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Rabenfrauen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,5 cm

Gewicht

338 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000121237

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

Alles in allem ist dies ein bewegendes Buch, das in menschliche Abgründe führt und das man nicht so leicht vergisst. ("Mannheimer Morgen")
Diese Geschichte, die auf einer grausamen Wahrheit beruht, lässt einen nicht so schnell los. Unbedingt lesenswert. ("Walsroder Zeitung")
Anja Jonuleits Roman ›Rabenfrauen‹ ist eine äußerst spannende Lektüre über die Sekte. ("Frankfurter Neue Presse")
Es ist ein bewegendes Buch, das in Abgründe führt und das niemand vergisst. ("Offenbach-Post")
Alles in allem ein bewegendes Buch, das in menschliche Abgründe führt und das man nicht so leicht vergisst. ("Rhein-Zeitung")
Unbedingte Leseempfehlung! ("buechertreff.de")
Unbedingt lesenswert! ("der-kultur-blog.de")
Leise, berührend und traurig. ("histo-couch.de")
Ein Buch, das nicht loslässt und zum Nachdenken anregt. ("Weser Kurier")
Der Roman übt bereits von der ersten Seite an eine sehr große Sogwirkung auf den Leser aus, ist teilweise unerträglich spannend und oftmals sehr traurig. ("Westfalen-Blatt")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2018

Verlag

dtv

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,1/3,5 cm

Gewicht

338 g

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710000121237

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Sehr lesenswert!!

Utchen aus Dresden am 24.04.2026

Bewertungsnummer: 3118958

Ein tolles Buch , mit ganz tollen Frauen und einem Thema das einen nicht so schnell loslässt und sehr nachdenklich macht. Wieder ein bemerkenswertes Buch von Frau Jonuleit, gut recherchiert und geschrieben. Eine klare Leseempfehlung mit 5*

Sehr lesenswert!!

Utchen aus Dresden am 24.04.2026
Bewertungsnummer: 3118958

Ein tolles Buch , mit ganz tollen Frauen und einem Thema das einen nicht so schnell loslässt und sehr nachdenklich macht. Wieder ein bemerkenswertes Buch von Frau Jonuleit, gut recherchiert und geschrieben. Eine klare Leseempfehlung mit 5*

Keine leichte, aber sehr fesselnde Lektüre

Celina am 12.06.2024

Bewertungsnummer: 2221231

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits auf dem Klappentext steht, dass die Colonia Dignidad eine Rolle spielt und ich war sehr gespannt, wie Jonuleit die furchtbaren Geschehnisse um diese Foltersekte in ihrem Roman verarbeitet. Mit den Freundinnen Ruth und Christa hat Jonuleit zwei sehr unterschiedliche Protagonistinnen geschaffen. Während Christa schnell in den Bann des Sektenführers Paul Schäfter gesogen wird und lange keine Probleme in dem sieht, was dieser vermittelt, steht Ruth ihm eher skeptisch gegenüber. Ihre Anziehung bezieht sich auf den schneidigen Erich, weniger auf den Glauben, der durch Schäfer vermittelt wird. Dadurch gibt es einerseits einen Blick von außen auf die Geschehnisse, insbesondere während Schäfer und seine Jünger*innen sich noch in Deutschland aufhalten. Durch Christas Sicht, welche den beklemmensten Strang der Geschichte erzählt, merkt man aber auch, wie es Schäfer gelang, die Menschen ruhigzuhalten und sicherzustellen, dass es keinen Aufstand gab. Aus dieser Perspektive erfährt man auch das meiste über die Gräueltaten der Sekte während ihrer Zeit in Chile. Zugleich gibt es eine Sichtweise aus 2010, die nachträglich auf das Ganze blickt und die vermutlich die gleichen Fragen umtreiben, wie die meisten von uns: wie konnte es so weit kommen? Und warum haben diese Menschen so bereitwillig mitgewirkt in einer der schlimmsten Sekten, von der ich je gehört habe? All diesen Fragen geht Anja Jonuleit in einer spannend und einfühlsam geschriebenen Geschichte auf den Grund. Man möchte besonders Christa sagen: „Das nimmt kein gutes Ende, mach, dass du da wegkommst!“ Zugleich schüttelte es mich manchmal bei den beschriebenen Folterungen, egal ob psychischer oder physischer Natur. Dabei beschränkte sich Jonuleit, nach allem, was man über die Colonia Dignidad weiß, in ihren Beschreibungen wohl auf die „harmloseren“ Taten von Schäfer und seinen Vertrauten. Die Taten im Zusammenhang mit der Pinochet-Diktatur, beispielsweise, werden nur vage angedeutet. Gleiches gilt für den von Schäfer vorgenommenen sexuellen Missbrauch kleiner Jungen. "Rabenfrauen" ist kein leichtes Buch. Es behandelt einige wirklich heftige Themen, nimmt einen mit und man vergisst es so schnell nicht. Dennoch empfehle ich es euch von Herzen. Nicht nur, dass die Colonia Dignidad eine deutsche Sekte ist, die, gerade angesichts der politischen Implikationen und furchtbaren Taten ihrer Mitglieder, überraschend wenige kennen. Anja Jonuleit hat wieder ein fesselndes, spannendes, emotionales und informatives Buch geschrieben, das einfach sehr lesenswert ist!

