Produktbild: Schwiegermutter

Schwiegermutter

8

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8828

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Khaki / Tanne

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5061-7

Beschreibung

Rezension

»Selten findet man Familienleben so tiefgründig, nueancenreich und scharfsinnig beschrieben wie hier bei Moa Herngren. Ganz nebenbei ist es ein hochspannender und unterhaltsam zu lesender Roman.« Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 08.07.2025 ("NDR Kultur")
»Herngrens Text liest sich aufregend wie ein Thriller und ist doch eine klug arrangierte Familienaufstellung.« Ulrike Frick, Münchner Merkur, 24.10.2025 ("Münchner Merkur")
»Klug reflektiert Herngren die Wahrnehmung innerhalb familiärer Strukturen, lotet die Erwartungen an andere und die eigenen Bedürfnisse ihrer vielschichtigen Figuren aus, sodass man als Leser immer nah dran ist.« Babina Cathomen, Kulturtipp, 30.07.2025 ("kulturtipp")
»Herngren schafft es, die Gründe von verletzten Gefühlen aufzudröseln.« DONNA, August 2025 ("DONNA")
»Meisterhaft lässt Herngren die Leserinnen und Leser tief in die Gefühlswelten ihrer Figuren eintauchen... Richtig oder verkehrt, wahr oder falsch - diesen Kategorien verwehrt sich Herngren dabei erfolgreich.« Cornelia Grobner, Die Presse, 03.07.2025 ("Die Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

8828

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2025

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,6/12/3,1 cm

Gewicht

384 g

Farbe

Khaki / Tanne

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Svärmodern

Übersetzt von

Katharina Martl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5061-7

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Anna

    5/5

    15.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierend

    Wegen eines Wasserschadens nimmt Asa ihren Sohn Andreas und dessen Lebensgefährtin Josefin bei sich auf. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig. Josefin mauert, Andreas befindet sich im Zwiespalt, und Asa meint es doch nur gut. Über weite Strecken des Buches agiert Asa als Ich-Erzählerin. Asa ist übergriffig und merkt es nicht. Asa weiß, was gut für ihren Sohn ist. Sie kann nicht akzeptieren, dass Andreas sich abnabelt. Und überhaupt, diese Josefin ist doch gar nicht die richtige Frau für ihn. Als die beiden nach der Geburt ihres Kindes den Kontakt zu Asa abbrechen, bricht für sie eine Welt zusammen. Mit großem psychologischen Verständnis schreibt die Autorin über kaputte, hochmanipulative Beziehungen, die sich über viele Jahre erstrecken. Herngren bewertet nicht, sie versucht bestenfalls Erklärungen zu finden. Ein lang gehütetes Geheimnis spielt dabei eine entscheidende Rolle. Spannend, eindringlich, und emotional aufwühlend ist diese Familiengeschichte. Auch schonungslos ehrlich. Eine dysfunktionale Familie in all ihren Facetten. Hat mich total fasziniert.

  • mimitatis_buecherkiste

    aus Krefeld

    5/5

    18.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert!

