Produktbild: Legenden des Altertums: Voadicea und Velleda. Der Riesentanz. Die Felsenjungfrau. Stephan Wacker.

Legenden des Altertums: Voadicea und Velleda. Der Riesentanz. Die Felsenjungfrau. Stephan Wacker. Transkribiert, herausgegeben, mit Fußnoten, Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Sylvia Kolbe

1

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2024

Herausgeber

Sylvia Kolbe

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

223

Maße (L/B/H)

20,8/14,6/1,6 cm

Gewicht

334 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96940-910-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.12.2024

Herausgeber

Sylvia Kolbe

Verlag

Engelsdorfer Verlag

Seitenzahl

223

Maße (L/B/H)

20,8/14,6/1,6 cm

Gewicht

334 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96940-910-7

Herstelleradresse

Engelsdorfer Verlag
Schongauerstraße 25
04328 Leipzig
DE

Email: info@engelsdorfer-verlag.de

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Ein wichtiger Schritt zur wohlverdienten literarischen Würdigung Christiane Benedikte Nauberts

Paul L. am 21.02.2025

Bewertungsnummer: 2419063

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Neuherausgabe von Christiane Benedikte Nauberts Werken unter dem Titel „Legenden des Altertums“ durch Sylvia Kolbe ist nicht nur eine Würdigung der Autorin als eine der Begründerinnen des historischen Romans, sondern auch ein bedeutendes kulturelles und literaturhistorisches Ereignis. Die vier enthaltenen Erzählungen (Voadicea und Velleda, Der Riesentanz, Die Felsenjungfrau, Stephan Wacker) veranschaulichen Nauberts stilistische Bandbreite und ihre Fähigkeit, historische Begebenheiten mit mystischen Elementen zu verweben. Besonders hervorzuheben ist das Nachwort von Sylvia Kolbe, das dieser Neuauflage eine tiefere Dimension verleiht. Es stellt Nauberts Schaffen in den Kontext verschiedener Epochen ihres Wirkens und verdeutlicht, wie sehr ihre Werke von den zeitgenössischen historischen Diskursen geprägt wurden. Die Einordnung der enthaltenen Geschichten in Nauberts Gesamtwerk und die explizite Hervorhebung der Verknüpfung von historischen Figuren mit mythologischen Erzählsträngen zeigen ihre innovative literarische Methodik. Die Wiederveröffentlichung von Nauberts Werken trägt wesentlich zur Sichtbarkeit einer lange unterschätzten Autorin bei, deren Einfluss auf die Entwicklung des historischen Romans in Deutschland kaum hoch genug einzuschätzen ist. Während Naubert zu Lebzeiten durchaus erfolgreich war, wurde ihr Beitrag zur Literaturgeschichte später marginalisiert – ein Umstand, dem diese Ausgabe entgegenwirkt. Leipzig als Nauberts Geburtsstadt spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle, und Kolbe verweist darauf, dass weitere Bemühungen unternommen werden, um Nauberts Namen wieder stärker ins kulturelle Gedächtnis der Stadt einzubinden. Die detaillierte Kontextualisierung durch das Nachwort, das Nauberts Werk in ein neues Licht rückt und seine Relevanz für die heutige Zeit unterstreicht ist besonders wertvoll. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Wiederentdeckung einer Pionierin des historischen Romans und zur Stärkung des literarischen Erbes Leipzigs. Definitiv eine Leseempfehlung!

Ein wichtiger Schritt zur wohlverdienten literarischen Würdigung Christiane Benedikte Nauberts

Paul L. am 21.02.2025
Bewertungsnummer: 2419063
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Neuherausgabe von Christiane Benedikte Nauberts Werken unter dem Titel „Legenden des Altertums“ durch Sylvia Kolbe ist nicht nur eine Würdigung der Autorin als eine der Begründerinnen des historischen Romans, sondern auch ein bedeutendes kulturelles und literaturhistorisches Ereignis. Die vier enthaltenen Erzählungen (Voadicea und Velleda, Der Riesentanz, Die Felsenjungfrau, Stephan Wacker) veranschaulichen Nauberts stilistische Bandbreite und ihre Fähigkeit, historische Begebenheiten mit mystischen Elementen zu verweben. Besonders hervorzuheben ist das Nachwort von Sylvia Kolbe, das dieser Neuauflage eine tiefere Dimension verleiht. Es stellt Nauberts Schaffen in den Kontext verschiedener Epochen ihres Wirkens und verdeutlicht, wie sehr ihre Werke von den zeitgenössischen historischen Diskursen geprägt wurden. Die Einordnung der enthaltenen Geschichten in Nauberts Gesamtwerk und die explizite Hervorhebung der Verknüpfung von historischen Figuren mit mythologischen Erzählsträngen zeigen ihre innovative literarische Methodik. Die Wiederveröffentlichung von Nauberts Werken trägt wesentlich zur Sichtbarkeit einer lange unterschätzten Autorin bei, deren Einfluss auf die Entwicklung des historischen Romans in Deutschland kaum hoch genug einzuschätzen ist. Während Naubert zu Lebzeiten durchaus erfolgreich war, wurde ihr Beitrag zur Literaturgeschichte später marginalisiert – ein Umstand, dem diese Ausgabe entgegenwirkt. Leipzig als Nauberts Geburtsstadt spielt in diesem Kontext eine wichtige Rolle, und Kolbe verweist darauf, dass weitere Bemühungen unternommen werden, um Nauberts Namen wieder stärker ins kulturelle Gedächtnis der Stadt einzubinden. Die detaillierte Kontextualisierung durch das Nachwort, das Nauberts Werk in ein neues Licht rückt und seine Relevanz für die heutige Zeit unterstreicht ist besonders wertvoll. Damit leistet das Buch einen wichtigen Beitrag zur Wiederentdeckung einer Pionierin des historischen Romans und zur Stärkung des literarischen Erbes Leipzigs. Definitiv eine Leseempfehlung!

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von Christiane Benedikte Naubert

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