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Der Dünensommer Roman - Eine Liebe auf Norderney

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

42621

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/3,6 cm

Gewicht

366 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000157878

Beschreibung

Rezension

»Inselromantik pur.« ("Inken Bartels/ Für Sie")
»Stimmungsvolle Zeitstudie.« ("Meins")
»Ein sommerlicher Liebesroman, der überrascht.« ("Das macht Spaß!")
»"Der Dünensommer" von Sylvia Lott ist eine romantische Urlaubslektüre.« ("Mach mal Pause")
»Der Dünensommer ist eine federleichte Sommerlektüre mit einigen Überraschungen, die sich im Strandkorb auf Norderney natürlich am besten liest.« ("Belletristik-Couch")
»(..) ein wunderbarer und leichter Liebesroman, aber mit dem gewissen Etwas, auch mit wohltuendem, nicht anstrengendem Tiefgang.« ("Friederickes Bücherblog")

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Zustand

Akzeptabel

Verkaufsrang

42621

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2020

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,6/11,6/3,6 cm

Gewicht

366 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000157878

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  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    02.08.2020

    eBook (ePUB)

    Ein Sommerroman mit Tiefgang

    Das Cover: Luftig leichte Sommerstimmung, zwischen Dünen, Strand und Meer. Dazu ein Klappentext der Spannung und Unterhaltung verspricht. Ich finde, alles zusammen passt sehr gut zu diesem Liebesroman und ist stimmig. Die Geschichte: Da ist Ulla, die Frau eines Hamburger Verlegers. Sie hat in den 50er-Jahren so ihre liebe Not mit der steifen Etikette der Familie, auch mit ihrer Schwiegermutter, sowie der Hamburger High Society überhaupt. Außerdem steht sie unter dem Druck, baldmöglichst einen Erben präsentieren zu sollen. Ihr Arzt schickt sie ins Nordseeheilbad Norderney. Dort lernt den Fotografen Hans kennen, der ihr ein völlig anderes Leben zeigt, als ihr Mann. Zusammen mit ihm und ihrer Freundin erlebt sie in der Hitze des Jahrhundertsommers verrückte Monate. Als das Ende naht und die Gefühle neu sortiert und bewertet werden müssen, fallen auch schwere Entscheidungen. Meine Meinung: Es ist eine leichte Sommergeschichte, in die man sich gerne hineinfallen lässt. Erzählt wird über zwei Zeitebenen. Einmal aus der überwiegenden Perspektive von Ulla im Jahr 1959 und dann aus der Perspektive ihrer Enkelin Kim in der Gegenwart. Die Protagonisten sind sehr fein, ausdrucksstark und individuell gezeichnet. Ich mochte sie alle sehr. Die Autorin schreibt in einer sehr leichten und unterhaltsamen Sprache, die sich durch dialektische Einwürfe und phasenweise umgangssprachliche Anlehnung an die damalige Zeit sehr lebhaft und vielseitig präsentiert. Norderney durfte ich sehr intensiv und gut beschrieben kennenlernen und das gleich zweimal, denn in den 50-er Jahren sah es natürlich ganz anders aus, als heute. Die sehr klugen Perspektivwechsel zwischen Oma und Enkelin haben dem Buch was ganz Besonderes gegeben. Mein Fazit: Es ist ein wunderbarer und leichter Liebesroman, aber mit dem gewissen Etwas, auch mit wohltuendem, nicht anstrengendem Tiefgang. Ein Roman, der zwar vermuten, aber nicht sicher sein lässt und nicht bereits auf den ersten Seiten verdeutlicht, wer da zu seinem Glück findet. Dieses Buch gehört in jede Reisetasche. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

  • Bücher in meiner Hand

    5/5

    26.05.2020

    eBook (ePUB)

