Produktbild: Abstieg

Abstieg Demokratische Bedeutungslosigkeit - Ist Deutschland aus der Balance?

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24,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Herausgeber

StudyHelp GmbH

Verlag

ForwardVerlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,4/15/1,9 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9875513-1-4

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Herausgeber

StudyHelp GmbH

Verlag

ForwardVerlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,4/15/1,9 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9875513-1-4

Herstelleradresse

StudyHelp
Busdorfwall 22
33098 Paderborn
DE

Email: verlag@studyhelp.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wichtiges Buch in der derzeitigen Situation in Deutschland

    Die Autoren verstehen es, nach einer faktenbasierenden Analyse, die richtigen Schlüsse für die derzeitige Situation in Deutschland zu ziehen. Dabei beschränken Sie sich nicht nur auf einzelne Gebiete, sondern sprechen uns alle als Gesellschaft an. Vor allen der generationsübergreifende pragmatische Lösungsansatz und die 10 Punkte Agenda für Deutschland überzeugen und liefern viele Denkanstöße für die neue Regierung und die Inhalte, die jetzt wirklich in den Koalitionsvertrag gehören!

  • Bewertung

    5/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toll recherchiertes spannendes Buch mit super Ideen!

    Die beiden Autoren legen eine spannende Analyse der Missstände in Deutschland aus der Sicht zweier Generationen vor. Die Betrachtung liefert viele neue Perspektiven und ist erfrischend in ihren Sichtweisen. Obwohl es „Abstieg“ heisst liefert des Buch viele Konzepte und Ideen für den Aufstieg, die neuartig und konsequent sind. Ein wichtiger Beitrag! Es sollte Pflichtlektüre für alle Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen sein … !

  • Bewertung

    1/5

    02.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtige Themen, politisch zugespitzt und analytisch schwach

    Das Buch greift viele wichtige und aktuelle Themen auf. In der Ausarbeitung bleibt es aber oft analytisch oberflächlich und widersprüchlich. Gerade bei zentralen Fragen wie Produktivität, Industriepolitik und Klimaschutz überzeugt die Argumentation nicht. Das zeigt sich exemplarisch in der Behandlung der Produktivität, die (zu Recht) als zentraler Hebel für wirtschaftliche Erneuerung präsentiert wird. Nach einem Verweis auf die USA empfehlen die Autoren vor allem Investitionen in Automatisierung, KI und Digitalisierung. Unberücksichtigt bleibt dabei aber das seit Jahrzehnten diskutierte Produktivitätsparadox (Solow), das darauf hinweist, dass digitale Technologien sich empirisch nur begrenzt in Produktivitätsgewinnen niederschlagen. Eine Auseinandersetzung mit dieser Literatur hätte dem Abschnitt deutlich mehr Substanz verliehen. Umso irritierender ist die abschließende Empfehlung, Produktivität durch längere Arbeitszeiten zu steigern – was Gesamtproduktion und Produktivität im engeren Sinne miteinander vermischt. Ähnliche Inkonsistenzen finden sich in der Diskussion der Industriepolitik. Einerseits kritisieren die Autoren die Abwanderung zentraler Industrien und Technologien nach Asien, andererseits lehnen sie staatliche Subventionen zur Stärkung entsprechender Produktionskapazitäten in Deutschland als ineffizient ab. Gleichzeitig wird anerkannt, dass US-Subventionen im Rahmen des Inflation Reduction Act gezielt Investitionen anziehen (S. 131). Es bleibt damit unklar, nach welchen Kriterien staatliche Eingriffe als legitim oder effektiv gelten. Der Eindruck entsteht, dass industriepolitische Maßnahmen vor allem dann positiv bewertet werden, wenn sie außerhalb Deutschlands stattfinden. Schließlich greift das Buch Argumentationsmuster auf, die stark an Positionen der Automobillobby erinnern. So wird im Kontext einer angeblichen „Verbotskultur“ von einem Verbot von Verbrennungsmotoren gesprochen, obwohl es faktisch um ein Verbot von deren Neuzulassungen geht. Diese Verkürzung verzerrt die Debatte erheblich. Die angeführten Effizienzgewinne bei Verbrennungsmotoren werden zudem als Gegenargument zur CO₂-Regulierung präsentiert, obwohl sie maßgeblich durch eben diese Regulierung angestoßen wurden. Dass Effizienzsteigerungen bei Verbrenner-Pkw keine realistische Grundlage für Klimaneutralität im Verkehr bieten, bleibt unberücksichtigt. Insgesamt verfolgt das Buch einen grundsätzlich interessanten Ansatz, bleibt aber bei vielen zentralen Punkten analytisch unsauber und widersprüchlich. Gerade angesichts der Bedeutung der behandelten Themen ist das eine vertane Chance.

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