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Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt null Prozent Roman. »Ein mitreißendes Buch! Michael Ebert erzählt mit großer erzählerischer Kraft, der man sich gern überlässt.« Juli Zeh

7

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,6 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Beige / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60388-7

Beschreibung

Rezension

»Wunderbar abwegig, traurig und komisch zugleich. Für alle, die einen Roman mit Witz und Tiefgang suchen.« ("Christine Westermann, WDR2 Lesen")
»Das Buch ist poetisch im Ton, so weise wie wahnwitzig. Und das muss man erst einmal hinbekommen.« ("Stuttgarter Zeitung, Theresa Schäfer")
»Sehr szenisch und ungemein tragisch-komisch erzählt Michael Ebert in ›Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt null Prozent.‹ von Hannes, dem sein Leben entgleitet« ("Madame")
»feinsinnig, geistreich und voller Humor [...]. Ein Buch, das den Leser emotional packt und schon im nächsten Satz wieder laut auflachen lässt. Wahrlich eine Achterbahn der Gefühle.« ("Belletristik Couch, Thomas Gisbertz")
»Der Roman von Michael Ebert hat mich an einigen Stellen zu Tränen gerührt. Die Mischung aus burleskem Humor und silbriger Melancholie macht es zu einem geradezu vitalisierenden, menschen- und lebensfreundlichen Buch.« ("Ulrich Matthes")
»Ich möchte allen dringend dieses Buch empfehlen. Es ist sehr witzig, von einer tiefen Wahrheit, es ist irgendwie auch romantisch und auch tragisch [...]« ("Apokalypse und Filterkaffee, Micky Beisenherz")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.03.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,3/13,2/2,6 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Beige / Tanne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60388-7

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Fee04

    4/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben ist keine Gleichung

    „Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt null Prozent“ von Michael Ebert 
 Verlag: Penguin Verlag Mathe, Männerseminare und das geklaute Gauß-Gehirn – ein tragikomisches Desaster mit Herz. Was haben ein peinlicher TV-Auftritt, ein Nobelpreis, ein Jagdgewehr und das Hirn von Carl Friedrich Gauß gemeinsam? Richtig: Dr. Hannes Hennes. Mathematiker, Bruder eines Nobelpreisträgers, und – ganz ungewollt – Mörder. In dem Roman begleitet man einen sympathisch überforderten Mann auf der Suche nach Sinn, Würde – und dem gestohlenen Gehirn seines großen Idols. Zwischen Gerichtssaal und Selbsthilfegruppe für Männer offenbart sich ein tragikomischer Held, der einem zunehmend ans Herz wächst. Anfangs hatte ich Mühe, warm mit Hannes zu werden. Zu viele absurd-tragische Katastrophen in zu kurzer Zeit, zu viele Verfolger, zu viele schräge Zufälle. Aber dann, still und fast unbemerkt, ist er mir ans Herz gewachsen. Vielleicht, weil er nicht perfekt ist. Weil er strauchelt, schweigt, hadert – und dennoch nicht aufhört, alles richtig machen zu wollen. Für seine Familie. Für sich selbst. Michael Ebert erzählt mit einem Mix aus Ironie, Melancholie und trockenem Humor. Der Stil ist flüssig, pointiert, und dennoch schimmert immer wieder etwas Zartes durch: die Sehnsucht nach Anerkennung, der Wunsch, gesehen und geliebt zu werden. Die mathematischen Einschübe sind charmant und originell, auch wenn sie sich mir nicht immer erschließen – aber sie gehören zu Hannes, genau wie seine Unbeholfenheit. Die Szenen in der Selbsthilfegruppe sind skurril, stellenweise fast zu viel des Guten, doch spätestens im letzten Drittel gleicht sich alles aus. Der Roman findet zu einer Tiefe, die berührt. Trotz einiger überdrehter Szenen ist Michael Ebert ein Roman gelungen, der gleichzeitig unterhält und bewegt. Dr. Hannes Hennes stolpert durchs Leben – und findet sich dabei selbst. Eine Tragikomödie über Selbstzweifel, Pech, große Brüder und kleine Siege. Hannes Hennes ist kein Held – aber genau das macht ihn so menschlich. Vier Sterne für ein ungewöhnliches Leseerlebnis, das mit skurrilem Humor beginnt und mit echtem Gefühl endet.

