• Produktbild: Miluscha
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Miluscha Im Herzen die Heimat. Die wahre und ergreifende Geschichte einer starken Frau, die in einem Dorf in der Ukraine zur Zeit des kommunistischen Regimes aufwächst und schwere Zeiten erlebt.

5

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2025

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/2,2 cm

Gewicht

313 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-2202-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.2025

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/2,2 cm

Gewicht

313 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-2202-4

Herstelleradresse

Brunnen-Verlag GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 22
35398 Gießen
DE

Email: info@brunnen-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn der Glaube durch das Leben trägt ...

    „...Sorgt nicht, sorgt nicht, für euch wird gesorgt. Der Vater im Himmel bleibt!...“ Dieser Segensspruch des Vaters über seine Frau und die Kinder zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Doch sehenwir uns an, wie alles begann. Der Autor hat eine bewegende Biografie geschrieben, die 1923 beginnt und 1945 endet. Es ist eine Neuauflage des Buche. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist fein ausgearbeitet und bringt die gesellschaftlichen und persönliches Probleme auf den Punkt. „...Bist du wirklich bereit, Elsa Lohreder, mich alten Mann zu heiraten und zugleich die Mutter meiner Kinder zu werden?...“ Diese Frage kommt von Karl Beer im Oktober des Jahres 1923 in dem kleinen Ort Nebarewka der Ukraine. Die 22jährige bejaht, denn sie hatte sich schon seit dem Tode ihrer älteren Schwester um Karl und seine Kinder gekümmert. Im Dorf leben meist deutsche. Familien. Karl Beer ist der Lehrer und unterrichtet auch in Deutsch und Religion. Bisher hat sich niemand um die Bewohner gekümmert. Doch die Großwetterlage in der Sowjetunion hat sich geändert. Eine neue Regelung besagt, dass nur noch in Russisch unterrichtet werden darf. Religion wird verboten. Glücklicherweise kann Karl Russisch. Außerdem wird die Menge an Land begrenzt, die eine Familie haben darf. Der Autor versteht es, das Leben auf dem Land anschaulich zu beschreiben. Deutlich wird der Zusammenhalt unter den Deutschen. Sie haben ihre Kultur und ihre Sprache beibehalten. Selbst durch schwierigste Zeiten trägt sie ihr Glaube. Mittlerweile hat Elsa nicht nur drei Stiefkinder zu versorgen, sondern auch drei eigene Kinder geboren. Dazu gehört Miluscha. Die sich ändernden politischen Verhältnisse fordern immer neue Entscheidungen. Der Weg der Familie führt erst in die Südukraine, dann wieder heim, bevor sie nach Kasachstan deportiert werden. Nach dem Tode des Vaters in der Südukraine ist Elsa allein für die Familie verantwortlich. Jeder muss mit zufassen. Der Hitler – Stalin - Pakt ermöglicht den deutschen Familien die Rückkehr in die Ukraine. Nach der deutschen Besatzung geht es der Familie vergleichsweise gut, denn ein Onkel erscheint und nimmt sie in sein Haus in Schitomir auf. Miluscha ist mittlerweile 13 Jahre alt. Doch die Front rückt näher und sie müssen erneut fliehen. Immer wieder wird deutlich, wie der Segen des Vaters die Familie begleitet. In Deutschland kommt allerdings der Schock. Das erste Mal werden sie getrennt. Miluscha muss nach Brandenburg, um ihr Pflichtjahr abzuleisten. Dabei trifft sie das erste Mal auf fanatische Menschen, die immer noch glauben, dass der Krieg zu gewinnen ist. Sie muss lernen, wann sie was sagen darf. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Glaube stärkt in wahrlich dunklen Zeiten. Absolut empfehlenswerte Biografie.

    Das Buch „Miluscha – Im Herzen die Heimat“ des Autors Lothar von Seltmann wurde neu im Brunnen Verlag aufgelegt. Das Buch ist eines der Bücher, die Erinnerungen bringen und sollten, denn was damals geschehen ist, ist auch heute in ähnlicher Weise wieder aktuell durch den Krieg in der Ukraine. Hier beginnt auch die Geschichte von Miluscha, allerdings liegen ihre Erlebnisse weit zurück in der Zeit vor und während des 2. Weltkrieges. In einem kleinen Dorf wird Miluscha in die Familie des Dorflehrers hineingeboren. Die deutsche Familie lebt in dieser christlichen Dorfgemeinschaft ruhig, strebsam und gläubig. Bis sich Miluschas Welt dramatisch in Folge der Weltpolitik verändert… Lothar von Seltmann erzählt Miluschas Geschichte in einer Romanbiografie, die gut zu lesen ist. Der Schreibstil des Autors liest sich einfach und flüssig. Die Kapitel sind kurz, so dass man problemlos auch zwischendurch ein paar Seiten lesen kann. Der Spannungsbogen wird allein schon durch die Lebenserfahrungen von Miluscha hochgehalten. Die Historie, die in dieser Lebensgeschichte steckt, macht das Buch an sich schon lesenswert. Mich haben aber vielmehr die christlichen Aspekte der Geschichte berührt. Ob Miluscha auch ohne ihren Glauben überlebt hätte? Es ist das gemeinsame Leben im Glauben, das die Familie zusammenhält und uns so auch heute noch als Beispiel dienen sollte. Es ist einfach sehr beeindruckend, wie die Familie auch in schwierigsten Zeiten immer an den Worten der Bibel festhält und darauf vertraut, dass Gott schon da ist, wo immer das Leben sie auch hinführt. Die Ergänzung von Familienfotos lässt einem diese Familie noch näherkommen. Eine einprägsame und absolut empfehlenswerte Biografie, die einem die Geschichte von Deutschen in Russland gelungen in Erinnerung ruft und deren Leben ein Aufruf für den christlichen Glauben ist.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kindheit und Jugend in Kriegszeiten