    Als in der Wohnung ihres Sohnes Andreas Wasserleitungen ausgetauscht werden müssen, bietet Åsa ihm und seiner Freundin Josefin an, solange bei ihr einzuziehen. Das Zusammenleben gestaltet sich schwierig, trotz umfangreicher Bemühungen seitens Åsa, mit ihrer Schwiegertochter in Spe eine gute Beziehung aufzubauen. Je mehr Åsa sich bemüht, umso mehr zieht sich das Paar zurück, bis die Situation schließlich untragbar wird und eskaliert. - »Hätte ich doch nur nicht. Hätte ich stattdessen. Wäre ich doch nur. Ich konnte nicht aufhören, darüber nachzudenken, was geschehen wäre, wenn ich mich anders verhalten hätte.« (Seite 26) - Den überwiegenden Teil der Geschichte bestreitet Åsa als Ich-Erzählerin, man muss sich als Leserin und Leser also darauf verlassen, dass sie wahrheitsgemäß wiedergibt, was passiert sein muss, bevor die Situation völlig außer Kontrolle geraten ist. Und das tut Åsa auf ihre ganz eigene Weise. Ich brauche lange, um zu durchschauen, wie ihre Denkweise funktioniert und auch dann komme ich einfach nicht dahinter, was ausgelassen wird. Erst als im letzten Teil des Buches die Perspektive wechselt und das Geschehen später von außen betrachtet wird, setze ich für mich die Puzzleteile zusammen, die dadurch ein stimmiges Bild ergeben, dies aber nur vielleicht, denn so richtig klar wird alles dadurch nicht. Klingt kompliziert, ist es jedoch nicht. - »War das jetzt meine Strafe? Ich hatte doch schon ein schlechtes Gewissen. Jetzt hätte ich es am liebsten ungeschehen gemacht. Ich hatte keine bösen Absichten gehabt, aber natürlich war es unverzeihlich, dass ich die Lage so falsch eingeschätzt hatte. Ich schämte mich.« (Seite 110) - Der Weg zur Auflösung war lang, aber langatmig war er deswegen nicht. Es faszinierte mich ungemein, von Åsa zu erfahren, was geschehen ist, sowie mir nach und nach eine Meinung bilden zu können, die keine endgültige war. Bis zuletzt schwankte ich zwischen Sympathie und Unglauben, hatte Spaß, fühlte aber auch Wut. Ein großartiges Familiendrama, das mich perfekt unterhalten hat. Lesen!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig!

    SCHWIEGERMUTTER Moa Herngren 14.06.2025 Andreas war noch keine zwei Jahre alt, als sein Vater die Familie verließ und in Dänemark eine neue gründete. Von da an wuchs er allein mit seiner Mutter Åsa auf. Die beiden waren ein eingespieltes Team; Streit gab es kaum. Åsa versuchte, ihrem Sohn jeden Wunsch zu erfüllen – vielleicht auch, um die Abwesenheit des Vaters auszugleichen. Freunde waren bei ihnen immer willkommen, selbst Andreas’ Ex-Freundin Heidi verbrachte viele Stunden auf Åsas Couch. Doch als Andreas nach der Kündigung seiner Wohnung mit seiner neuen Freundin Josefin notgedrungen bei Åsa einzog, veränderte sich das vertraute Verhältnis zwischen Mutter und Sohn spürbar. Plötzlich war Andreas distanzierter, schloss sich mit Josefin ein und suchte kaum noch den Kontakt zu Åsa. Josefin begegnete ihr kühl und wortkarg, während Åsa alles daransetzte, das junge Paar willkommen zu heißen – sie kochte Lieblingsgerichte, besorgte vegane Spezialitäten und bot ihre Hilfe an. Doch je mehr sie versuchte, Nähe herzustellen, desto stärker zog sich Andreas zurück. Missverständnisse häuften sich, und die Fronten verhärteten sich. Als Åsa schließlich ungefragt das Zimmer betrat, um Wäsche mitzunehmen, und dabei auf einen positiven Schwangerschaftstest stieß, kam es zur Eskalation. Der schmale Grat zwischen Fürsorge und Übergriffigkeit war überschritten – mit fatalen Folgen. Andreas wandte sich vollständig von seiner Mutter ab und untersagte ihr später den Kontakt zu seinem Sohn Sam. Schwiegermutter ist ein packender Roman über eine dysfunktionale Familie. Moa Herngren gelingt es meisterhaft, durch wechselnde Perspektiven die Spannung hochzuhalten und die Konflikte greifbar zu machen. Immer wieder musste ich das Buch zur Seite legen, so sehr hat es mich berührt. Besonders mit Åsa habe ich gelitten – ihre Verzweiflung ist schmerzhaft nachvollziehbar. Vielleicht liegt es auch an meinem eigenen Alter, das ihrem so nah ist, dass ich sie trotz mancher übergriffiger Momente in Schutz nehmen wollte. Fazit: Ein intensives, fesselndes Buch, das mich tief bewegt hat und das ich unbedingt weiterempfehlen möchte. 5/5

  • S.J.