    Gehört ins "Summer of 2020"-Gepäck

    Wer kennt nicht Brian Adams "Summer of '69"? So ähnlich wie im Song, nur im "Summer of '59", verbringt Ulla ihren vielleicht schönsten, sicher aber erlebnisreichsten Sommer - auf Norderney. Ulla und Inge erleben ihren ganz persönlichen Jahrhundertsommer, der 1959 extrem heiss war und nur schon deshalb diesen Namen bekam. Als junge Verlegergattin steht Ulla unter dem Druck einen Erben zu gebären. Ihre Schwiegermutter Agathe, die mit ihnen in der Familien-Villa wohnt, erinnert Ulla jeden Tag daran. Ihr Mann Will lässt sie nicht mehr im Verlag arbeiten und so kommt Ulla sich nutzlos und unzulänglich vor. Bis ihr eine Kur in empfohlen wird. So reist sie mit ihrer Freundin Inge auf Norderney. Ulla logiert im Hotel, kurt morgens und arbeitet nachmittags an einer Broschüre über das Seebad mit, bei dem sie mit dem Fotograf Hans zusammen arbeitet. Bei ihrer gemeinsamen Arbeiten lernen die Leser viel über Norderneys Geschichte kennen. Inge hingegen lebt bei ihren beiden Tanten und arbeitet den Sommer über in deren Handarbeitsladen. Inge erweitert das Angebot und verkauft immer erfolgreicher Badekleider und Bikinis. Tammo und Felix, zwei ganz unterschiedliche Männer verlieben sich in Ullas Freundin. Nur weiss Inge nicht, wem von beidem sie ihr Herz schenken soll. Viele Jahre später verbringt Ullas Enkelin Kim einige Tage auf Norderney. Bei einer Veranstaltung entdeckt sie Fotos, die sie an ein Foto, das ihrer Oma gehörte, erinnert. Sie spricht Julian, den Enkel des Fotografen darauf an. Julian wird sofort neugierig, als Kim ihm die Aufnahme schildert. Die nächsten Nachmittage sind ab sofort reserviert, denn Inge lebt noch immer auf Norderney und erzählt den beiden von den Geschehnissen damals. Durch Inges Erinnerungen erfahren auch die Leser von diesen legendären Sommermonaten. Lust auf Urlaub macht das Setting auf der ostfriesischen Insel. Sylvia Lotts Beschreibungen vom Meer, dem Watt, dem grünen Leuchten und den Dünen lassen die Leser zum Träumen verleiten - und zum Planen eines Norderney-Urlaubs. Was die von Hans und Ulla gestaltete Broschüre im September 1959 für die Insulaner und ihre Besucher war, ist dieser Roman für die deutschsprachigen Leser. "Der Dünensommer" liest sich wie eine Ode an die Insel Norderney und müsste zur Pflichtlektüre für alle Norderney-Besucher werden. Gut gewählt fand ich die Platzierung der Charaktere. Durch Inge ist man den Insulanern und Hotelangestellten nahe, durch Ulla den illustren, sich oft mehrbesser-fühlenden Hotelgästen. Die Rolle der Frau zu jener Zeit ist durch die beiden Freundinnen ebenfalls gut charakterisiert. Einerseits die selbstständig Erwerbende, andererseits "die Frau von", die zu präsentieren und nicht zu arbeiten hat. Auch spürt man die baldige, kurz bevorstehende, in den 60ern aufkommende sexuelle Revolution, die hier ganz fein bei Einzelnen in Erscheinung tritt. Dieser neue Roman von Sylvia Lott lässt alte Zeiten aufleben, weckt Erinnerungen, gibt den Insulaner wie auch den Besuchern ein Gesicht, deckt Heuchlereien mit einem Augenzwinkern auf und erzählt dabei eine schöne Liebesgeschichte. Die mich, zugegeben nicht nur ein bisschen, an "Die Brücken am Fluss" erinnert. Wer jenes Buch oder den Film mag, ist mit diesem Roman, quasi der deutschen Version davon, sehr gut beraten. "Der Dünensommer" gehört einfach in jedes "Summer of 2020"-Gepäck. Fazit: Eine in einen Roman verpackte Liebeserklärung an Norderney - sehr schön zu lesen! 5 Punkte.

  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    5/5

    18.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsame Zeitreise nach Norderney

    In Sylvia Lotts neusten Roman verbringen wir auf zwei Zeitebenen einige Zeit auf Norderney. Dort begleiten wir einerseits im Jahr 2018 die Drehbuchautorin Kim, welche gerade ein Filmfest besucht und dort Julian, Sohn des einstigen Inselfotografen Hans, kennenlernt. Parallel dazu dürfen wir die junge Ulla auf ihrem Kuraufenthalt 1959 in dem schicken Nordseeheilbad begleiten, die sich dort nicht nur erholt, sondern auch an einer Tourismusbroschüre mitarbeitet – zusammen mit dem o.g. Inselfotografen Hans. Im Mittelpunkt des Romans steht eindeutig Ulla, welche als junge Verlegergattin eine gesellschaftliche Stellung inne hat, mit der sie sich manchmal schwer tut. Als Gegenpol zu den Benimmzwängen verbringt sie viel Zeit mit ihrer besten Freundin Inge, die in den Sommermonaten auf Norderney ihren beiden Tanten unter die Arme greift. Der Roman dreht sich nun um die langsam entflammten Gefühle von Ulla zu Hans und es spannend zu lesen, wie Ulla sich nach und nach von ihren Zwängen befreit und ihr Leben genießt. Aber wird sie ihren Mann Will verlassen? Als ich den Klappentext las, erwartete ich beinahe eine dahin plätschernde Liebesgeschichte; aber insbesondere der Schreibstil der Hamburger Autorin hat mich überrascht und in den Bann gezogen. Wo findet man in einem Liebesroman Worte wie „seit einer Weile dräute es“ oder „Montag kaffeesieren wir am Jungfernstieg“? Dieser Sprachstil ist für mich quasi das Salz in der Suppe und lässt „Der Dünensommer“ aus den aktuellen Liebesromanen herausstechen. Dabei ist weder die erzählte Geschichte, noch die Buchsprache an sich altbacken... es sind einfach geschickt eingesetzte altdeutsche Redewendungen und zudem noch Insel-Redewendungen, die mir richtig Spaß beim Lesen machen. Auch Bilder wie „Männer mit an vier Ecken verknotete Taschentücher“ lassen mich schmunzeln, denn ich hatte sofort diverse Familien-Urlaubsfotos mit genau dieser „Sonnenhaube“ im Sinn. Alles in allem ist das Buch ein sehr unterhaltsamer Sommer-Roman, der gut in das nächste Urlaubsgepäck passt. Für mich war „Der Dünensommer“ ein wahres Lesevergnügen, welches mich nicht nur mit dem schön gezeichneten Buchcover in die passende Stimmung versetzt hat, sondern auch mit der bildhaften Beschreibung in die Milchbar von damals und heute mitgenommen und die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gegebenheiten wunderbar hervorgehoben hat. Ein Lesetipp – nicht nur für Inselfans :-)

