Produktbild: Ewig kann’s nicht Winter sein
Band 350

Ewig kann’s nicht Winter sein Ein Leben im Widerstand

Aus der Reihe Neue Kleine Bibliothek
4

22,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Abbildungen

mit 19 schwarzweissen - Abbildungen

Herausgeber

Reinhard Junge

Verlag

PapyRossa Verlag

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/2,6 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89438-853-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2025

Abbildungen

mit 19 schwarzweissen - Abbildungen

Herausgeber

Reinhard Junge

Verlag

PapyRossa Verlag

Seitenzahl

301

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/2,6 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89438-853-9

Herstelleradresse

Papyrossa Verlags GmbH +
Luxemburger Str. 202
50937 Köln
DE

Email: mail@papyrossa.de

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  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    29.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ewig kann’s nicht Winter sein

    Dieses Buch ist mehr als nur eine Biografie – es ist ein eindringliches Zeitzeugnis. Die Lebensgeschichte von Heinz Junge, die von seinem Sohn aus Tagebuchaufzeichnungen rekonstruiert wurde, führt uns mitten hinein in eine der dunkelsten Epochen deutscher Geschichte. Schonungslos und zugleich zutiefst menschlich schildert der Text, wie ein 18-Jähriger in die Mühlen der NS-Verfolgung geriet, Folter erduldete, Jahre in verschiedenen Konzentrationslagern überstand und dennoch nie von seiner Überzeugung abrückte. Die Stärke des Buches liegt in seiner Authentizität. Man spürt in jeder Zeile, dass es sich um die Aufzeichnungen eines Mannes handelt, der trotz unsäglicher Qualen und Erniedrigungen nicht gebrochen wurde. Gerade weil es keine literarisch überhöhte Darstellung ist, wirken die Schilderungen so eindringlich und erschütternd. Gleichzeitig macht die Biografie Mut: Heinz Junge ist das Beispiel eines Menschen, der Haltung bewahrt hat, wo viele schwiegen oder wegsahen. Sein Überleben, sein erneutes Engagement nach dem Krieg und sein ungebrochener Wille zum Neubeginn sind ein starkes Zeugnis für Widerstandskraft und Menschlichkeit. Besonders aktuell ist das Buch in einer Zeit, in der rechtsextreme Strömungen wieder stärker werden. Es liest sich nicht nur als historische Erinnerung, sondern auch als Mahnung und Appell an die Gegenwart, wachsam zu bleiben. Fazit: Eine ergreifende, erschütternde und zugleich hochrelevante Biografie. Pflichtlektüre für alle, die verstehen wollen, was es bedeutet, Haltung zu zeigen – und warum wir die Lehren der Vergangenheit niemals vergessen dürfen.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine beeindruckende Biographie.

    Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und ist authentisch. Der Titel hat mich sofort neugierig gemacht. Eine beeindruckende Biographie von Heinz Junge, herausgegeben von von seinem Sohn Reinhard Junge.Mit vielen Informationen und Einblicken erzählt er die Geschichte von Reinhard Junge. Die Geschichte beginnt mit der Verhaftung, danach erfährt man viel über die Kindheit und Jugend. Die Eltern waren Kommunisten. Dies prägte Heinz Junge sehr. Seine erste Station des Grauens war 1933 im Moor. Danach folgten noch viele weitere ,schwere Etappen. Er hat jedoch immer für seine Ideale gekämpft. Das Leben im Lager wurde eindrücklich beschrieben. Auch nach der Befreiung 1945 war Heinz Junge aktiv. Manche Szenen sind sehr bedrückend und schwer zu lesen. Die politische Haltung hat er sich dennoch immer bewahrt. Ein Zeugnis von einem unvorstellbaren Kapitel. Mich hat das Buch berührt. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    01.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegende Biografie

