Produktbild: Johann Strauss - Walzertod

Johann Strauss - Walzertod Kriminalroman

5

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.04.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1950 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734932687

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Format

ePUB 3

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

09.04.2025

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

1950 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734932687

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  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    09.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Krimi trifft Walzer

    Ein Buch für Krimiliebhaber und für Walzerfreunde. In Wien werden junge Frauen ermordet, auf den ersten Blick haben diese nichts miteinander zu tun, doch dann werden bei ihnen Tanzkarten gefunden, in denen der einzige Eintrag von Johann Strauss stammt. Doch was hat der Walzerkönig damit zu tun.? Nenen Johann Strauss gerät auch der Fiakerfahrer Kaunitz in Vetdacht. Neben dem Krimi erzählt der Roman die mindestens genauso spannende Geschichte des Kampfes von Johann Strauss und dessen gleichnamigen Sohns um den Titel des Walzerkönigs. Denn diese Krone möchte der Sohn dem Vater abnehmen. Die Autorin schafft es zwei Geschichten in einer zu erzählen, ohne das die eine der Anderen den Rang abläuft. Die Einblicke in das Leben der Familie Strauss fand ich sehr interessant, auch wenn sie den älteren Johann nicht gerade sympathisch macht. Gleichzeitig wird auch die Rolle der Frau deutlich, geschildert, anhand von Anna Strauss der Ehefrau des älteren Strausses. Dazu kommt als drittes Element der Fiakerfahrer Kaunitz, auch dessen Leben das so ganz ander5ist als das der Musikerfamilie hinzu. Irgendwie hängt natürlich alles zusammen und entwickelt sich zu einem spannenden historischen Krimi im alten Wien.

  • manu63

    aus Oberhausen

    4/5

    01.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Gut erzählte Geschichte

    Johann Strauss Walzertod ist ein historische Kriminalroman der Autorin Katharina Eigner. Sie verquickt in diesem Buch historische Fakten mit Fiktion und gibt gute und interessante Einblicke in die Beziehungsprobleme der Familie Strauss. Die Kriminalgeschichte wird spannend aufgebaut und die Charaktere passen gut in die Geschichte. Die Spannungsbögen sind gut gesetzt und wer hinter den Taten steckt war für mich am Ende überraschend. Einige Fragen bleiben für mich offen, da hätte ich mir mehr erklärende Szenen gewünscht. Aber der gute Gesamteindruck wird dadurch nicht getrübt. Die Historie ist gut recherchiert und die Atmosphäre der Zeit wird gut eingefangen.

  • Eliza

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Familie Strauss und die Mordfälle

    Eine Künstlerfamilie im Angesicht mysteriöser Mordfälle. Ein Kriminalroman, der Historie und Fiktion in meinen Augen sehr gut vereint. Der Fiakerfahrer Heinrich Kaunitz sowie Wachtmeister Theo Haas sind die beiden Hauptprotagonisten neben der Familie Strauß. Heinrich Kaunitz ist geprägt von seiner Vergangenheit, die einen schweren Schicksalsschlag umfasst. Dieser prägt ihn nachhaltig, und eine gewisse Melancholie begleitet ihn immer wieder. Theo Haas ist ein prinzipientreuer Kriminalist, der am liebsten allein arbeitet – sehr zum Missfallen seines Vorgesetzten. Beide Figuren bewegen sich rund um einen Fall, der immer wieder die Handlungssphäre von Johann Strauß Vater und Johann Strauß Sohn berührt. Dieser zweite Erzählstrang rund um die berühmte Musikerfamilie hat mir sehr gut gefallen, da man so einiges über die Familienverhältnisse und die Künstlerwelt der damaligen Zeit erfährt. Der Fall ist gut konstruiert und sorgt für stetige Spannung. Ich hatte zwar eine recht starke Vermutung hinsichtlich des Täterprofils, doch die Spannung blieb beim Lesen durchgehend erhalten. Insgesamt ein Kriminalroman, der das Zeitgeschehen sehr gut widerspiegelt. Ein einprägsamer Schreibstil und eine atmosphärisch dichte Erzählweise sorgen für ein gutes und unterhaltsames Leseerlebnis.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    18.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    spannender historischer Wien-Krimi

