• Produktbild: Großmütter erinnern sich
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Großmütter erinnern sich Lebensgeschichten von Frauen der Oma- und Ur-Oma-Generation, die nach dem Ersten Weltkrieg trotz Entbehrungen ihr Glück fanden. Voller Gottvertrauen, Mut und Lebensfreude.

7

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.01.2025

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,3/11,9/3 cm

Gewicht

341 g

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-4395-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.01.2025

Verlag

Brunnen Verlag GmbH

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18,3/11,9/3 cm

Gewicht

341 g

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7655-4395-1

Herstelleradresse

Brunnen-Verlag GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 22
35398 Gießen
DE

Email: info@brunnen-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    24.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großmütter erinnern sich

    Ein Buch, das mich unheimlich fasziniert und gefangengenommen hat. Schon allein das Cover mit den alten Schwarz-Weiß-Fotos ist ein Hinweis, um was es sich dabei handelt. Leider haben mich als Kind und Jugendliche die Geschichten meiner Eltern von der Flucht und deren Kindheit überhaupt nicht interessiert. Heute, wo ich solche Geschichten aufsauge wie ein Schwamm, sind keine Zeitzeugen mehr vorhanden. In dem erwähnten Buch erzählen 11 Frauen in den Jahrgängen 1915 bis 1950 ihre ganz persönlichen Geschichten. Egal ob Mägde, Gutsherrentöchter, Bauernmädchen, Künstlerkinder, alle lassen uns in ihr Leben blicken, das einsteils sehr schön war, andernteils durch den Krieg Hunger, Flucht und Tod begleitet wurde.. Die Geschichten erstrecken sich von Südtirol über Bayern bishin nach Ostpreußen. Die Frauen damals hatten keine technische Hilfsmittel, das Wäschewaschen war ein Kraftakt, keine Heizung, kein fließend Wasser und doch verloren die Frauen und Mütter nie ihren Mut erzogen ihre Kinder zu frommen und gottesfürchtigen Menschen, wobei natürlich der Pfarrer und der Lehrer mit das Sagen hatten. Unter den erzählenden Frauen befindet sich auch die inzwischen verstorbene Schauspielerin Waltraud Haas. Aufgrund von Hunger und schlechter Ernährung verstarben auch viele Kinder früh. Das Buch ist mehr als unterhaltsam und läßt uns, den heutigen modernen Menschen mit Internet und Co. sehr nachdenklich zurück und man fragt sich, war der Zusammenhalt, die Zufriedenheit damals nicht besser, lebten die Menschen nicht glücklicher? Noch ein positiver Aspekt dieses Buches ist die größere Schrift, so dass das Lesen leicht fällt.

  • Nicola's Lesestube

    5/5

    31.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Erinnerungen sind wichtig

    In mehreren Geschichten erzählen diese Frauen von ihrer Kindheit, Jugend und bis ins Erwachsenenalter hinein. Die Geschichten kommen aus ganz Deutschland, zum Teil auch aus Ostpreußen und Polen. Der Schreibstil macht es einem leicht in die Erzählungen einzutauchen und manches bildlich vor sich zu sehen.Man bekommt gute Einblicke in die damalige Zeit und kann so einiges besser einordnen. Solche alten Geschichten sind für mich immer schön zu hören und deswegen hat dieses Buch mir gut gefallen. Auch wenn in diesen Zeiten nicht immer alles so rosig war, diese Menschen haben immer das beste daraus gemacht.

  • Anne

    aus Südwest

    4/5

    11.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Geschichten zum nachdenken

    In diesem Buch durfte ich mich in 11 einfühlsame Geschichten von Großmüttern und deren Müttern einlesen. Wie sie die damaligen Zeiten in großer Armut und vielen Entbehrungen gemeistert haben. Hätte man damals schon das technische Werkzeug von heute gehabt, wäre vieles einfacher und erträglicher gewesen. Wahrscheinlich auch die vielen Nächte im Luftschutzbunker. Trotz allem fanden viele ihr Glück und innere Harmonie. Die bedeutungsvolle Freundschaft zwischen Maria Jahrgang 1915 und Liselotte, die eine achtzigjährige Freundschaft verband. Das Familienleben mit den oft harten Regeln für die Kinder wäre heute so nicht mehr denkbar. Olga, die verhinderte Gutsherrin aus Königsberg, dem damaligen Ostpreußen, die des Zwangs verlobt sein, hasste ihrem Vater aber der Sohn versagt blieb. Die unterschiedlichen Geschichten vom einfachen Bauernmädchen bis zur Künstlers Tochter reichen von Südtirol bis Ostpreußen. Von der Dienstmagd und dem Bauernsohn bis hin zum ersten Busserl. Die Flucht im Schweinetransporter und die Jungen in Mädchenkleider verstecken, damit die Militärpolizei sie nicht findet. Krieg ist immer furchtbar und den Menschen hat oft der Glaube an Gott geholfen. Vor allem beim Fliegeralarm, wenn so oft die Tiefflieger kamen. Da ich ja auch nicht mehr zur jungen Generation zähle, erinnern mich einige Passagen, was unsere Oma uns erzählt hat. Die gefährlichen Touren durch die Weinberge abends bei Dunkelheit, ich bin ja auch an der Mosel geboren. Ja, die Frauen im Krieg entbehrten so viel und waren doch stark. Respekt kann ich da nur sagen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    4/5

