Produktbild: Hohenklingen
Band 8

Hohenklingen Kriminalroman

Aus der Reihe Mximilian von Wirth
3

21,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,1 cm

Gewicht

398 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2382-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,1 cm

Gewicht

398 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2382-5

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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Die Leiden in der Vergangenheit

Gavroche am 21.08.2025

Bewertungsnummer: 2573211

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mag zum Einen historische Krimis gerne und zum anderen auch solche, die zwei Zeitebenen miteinander verbinden. Hier spielt die Handlung in der Gegenwart, aber die Schatten des Nationalsozialismus hängen über den Ereignissen und in Rückblenden erfahren wir mehr. Für mich war es der erste Band der Reihe um Maximilian von Wirth und Federica/Fede, aber das stellte beim Lesen kein Problem dar. Für den aktuellen Fall sowieso nicht. Fedes Mutter hat eine Ausstellung auf Burg Hohenklingen und kurz darauf ist ihr Mäzen tot. Die jüngere Vergangenheit der Burg, genauer gesagt ihre Rolle während des Nationalsozialismus wird näher beleuchtet. Denn obwohl die Schweiz im Zweiten Weltkrieg neutral war, wurde diese Burg Ziel eines Angriffs. Für mich eine gute Kombination aus historischen Fakten und fiktivem Kriminalfall, auch wenn die Auflösung nicht so überraschend war, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Die Leiden in der Vergangenheit

Gavroche am 21.08.2025
Bewertungsnummer: 2573211
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich mag zum Einen historische Krimis gerne und zum anderen auch solche, die zwei Zeitebenen miteinander verbinden. Hier spielt die Handlung in der Gegenwart, aber die Schatten des Nationalsozialismus hängen über den Ereignissen und in Rückblenden erfahren wir mehr. Für mich war es der erste Band der Reihe um Maximilian von Wirth und Federica/Fede, aber das stellte beim Lesen kein Problem dar. Für den aktuellen Fall sowieso nicht. Fedes Mutter hat eine Ausstellung auf Burg Hohenklingen und kurz darauf ist ihr Mäzen tot. Die jüngere Vergangenheit der Burg, genauer gesagt ihre Rolle während des Nationalsozialismus wird näher beleuchtet. Denn obwohl die Schweiz im Zweiten Weltkrieg neutral war, wurde diese Burg Ziel eines Angriffs. Für mich eine gute Kombination aus historischen Fakten und fiktivem Kriminalfall, auch wenn die Auflösung nicht so überraschend war, habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Spannendes Thema

Silke - Buchgespür - am 11.07.2025

Bewertungsnummer: 2536925

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir tragen das Erbe in uns, ob wir wollen oder nicht. Es gibt keine Unschuldigen. Niemals. Vergisst man die Leiden der Vergangenheit, führt dies zu Unheil in der Zukunft.“ Klaus Anton Schmid - Romanfigur in „Hohenklingen“ von Siliva Götschi Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut, nicht nur wegen der Geschichte selbst, sondern auch wegen des Themas, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert: die Spuren, die der Nationalsozialismus bis heute hinterlässt. Ob in Begegnungen mit Zeitzeugen oder im Leben ihrer Nachfahren: die Vergangenheit wirkt weiter, oft leise, aber eindringlich. Und genau hier setzt Hohenklingen an: Eine Vernissage auf der Burg, ein plötzlicher Todesfall, eine Spur, die in die NS-Zeit führt. Die Idee, all das rund um Stein am Rhein in der Schweiz anzusiedeln, einem Ort, der im Zweiten Weltkrieg trotz schweizerischer Neutralität versehentlich bombardiert wurde, finde ich schlichtweg großartig. Dieser Fakt war mir bislang unbekannt und so habe ich direkt angefangen zu recherchieren. Allein diese historische Rahmung war für mich eine echte Bereicherung. Es ist spürbar, wie sorgfältig Silvia Götschi recherchiert hat, und wie viel geschichtliches Wissen in diesen Roman eingeflossen ist. Sprachlich hat mich der Text ebenfalls überzeugt. Die Sätze sind klar, flüssig, atmosphärisch dicht. Gerade das Zusammenspiel von Schauplatz, Geschichte und Kriminalhandlung funktioniert streckenweise richtig gut. Was mir persönlich gefehlt hat, war emotionale Tiefe bei den Figuren. Federica und Max blieben für mich zu distanziert, um wirklich mit ihnen mitzufühlen. Auch die Mütter der beiden, so unterschiedlich sie angelegt sind, habe ich nicht als greifbar erlebt. Die einzige Figur, die mich wirklich berührt hat, war Klaus. Sowohl in der Rückblende als Kind als auch in der Gegenwart als alter, gezeichneter Mann war er für mich durchweg authentisch und voller stiller Würde. Das Ende war für meinen Geschmack etwas vorhersehbar, und insgesamt hätte ich mir mehr emotionale Wucht gewünscht. Aber vielleicht kam das Buch für mich einfach nicht zur richtigen Zeit. Was bleibt, ist ein starker, gut recherchierter Plot, ein ungewöhnlicher Schauplatz mit historischer Tiefe und die Erinnerung daran, wie nah Vergangenheit und Gegenwart beieinanderliegen können.

