Kids, spannend und hochaktuell.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Liesa_Kinderbuchbloggerin
aus Niederkrüchten
5/5
03.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannendes Wissen wahnsinnig unterhaltsam und altersgemäß aufbereitet
Ein richtiges Sachbuchhighlight für euch, das unsere ganze Familie bestens unterhalten hat! Wir waren fasziniert, überrascht, heiter und schwer beeindruckt. Dieses Buch schafft es, Wissen sehr unterhaltsam und gleichzeitig äußerst informativ wiederzugeben. Mit besonders ulkigen Illustrationen, die den grandiosen Text nahezu perfektionieren.
In "Vom Rauchzeichen zum Smartphone" erfahren wir, wie Menschen von Beginn ihrer Zeit in Verbindung bleiben. Und zwar durch unterschiedliche Formen der Kommunikation. Etwas, das uns von der Tierwelt abhebt, denn wir "Menschen sind Tiere, die sprechen können!". (Buchzitat) Bis heute weiß keiner so genau, welche die erste Sprache war, die wir Zweibeiner beherrschten. Fest steht aber, dass Menschen seit rund 60.000 Jahren sprechen.
Anfänglich wurden Botschaften noch über einen Boten ans nächste Dorf weitergetragen, der auf seinem Weg teils große und gefährliche Hindernisse überwinden musste. Wenn es allerdings schneller gehen musste, hatten sich die Perser 490 vor Christi eine verrückte Idee überlegt:
"Damit der Perserkönig Xerxes immer wusste, was in seinem Riesenreich los war, ließ er an wichtigen Straßen Männer mit besonders lauten Stimmen aufstellen - alle paar Hundert Meter einen. Die haben dann wichtige Nachrichten einfach von Mann zu Mann weitergebrüllt." (Buchzitat)
Man stelle sich das mal vor?! Da mussten die Stimmen gut geölt sein. Ob man damals schon Zwiebelwickel kannte oder Ingwer im Tee trank? Fraglich auch, ob die Nachrichten tatsächlich 1:1 wiedergegeben wurden? Der Autor vergleicht diese Methode im Buch mit der Stillen Post, mit der wir wohl alle schon die Erfahrung gemacht haben, dass die Botschaft am Ende oftmals nur noch wenig mit der Ursprungsnachricht gemein hat.
Mit dem Buchdruck wurde dann einiges leichter. Bald folgte auf den Optischen Telegrafen das Morsen und dank des Erfindergeistes von Philipp Reis entstand im Jahr 1861 das erste elektrische Telefon: ein Rohr im Holzkasten. Im Rohr befand sich ein gespannter Fetzen Schweinedarm, der mit Hilfe von Schallwellen in Schwingungen versetzt wurde. Angeschlossen an einen Stromkreis. Verbunden mit einem weiteren, geigenartigen Apparat mit herausragender Stricknadel, die wie eine Stimmgabel funktionierte. Die erste Nachricht, die über dieses Telefon gesendet wurde, lautete: "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat." Es war allerdings Graham Bell, der das Telefon letztendlich für die Massen nutzbar machte.
Spannend und sehr unterhaltsam geht die Geschichte unserer Kommunikation weiter mit einer Prognose für die Zukunft und mehreren ans jeweilige Kapitel anschließenden Tipps zum einfachen Nachmachen.
Auch wenn es vom technischen Verständnis für meinen fünfjährigen Sohn nicht immer nachvollziehbar war, hat er nicht genug bekommen. Ich durfte das Buch während einer längeren Autofahrt der ganzen Familie laut vorlesen und es wurde viel gelacht, erklärt und Bauklötze gestaunt. Ein tolles Sachbuch, das ich von Herzen empfehlen kann. Die "Mach mal!"- Tipps sind ein echter Mehrwert und das Wissen, das hier vermittelt wird, wird toll erklärt und altersgemäß aufbereitet. Selbst mein Mann (Ingenieur) meinte: "Wow, das ist echt mal ein Buch, das selbst mich begeistert und von dem ich noch viel lernen kann!"
