Produktbild: Imitathyos
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Imitathyos Das unendliche Alphabet

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.11.2024

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

2096 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783758336225

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle Texte können angepasst werden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

26.11.2024

Verlag

BoD - Books on Demand

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

2096 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783758336225

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Über die Macht der Sprache

Manuela Hahn am 08.12.2024

Bewertungsnummer: 2359818

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mina ist Psychologiestudentin, kurz vor ihrem Abschluss, stürzt ihr Computer ab und alle ihre bisherigen Arbeiten sind verloren. Nach kurzer Verzweiflung entscheidet sich Mina, das Studium aufzugeben und sich stattdessen ihrer wahren Leidenschaft zu widmen, der Schriftstellerei. Gemeinsam mit ihrer Schwester Xenia und deren Freund Dionys folgt sie der Einladung ihres Bruders Timos der auf der künstlich erschaffenen Insel IMITATHYOS lebt und arbeitet. Die Anreise auf einer beeindruckenden Luxusyacht ist bereits ein Erlebnis für sich. Nichts auf IMITATHYOS ist wirklich echt – weder die Tiere noch die Pflanzen, alles ist aus einem neuartigen Material gefertigt, an dessen Entwicklung Timos beteiligt war – und dennoch strahlt alles eine lebendige Präsenz aus. Auf ein Treffen mit Timos allerdings warten die Schwester vergeblich. Er vertröstet sie ein ums andere Mal, doch immer, wenn sie sich auf die Suche nach ihm machen wollen, scheint die Atmosphäre der Insel sie daran zu hindern, sie erleben totale Entspannung und absolutes Wohlbefinden. Sodass einige Zeit vergeht, bis sie sich ernsthaft auf die Suche nach Timos begeben. Diesen Roman zu beschreiben, ist äußerst schwierig, denn das, was ich euch bisher erzählt habe, könnte ebenso gut auf einen Krimi oder eine Abenteuergeschichte hindeuten. Doch das trifft es bei weitem nicht: Die Geschichte ist eine faszinierende Mischung aus Utopie und Dystopie, durchzogen von leichten Einschlägen der Mythologie, die die Handlung in ein vielschichtiges und komplexes Licht tauchen. Der Autor Matthias A. K. Zimmermann beherrscht das Spiel mit Worten virtuos und entführt seine Leser in eine faszinierende Welt, in der Buchstaben und Worte zu lebendigen Akteuren werden. Er führt seinen Leserinnen und Lesern die Macht der Sprache und zeigt, wie sie sich auf unsere Wahrnehmung der Welt auswirkt.

Über die Macht der Sprache

Manuela Hahn am 08.12.2024
Bewertungsnummer: 2359818
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mina ist Psychologiestudentin, kurz vor ihrem Abschluss, stürzt ihr Computer ab und alle ihre bisherigen Arbeiten sind verloren. Nach kurzer Verzweiflung entscheidet sich Mina, das Studium aufzugeben und sich stattdessen ihrer wahren Leidenschaft zu widmen, der Schriftstellerei. Gemeinsam mit ihrer Schwester Xenia und deren Freund Dionys folgt sie der Einladung ihres Bruders Timos der auf der künstlich erschaffenen Insel IMITATHYOS lebt und arbeitet. Die Anreise auf einer beeindruckenden Luxusyacht ist bereits ein Erlebnis für sich. Nichts auf IMITATHYOS ist wirklich echt – weder die Tiere noch die Pflanzen, alles ist aus einem neuartigen Material gefertigt, an dessen Entwicklung Timos beteiligt war – und dennoch strahlt alles eine lebendige Präsenz aus. Auf ein Treffen mit Timos allerdings warten die Schwester vergeblich. Er vertröstet sie ein ums andere Mal, doch immer, wenn sie sich auf die Suche nach ihm machen wollen, scheint die Atmosphäre der Insel sie daran zu hindern, sie erleben totale Entspannung und absolutes Wohlbefinden. Sodass einige Zeit vergeht, bis sie sich ernsthaft auf die Suche nach Timos begeben. Diesen Roman zu beschreiben, ist äußerst schwierig, denn das, was ich euch bisher erzählt habe, könnte ebenso gut auf einen Krimi oder eine Abenteuergeschichte hindeuten. Doch das trifft es bei weitem nicht: Die Geschichte ist eine faszinierende Mischung aus Utopie und Dystopie, durchzogen von leichten Einschlägen der Mythologie, die die Handlung in ein vielschichtiges und komplexes Licht tauchen. Der Autor Matthias A. K. Zimmermann beherrscht das Spiel mit Worten virtuos und entführt seine Leser in eine faszinierende Welt, in der Buchstaben und Worte zu lebendigen Akteuren werden. Er führt seinen Leserinnen und Lesern die Macht der Sprache und zeigt, wie sie sich auf unsere Wahrnehmung der Welt auswirkt.