  • Bewertung

    4/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig

    Die Welt von Dr. Hannes Hennes steht Kopf. Ein Unfall mit einem Jagdgewehr, bei Günther Jauch versagt und noch ein peinlicher Auftritt bei der Verleihung des Nobelpreises tragen dazu bei, dass Hannes sich auf eine Reise begibt und jede Menge schräger Abenteuer erlebt. Ein witziger, skurriler Roman über einen mittelmäßigen Mann, der mitten in einer Lebenskrise steckt. Etwas Lebenshilfe und Philosophie gibts hier noch mit dazu. Gedanken über den Sinn des Lebens und was am Ende wirklich wichtig ist, zum Beispiel. Die Story war mir allerdings teilweise zu überdreht und konstruiert. Das Männerseminar startete sehr witzig aber uferte dann für mich zu sehr aus. Erzählt wurde hier aber richtig toll. Schreiben kann der Autor und irgendwie war ich auch neugierig und wollte doch wissen wie es weitergeht. Insgesamt super zu lesen und sehr unterhaltsam.

  • MarieOn

    3/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Autor hat mich nicht erreicht

    Dr. Hannes Hennes findet sich in einem nach Männerschweiß stinkenden Essenssaal wieder. Er trägt Frauenkleider, Perücke und hält eine ziemlich große, blutige Suppenkelle in der Hand. Eine Horde Männer will sich mit Gebrüll auf ihn werfen. Er schleudert die hochhackigen Schuhe von sich und rennt los. Rückblick: Dr. Hennes unterrichtete die Klasse 8c des Gymnasiums in Mathematik. Dabei dissoziierte er sich zuweilen in die Krone seines gedanklichen Birnbaums. Er konnte immer noch die Martensbrüder sehen, die sich Kaugummi vor die Nasenlöcher klebten um durch grobes Ausatmen große Blasen entstehen zu lassen, aber eher wie durch ein Fernglas. Wegen den vier vorangegangenen Katastrophen schliefen Marlene und er getrennt. Zuerst hatte sein Bruder Wilhelm den Nobelpreis für Medizin in Stockholm gewonnen und die Feierlichkeit hatte in Hannes Gefühlswelt eine Eigendynamik entwickelt, der er sich gewaltsam entziehen musste. Danach war Hannes bei „Wer wird Millionär“ aufgetreten und er hatte in seinem Leben schon heller gestrahlt. Im Anschluss kochte er Marlene in Venedig eine Portion Spaghetti alla puttanesa zu und beförderte sie fast ins Grab und schlussendlich spricht seine geliebte Tochter Klara nicht mehr mit ihm. Fazit: In Michael Eberts zweitem Roman verhandelt er das Leben und Wirken eines mittelalten, weißen, heterosexuellen Mannes mit Profilneurose und geringem Selbstwert. In wenigen Tagen reihen sich diverse Katastrophen aneinander und machen dem Protagonisten das Leben zur Hölle. Er schlittert kompromisslos in verschiedene Situationen, die ihm, aus seiner Sicht, zustoßen. Wie sage ich es? Dieses Buch war zu null Prozent nicht meins. Die Geschichte ist stark konstruiert. Manche Szenen könnten, so amüsant wie sie geschrieben sind, lustig sein. Sie sind es aber nicht, weil das, was passiert voll heftig ist. Der Autor ist immer eine Spur drüber. Die Aneinanderreihung der Szenen ist vorhersehbar, kein Ereignis überrascht wirklich. Es gibt jede Menge Infodump im Sinne aller möglichen Namen für blaue Farbtöne, natürlich mathematische, aber auch medizinische Begrifflichkeiten. Am Rande werden philosophische Krümelchen eingestreut a lá Sinn des Lebens. Dabei blieb mir der Sinn der Geschichte verborgen. Das war mir von allem zu viel, aber so what Juli Zeh hat es laut Cover, das wortreich gute Unterhaltung verspricht, gefallen.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    22.05.2025