    Ein historischer Wien-Krimi, und dann auch noch einer aus der klassischen Musikszene von damals – ich musste zugreifen :-) . Die Autorin war mir bislang unbekannt, aber Klappentext und Cover haben mich total angesprochen, und Krimis aus dem Gmeinerverlag überzeugen (fast) immer zusätzlich durch viel Lokalkolorit; ich war also gespannt. Gleich vorweg: der Roman hat mich komplett überzeugt und ich war bestens unterhalten. Wir sind wie gesagt im Wien des Jahres 1844. Wir hangeln uns als Leser anfangs ein wenig an zwei Erzählsträngen parallel entlang, bis diese sich natürlich treffen und zu einem runden Fall entwickeln. Einerseits sind wir beim Fiakerfahrer Heinrich Kaunitz – trotz Selbständigkeit eher untere Mittelschicht und immer finanziell in Sorge. Heinrich hat bei einem Brand seine Familie, Haus und Heim verloren, und kommt gerade so eben langsam wieder auf die Beine. Einer seiner aktuell besten Kunden ist der junge Johann Strauss, und somit knüpfen wir auch den Faden zur Strauss-Familie. Wien und die Walzer von Strauss Senior und Junior (hier Strauss Sohn und Strauss Vater) sind untrennbar miteinander verknüpft, und für alle Nicht-Wiener (wie mich :-) ) gibt es hier eine kleine Nachhilfestunde in Sachen Klatsch und Tratsch der Musikgeschichte: Strauss Vater, genialer Musikant und Komponist, Herzensbrecher seiner Zeit, gönnte sich damals in Wien gleich 2 Familien. Die Gemahlin Anna, mit der er 5 Kinder hatte – u.a. auch Strauss Junior – hat er irgendwann verlassen, um ein paar Viertel weiter mit der Modistin Emilie Trampusch eine weitere Familie zu gründen. Fand Anna eher uncool und reichte irgendwann die Scheidung ein. Wie dem auch sei, die Familiengeschichte derer zu Strauss nimmt einen großen Part des Romans ein, und ist super interessant zu lesen. Sie bildet sozusagen den gesellschaftlichen Background des Krimis. Im zweiten Erzählstrang sind wir unterwegs mit dem Kriminalinspektor Haas, der einen Schwung rätselhafter Frauenmorde aufzuklären hat. Junge Frauen unterschiedlichen Standes – aber sie scheinen alle eine Vorliebe für Strauss' Walzer gehabt zu haben.....und als Fiaker Heinrich ins Visier von Haas gerät, entscheidet sich dieser, ebenfalls in die Ermittlungen einzusteigen.....es wird spannend! Mein Leseeindruck: Das war ein richtig guter Fall. Spannend konstruiert, viele einzelne Fäden, die sich am Ende getroffen haben, ein cooler Mix aus historischen und fiktiven Personen, sodass man immer das Gefühl hatte: genauso könnte es gewesen sein. Die Autorin hat wohl zu Studienzeiten einige Jahre in Wien verbracht, und sich auch sehr genau mit dem historischen Wien befasst, und sie bringt das so gut rüber, dass man wirklich mitten drin ist als Leser. Auch so das damalige gesellschaftliche und politische Setting, die ganze Atmosphäre der Zeit, kommt authentisch rüber. Ich wiederhole mich, richtig gut gemacht. Hat mich von der ersten Seite an abgeholt. Flüssig geschrieben, viele Dialoge, hohes Erzähltempo – hat für mich alles gepasst. Ich fand einzig das Ende ein wenig überhastet. Ja, es hat sich logisch stimmig alles aufgelöst, aber es ging mir auf den letzten Seiten etwas ruck-zuck; ich hatte irgendwie das Gefühl, das Buch muss langsam fertig werden, und gefühlt haben sich ein paar Dinge überschlagen. Einiges hätte man noch auserzählen können. Während wir in fast dem ganzen Roman immer relativ viel Infos zu allen Vorgängen und Protagonisten bekamen, ging es am Ende etwas hoppladihopp zur Lösung....ich hätte da durchaus noch ein paar Fragen gehabt. Was ist mit Sandor noch passiert? Wie war das mit dem komischen Kratzgeräuschen in Heinrichs Wohnung? Zum Beispiel. Aber gut, ich bin persönlich ein Fan von Epilogen und abschließenden Kapiteln im Stile von „Ein paar Monate später“; ich mag das ganz gerne, wenn alles und jedes einen Abschluss kriegt. Das war hier jetzt nicht – Fall gelöst. Ende. Nichtsdestotrotz: ich gebe sehr gerne 5 Sterne für einen wunderbar erzählten historischen Krimi!

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    13.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Leseempfehlung!