Genial gemacht

Bewertung am 20.01.2026

Bewertungsnummer: 3014032

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich fand das Buch krass. Natürlich könnte ich sagen: Es geht um Mina, die mit ihrer Schwester und ihrem Schwager nach Imitathyos fährt. Eine künstlich geschaffene Insel, auf der alles – selbst Tiere und Pflanzen – aus einem besonderen Stoff, dem Meta-S-Polymer, bestehen. Auf der Insel gibt es Ungereimtheiten, unter anderem, dass der Bruder von Mina und Xenia, der auf der Insel lebt, sich seltsam verhält. Die kleine Reisegruppe erlebt auf der Imitathyos abenteuerliche Dinge und man fragt sich, was dort genau vor sich geht. Natürlich kann ich das grob sagen, aber das ist für mich kein Stück das, was den Kern ses Buches trifft. Ich würde in meiner Naivität sagen, das ist ein Konzeptbuch, aber das Buch wird auch im Buch analysiert und wird so beschrieben: „Die Erzählstruktur war […] nichtlinear, multiperspektivisch, komplex und kausalparadox, und die unterschiedlichen Schreibstile reichten von Abenteuer über Mystery bis hin zu Magischem Realismus und Science-Fiction. […] Die Handlung, die sich in der Zukunft entfaltete, wies sowohl utopische als auch dystopische Merkmale auf, und [er] kam zu dem Schluss, dass es sich bei diesem Werk, das sich mit Wahrscheinlichkeit und kausalen Zusammenhängen auseinandersetzt, um einen Logikroman handeln musste.“ (S. 236/237) Ich habe schnell damit begonnen, Klebezettel zu nutzen, wo mir eine Besonderheit aufgefallen ist. Ich hatte anfangs deswegen fast ein paar Probleme, inhaltlich zu lesen, denn ich habe richtiggehend danach gesucht, wo der nächste sprachliche Kniff wartet. Wo ist der nächste Absatz, der eine riesige Alliteration ist, wo ist der nächste Satz, in dem es alphabetische Reihenfolgen der Wörter gibt, wo gibt es die nächsten Wiederholungen mit tieferer Bedeutung, wo sind sie, die Akronyme, Anagramme und Oxymorons? Es gab so, so, so viel zu entdecken. Der Autor hat zehn Jahre an dem Buch geschrieben und ich verstehe es! All die sprachlichen Feinheiten sind heftig. Das Buch ist damit in seiner Art so einzigartig und genial, dass es Wahnsinn ist. Die Geschichte war auch cool und ich wollte gern mehr von dieser besonderen Insel wissen, ihre Geheimnisse entdecken und Mina bei ihrem Urlaub begleiten. Vor allem weil sich irgendwann ein Sog entwickelte. Mina erlebt wahnwitzige Dinge; Dinge, die sich andere Autoren so wohl kaum trauen würden zu schreiben. Doch für mich beugte sich der Inhalt der Form. Sie gingen so Hand in Hand, das habe ich noch nie erlebt. Das machte aber auch, dass ich in den Anfang schwer hineingekommen bin. Es baute sich für mich recht wenig Spannung auf. Und es gab allerhand Abzweigungen, die kaum Relevanz hatten und nur dafür da waren, nochmal einen Kniff hereinzubekommen. Etwas zu haben, worauf sich später bezogen werden kann. Aber die Form machte so viel mit dem Buch. Ich kann mich nur davor verneigen, was Matthias mit diesem Buch geschaffen hat. Ich finde es fast unmöglich, das Buch in seiner Komplexität zu beschreiben. Das ist etwas ganz, ganz Besonderes. Die Insel ist spannend, cool und ich würde sie gern mit eigenen Augen sehen. Die griechische Mythologie, die eine Rolle spielt, hab ich geliebt. Mina war so eine tolle Frau. Der Erzählstil war einzigartig. Ein bisschen Abzug gibt es nur dafür, dass ich so schwer reingekommen bin – aber auch hier nimmt der Autor einem gekonnt den Wind aus den Segeln, weil auch dafür im Laufe des Buches eine Begründung gefunden wird. Ich kann nur meinen Hut ziehen.