    „...Mein Vater hatte ein verdammt langes und oft gefährliches Leben hinter sich. Er hat drei Konzentrationslager überlebt und starb 10 Tage vor seinem 90. Geburtstag….“ Mit diesen Zeilen beginnt das Vorwort des Herausgebers. Darin wird auch auf die eine oder andere Besonderheit hingewiesen. Heinz Junge beginnt seine Biografie mit der ersten Verhaftung im Jahre 1933. Damals war er gerade 18 Jahre alt. Dann erfolgt ein Rückblick auf Kindheit und Jugend. Er stammt aus einer kommunistischen Arbeiterfamilie. Das hat ihn für sein Leben geprägt. Ich möchte hier nicht die Stationen seines Lebens in den Jahren 1933 bis 1945 aufzählen. Für mich aber ist er ein Zeitzeuge, der die Verhältnisse in deutschen Konzentrationslagern anschaulich schildert. Er gehörte 1933 zu den sogenannten Moorsoldaten. „..Für uns ist jeder ein Kamerad. Wenn wir uns hier gegenseitig helfen, das Leben und besonders die Arbeit im Moor zu erleichtern, dann ist das die beste Voraussetzung, um gesund wieder in Freiheit zu kommen...“ Vergleicht man seine Beschreibung dazu mit der im Jahre 1943 werden gravierende Unterschiede deutlich. Die Grausamkeiten nahmen mit den Jahren zu. Einige der Stellen im Buch sind deshalb ziemlich heftig und schwer zu ertragen. Was sich übe die Zeit nicht geändert hat, ist die Solidarität unter den politischen Häftlingen. Man hat versucht, jede noch so geringe Möglichkeit zu nutzen, dem Schwächeren zu helfen. Dabei wurde mit allen zusammengearbeitet, die dazu bereit waren. Probleme gab es nur dann, wenn die Lagerführung kriminelle Häftlinge als Blockverantwortliche einsetzte. Die wenigen Jahre, die Heinz Junge illegal in Dortmund und Holland arbeitete, bevor er nach der Kapitulation der Niederlande erneut verhaftet wurde, zeichneten sich dadurch aus, dass auch die Zusammenarbeit mit katholischen Jugendgruppen gesucht wurde. Natürlich spielen auch politische Diskussionen eine Rolle. Ein Thema war der Nichtangriffspakt. Ab und an sind kursiv Gedanken des Herausgebers eingefügt. Das gilt besonders dann, wenn es Fehlzeiten in den Aufzeichnungen gab. Eingefügt sind außerdem Informationen über Personen, die im Leben des Autors eine Rolle spielten. Ihren Weg hat er nach dem Krieg weiter verfolgt. Auch in schwierigsten Zeiten steht der Autor zu seinen Überzeugungen. Die muss man nicht in jedem Fall teilen, aber der feste Standpunkt nötig Achtung ab. Viele Fotos geben der Biografie ein Gesicht. Das Buch hat mich sehr berührt. Zwar war mir vieles schon bekannt, aber es von einem Augenzeugen mit weiteren Details zu lesen, gibt der Geschichte ein besonderes Gewicht.

  • Ramses

    aus Bayern

    3/5

    12.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Sachbuch über einen…

    Ein Sachbuch über einen kommunistischen Gefangenen Während der Nazizeit führt Heinz Junge ein Leben im Widerstand. Mit seinen eigenen Worten in Form eines Tagebuchs erzählt er über ein Leben in Gefängnisse und KZs. Meine Meinung Es ist ein eher sachlich geschriebenes Buch über die Gräueltaten der Nazis. Es handelt hauptsächlich in der Zeit vor und während dem zweiten Weltkrieg. Der Schreibstil liest sich schleppend. Es kommen so viele Personen in vielen Parteien vor, die durch Abkürzungen bezeichnet sind, dass ich schnell den Überblick verloren habe. Es ist ein Buch das nicht so schnell schnell gelesen werden kann, es braucht Konzentration. Leider bin ich nicht warm damit geworden und habe mir was anderes vorgestellt. Ich vergebe 3 Sterne und empfehle es Leser, die gerne ein Sachbuch über diese Geschehnisse lesen möchten

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