Produktbild: Delulu

Delulu Der Roman

6

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

20,3/12,8/2,5 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5810-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.02.2025

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

247

Maße (L/B/H)

20,3/12,8/2,5 cm

Gewicht

364 g

Farbe

Marine / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-5810-2

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

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  • CK

    aus Raum Stuttgart

    5/5

    28.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr wirr ... Nach dem…

    Sehr wirr ... Nach dem großartigen "MTTR" leider für mich eine absolute Enttäuschung Es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen ein Buch zu bewerten. Und ich muss vorab auch ausdrücklich betonen, dass ich den Debütroman "MTTR" von Julia Friese wirklich großartig fand, sprachlich wie inhaltlich. Das ist ein ganz besonderes Buch, außergewöhnlicher Schreibstil, wirklich eine Leseempfehlung (wenn auch nicht ganz einfach zu lesen). Daher war ich umso erfreuter, als ich von ihrer Neuveröffentlichung von "delulu. Der Roman" erfuhr. Leider muss ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr so enttäuscht von einem Buch war, auf dessen Erscheinen ich mich gefreut hatte. Erstmal zum Inhalt (den Klappentext kann ja jeder selbst nachlesen): Es geht hier um Res (und das ist dann auch schon das einzige, was ich hier verstanden habe in diesem Buch), die ihr Idol Frances Scott trifft. Oder auch nicht. Oder es nur träumt.... das weiß die/der Leser*in nicht so ganz (ich jedenfalls nicht). Ja, der Inhalt laut Klappentext klingt schon von vorneherein "speziell" und eher wild. Aber DARAUF war ich dann wohl doch nicht vorbereitet. Ich dachte einfach nur: What???? Ja, Julia Friese kann schreiben, sprachlich waren da schon ein paar interessante Sätze dabei. Aber insgesamt habe ich mich einfach die ganze Zeit gefragt: Was will die Autorin mir sagen??? Vielleicht war es einfach nicht das richtige Buch für mich. Ich habe nichts verstanden. Mir hat dieses Buch schlicht und ergreifend überhaupt nicht zugesagt.

  • Bewertung

    2/5

    18.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Love it or hate it

    In David Lynchs Mulholland Drive gehen die Protagonistinnen ins Theater – und alles wird konfus. Realitäten verschieben sich, Zuschauer:innen wissen nicht mehr, was ist noch Realität, was ist Illusion. Und eigentlich gab es nur zwei Meinungen. Die einen liebten den Film, die anderen hassten ihn. Was hat das mit „Delulu“ zu tun? Recht viel. Denn Julia Frieses Roman spielt, wenn man so will, in einer Zeit, in der auch Mulholland Drive in die Kinos kam, etwas davor. Die Gedankenebene ist eine ähnliche. Und auch hier wird es größtenteils nur zwei Meinungen geben: Verehrung oder Verriss. Um die Katze direkt aus dem Sack zu lassen: Mein Buch war „Delulu“ nicht. Das Buch ist Kunst, aber es ist nicht meine. Ich glaube zu verstehen, was Julia Friese hier gemacht hat, aber es hat mir nicht gefallen. Es war kein „intellektuelles Vergnügen“, wie es im Klappentext steht, es war eine intellektuelle Tortur. Unzählige Spotlights leuchten auf und verblassen. Szenen springen hin und her. Dialoge führen ins Nichts oder ins Irrwitzige. Ein paar 90er-Jahre-Zitate sorgen für Flashbacks, aber ohne jegliche Tiefe, ohne ein warmes Gefühl zu hinterlassen. Das ist natürlich auch nicht der Anspruch des Buchs. Die Hauptfigur, Res, fällt nach einem Stromschlag im Prolog ins Delir, in einen Zustand zwischen Leben und Tod. Die Haupthandlung, in drei Kapitel aufgeteilt, lässt sie auf den Popstar Frances Scott treffen und gemeinsam wandeln sie durch diese Zwischenwelt, essen Frühstücksflakes, trinken Softdrinks, reden miteinander und aneinander vorbei. Nichts davon passiert wirklich, alles ist ein Rausch, eine wilde, eine völlig wirre Fantasie. Im Film, bei Lynch, würde das ganz anders funktionieren – Bilder würden die Zuschauer:innen überfluten. Aber so muss man sich die Bilder selbst erst erschließen, was ja der Sinn von Büchern ist, hier aber in einer so hohen, verdichteten Taktung geschieht, dass das Hirn, mein Hirn, irgendwann kapituliert, TILT schreit. Hängt man das Hirn leicht aus, so wie man den Deckel des Kopftopfs ein Stück beiseiteschiebt, damit heiße Luft entweichen kann, dann geht’s, dann ist die Reise leichter aushaltbar, wird „Delulu“ vermutlich aber nicht gerecht. Wie man’s macht … ihr wisst schon. Für mich war Julia Frieses Buch wie ein Ohrwurm in oder nach einer Katernacht. Vertraut, vielleicht auch mal schön, aber auf Dauer furchtbar anstrengend, nervig. Und man ist froh, wenn dieser Kater endet, der Ohrwurm schwindet. Und genauso froh war ich, leider, als das Buch zu Ende war. Didn’t love it, I’m sorry.

