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Ámbar Thriller

24

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.02.2025

Herausgeber

Kirsten Brandt

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Dunkellila / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-901-1

Beschreibung

Rezension

Ein intensiver Thriller, der nicht vor Gewalt zurückschreckt. Doch letztendlich ist es Ambars vielschichtige Entwicklung, die wirklich unter die Haut geht. ELLE (The best mystery/thriller books of 2024)
„Ámbar“ ist eine wunderbare kleine novela negra. Eine perfekt gelungene Mischung aus Coming-of-Age-Roman, Road Movie und knallhartem Gangsterroman. Ein Tochter-Vater-Drama in einer brutalen, muchomacho Gesellschaft, in der Frauen kaum etwas anderes übrigbleibt, als sich mit Gewalt durchzusetzen. Auch wenn der Roman 2003 spielt, bildet er die Gender- und Machtverhältnisse in einer patriarchalischen Gesellschaft allgemein gültig ab. Mit einem Hoffnungsschimmer am Ende. Ein kleines Juwel. (Thomas Wörtche, Culturmag.de).
Ámbar ist fünfzehn und kennt wenig anderes als Flucht, Hotelwechsel und Vaterverarztung. Die ist häufig notwendig, denn Victor Mondragón ist ein berüchtigter Gewohnheitsverbrecher. Den Umgang mit Waffen und Wundmaterial kennt Ámbar von kleinauf. Als wieder ein Raubüberfall schief läuft, Victors Komplize getötet und er selbst verwundet wird, brechen Vater und Tochter zu einem Rachefeldzug auf. Bei dem Ámbar die erste Liebe kennen lernt, des Vaters Geliebte, den Bruder seines toten Komplizen – Gewalt als argentinische Lebensform. (Tobias Gohlis, Krimi-Bestenliste, März 2025).
"Das Besondere an diesem Roman ist nicht einmal sein perfekter Spannungsaufbau, das können viele. „Ámbar“ ist weit mehr als Spannungsliteratur, weil es Nicolás Ferraro seltsamerweise gelingt, einen ziemlich brutalen Action-Thriller (manche nennen das „noir“) mit einer einfühlsam geschriebenen Coming-of-Age-Geschichte zu amalgamieren. Das muss man erst mal schaffen." Katharina Granzin, taz

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.02.2025

Herausgeber

Kirsten Brandt

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/2,5 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Dunkellila / Messing

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Kirsten Brandt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86532-901-1

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

Email: guenther.butkus@pendragon.de

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Noir made in Argentinia

Max M. aus Münster am 02.07.2025

Bewertungsnummer: 2529285

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ungewöhnlicher düsterer Krimi aus Argentinien mit einer mutigen, sehr jungen Protagonistin, die, wie alle Teenager, anfängt zu rebellieren – nur dass ihr Vater nicht wie andere Väter ist. Es bleibt spannend bis zum Showdown zum Schluss. Lesen! Noir aus Argentinien.

Noir made in Argentinia

Max M. aus Münster am 02.07.2025
Bewertungsnummer: 2529285
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein ungewöhnlicher düsterer Krimi aus Argentinien mit einer mutigen, sehr jungen Protagonistin, die, wie alle Teenager, anfängt zu rebellieren – nur dass ihr Vater nicht wie andere Väter ist. Es bleibt spannend bis zum Showdown zum Schluss. Lesen! Noir aus Argentinien.