  • Susanne Poehls

    4/5

    11.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beste Unterhaltung

    Norderney, 1959: Ullas Leben scheint sorglos. Sie ist jung, gut aussehend, mit einem wohlhabenden Verleger verheiratet und sie verbringt den Sommer im schicken Nordseeheilbad. Doch nach drei Jahren ist das Paar noch immer kinderlos. Die Seeluft soll Ullas Gesundheit stärken. Fernab vom stickigen Hamburg genießt sie das ungewöhnlich heiße Wetter - man spricht von einem Jahrhundertsommer, und alle spielen ein bisschen verrückt. Ulla lernt den jungen Fotografen Hans kennen, der so anders ist als ihr Gatte. Bald entstehen zarte Gefühle... 2018: Beim Filmfest auf Norderney begegnet Ullas Enkelin Kim dem attraktiven Julian, Sohn des einstigen Inselfotografen Hans, der später als Kameramann erfolgreich wurde. Kim und Julian finden heraus, dass ihre Familien eine gemeinsame Geschichte haben... Auch dieses Buch von Sylvia Lott spielt wieder auf zwei Zeitebenen, die geschickt miteinander verbunden sind. Trotzdem ist das Buch sehr gut zu lesen, denn die historischen Kapitel sind entsprechend gekennzeichnet. Auch mit dem flüssigen Schreibstil und den liebevoll dargestellten Personen gibt es wieder vollen Lesespaß. Und so liefert das Buch wieder beste Unterhaltung vor der großartigen Kulisse Norderneys. Während der Lektüre möchte man immer am liebsten sofort auf Reisen gehen... Ziel Norderney.

  • Eliza

    4/5

    27.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Liebe im Jahrhundertsommer

    Der neue Roman von Sylvia Lott lag schon lange auf meinem SUB, endlich hatte ich Zeit gefunden und habe mich nach Norderney begeben. Das Cover kommt recht sommerlich daher und versprüht Urlaubsfeeling pur. Am liebsten würde man mit der Dame im Strandkorb tauschen und den Blick auf Norderney sowie das Meer genießen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen und beleuchtet die Geschichte von zwei Familien, die über mehrere Generationen miteinander verbunden sind. Im Sommer 1959 reist die junge Verlegergattin nach Norderney um sich zu erholen und taucht dort in eine völlig neue Welt ein. Sie lernt neue Menschen kennen, die Sie bestärken Ihren Weg zu gehen und Ihren Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Ulla lernt unter anderem den aufstrebenden Fotografen Hans kennen und mit ihm erlebt sie den sogenannten Jahrhundertsommer auf Norderney. 2018 begegnet Ullas Enkelin Kim, Hans Sohn Julian auf der Norderney, die beiden begeben sich auf eine Zeitreise ihrer Vorfahren und lernen so mach Neues über ihre Familien. Ihre Geschichte scheint enger miteinander verbunden zu sein, als Sie es zuerst geglaubt haben. Silvia Lott legt mit „Der Dünensommer“ ihren achten Roman bei blanvalet vor und leider ist es nicht ihr bester Roman. Mir persönlich ging es zu viel um die Familiengeschichte. Zudem hätte, meiner Meinung nach, ein wenig mehr Spannung dem Roman gutgetan, denn teilweise plätschert er etwas vor sich hin. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt sehr gut und flüssig. Als Leser hat man zu keiner Zeit das Gefühl der Autorin nicht folgen zu können. Auch die Mischung und Gestaltung bzw. Anlage der beiden Zeitebenen ist gut durchgeführt. Jahresangaben vor den Kapiteln geben eine gute Orientierung und auch die Zeitzeugen zu Wort kommen zu lassen ist gut umgesetzt. Als Zielgruppe kommen definitiv nur Frauen in Frage, die Liebesgeschichten lieben, denn um viel anderes geht es hier nicht, die Liebe zu Norderney und zwischen den Protagonisten steht im Vordergrund. Ein guter Liebesroman, der eine gute Strandlektüre abgibt. Leider konnte er mich nicht zu 100% überzeugen, die Autorin kann es auf jeden Fall besser, dies heißt aber nicht, dass es ein schlechter Roman ist.

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