Produktbild: Der große Riss

Der große Riss Roman

115

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36798

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3844 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Great Divide

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783446283725

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

36798

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

3844 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Great Divide

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783446283725

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  • pajo47

    aus Sundern

    5/5

    23.02.2025

    eBook (ePUB)

    Menschen Ein Roman, den man…

    Menschen Ein Roman, den man nicht gern aus der Hand legt. Die Schreibweise von Christina Henriquez ist so angenehm zu lesen, dass man von Anfang an gefangen ist. Es geht um den Bau des Panamakanals. Dabei spielt der eigentliche Bau nur eine untergeordnete Rolle. Die Menschen sind es, die bei diesem Roman im Vordergrund stehen und sehr liebevoll vorgestellt werden. Es gibt keine echten Hauptpersonen. Alle sind hier gleich wichtig. Selbst Personen, von denen man annehmen sollte, dass sie eigentlich eine Nebenrolle spielen, werden sehr ausführlich vorgestellt. Dazu macht Henriquez immer wieder Rückgriffe, um uns die entsprechenden Personen näher zu bringen. Zwei Schauplätze werden in diesem Buch bespielt. Einmal natürlich die Baustelle des Kanals. Ein weiterer Schauplatz ist Barbados, von wo Ada sich aufmacht, um in Panama Geld zu verdienen für eine Operation, die lebenswichtig für ihre Schwester ist. In Panama trifft sie auf Omar, ein Panamaer, der nicht wie sein Vater Fischer werden will sondern sich auch beim Bau verdingt hat. Wenn ich oben geschrieben habe, dass der Roman angenehm zu lesen ist, bedeutet das nicht, dass hier nur Angenehmes beschrieben wird. Die Situation der Arbeiter besonders der Frauen, die von den reichen Amerikanern ausgebeutet werden, ist alles andere als angenehm. Henriquez schönt die Situation nicht. Aber für sie stehen die Menschen im Vordergrund, die sich in dieser Situation ihre Würde bewahrt haben.

  • Magnolia

    5/5

    18.02.2025

    eBook (ePUB)

    Eindrucksvoll

    Der Panamakanal ist eine der wichtigsten Schifffahrtsstraßen weltweit. Die etwa 82 km lange, künstliche Wasserstraße mit Schleusen und einer Scheitelhaltung von 26 m Höhe verbindet den Atlantik mit dem Pazifik. Schon Kaiser Karl V. hatte die Idee, die beiden Ozeane miteinander zu verbinden, um 1900 dann wurden die Arbeiten vorangetrieben, Cristina Henriquez erzählt in ihrem großartigen Roman „Der große Riss“ davon. Schon der erste Blick auf das BuchCover zeigt, mit welch gewaltigem Bau wir es hiermit zu tun haben. Sie kommen aus allen Ecken der Welt, aus Barbados, Jamaika, Peru, Argentinien… es sind zu viele Herkunftsländer, um sie alle aufzuzählen. Es sind tausende von Männern, die sich Tag für Tag durch den Matsch schaufeln, durchnässt vom Regen. „Sie strömten in Arbeitszügen herbei und kletterten hinunter in den Riss, und wenn die Pfeife ertönte, arbeiteten sie. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang öffneten sie die Erde. Sie standen bis zu den Knien im Schlamm. Sie atmeten den Kohlequalm der Lokomotiven ein, die unentwegt an ihnen vorbeizogen. Ihnen dröhnten die Ohren von den Hämmern der Felsbohrer…“ La Boca wird der Kanal von ihnen genannt. Ein klaffendes Loch, das alles verschlingt, was sich ihm in den Weg stellt. Es gibt gewaltige Erdrutsche, es gibt viele Opfer. Ganze Ortschaften werden verlegt, Seuchen und Krankheiten bekämpft, sie arbeiten bis zum Umfallen und doch bleibt ihnen nicht viel. Anhand von Einzelschicksalen wird der Bau dieses gewaltigen Projekts deutlich. John etwa, der die Malaria ausrotten will, stellt Ada ein, die sich um seine kranke Frau Marian kümmert. Ada wiederum will für ihre schwerkranke Schwester Millicent Geld verdienen, um die Arztkosten bezahlen zu können. Mit Omar, dem Sohn des Fischers Franciscos, stecken wir direkt im Schlamm. Es ist ein Knochenjob, der durch die Willkür des Aufsehers zusätzlich erschwert wird. Auch wird die Umsiedlung Gatúns thematisiert, ein Riss geht nicht nur durch Panama, er geht durch ihrer aller Leben. Und diese Leben bindet Cristina Henriquez in die Arbeiten um den Panamakanal ein. Ihre so unterschiedlichen Leben haben Berührungspunkte, ihre Lebenswege entlang des Kanals kreuzen sich. Die Autorin zeigt auf, was der Riss aus ihnen allen macht. Ein Riss, der sich durch alle Schichten der Gesellschaft zieht, der Arm gegen Reich, Schwarz gegen Weiß anspricht, ohne zu werten. Der auch heute, mehr als ein Jahrhundert später, nachdenklich macht. Ganz viel habe ich rund um die Entstehung des Panamakanals mitgenommen. Wer sich eher für die technischen Daten interessiert, wird sie alle im Netz finden. Es ist ein Roman, kein Sachbuch. Das Historische wird mit den interessanten, durchweg authentischen Charakteren gut verständlich aufbereitet, es ist ein lebendiges, sehr lesenswertes Buch, das wie nebenbei viel Wissenswertes vermittelt.