Beide Daumen hoch für dieses tolle Buch!
eine.kissenschlacht
5/5
28.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Leseempfehlung vom Kind
Ich möchte unseren Großen zitieren, was seine Meinung zum Buch angeht: "Ich finde, das Buch ist ein bisschen wie eine Zeitreise aufgebaut. Dabei beginnt man nicht von Anfang an, sondern man beginnt im Hier und Jetzt und springt dann zur Steinzeit und bewegt sich dann langsam wieder ins Hier und Jetzt, was mir total gut gefällt. Was ich an dem Buch richtig cool finde, ist, dass es Experimente enthält, wie man beispielsweise ein Dosentelefon oder eine Trommel bauen kann, um mit anderen zu kommunizieren. Außerdem finde ich es toll, dass mir das Buch vermittelt hat, wie es früher war, als es noch keine Handys und Smartphones gab und man nicht ständig Nachrichten schreiben oder telefonieren konnte. Dass in dem Buch auch vermittelt wird, dass zu viel Zeit am Handy nicht gut für das Gehirn ist, und dass man unnötige Apps, mit denen man nur Zeit vertrödelt, lieber löschen sollte und die Zeiten am Handy beschränken und sich selbst regulieren sollte, finde ich wirklich gut und interessant. Ich dachte zwar anfangs, dass das Buch eine Geschichte ist, aber es ist eher ein Sachbuch, was ich aber gar nicht schlimm finde. Die schwarz weißen Illustrationen gefallen mir auch sehr gut und ich finde sie echt witzig - zum Beispiel den Steinzeitmenschen mit dem Smartphone. Das Buch hat sich auch sehr gut lesen lassen. Ich würde das Buch wirklich allen empfehlen, denn fast alle haben ein Smartphone und können sich so einmal überlegen, wie sie damit umgehen möchten."
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Von unserem Großen gibt es für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung.
lesenmitausblick
5/5
13.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hochaktuelles, spannendes Sachbuch!
Ein thematisch hochaktuelles und spannendes Sachbuch stellt euch heute Susann vor. Wir waren beide sehr neugierig auf das Buch. Es konnte uns voll überzeugen, aber ein Kritikpunkt bleibt. Lest selbst:
„Vom Rauchzeichen zum Smartphone“ ist ein kleines, nur 16cm x 21,5cm großes und damit recht handliches Kinderbuch mit interessanten Informationen darüber, wie Menschen in Verbindung bleiben, erschienen 2025 beim Penguin Junior Verlag. Der Hamburger Autor Christian Holst, der schon in einem anderen spannenden Buch darüber geschrieben hatte, ob Aliens aufs Klo müssen, nimmt uns Leser mit auf eine Zeitreise unter der Fragestellung, wie in allen Zeiten der Austausch zwischen Sender und Empfänger stattfand und wie es perspektivisch sein könnte.
Nach der Einleitung gliedert sich der Text in fünf Kapitel, in denen es unter anderem um das Sprechen, um Zeichen geben, um Lesen und Schreiben, ums Funken sowie die digitale Kommunikation geht. Christian Holst stellt am Ende Überlegungen an, was die Zukunft in puncto Informationsaustausch, aber auch zwischenmenschliche Beziehungen bringen könnte. Denn trotz der modernsten, manchmal unglaublichen Technik, sollte der direkte Austausch von Mensch zu Mensch unseren Alltag prägen.
Positiv möchte ich hervorheben, dass das Buch in Deutschland gedruckt wurde. Für die jungen Leser*innen wurde eine wirklich angenehme Schriftart und Schriftgröße gewählt. Kurze Texte, die maximal vier Seiten lang sind, werden nicht langweilig und sind sicher auch von Neunjährigen gut zu bewältigen. Als Abschluss gibt es jeweils einen Hinweis, der auf die nächste Erfindung neugierig macht sowie eine Anleitung für Bastelarbeiten oder kleine Experimente unter dem Motto: MACH MAL! Finde ich super!
Kein Makel ist in meinen Augen das einfache Papier und die Illustrationen in zurückhaltenden Schwarz-Weiß- und Grautönen, die den Textinhalt untermalen. Problematisch aus meiner Sicht ist jedoch die Vielzahl an Schreibfehlern im Text, die einer Überarbeitung bedürfen! Inhaltlich fügt es sich wunderbar in den Lehrplan für Gesellschaftslehre, LER und Arbeitslehre ein. Ich werde es ergänzend zum Unterricht einsetzen können.
Der Österreicher Horst Hellmeier zeichnete die Illustrationen. Ich erkenne keine Überfrachtung, eher sind sie sehr kindgerecht und witzig; eben ansprechend für die jungen Leser*innen. Sicher animieren auch die Comicelemente zum genaueren Hinschauen. Die Umschlaggestaltung mit hellblauem und gelbem Untergrund regt zum Zugreifen an, perfekt für unsere Leseecke.
Insgesamt gebe ich für dieses Buch mit dem Preis von 14€ 4 von 5 Punkten, aber nur wegen der Rechtschreibfehler. Bitte diese überarbeiten.
Da es trotzdem super interessant ist und gelesen werden sollte, oben die 5 Sterne.
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