Produktbild: Süßer Ernst
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Süßer Ernst Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Good Guy + weitere

Erscheinungsdatum

22.05.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,8 cm

Gewicht

495 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Serious Sweet

Übersetzt von

Ingo Herzke + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000155409

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Good Guy
  • Forbidden Love/Romance
  • Workplace Romance

Erscheinungsdatum

22.05.2020

Verlag

dtv

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,3/13,6/3,8 cm

Gewicht

495 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Serious Sweet

Übersetzt von

  • Ingo Herzke
  • Susanne Höbel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000155409

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.12.2018

    eBook (ePUB)

    Große Gefühle in narzisstischen Zeiten

    Zwei Menschen auf der Suche nach echter Liebe inmitten der unbarmherzigen Großstadt: ein wunderbarer, skurriler und berührender Roman mit unglaublich liebenswerten Protagonisten.

  • ADS

    aus Wien

    3/5

    06.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich gekonnt & dennoch nicht überzeugend

    Eine komplizierte Liebesgeschichte zwischen zwei vom Leben enttäuschten und verbitterten Menschen und wie sie doch durch diese neue Hoffnung und positive Kraft schöpfen - die Geschichte handelt eigentlich vom komplizierten Weg bis zu ihrer ersten Begegnung, und endlich Erfüllung. Sprachlich gekonnt erzählt, dennoch teilweise langatmig, teilweise langweilig, teilweise nervig (die ständigen Wortwiederholungen als Stilmittel nerven einfach mit der Zeit).

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    11.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Liebe eines Spindoktors…

    Die Liebe eines Spindoktors Die schottische Schriftstellerin Alison Louise Kennedy hat jüngst mit «Süßer Ernst» einen Liebesroman der besonderen Art vorgelegt, weit ab vom gewohnten, genretypischen Herz-Schmerz-Kitsch. Was bei ihrem großen irischen Kollegen der 16. Juni 1904 war, ist bei ihr der 10. April 2015, sie erzählt wie Joyce von einem einzigen Tag im Leben ihrer beiden Protagonisten. Womit die Gemeinsamkeiten aber noch nicht erschöpft sind, denn wie beim «Ulysses» gleicht auch dieser besondere Tag ihrer im Fokus stehenden Figuren einer Odyssee, hier nicht durch Dublin, sondern kreuz und quer durch London. Meg und Jon heißt das Paar, das ganz unzeitgemäß per Zeitungsannonce zusammenfindet, er hatte anonym über einen Postfach-Absender angeboten, bis zu zwölf Liebesbriefe an alleinstehende Frauen zu schreiben, auf die er keine Antwort erwartet. Meg hat ihm aber geantwortet, sie ist hin und weg von der unglaublichen Einfühlsamkeit, die seine Trostbriefe erkennen lassen. Und sie bricht denn auch die Anonymität, indem sie tagelang die Postfiliale belauert, wo sich sein Postfach befindet, und kann ihn nach einigen Fehlversuchen auch tatsächlich identifizieren als den anonymen Briefschreiber. Beide sind seelisch zutiefst beschädigt, geradezu traumatisiert, und die exakt 24 erzählten Stunden des Romans spiegeln das chaotische Leben im Moloch London im ebenso wirren Tagesablauf der beiden Protagonisten wider, von 6:42 Uhr bis 6:42 Uhr des Folgetages. Der labile, 59jährige Jon ist von seiner untreuen Frau geschieden und hat sich resigniert in eine armselige Einzimmerwohnung eines prekären Stadtteils zurückgezogen. Als Spindoktor in Westminster muss er, der politischen Räson wegen, die oft unerquickliche Realität geschmeidig so umformulieren, dass sie der Öffentlichkeit, also dem Wähler, als weniger negative «Wahrheit» präsentiert werden kann. In seinem Ministerium ist er der überaus geschätzte Meister solch geschönter Verlautbarungen - und hasst sich dafür! Meg ist eine 45jährige, alkoholkranke, bankrotte Wirtschaftprüferin, die, völlig deprimiert, in ihrem Leben keinen Sinn mehr erkennen kann. Nach ihrem erfolgreichen Entzug mit Hilfe der Anonymen Alkoholiker hat sie einen schlechtbezahlten Job im Tierheim angenommen und lebt in einem verwahrlosten kleinen Haus, das sie von ihren Eltern geerbt hat, - sie fühlt sich «scheißallein». Am jenem 10. April 2015 ist sie seit genau einem Jahr trocken und will das nun bei ihrem ersten Treffen mit Jon, als eine Art zweiter Geburtstag, gebührend feiern. Für beide ist dieser Tag jedoch eine Odyssee mit immer neuen Hindernissen und unerwarteten Begegnungen, ihre Verabredung zu Essen muss mehrfach verschoben werden, es bleibt schließlich sogar fragwürdig, ob es überhaupt dazu kommen wird. Die als Desillusionistin bekannte Autorin verknüpft in ihrem Abgesang auf das Modern Life gekonnt die sozialen und politischen Probleme ihres Landes und verdeutlicht sie durch die Berufe ihrer verstörten, frustrierten Protagonisten, zeigt deren seelische Unbehaustheit und tiefe Skepsis in Liebesdingen auf. Ihrer latenten Sehnsucht nach Geborgenheit stellt sie kritisch eine heutige, wenig erfreuliche Lebensrealität gegenüber, die den steten Niedergang des einst so stolzen British Empire überdeutlich aufzeigt. Die im steten Wechsel auktorial und, -als kursiv gesetzter, innerer Monolog -, multifokal aus der Perspektive beider Protagonisten erzählte Geschichte über die Verheerungen, die ein solcherart manifestierter Selbsthass anrichten kann, wird häufig durch kurze, meist einseitige Einschübe unterbrochen. In denen dann zusammenhanglos erfreuliche, tröstliche, herzerwärmende Begebenheiten aus dem Alltag erzählt werden, die eine den gesamten Text überlagernde Melancholie angenehm konterkarieren.

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