    Lothar von Seltmann erzählt hier eine authentische Geschichte aus einer Lebenswelt, die den meisten von uns nicht (mehr) bekannt sein dürfte. Gerade deshalb, in einer Zeit wie dieser, ein so wichtiges Buch! Es zeigt dem Leser ein idyllisches Aufwachsen von Miluscha und ihren sechs Geschwistern in einem deutschen Dorf in der Ukraine. Alte Fotos am Anfang des Buches zeigen die Familie, in die Miluscha 1923 hineingeboren wurde. Schon das Inhaltsverzeichnis zeigt mit den Titeln wohin uns die Buchreise führt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, immer fühlbar nahe an den erlebten Gefühlen und Gedanken der Protagonisten. Fast würde man sich wünschen, es wäre ein fiktiver Unterhaltungsroman. Aber nein, das ist ein wahres Leben, gelebte Geschichte eines Volkes und den unendlichen Einzelschicksalen. Was sie alle eint, ist wohl das Festhalten der Familien, eine Stärke die jedes Leid übersteht gepaart mit einem unerschütterlichen Gottvertrauen. Dies kommt in diesem Buch ganz klar zum Ausdruck. Ein wirklich berührendes Buch, welches die Kriegswirren anhand eines Kindes bis zum 18. Lebensjahr aufzeichnet. Eine klare Leseempfehlung!

  • Anne

    aus Südwest

    5/5

    03.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Den Glauben an Gott nicht verlieren

    In einem idyllischen deutschen Dorf wird Emilie Beer, die im Buch nur Miluscha genannt wird, im Jahr 1923 geboren. Der Vater ist der angesehene Lehrer des Dorfes. Umgeben von Früchten und einem privaten Nutzgarten wächst die junge Miluscha mit ihren sechs Geschwistern in Harmonie auf. Bis das kommunistische Regime dem Familienfrieden ein jähes Ende bereitet. In der Schule wurde deutsch entfernt und russisch als Pflichtfach eingeführt. Auch der Religionsunterricht sollte eingeschränkt werden. Jeder deutsche musste den Kommunisten seinen Besitz überschreiben. Über Grausamkeiten, was da alles passiert ist, will ich nicht berichten, ich habe geheult. Deportierung und Zwangsarbeit, was schon mehr als schlimm genug ist, hat die Familie trotz allem nicht daran gehindert, ihren Glauben an Gott zu verlieren. Wofür wurden Miluscha und ihre Familie eigentlich bestraft? Für ihr Christ sein für ihr Mensch sein oder letztendlich ihr Deutsch sein? Mutter Elsa weiß nicht mehr, wie sie sich und die Kinder durchbringen soll. Ihr Mann war den Strapazen nicht länger gewachsen und wurde in den Himmel getragen. Was diese Mutter alles durchmachen musste, im Krieg ist furchtbar. Alles liegt in Gottes Händen, daran hält sich die Familie fest. Und doch kamen Zweifel, warum Gott so viele Grausamkeiten zuließ. Das fragen wir uns selbst auch heute oft, weil Krieg in der Welt ist. Was Miluscha erlebt hat, ist schlimm, dass ein Mensch das überhaupt überleben kann. Dafür hat dann nur der Schöpfer gesorgt, man darf den Glauben nicht verlieren, wenn es auch Zweifel gibt. Eine wahre, berührende Lebensgeschichte erzählt uns hier der Autor auf naheliegende Weise. Eine bewegende packende Biografie, die ich gerne gelesen habe. Von mir gibt es eine fünf Sterne Leseempfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    26.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Gott Geschichte schreibt

    „Gott wird sorgen“ – davon zeugt dieses Buch und schildert auf einfühlsame Weise die Geschichte der jungen Emilie Beer, von allen Miluscha genannt. Miluscha wird in einem kleinen deutschen Dorf in der Ukraine geboren und erlebt hier die ersten Lebensjahre inmitten von Wiesen und Wäldern. Doch die Familienidylle findet ein jähes Ende, als die kommunistischen Hände eines Tages auch nach ihrer Heimat greifen. Die Familie sieht sich mit mehreren Schicksalsschlägen konfrontiert, wird deportiert und zur Zwangarbeit verpflichtet. Immer wieder müssen sie ihrer Bleibe verlassen, um an einem neuen Ort Arbeit und ein Zuhause zu finden. Doch was die Familie zusammenhält ist der Glaube und das Vertrauen, dass Gott für sie sorgen wird. Der Autor erzählt hier auf sehr einfühlsame und eindrückliche Art und Weise eine Familiengeschichte, die zu Herzen geht. Aus meiner Lebenswelt heraus scheint es mir unglaublich, was diese Frau alles erlebt (und auch überlebt) hat und es dennoch geschafft hat, ihre Lebensfreude und ihren Glauben nicht zu verlieren. Wir erfahren in dem Buch auch viel von Miluschas Eltern und wie besonders ihr Vater eben diese Grundlagen in ihrem Leben und der Familie gesät hat und schließlich die ganze Familie daran festhält. Dadurch durften sie in den widrigsten Umständen erleben, wie Gott sie versorgt und bewahrt. Eine sehr bewegende, aber auch ermutigende Lebensgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und auch weiterempfehlen werde.

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