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In Zeiten der Hoffnung | Die historische Familiensaga im 20. Jahrhundert

9

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

Dp Verlag

Seitenzahl

468

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

441 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9899863-7-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2024

Verlag

Dp Verlag

Seitenzahl

468

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

441 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9899863-7-4

Herstelleradresse

Books on Demand GmbH
Überseering 33
22297 Hamburg
DE

Email: bod@bod.de

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  • Alexandra Gruber

    aus Feuchtwangen

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Auf und Ab an Emotionen

    Mit “Das Erbe der Winzerfrauen” hab ich den neuen Roman von Elisabeth Marienhagen gelesen. Was für ein tolles Buch! Ella Gronau lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf an der Mosel. Wir starten im Juni 1940 und wir wissen alle, wie es zu dieser Zeit in Deutschland aussah. Die Gronaus haben ihrem Onkel, der mit einer jüdischen Frau verheiratet ist, zur Flucht nach Kanada verholfen und deswegen stehen sie nicht so gut da im Dorf Wingert. Dennoch steht ihnen für ihren Hof ein Strafgefangener aus Frankreich zu. Student Jacques sieht in der deutschen Familie anfangs nur den Feind, doch muss bald einsehen, dass diese Familie anders ist, vor allem Ella. Zwischen ihm und Ella entwickelt sich eine Beziehung, von der jedoch niemand erfahren darf. Sowohl Gerti, die Frau des Bürgermeister, als auch Johannes, ein getreuer Gefolgsmann Hitlers, versuchen immer wieder Verstöße bei den Gronaus zu finden und sie anzeigen zu können….. Wir lesen in diesem Buch aus verschiedenen Perspektiven, was mir die Charaktere so richtig nahe gebracht hat. So viele Bürger aus Wingert sind mir ans Herz gewachsen, doch es gibt auch diejenigen, die ich gehasst habe. In diesem Buch werden Themen behandelt, wie das Vergasen “unwürdiger Menschen”, ist also keine leichte Kost. Ich muss gestehen, dass ich manchmal so wütend war, dass ich das Buch auf die Seite legen musste. Doch es gab eine breite Palette an Gefühlen, die ich beim Lesen durchlebt habe. Sie gingen von hoffen, freuen, traurig sein, jubeln, leiden, ein Lächeln auf dem Gesicht durch ganz viele Nuancen. Das Ende lässt alles offen und ich hoffe darauf, bald mehr von Ella, ihrer Familie, ihren Freunden und auch Jacques lesen zu dürfen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Jani

    aus Rostock

    5/5

    02.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Geschichte einer starken jungen Frau

    Elisabeth Marienhagen führt mich mit „In Zeiten der Hoffnung“ zurück ins Moseldorf Wingert. Mir fällt zuerst das wundervolle Cover auf. Darauf sehe ich ein junges Paar, das hoffnungsvoll, vorbei an Weinbergen und der Mosel, in die Ferne blickt. Es wirkt so friedlich, aber leider war es das ganz und gar nicht. Ich reise zurück in den Sommer 1940, mitten in die Wirren des zweiten Weltkriegs. Auch wenn hier keine Bomben fallen, ist die Sorge groß um die Männer, die an der Front kämpfen. Vom ersten Satz an fühle ich mich angekommen. Ich habe bereits die großartige „Die Winzerfrauen“ Reihe der Autorin gelesen und Lenchen, die Hauptfigur, fest in mein Herz geschlossen. Jetzt geht es um die nächste Generation, um Ella. Sie ist die Tochter von Lenchen und zu Beginn der Geschichte vierzehn Jahre jung. Sie ähnelt so sehr ihrer starken Mutter. Sie ist politisch genauso interessiert und hinterfragt vieles. Sie ist unglaublich selbstbewusst und besitzt einen unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. Sich aber gegen die zu der damaligen Zeit vorherrschende Ungerechtigkeit aufzulehnen, ist lebensgefährlich. Große Unruhe kommt in Wingert auf, als französische Strafgefangene ankommen. Wie auf einem Viehmarkt werden sie zur Schau gestellt und den Höfen zugewiesen. Ellas Familie wird der junge Jacques Legrand zugeteilt. Das Misstrauen zwischen ihm und Ella verfliegt und macht Platz für die ersten Gefühle. Wie man sich denken kann müssen sie aber diese verbotene Beziehung streng geheim halten, beider Leben steht auf dem Spiel. Dank des der damaligen Zeit angepassten Schreibstils bin ich komplett in die Geschichte eingetaucht. Die Rückschläge der Familie gehen mir sehr nahe, und mir stehen die Tränen in den Augen. Genauso kann ich mich über die glücklichen Momente freuen. Die Autorin schafft es gekonnt die verschiedensten Gefühle beim Lesen auszulösen, Wut, Trauer, Unglaube, Angst um die Familie Gronau und ihre Freunde, aber auch Freude. Ich freue mich schon sehr darauf Ella in einer Fortsetzung weiter zu begleiten. Ich gebe für den Start der neuen Familiensaga fünf strahlende Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Ramona