  • Simone

    aus Wuppertal

    4/5

    07.03.2025

    eBook (ePUB)

    Eine kleine Überraschung

    Das Buchcover und auch das Thema hätten mich wohl nicht so angesprochen, doch eine Leseprobe lies auf einen leisen, schönen, atmosphärischen Roman hoffen. Mir hat gefallen, wie die Autorin sich ausreichend Zeit nimmt, fast jede Figur liebevoll zu beschreiben. Man findet hier nur einen Bösewicht und selbst bei ihm wird dargelegt, warum er so ist wie er ist. Die jeweiligen Motive der Protagonisten sind nachvollziehbar und im Grunde immer eher gutherzig. Darüber hinaus war ich zuerst enttäuscht von der im Klappentext angedeuteten Liebesgeschichte zwischen Omar und Ada. Aber dann war mir klar, dass auch diese zarte Annäherung (mehr ist es nicht) zu der restlichen Geschichte sehr gut passt. Insgesamt kam mir das Buch wie ein kleines Juwel vor und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Von der Autorin würde ich sehr gerne weitere Romane lesen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    4/5

    28.02.2025

    eBook (ePUB)

    Hat mir gefallen

    Zum Inhalt: Der Atlantik und der Pazifik sollen verbunden werden, dafür wird der Panamakanal gebaut. Um dieses Riesenprojekt anzugehen treffen viele unterschiedliche Menschen aufeinander, Arbeiter, Journalisten, Ärzte oder auch Wahrsager, von denen sich viele ein neues Leben erhoffen. Doch die unterschiedlichen Menschen sind getrennt durch Geschlecht,Hautfarbe oder auch Status. Meine Meinung: Das war mal ein sehr interessanter historischer Roman, der sich mit dem Bau des Panamakanal beschäftigt, aber noch viel mehr mit den Menschen die direkt oder auch indirekt durch den Bau beeinflusst wurden. Mit attraktiven Verträgen wurden Menschen gelockt und hofften auf ein besseres Leben. Die einzelnen Figuren, die aus unterschiedlichen Beweggründen kamen, waren durch die Bank interessant. Im Grunde war das Buch eine Art Roman über Gesellschftsverhältnisse, die als Hintergrund eben den Bau des Kanals hatten. Mir hat das Buch gut gefallen. Fazit: Hat mir gefallen

  • meerblick

    4/5

    26.02.2025

    eBook (ePUB)

    Gesellschaftliche und kontinentale Risse

    Christina Henríquez nimmt in ihrem Roman 'Der große Riss' gesellschaftliche Strukturen während des Baus vom Panamakanal, der 82 Kilometer langen Wasserstraße, die den Atlantik mit dem Pazifik verbindet, genauer unter die Lupe. Präzise Recherchen decken auf, unter welchen Umständen die Menschen das gewaltige Bauwerk erschufen, welches den Kontinent Amerika durchtrennt für die Erschaffung einer kostengünstigen, gefahrenfreien Schifffahrtsroute. Ende des neunzehnten bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts lockten Aktiengesellschaften mit lukrativen Zweijahresarbeitsverträgen, gesundheitlicher Versorgung und freier Kost als auch Logie unzählige Abenteurer aber auch Menschen, die eine Chance sahen ihren Lebensstandard durch die finanziellen Versprechungen zu verbessern. Mit der Befreiung von Panama aus kolumbianischer Abhängigkeit beteiligten sich auch die US-Amerikaner am großen Geschäft. Die Autorin stellt die sechzehnjährige Ada Burting aus Barbados, den aus der Familientradition abtrünnigen Fischersohn Omar, John Oswald den Arzt, der die Malaria zu bekämpfen versucht, in den Mittelpunkt ihrer Geschichte, die aufzeigt in welchem rassistischen Umfeld sich Siedler und Einheimische begegnen und wie Geld als auch Drogen eine entscheidende Rolle spielen, die die Gemeinschaft streng klassifiziert.

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    Ruth Schuhbauer

    OSIANDER Schorndorf

    Buchhändler*in

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    4/5

    07.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    gehobener historischer Roman

    Ich hatte eigentlich ein literarischeres Buch erwartet, aber ich konnte und wollte trotzdem nicht aufhören diesen spannenden historischen Roman zu lesen. das Buch ist aus mehreren Perspektiven geschrieben und somit entsteht ein tolles Panorama. Die gesellschaftlichen Unterschiede, der damals herrschende Rassismus und das Problem der Malaria kommen sehr gut zum Ausdruck.
  • Zum Bewerterprofil von Margit Miller

    Margit Miller

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    09.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierende Figuren rund um den Panamakanal

    Die perfekte Lektüre, wenn man entweder bereits am Panamakanal war oder sich damit beschäftigt hat. Und aufgrund der aktuellen Ambitionen Trumps thematisch passend. Die Figuren rund um die miteinander in diversen Arten verbundenen Geschichten in diesem Roman sind so starke Charaktere, man kann sie sich tatsächlich wie in einem Film vorstellen. Einziges Manko: aufgrund der Abwechslung nacheinander kann man manchmal schwer zuordnen. Eine Art Skizzierung wäre hilfreich gewesen.

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