    Katharina Eigner, bekannt durch ihre Salzburg-Krimis rund um Sprechstundehilfe Rosemarie Dorn, wechselt mit diesem historischen Roman Zeit und Stadt und entführt uns in das Wien von 1844. Es herrscht Kaiser Ferdinand, der kein großes Licht auf dem Kaiserthron ist und als Ferdinand der Gütige, in die Geschichte eingehen wird. Die Fäden hinter Ferdinand zieht allerdings ein andere: Fürst Clemens Wenzel Lothar von Metternich (1773-1859). Es ist die Zeit des Biedermeiers, das in wenigen Jahren mit den Revolutionen von 1848/49 blutig zu Ende gehen wird. Und blutig geht es auch hier in diesem Roman zu. Ein Frauenmörder macht die Stadt, in der die Walzermusik von Johann Strauss Vater den Ton angibt, unsicher. Die Frauen scheinen nichts miteinander gemein zu haben, bis Heinrich Kaunitz, der Lohnkutscher, der häufig Johann Strauss Sohn durch die Stadt fährt, in das Visier der Polizei gerät. Dann entdeckt man beinahe zufällig, dass alle Frauen, bis auf eine, eine leere Tanzkarte für den Ball der Medizin bei sich haben und die eine, die fehlende, hat Kaunitz. Kaunitz, nicht verwandt oder verschwägert mit dem bekannten Adelsgeschlecht, das unter Maria Theresia den Staatskanzler gestellt hat, beginnt selbst zu ermitteln, zumal auf den Tanzkarten ein Name, den er sehr gut kennt, mehrfach aufscheint: Johann Strauss. Damit spannt die Autorin elegant den Bogen zum zweiten Handlungsstrang: Zu Johann Strauss Sohn, dessen 200. Geburtstag die ganze Welt 2025 feiert. Noch ist der Schani, wie er genannt wird, allerdings nicht berühmt, sondern ein 18-Jähriger, der nichts anderes will, als Musik zu machen. Getrieben von seiner Mutter Anna, die ob der Frauengeschichten ihres Ehemannes Johann Strauss Vater, alles dafür tut, um den Sohn als Konkurrenten für den Vater zu etablieren. „Er würde den Alten vom Thron stoßen, ihm den Rang ablaufen. Johann Strauss Vater, der Walzerkönig, hatte seine Familie mit Füßen getreten. Er würde dafür büßen.“ (S. 37) Ein dritter Handlungsstrang bringt die Sicht auf die Ermittlungen des Polizisten Theo Haas in die Morderie ein, der sich mit einem neuen Assistenten, herumschlagen muss. Der ist ein Verwandter seines Vorgesetzten und macht ihm, dem Ermittler, natürlich Zores. Meine Meinung: Katharina Eigner zeigt mit ihrem ersten historischen Krimi das Wien abseits der Walzerseligkeit. Wir erleben an Hand des Fiakers Heinrich Kaunitz wie es Kleinunternehmern geht, wie die Zensur unter Metternich zahlreiche Bücher, wie Alexandre Dumas „Der Graf von Monte Christo“ verbietet, die dann doch heimlich gelesen werden. Eine Leidenschaft, die auch unter Polizisten wie Theo Haas zu finden ist. Wir dürfen den Konflikt zwischen Anna Strauss und Emilie Trampusch, jener Hutmacherin mit der Johann Strauss Vater nun zusammenlebt, verfolgen. „Anna und Emilie. Sie sind sein Verderben, sein Untergang. Sie nehmen ihm die Luft zum Atmen und zermalmen ihn. Ich werde sie für ihn aus dem Weg räumen.“ Die Autorin lässt uns mit Fiaker Kaunitz im bekannten Griechenbeisl einkehren, das heute zu einer Touristenattraktion zählt, aber damals eine einfache Einkehrmöglichkeit für weniger betuchte Gäste war. Geschickt werden hier Fakten und Fiktion zu einem historischen Krimi verquickt. So fahren wir mit Fiaker Kaunitz zwischen der Leopoldstadt, wo er und Schani wohnen, und dem mondänen Hietzing, wo sich alle jene prunkvolle Villen bauen lassen, die dem Kaiserhaus nahe stehen. Auch ein Sprung zum bekannten Dommayer, in dem wenig später beide Sträusse alternierend und bejubelt auftreten, ist dabei. Gut gefällt mir, dass Katharina Eigner akribische Recherchen betrieben hat, sodass wir in Heinrich Kaunitz‘ Fiaker kreuz und quer durch Wien fahren können. Ob es einen weiteren Fall geben wird? Potenzial hätten sowohl die Charaktere als auch die damalige Zeit. Immerhin geraten die Brüder Johann und Josef Strauss 1848 in revolutionäre Kreise, was sie auf die Barrikaden und Johann kurz ins Gefängnis und länger in Ungnade beim Kaiserhaus bringt. Seine Kompositionen zur Revolution wie die „Freiheitslieder“ oder der „Revolutionsmarsch“ kosten ihn beinahe seine Karriere. Erst 1863 wird er zum k.k.-Hofballmusik-Direktor ernannt. Also, Stoff für eine Fortsetzung ist reichlich vorhanden. Schmunzeln musste ich über die kurze Bemerkung von Theo Haas, dass auch Metternich, einige der von ihm verbotenen Bücher gelesen haben soll. Fazit: Mir hat er gefallen, dieser historische Krimi rund um Johann Strauss, Heinrich Kaunitz und Theo Haas, weshalb ich hier 5 Sterne vergebe.

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