  • Janina

    aus Berlin

    2/5

    07.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Delulu - ein sprunghafter Fiebertraum zwischen Nichts und Tod

    Delulu, ein passender Titel. Sprunghaft, träumend vor/nach dem Tod, Revue passieren. Eher eine Aneinanderreihung von Szenen und Momenten, die wie ein Cocktail zusammengemixt werden. Fiebertraum, der Logik des Träumens folgend statt im realen Befinden verankert zu sein. Inhaltlich hat es mich nicht gepackt, ich habe eher einzelne Sätze gemocht. Ich hatte etwas das Gefühl, als würde hier Konzept vor Leseerfahrung stehen, was den Genuss beim Lesen etwas eingefordert hat. Trotzdem als Autorin bestimmt spannend zu schreiben, bereit zu sein, einfach mal auszuprobieren. Ich fand auch interessant, dass Farben hier direkt als rot, orange, lila, schwarz, gold etc. benannt wurden anstatt wie oft durch assoziierten Dingen indirekt die Farbe im Kopf zu erzeugen. Interressant, aber nicht für mich, ist mein neutrales Urteil. Ich bin auch nicht zu enttäuscht, weil ich etwas crazy schon erwartet habe und MTTR, das so gelobt wird, noch auf meinem Lesestapel habe.

  • nessabo

    1/5

    21.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Fiebertraum der schlimmste…

    Ein Fiebertraum der schlimmsten Art Dieses Buch habe ich, nachdem ich mich durch den Text geschleppt und irgendwann schon nur noch quergelesen habe, kurz nach der Hälfte abgebrochen. Ich mache das extrem selten, aber hier war für mich vergleichsweise früh klar, dass ich auch nichts mehr verpassen werden. 
„Delulu“ ist ein einziger unbefriedigender, wirrer Rausch und ich habe keine Ahnung, wer hier Zugang finden sollte. Die Autorin springt in einem extremen Tempo zwischen Szenen und Bildern hin und her, was es mir unmöglich gemacht hat, irgendetwas gedanklich zu erzeugen. Und das, obwohl der Klappentext zwar experimentell, aber durchaus interessant klang. Wieder einmal ein trauriges Beispiel für einen nicht repräsentativen Klappentext. Res trifft zwar irgendwie auf Frances Scott, aber wo genau und warum und was sie eigentlich machen, bleibt komplett konfus. Einige popkulturelle Referenzen fand ich gut, auch wenn ich nicht alle zuordnen konnte. Manche Gedanken zu Konsum und Werbung hätten regelrecht gesellschaftskritisch sein können, wenn sie nicht zwei Sätze später wieder im Sumpf des Fiebertraums verschwunden wären. Das Buch fühlte sich an wie ein sehr experimentelles Theaterstück - vielleicht würde es als ein solches funktionieren. Aber wenn ein Text so wirr geschrieben ist, dass ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, was gerade wo passiert, ist er für mich ein richtiger Fail. 0,5 ⭐️

  • nessabo

    1/5

    21.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Fiebertraum der schlimmsten Art

    Dieses Buch habe ich, nachdem ich mich durch den Text geschleppt und irgendwann schon nur noch quergelesen habe, kurz nach der Hälfte abgebrochen. Ich mache das extrem selten, aber hier war für mich vergleichsweise früh klar, dass ich auch nichts mehr verpassen werden. 
„Delulu“ ist ein einziger unbefriedigender, wirrer Rausch und ich habe keine Ahnung, wer hier Zugang finden sollte. Die Autorin springt in einem extremen Tempo zwischen Szenen und Bildern hin und her, was es mir unmöglich gemacht hat, irgendetwas gedanklich zu erzeugen. Und das, obwohl der Klappentext zwar experimentell, aber durchaus interessant klang. Wieder einmal ein trauriges Beispiel für einen nicht repräsentativen Klappentext. Res trifft zwar irgendwie auf Frances Scott, aber wo genau und warum und was sie eigentlich machen, bleibt komplett konfus. Einige popkulturelle Referenzen fand ich gut, auch wenn ich nicht alle zuordnen konnte. Manche Gedanken zu Konsum und Werbung hätten regelrecht gesellschaftskritisch sein können, wenn sie nicht zwei Sätze später wieder im Sumpf des Fiebertraums verschwunden wären. Das Buch fühlte sich an wie ein sehr experimentelles Theaterstück - vielleicht würde es als ein solches funktionieren. Aber wenn ein Text so wirr geschrieben ist, dass ich mir nicht einmal ansatzweise vorstellen kann, was gerade wo passiert, ist er für mich ein richtiger Fail. 0,5 ⭐️

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