Spannendes Thema

Silke - Buchgespür - am 11.07.2025
Bewertungsnummer: 2536925
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir tragen das Erbe in uns, ob wir wollen oder nicht. Es gibt keine Unschuldigen. Niemals. Vergisst man die Leiden der Vergangenheit, führt dies zu Unheil in der Zukunft.“ Klaus Anton Schmid - Romanfigur in „Hohenklingen“ von Siliva Götschi Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut, nicht nur wegen der Geschichte selbst, sondern auch wegen des Themas, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert: die Spuren, die der Nationalsozialismus bis heute hinterlässt. Ob in Begegnungen mit Zeitzeugen oder im Leben ihrer Nachfahren: die Vergangenheit wirkt weiter, oft leise, aber eindringlich. Und genau hier setzt Hohenklingen an: Eine Vernissage auf der Burg, ein plötzlicher Todesfall, eine Spur, die in die NS-Zeit führt. Die Idee, all das rund um Stein am Rhein in der Schweiz anzusiedeln, einem Ort, der im Zweiten Weltkrieg trotz schweizerischer Neutralität versehentlich bombardiert wurde, finde ich schlichtweg großartig. Dieser Fakt war mir bislang unbekannt und so habe ich direkt angefangen zu recherchieren. Allein diese historische Rahmung war für mich eine echte Bereicherung. Es ist spürbar, wie sorgfältig Silvia Götschi recherchiert hat, und wie viel geschichtliches Wissen in diesen Roman eingeflossen ist. Sprachlich hat mich der Text ebenfalls überzeugt. Die Sätze sind klar, flüssig, atmosphärisch dicht. Gerade das Zusammenspiel von Schauplatz, Geschichte und Kriminalhandlung funktioniert streckenweise richtig gut. Was mir persönlich gefehlt hat, war emotionale Tiefe bei den Figuren. Federica und Max blieben für mich zu distanziert, um wirklich mit ihnen mitzufühlen. Auch die Mütter der beiden, so unterschiedlich sie angelegt sind, habe ich nicht als greifbar erlebt. Die einzige Figur, die mich wirklich berührt hat, war Klaus. Sowohl in der Rückblende als Kind als auch in der Gegenwart als alter, gezeichneter Mann war er für mich durchweg authentisch und voller stiller Würde. Das Ende war für meinen Geschmack etwas vorhersehbar, und insgesamt hätte ich mir mehr emotionale Wucht gewünscht. Aber vielleicht kam das Buch für mich einfach nicht zur richtigen Zeit. Was bleibt, ist ein starker, gut recherchierter Plot, ein ungewöhnlicher Schauplatz mit historischer Tiefe und die Erinnerung daran, wie nah Vergangenheit und Gegenwart beieinanderliegen können.

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Hohenklingen

von Silvia Götschi

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