    aus Wittenberge

    5/5

    23.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Äußerst fesselnde Familiensaga, eine Geschichte mit Tiefgang

    Nach dem Lesen der Trilogie "Die Winzerfrauen" war ich traurig, mich von den mir so ans Herz gewachsenen Protagonisten, der wunderschönen Mosel Landschaft zu verabschieden. Um so erfreuter bin ich jetzt, dass ich doch wieder mit der Autorin an den einstigen Ort des Geschehens reisen konnte. Wir schreiben inzwischen das Jahr 1940, noch immer in Zeiten des Krieges. Ella die Tochter der Gronaus ist inzwischen zu einer jungen Frau herangewachsen. Mit einem wachen Verstand und ganz viel Wärme und Liebe im Herzen. Das Leben auf dem Winzerhof ist nach wie vor hart. Es gibt kaum noch Arbeiter, da alle jungen Männer an die Front beordert wurden und noch werden. Die Ankunft französischer Kriegsgefangener versetzt das Dörfchen Wingert in Aufruhr, auch den Gronaus werden zwei Gefangene zugeteilt. Ella verliebt sich in den jungen Jacques Legard. Diese Liebe muss geheim bleiben, den die Verbrüderung mit dem Feind wird äußerst hart bestraft. So mehr wird hier nicht verraten, lest unbedingt selbst. Die Autorin hat es meisterhaft geschafft mich mit ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Die so unterschiedlichen Charaktere wurden hervorragend gezeichnet und mit Leben gefüllt. Ich hatte sie alle so bildhaft vor Augen, sowohl die mit großem Herzen, Mut und Empathie, wie auch die Verhassten, die allen das Leben noch schwerer gemacht haben. Das war definitiv wieder eine emotionale, tiefgehende, berührende Lesereise. Noch dazu ausgezeichnet recherchiert und so fundiert. Ein neuer Auftakt, eine Fortsetzung, ganz gleich wo ihr einsteigt. Ich hatte fesselnde, beeindruckende, unvergessliche Lesestunden, die noch lange nachwirken. Ich freue mich jetzt schon auf den Fortgang des Geschehens in Wingert. Danke all den Menschen, die Menschlichkeit, Mut und Empathie bewahrt haben, in dunkelsten Zeit unserer deutschen Geschichte. Ganz klare Leseempfehlung!!!

  • Arietta

    5/5

    29.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Starke Frauen Meine Meinung…