    Hörbuch-Download

    Wenn das Wenn das Leben plötzlich anders spielt

    Dr. Hannes Hennes – Mathelehrer, glücklicher Ehemann und Vater – könnte eigentlich ein zufriedener Mensch sein. Doch mehrere Schicksalsschläge werfen sein geordnetes Leben aus der Bahn: eine demütigende Erfahrung bei der Nobelpreisverleihung seines Bruders, ein peinlicher TV-Auftritt bei Günther Jauch, ein Jagdunfall und eine schwierige Krise in seiner Ehe, die er selbst verschuldet hat. Als er schliesslich erfährt, dass das Gehirn seines grossen Idols, des Mathematikers Carl Friedrich Gauß, gestohlen wurde, begibt er sich auf ein ungewöhnliches Abenteuer – und das Schicksal hat noch einiges mit ihm vor. Die Geschichte von Hannes Hennes ist ungewöhnlich, originell und berührend. Ich habe in dieser Form noch keine vergleichbare Erzählung gelesen oder gehört. Sie verlangt Aufmerksamkeit, denn sie verbindet auf kluge Weise Komik, Tragik und Lebensphilosophie. Immer wieder regt sie zum Nachdenken an: Was ist eigentlich normal? Was bedeutet ein sinnvolles Leben? Wie geht man mit Verlust, Scham und Veränderungen um? Hannes ist mir während des Hörens sehr ans Herz gewachsen – mit all seinen Stärken, Schwächen und seiner Menschlichkeit. Seine Reise ist gleichzeitig eine innere Suche und ein äusseres Abenteuer, das mich tief berührt hat. Michael Ebert schreibt in einer klaren, schönen Sprache, die gut verständlich ist, aber trotzdem Tiefe besitzt. Die philosophischen und emotionalen Ebenen der Geschichte erschliessen sich einem erst mit aufmerksamer Lektüre – das macht das Buch umso wertvoller. Der Buchtitel und das Cover passen hervorragend zur Geschichte und unterstreichen ihren besonderen Charakter. Die Sprecherin Irina Scholz hat eine grossartige Arbeit geleistet. Ihre Stimme passt wunderbar zur Stimmung des Buches, und sie schafft es, Hannes und die anderen Figuren lebendig und glaubwürdig wirken zu lassen. Ihr Vortrag hat das Hörerlebnis für mich sehr bereichert. Ich war so begeistert von der Geschichte, dass ich mir nun auch das Buch gekauft habe – um es nach dem Hören noch einmal zu lesen und noch tiefer in diese außergewöhnliche Erzählung einzutauchen. Eine humorvolle, tragische und tiefgründige Geschichte über das Leben, das Scheitern, die Suche nach Sinn – und über die Kraft, trotz allem weiterzugehen. Eine klare Empfehlung!

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    11.05.2025

    Hörbuch-Download

    I’m giving it all oder wie man Krieger wird

    Die Geschichte des Hannes Hennes ist ungewöhnlich, nicht frei von Komik und Tragik, und wird ganz wunderbar erzählt von der perfekten Sprecherin Irina Scholz (mir z. B. bekannt durch „Café Engel“ oder die Müttertrilogie). Wie es kommt, dass dieser eher durchschnittliche Mathelehrer Hannes bei einem Männerseminar „Mannsein und Krieger werden“ landet, der tatsächlich einen Bruder hat, welcher einen Nobelpreis errang, der auf dessen Nobelpreisfeier sein darf, der sich immer noch über seinen Vater ärgert, der mit ihm nicht so viel Geduld hatte, dass er vielleicht auch einen Preis hätte erringen können. So viele Konjunktive, so viele verpasste Möglichkeiten. Aber genauso viele Dramen, die der eigentlich furchtbar schüchterne Hannes erlebt, der die Schuld am Tod eines Gymnasiasten nicht verkraftet, der die Beinaheschuld am nicht eingetretenen Tod seiner Ehefrau nicht wagt zu erklären. Doch er wird auch eine unwahrscheinliche Rettungsaktion durchführen. Und er weiß erstaunlich viel über Neutrinos. „Große Zahlen bringen mich dazu, mich weniger wichtig zu nehmen.“, das erfährt Hannes by the way, nachdem er auf etwas gewaltsame Weise sein Seminar beendet hatte. Er findet einen neuen Freund und alles sollte nun doch noch gut werden. Es ist ein Roman, der nur auf den ersten Blick eine Satire ist, der Käufer, Hörer bzw. Leser, hat aus meiner Sicht eine psychologisch tief gehende und philosophische Erzählung erworben. Was ist normal? Wer ist normal? Diese Fragen wird sich am Schluss jeder Rezipient selbst beantworten müssen. Der Autor Michael Ebert bleibt im vagen, dass er seinen Antihelden sehr mag, merkt man aber auf jeder Seite. Auch wenn Hannes Mathematiker ist, muss man Mathematik nicht lieben oder verstehen, dieser verrückte Hannes wächst einem trotzdem sehr ans Herz. Mir jedenfalls. Michael Ebert benutzt eine angenehm eindringliche Sprache, Wortwahl, Stil und Rhythmus der Sätze sind authentisch und selbst beim Stammeln noch verständlich. Irina Scholz hat sich mit Eberts Sprache symbiotisch vereinigt, auch wenn von Zeit zu Zeit ihre Betonung nicht ganz den richtigen Ton trifft. Fazit: Auf dem Buchcover findet sich ein Satz von Juli Zeh: »Ein mitreißendes Buch! Michael Ebert erzählt mit großer erzählerischer Kraft, der man sich gern überlässt.« Besser kann ich das auch nicht schreiben. Beim Hörbuch muss ich dann nur noch hinzufügen, dass es mitreißend gelesen wird von Irina Scholz. Tatsächlich fünf Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

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