    02.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kaffeetisch-Geschichten wie sie Eltern und Großeltern erzählen.

    In der Reihe „Großmütter“ der Autorin Roswitha Gruber ist nun der sechste Band „Großmütter erinnern sich“ erschienen. Da es sich um einzelne Lebensgeschichten handelt, kann dieses Band völlig unabhängig von den Vorbänden gelesen werden. In diesem Buch erinnern sich elf Frauen an die Zeiten vor, während und kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Die Lebensgeschichten dieser Frauen sind geprägt von Leid und Entbehrungen, aber auch von Liebe und Zusammenhalt. Einige berichten von Flucht und Vertreibung, andere von dem Leben auf dem Land oder in der Stadt. Gefahrvoll war das Leben überall. Mich haben diese Lebensberichte an die Geschichten meiner Eltern, Groß- und Schwiegereltern erinnert, wie sie bei uns oft beim gemeinsamen Kaffee erzählt wurden und werden. Insofern erhielten die Erfahrungen der Frauen aus dem Buch nichts wirklich Neues für mich. Nichtsdestotrotz sind es wichtige Erinnerungen, wie sie mancher eben vielleicht nicht kennt, wenn in der Familie nicht viel erzählt wird. Die Autorin lässt in den Geschichten die Frauen ihre Erlebnisse aus der eigenen Perspektive erzählen, was die Berichte lebendig macht. Der Schreibstil liest sich gut und flüssig und da die Erzählungen nicht lang sind, kann man eine auch immer mal wieder zwischendurch lesen. Was mich etwas überrascht hat, war, wie wenig der christliche Glauben in den Geschichten vorkommt. Da der Brunnen Verlag zu den christlichen Verlagen gezählt wird, hätte ich hier deutlich mehr erwartet und war insofern etwas enttäuscht von dem Buch. Insgesamt gesehen ist das Buch sicherlich empfehlenswert, wer aber auf einen christlichen Teil in den Geschichten wert legt, wird hier nicht fündig werden.

  • Bewertung

    4/5

    16.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Reise in die Vergangenheit. Elf Frauen erinnern sich.

    Die Autorin Roswitha Gruber begleitet elf Frauen auf ihre Reisen in die Vergangenheit. Alle eint eine Kindheit mit Entbehrungen, Kriegswirren aber auch Zufriedenheit und Glück. Die älteste von ihnen Jahrgang 1915, die jüngste 1950 geboren. So unterschiedlich ihr Herkunftsort,-land ist, so sind auch ihre Erinnerungen. Es sind Lebenswege aus Luxemburg, Ostpreußen, Südtirol, Schweiz,Österreich,... dabei. Die Autorin gibt diese Erinnerungen beobachtend wieder, daher ist der Schreibstil durchgehend gleichbleibend flüssig und leicht. Allerdings fehlt gerade deshalb ein kleiner Rest Authentizität. Interessant ist in den Geschichten, das es oftmals Erinnerungen an Kleinigkeiten aus dem Alltag eines Kindes sind. Tagesabläufe und Familienleben, Strukturen die geprägt waren von Regeln. Der Krieg gibt Anlass zu Veränderungen, Flucht, Neubeginn, Mut und Gottvertrauen. Obwohl in diesem Buch stehen auch Kriegshandlungen beschrieben werden, stehen sie nicht im Vordergrund sondern im Kontext der Gefühle der Kinder. Gerade das macht dies Buch so natürlich. Es wirkt, als würden die eigenen Großeltern im Sessel gegenüber sitzen und in Erinnerungen schwelgen. Dieses Erinnern an unsere Wurzeln, die Veränderungen der Gesellschaft, die Entwicklung von Technik und Wirtschaft ist so wichtig. Ein gutes, unterhaltsames Buches, welches durch eine größere Schriftform und Länge der Kapiteln auch gut für ältere Leser*innen geeignet ist.

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