    Starke Frauen Meine Meinung zur Autorin und Buch Es ist mein erster Roman von der Autorin Elisabeth Marienhagen . Sie erzählt gekonnt und ergreifend die Geschichte einer Familie an der Mosel. Genau um 1940 fängt es an, es herrscht der zweite Weltkrieg, Deutschland feiert zu Anfangs Triumphe, aber das ändert sich zum Schluss. Das Leben damals auf dem Land, die Arbeit auf dem Hof, Land und im Weinberg ist sehr gut herausgearbeitet. Der Hass der Neid einiger Menschen im Dorf, die andere bespitzeln. Es ist an ihre Familiengeschichte und ihre Großmutter Margarete, im Buch Magdalena angelehnt. Besonders viel Freude hat mir die Tochter Ella bereitet, eine ehrliche Haut mit einem großen Herzen. Leider muss sie auf ihr Mundwerk acht geben, sie kann schnell mal vorlaut werden, nicht gut in diesen schlimmen Zeiten. Besonders die Nachbarin Dörte beobachtet und bespitzelt jeden, eine fanatische Frau, Hitler ist ihr großes Vorbild. Eigentlich verläuft alles wie gewohnt, ihre Eltern und Großvater sind einfach großartig. Bis dann die ersten französischen Kriegsgefangenen im Dorf Wingert auftauchen. Sie werden auf die verschiedenen Familien verteilt, um dort zu arbeiten. Natürlich Johann Lauterer der bei der Gestapo ist, ein ganz gefährliches Subjekt der die Familie Gronau auf dem Kicker hat. Die Familie Gronau nimmt zwei der Französischen Zwangsarbeiter, Pierre Dupre der mir gleich sympathisch war, und Jaques Legrand der sich am Anfang eigenartig verhält. Ausgerechnet Ella verliebt sich nach anfänglichen Misstrauen in ihn, sehr gefährlich für die beiden wenn sie erwischt werden. Ihre große Liebe muss geheim bleiben, nicht nur das, das Schicksal meint es grausam mit der Familie und schlägt unerbärmlich zu. Ich habe um Ella ihre große Liebe und deren Familie gebangt, und hoffte und betete das es vielleicht doch gut ausgehen wird. Lasst euch überraschen und zittert mit.

  • Lahni

    aus Frankfurt

    4/5

    01.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Verbotene Liebe Die Autorin…

    Verbotene Liebe Die Autorin nimmt uns mit zur Familie Gronau in das Moseldorf Wingert im Jahr 1940. Während Deutschland über den Sieg Frankreichs triumphiert, geht es hier noch recht beschaulich zu. Die meisten Männer kämpfen an einer der vielen Fronten und die Frauen müssen schuften um alles am Laufen zu halten. Als der Familie Gronau der französische Kriegsgefangene Jaques zugeteilt wird, ist das für die Arbeit auf dem Hof eine große Erleichterung. Der junge Mann merkt schnell, dass er es hier gut getroffen hat, denn er wird genau so gut wie alle anderen Mitarbeiter behandelt. Das Mißtrauen zwischen Ella und ihm ist greifbar, ist in dieser Zeit aber auch nicht verwunderlich. Aber so nach und nach nähern sich beide an und es entsteht eine junge, verbotene Liebe. Doch wie soll das weiter gehen? Was mit solch verbotenen Lieben passiert konnten beide im Dorf mitverfolgen. Nicht alle sind mit dem, was in Deutschland vor sich geht einverstanden, aber regimetreue Fanatiker sind nicht weit und immer auf der Suche nach Menschen die sie denunzieren können. Sie marschieren ungefragt in die Häuser und kontrollieren ihre Nachbarn. Vor allem der Gestapo-Mann Johann, der sich am Leid Anderer ergötzt, liegt ständig auf der Lauer. Erschreckend auch, was mit Opa Gustav passiert. Im Alter etwas verwirrt und unberechenbar wird er einfach in eine Heilanstalt gesperrt und fällt schließlich der Euthanasie zum Opfer, bei der nicht lebenswerte Personen einfach aus dem Weg geräumt werden. Mich hat das Buch sehr berührt, schildert es doch auch detailliert die Grausamkeiten der damaligen Zeit in der niemand wusste wer ist Freund und wer ist Feind. Ich persönlich hätte mir noch ein bisschen mehr von der Geschichte zwischen Ella und Jacques gewünscht. Der Schreibstil der Autorin sehr flüssig und einfühlsam und ich hoffe die Geschichte der beiden Liebenden geht weiter.

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