Keine leichte, aber sehr fesselnde Lektüre

Celina am 12.06.2024
Bewertungsnummer: 2221231
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bereits auf dem Klappentext steht, dass die Colonia Dignidad eine Rolle spielt und ich war sehr gespannt, wie Jonuleit die furchtbaren Geschehnisse um diese Foltersekte in ihrem Roman verarbeitet. Mit den Freundinnen Ruth und Christa hat Jonuleit zwei sehr unterschiedliche Protagonistinnen geschaffen. Während Christa schnell in den Bann des Sektenführers Paul Schäfter gesogen wird und lange keine Probleme in dem sieht, was dieser vermittelt, steht Ruth ihm eher skeptisch gegenüber. Ihre Anziehung bezieht sich auf den schneidigen Erich, weniger auf den Glauben, der durch Schäfer vermittelt wird. Dadurch gibt es einerseits einen Blick von außen auf die Geschehnisse, insbesondere während Schäfer und seine Jünger*innen sich noch in Deutschland aufhalten. Durch Christas Sicht, welche den beklemmensten Strang der Geschichte erzählt, merkt man aber auch, wie es Schäfer gelang, die Menschen ruhigzuhalten und sicherzustellen, dass es keinen Aufstand gab. Aus dieser Perspektive erfährt man auch das meiste über die Gräueltaten der Sekte während ihrer Zeit in Chile. Zugleich gibt es eine Sichtweise aus 2010, die nachträglich auf das Ganze blickt und die vermutlich die gleichen Fragen umtreiben, wie die meisten von uns: wie konnte es so weit kommen? Und warum haben diese Menschen so bereitwillig mitgewirkt in einer der schlimmsten Sekten, von der ich je gehört habe? All diesen Fragen geht Anja Jonuleit in einer spannend und einfühlsam geschriebenen Geschichte auf den Grund. Man möchte besonders Christa sagen: „Das nimmt kein gutes Ende, mach, dass du da wegkommst!“ Zugleich schüttelte es mich manchmal bei den beschriebenen Folterungen, egal ob psychischer oder physischer Natur. Dabei beschränkte sich Jonuleit, nach allem, was man über die Colonia Dignidad weiß, in ihren Beschreibungen wohl auf die „harmloseren“ Taten von Schäfer und seinen Vertrauten. Die Taten im Zusammenhang mit der Pinochet-Diktatur, beispielsweise, werden nur vage angedeutet. Gleiches gilt für den von Schäfer vorgenommenen sexuellen Missbrauch kleiner Jungen. "Rabenfrauen" ist kein leichtes Buch. Es behandelt einige wirklich heftige Themen, nimmt einen mit und man vergisst es so schnell nicht. Dennoch empfehle ich es euch von Herzen. Nicht nur, dass die Colonia Dignidad eine deutsche Sekte ist, die, gerade angesichts der politischen Implikationen und furchtbaren Taten ihrer Mitglieder, überraschend wenige kennen. Anja Jonuleit hat wieder ein fesselndes, spannendes, emotionales und informatives Buch geschrieben, das einfach sehr lesenswert ist!

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Jonuleit, A: Rabenfrauen

von Anja Jonuleit

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Friederike Hammes

OSIANDER Villingen

Zum Portrait

5/5

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Anne im Geburtsort ihrer Mutter zufällig ein Paar kennenlernt, das in der berüchtigten "Colonia Dignidad" gelebt hat, beginnt sie über die totalitäre Sekte zu recherchieren. Ihre Mutter Ruth reagiert darauf seltsam aufgebracht. Der Autorin gelingt es, mit beachtlichem Feingefühl eine fiktive Geschichte zu erzählen, die die realen Schrecken der "Colonia Dignidad" greifbar macht - was ebenso erschreckend und aufwühlend wie beeindruckend ist!
  • Friederike Hammes
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5/5

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Als Anne im Geburtsort ihrer Mutter zufällig ein Paar kennenlernt, das in der berüchtigten "Colonia Dignidad" gelebt hat, beginnt sie über die totalitäre Sekte zu recherchieren. Ihre Mutter Ruth reagiert darauf seltsam aufgebracht. Der Autorin gelingt es, mit beachtlichem Feingefühl eine fiktive Geschichte zu erzählen, die die realen Schrecken der "Colonia Dignidad" greifbar macht - was ebenso erschreckend und aufwühlend wie beeindruckend ist!

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Rabenfrauen

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