    5/5

    21.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Das Buch hat viele Gefühle in mir ausgelöst. Feinfühlig erzählt die Autorin wie schwer es sein kann emotionale Belastungen der Kindheit zu verarbeiten. Grandios wie sie die seelischen Verletzungen aller Protagonisten, und die damit verbundenen Krisen in der Gegenwart, empathisch beschreibt.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    04.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur lesenswert

    In „Schweigermutter“ wird die Geschichte von Asa und ihrem Sohn Andreas erzählt. Früh vom Vater verlassen, wächst Andreas bei seiner Mutter auf und beide haben ein entsprechend inniges Verhältnis. Nun stößt Josefin, die Freundin von Andreas und gleichzeitig die Tochter von Asas bester Freundin in ihr Leben und Andreas konzentriert sich mehr und mehr auf sie. Als sie aufgrund einer Baumaßnahme vorübergehend bei Asa einziehen, freut diese sich auf gemeinsame Familienzeit. Das Pärchen zieht sich jedoch zurück. Asa kann mit dieser Ablehnung schwer umgehen. Es ist schwer hier nicht zu viel zu verraten. Der Großteil des Buches wird aus Asas Perspektive geschildert, bevor auch Andreas Sicht deutlich wird. Einzelne Szenen bekommen so rückblickend eine ganz andere Bedeutung und eine Menge Konflikte werden zu Tage befördert. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist richtig schön beschrieben und ich schwankte zwischendurch zwischen Verständnis und Unverständnis für alle Beteiligten. Warum so gehandelt wird, klärt sich auf. Und für mich ist es ein Fall von „Gut gemeint heißt nicht, gut gemacht“. Doch geht das Buch weit tiefer bis hin zu psychischen Belastungen. Die Eltern-Kind-Beziehung ist so vielfältig wie besonders, aber auch komplex. Während man als Kind, alleine des Überlebens willen, zu 100% loyal zu den Eltern ist und auch auf sie angewiesen ist, ist es normal, dass der Nachwuchs flügge wird und sich abnabelt. Eine schwere Zeit, in der Eltern viel falsch machen können. Aber diese Abnabelung ist so wichtig. Ich wurde an so vielen Stellen im Buch getriggert und hätte manches 1:1 unterschrieben. Das Ende beschäftigt mich etwas. Es kommt relativ abrupt und ich bin mir noch nicht sicher, wie ich es einordnen soll. Die Figuren sind sehr detailliert und die Autorin zeigt hier ein sehr feines Gespür, auch die psychische Komponente dezent einfließen zu lassen. Stichwort emotionale Erpressung – wunderbar zwischen den Zeilen fühlbar. Insgesamt ein tolles Buch, welches ich absolut empfehle – bewegend, tiefgründig, sanft und mit vielen Emotionen.

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Bewertungen (8)

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    Karin Hoffmann

    OSIANDER Konstanz

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    4/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründige Familiengeschichte

    Die Protagonistin Asa zieht ihren Sohn Andreas seit seinem zweiten Lebensjahr alleine groß. Die beiden haben ein inniges und vertrautes Verhältnis miteinander. Als Andreas mit seiner Freundin Josefin aufgrund einer Wohnungskündigung wieder bei seiner Mutter einzieht, ändert sich die Beziehung. Andreas geht auf Distanz und verbietet Asa sogar den Kontakt zu seinem Sohn Sam. Die wechselnden Perspektiven erzeugen eine spannende und fesselnde Lektüre. Ein sehr intensives, aufwühlendes und mich sehr berührendes Buch über seelische Verletzungen und einer Gratwanderung zwischen Ablehnung und Annäherung.

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