Genial gemacht

Bewertung am 20.01.2026
Bewertungsnummer: 3014032
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich fand das Buch krass. Natürlich könnte ich sagen: Es geht um Mina, die mit ihrer Schwester und ihrem Schwager nach Imitathyos fährt. Eine künstlich geschaffene Insel, auf der alles – selbst Tiere und Pflanzen – aus einem besonderen Stoff, dem Meta-S-Polymer, bestehen. Auf der Insel gibt es Ungereimtheiten, unter anderem, dass der Bruder von Mina und Xenia, der auf der Insel lebt, sich seltsam verhält. Die kleine Reisegruppe erlebt auf der Imitathyos abenteuerliche Dinge und man fragt sich, was dort genau vor sich geht. Natürlich kann ich das grob sagen, aber das ist für mich kein Stück das, was den Kern ses Buches trifft. Ich würde in meiner Naivität sagen, das ist ein Konzeptbuch, aber das Buch wird auch im Buch analysiert und wird so beschrieben: „Die Erzählstruktur war […] nichtlinear, multiperspektivisch, komplex und kausalparadox, und die unterschiedlichen Schreibstile reichten von Abenteuer über Mystery bis hin zu Magischem Realismus und Science-Fiction. […] Die Handlung, die sich in der Zukunft entfaltete, wies sowohl utopische als auch dystopische Merkmale auf, und [er] kam zu dem Schluss, dass es sich bei diesem Werk, das sich mit Wahrscheinlichkeit und kausalen Zusammenhängen auseinandersetzt, um einen Logikroman handeln musste.“ (S. 236/237) Ich habe schnell damit begonnen, Klebezettel zu nutzen, wo mir eine Besonderheit aufgefallen ist. Ich hatte anfangs deswegen fast ein paar Probleme, inhaltlich zu lesen, denn ich habe richtiggehend danach gesucht, wo der nächste sprachliche Kniff wartet. Wo ist der nächste Absatz, der eine riesige Alliteration ist, wo ist der nächste Satz, in dem es alphabetische Reihenfolgen der Wörter gibt, wo gibt es die nächsten Wiederholungen mit tieferer Bedeutung, wo sind sie, die Akronyme, Anagramme und Oxymorons? Es gab so, so, so viel zu entdecken. Der Autor hat zehn Jahre an dem Buch geschrieben und ich verstehe es! All die sprachlichen Feinheiten sind heftig. Das Buch ist damit in seiner Art so einzigartig und genial, dass es Wahnsinn ist. Die Geschichte war auch cool und ich wollte gern mehr von dieser besonderen Insel wissen, ihre Geheimnisse entdecken und Mina bei ihrem Urlaub begleiten. Vor allem weil sich irgendwann ein Sog entwickelte. Mina erlebt wahnwitzige Dinge; Dinge, die sich andere Autoren so wohl kaum trauen würden zu schreiben. Doch für mich beugte sich der Inhalt der Form. Sie gingen so Hand in Hand, das habe ich noch nie erlebt. Das machte aber auch, dass ich in den Anfang schwer hineingekommen bin. Es baute sich für mich recht wenig Spannung auf. Und es gab allerhand Abzweigungen, die kaum Relevanz hatten und nur dafür da waren, nochmal einen Kniff hereinzubekommen. Etwas zu haben, worauf sich später bezogen werden kann. Aber die Form machte so viel mit dem Buch. Ich kann mich nur davor verneigen, was Matthias mit diesem Buch geschaffen hat. Ich finde es fast unmöglich, das Buch in seiner Komplexität zu beschreiben. Das ist etwas ganz, ganz Besonderes. Die Insel ist spannend, cool und ich würde sie gern mit eigenen Augen sehen. Die griechische Mythologie, die eine Rolle spielt, hab ich geliebt. Mina war so eine tolle Frau. Der Erzählstil war einzigartig. Ein bisschen Abzug gibt es nur dafür, dass ich so schwer reingekommen bin – aber auch hier nimmt der Autor einem gekonnt den Wind aus den Segeln, weil auch dafür im Laufe des Buches eine Begründung gefunden wird. Ich kann nur meinen Hut ziehen.

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