Die Schärfe von Munition und Erinnerungen

Eternal-Hope aus Österreich am 21.06.2025

Bewertungsnummer: 2521002

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Jeder entschärft seine Erinnerungen, so gut er kann, damit sie so wenig wie möglich wehtun." (S. 252) Ámbar ist erst 15, doch ihre Kindheit ist schon seit einigen Jahren vorbei. Atem- und heimatlos zieht sie mit ihrem Papá, dem Gangster und Killer Víctor, von einem heruntergekommenen Motel zum nächsten, von einem Ort zum anderen. Immer wieder muss sie dabei Identitäten, Namen, persönliche Geschichte hinter sich lassen und ihr Äußeres verändern, um von den vielen Feinden, die ihr Vater sich gemacht hat, nicht erkannt zu werden. Regelmäßig muss sie Schnitt- und Schusswunden ihres Vaters flicken und auch den Umgang mit Waffen hat er ihr schon früh beigebracht. Eine abgeschrägte Schrotflinte trägt sie immer mit sich herum. In vielem ist Ámbars Leben sehr trostlos. Viele Tage und Stunden verbringt sie in gesichtslosen Motels, wartend auf ihren Vater. Kaum hat sie sich an einem Ort eingelebt und zaghaft begonnen, Freundschaften zu schließen, muss sie schon wieder fort. Dabei sehnt sie sich nach dem normalen Leben eines Teenagersmädchens, wünscht sich ein Tattoo und beginnt, sich für junge Männer zu interessieren. Víctor macht ihr durchaus immer wieder Versprechungen, dass sie an einem Ort bleiben könnten, doch halten kann er diese nie. Und auch nun ist ihm wieder ein Feind auf den Fersen, dem es schon gelungen ist, Víctors besten Freund zu töten und ihn selbst schwer zu verwunden. "Ámbar" ist ein rasanter Roadtrip-Coming-of-Age-Thriller-Noir, und damit insgesamt ein sehr gelungener Genremix. Spannend wie ein Thriller und gleichzeitig tiefgründig wie eine Gesellschaftsstudie der untersten Sozialmilieus Argentiniens, die durchdrungen von Überlebenskämpfen, patriarchalen Denk- und Verhaltensweisen und Gewalt sind - und mitten drin eine toughe, intelligente und selbstbewusste junge Frau, die versucht, in all dem Dunkel ihren Weg zu finden, für sich einzustehen und erwachsen zu werden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es hat mich gut unterhalten und gleichzeitig nachdenklich gemacht über die Bedingungen, in denen Menschen leben und was sie mit uns machen. Immer wieder finden sich kleine Sprachperlen und Einladungen zur tieferen Reflexion in diesem Buch, wie zum Beispiel diese aus einem Gespräch zwischen Ámbar und ihrem Papá zum Thema Gewissen, als er zu ihr folgendes sagt: "Gewissen ist Luxus, Ambareté. Was für Reiche. Die haben ein reines Gewissen, weil sie andere dafür bezahlen, dass sie sich die Hände für sie schmutzig machen, andere, die sich ein Gewissen nicht erlauben können." (S. 249) Ein gelungenes und vielseitiges Buch, das ich einer breiten Leserschaft empfehlen kann, sofern man bereit ist, sich auf einen sehr düsteren Noir mit viel Gewalt einzulassen. Wer das aber kann und will, wird mit guter Unterhaltung, authentisch gezeichneten Figuren und vielen Impulsen zum Nachdenken belohnt.

Die Schärfe von Munition und Erinnerungen

Eternal-Hope aus Österreich am 21.06.2025
Bewertungsnummer: 2521002
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Jeder entschärft seine Erinnerungen, so gut er kann, damit sie so wenig wie möglich wehtun." (S. 252) Ámbar ist erst 15, doch ihre Kindheit ist schon seit einigen Jahren vorbei. Atem- und heimatlos zieht sie mit ihrem Papá, dem Gangster und Killer Víctor, von einem heruntergekommenen Motel zum nächsten, von einem Ort zum anderen. Immer wieder muss sie dabei Identitäten, Namen, persönliche Geschichte hinter sich lassen und ihr Äußeres verändern, um von den vielen Feinden, die ihr Vater sich gemacht hat, nicht erkannt zu werden. Regelmäßig muss sie Schnitt- und Schusswunden ihres Vaters flicken und auch den Umgang mit Waffen hat er ihr schon früh beigebracht. Eine abgeschrägte Schrotflinte trägt sie immer mit sich herum. In vielem ist Ámbars Leben sehr trostlos. Viele Tage und Stunden verbringt sie in gesichtslosen Motels, wartend auf ihren Vater. Kaum hat sie sich an einem Ort eingelebt und zaghaft begonnen, Freundschaften zu schließen, muss sie schon wieder fort. Dabei sehnt sie sich nach dem normalen Leben eines Teenagersmädchens, wünscht sich ein Tattoo und beginnt, sich für junge Männer zu interessieren. Víctor macht ihr durchaus immer wieder Versprechungen, dass sie an einem Ort bleiben könnten, doch halten kann er diese nie. Und auch nun ist ihm wieder ein Feind auf den Fersen, dem es schon gelungen ist, Víctors besten Freund zu töten und ihn selbst schwer zu verwunden. "Ámbar" ist ein rasanter Roadtrip-Coming-of-Age-Thriller-Noir, und damit insgesamt ein sehr gelungener Genremix. Spannend wie ein Thriller und gleichzeitig tiefgründig wie eine Gesellschaftsstudie der untersten Sozialmilieus Argentiniens, die durchdrungen von Überlebenskämpfen, patriarchalen Denk- und Verhaltensweisen und Gewalt sind - und mitten drin eine toughe, intelligente und selbstbewusste junge Frau, die versucht, in all dem Dunkel ihren Weg zu finden, für sich einzustehen und erwachsen zu werden. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, es hat mich gut unterhalten und gleichzeitig nachdenklich gemacht über die Bedingungen, in denen Menschen leben und was sie mit uns machen. Immer wieder finden sich kleine Sprachperlen und Einladungen zur tieferen Reflexion in diesem Buch, wie zum Beispiel diese aus einem Gespräch zwischen Ámbar und ihrem Papá zum Thema Gewissen, als er zu ihr folgendes sagt: "Gewissen ist Luxus, Ambareté. Was für Reiche. Die haben ein reines Gewissen, weil sie andere dafür bezahlen, dass sie sich die Hände für sie schmutzig machen, andere, die sich ein Gewissen nicht erlauben können." (S. 249) Ein gelungenes und vielseitiges Buch, das ich einer breiten Leserschaft empfehlen kann, sofern man bereit ist, sich auf einen sehr düsteren Noir mit viel Gewalt einzulassen. Wer das aber kann und will, wird mit guter Unterhaltung, authentisch gezeichneten Figuren und vielen Impulsen zum Nachdenken belohnt.

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Ámbar

von Nicolás Ferraro

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Christoph Schmaus

OSIANDER Wangen

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4/5

Im wahrsten Sinne „Young Adult“

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dem argentinischen Autor Nicolás Ferraro ist hier eine Thriller-Sensation gelungen. Die fünfzehnjährige Ámbar kann aus tiefer Verbundenheit zu ihrem Gangster-Vater kein gewöhnliches Teenagerleben führen, sondern ist mit ihm abwechselnd auf der Jagd und auf der Flucht, muss Schusswunden verarzten und im Notfall schon mal selbst zur Waffe greifen. Selten begegnet man einer so überzeugenden, echten und berührenden Erzählerin. Eine besondere Empfehlung auch für junge Erwachsene, die sich trauen, einen Blick über ihr bisheriges Lieblings-Genre hinaus zu werfen.
  • Christoph Schmaus
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4/5

Im wahrsten Sinne „Young Adult“

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dem argentinischen Autor Nicolás Ferraro ist hier eine Thriller-Sensation gelungen. Die fünfzehnjährige Ámbar kann aus tiefer Verbundenheit zu ihrem Gangster-Vater kein gewöhnliches Teenagerleben führen, sondern ist mit ihm abwechselnd auf der Jagd und auf der Flucht, muss Schusswunden verarzten und im Notfall schon mal selbst zur Waffe greifen. Selten begegnet man einer so überzeugenden, echten und berührenden Erzählerin. Eine besondere Empfehlung auch für junge Erwachsene, die sich trauen, einen Blick über ihr bisheriges Lieblings-Genre hinaus zu werfen.

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