• Produktbild: Die Kinder von Teheran
  • Produktbild: Die Kinder von Teheran
  • Produktbild: Die Kinder von Teheran
Gebraucht - 68%

Die Kinder von Teheran Eine lange Flucht vor dem Holocaust

9
68% sparen

4,05 € 12,95 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.04.2021

Herausgeber

Tobias Gabel

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

22,1/16,2/3,8 cm

Gewicht

700 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tehran Children

Übersetzt von

Tobias Gabel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000185246

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.04.2021

Herausgeber

Tobias Gabel

Verlag

Theiss in Herder

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

22,1/16,2/3,8 cm

Gewicht

700 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Tehran Children

Übersetzt von

Tobias Gabel

Sprache

Deutsch

EAN

2710000185246

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    25.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Verfolgung war für sie so...

    Die Verfolgung war für sie so traumatisch, das viele Verfolgte ihre Erlebnis gar nicht oder mit jahrzehntelanger Verspätung preisgeben. Die Rettung gelang auf bisher kaum behandeltem Weg damals, sie zeigt uns aber heute, das vieles machbar ist wenn man nur (international !) will.

  • Bewertung

    aus Potsdam

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend, authentisch, erschreckend!

    Wow, was soll ich sagen. Noch immer bin ich bewegt von den Bildern, die dieses Werk in mir hinterlassen hat. Bilder, die erinnern, und Bilder, die Mahnmale sind. Mihkal Dekel hat mit ihrem Buch "Die Kinder von Teheran - Eine lange Flucht vor dem Holocaust" ein unglaubliches Werk erschaffen, das mich von der ersten Seite an mitgenommen hat. Respektvoll und authentisch formuliert, findet sie hier den Weg zwischen dem persönlichen Erlebnis der Flucht ihres Vaters und der historisch korrekten Darstellung. Für mich persönlich macht genau dieser Balanceakt das Buch aus. Denn dadurch berührt es und zeichnet uns einen Weg der Erinnerung. Inhalt: Teheran Children - so nannte man die jüdischen Kinder, die aus dem von Nazis besetzten Polen über Russland, Usbekistan und Kasachsten in den Iran flohen und schließlich das von Großbritannien kontrollierte Palästina erreichten; eine Gruppe, zu der auch Mikhal Dekels Vater gehörte. 13.000 Meilen lang ist die Flucht des kleinen Jungen aus Polen. Und sie gehört zu einer viel größeren Geschichte: Weit über eine Millionen polnische Juden fliehen 1939 Richtung Osten durch die Sowjetunion und durch den nahen Osten. Dieser Aspekt der Judenverfolgung ist bisher nie ausführlich erzählt worden. Doch mit "Die Kinder von Teheran" ändert sich dies. Eine einzigartige Erzählung, in deren Mitte ein noch blinder Fleck der Holocaustgeschichte steht. Einzigartig in jeder Hinsicht! "Die Kinder von Teheran" hat mich mit vielen Gedanken und Gefühlen hinterlassen. Mit Bildern, die erinnern - an Menschen, die Opfer des Holocaust wurden; und an jene Taten, die nie wieder geschehen dürfen. 5/5 Sterne

  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    03.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein berührendes Buch, das lange nachhallt

    Mikhal Dekel ist die Tochter Hannans, einem jungen Polen, der aus seinem Heimatland fliehen musste. Ganz alleine, ohne Eltern machte er sich mit zwei weiteren Kindern auf den langen und beschwerlichen Weg von Polen aus nach Palästina. Und ihr Schicksal war keineswegs einzigartig. Etwa 900 Kinder und Jugendliche waren ebenfalls auf der Flucht vor Tod und Dahinvegetieren in einem Konzentrationslager. Und die wiederum waren ein geringer Teil von etwa 250 000 polnischen Juden, die ihre Heimat verlassen mussten. Nein, dass Juden in Polen eine Minderheit waren, das stimmt nicht. Im Jahr 1897 gehörten von 100 % der Einwohner immerhin 75 % zu dieser Religionsgemeinschaft. Und trotzdem wurden sie später verfolgt. Hannan, also der Vater von Frau Dekel, war einer von ihnen und seine Familie gehört zu den „Ureinwohnern“ der Stadt. Hier lebten sie seit Generationen und betrieben eine Brauerei. Dass sie als Vertriebene endeten und ihre Heimat niemals wiedersehen sollten, das ist heute unvorstellbar. Und nicht nur das. Sie mussten Haus und Hof samt Inventar zurücklassen. Wer denkt, dass sie entschädigt wurden, der irrt. Der Versuch scheiterte im Jahr 1992 kläglich. In dem Buch berichtet Frau Dekel einmal davon, wie sie auf den Wunsch kam, es zu schreiben. Zum anderen schreibt sie über die Flucht des Vaters und besuchte sämtliche Stationen seiner weiten Reise. Dabei kam sie mit vielen Menschen ins Gespräch und nicht alle waren ihr gegenüber freundlich eingestellt. Die Berichte über die Flucht sind zum Teil unvorstellbar grausam. Was mussten die Menschen damals nur erleben und selbst Kinder so leiden. Hunger war allgegenwärtig und bis zum Tod litt Dekels Vater an den Auswirkungen. Er stand häufig in der Nacht auf und wühlte im Abfall nach Resten von Nahrungsmitteln. Für das Kind Mikhal damals nicht verständlich aber heute nachvollziehbar. Unendlich schwer waren die Reisen zur Recherche. Aber sie haben den großen Gewinn, dass Frau Dekel nach Jahren das Verhalten ihres Vaters verstehen kann. Die Flucht dauerte immerhin von 1939 bis 1943 und dass diese Erlebnisse niemals vergessen werden können, ist wohl jedem klar. Für mich war das Buch ein völlig unbekanntes Kapitel zum Thema Zweiter Weltkrieg. Ich bin dem Verlag sehr dankbar, dass dieses Buch hier in deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Nein, es ist kein trockenes Sachbuch sondern ein emotional geschriebenes Stück Zeitgeschichte, die nie vergessen werden darf.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    08.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Weg in die Freiheit

    Klappentext: „Mikhal Dekels Vater entkam den Nazis in Polen und überlebte den 2. Weltkrieg - doch die Konsequenzen seiner Kindheit blieben stets gegenwärtig. Gerade der Aspekt des Vergessen-Wollens beeinflusste die folgenden Generationen nachhaltig. Die Autorin hat sich in Archiven und in Gesprächen mit Zeitzeugen auf Spurensuche begeben. Schicht für Schicht legt sie ihre Familiengeschichte frei. So entstand eine einfühlsame Erzählung über Nächstenliebe, den Einfallsreichtum der jüdischen Hilfsorganisationen und über die Schrecken des 2. Weltkriegs. Ein Buch über den Holocaust, in dessen Mittelpunkt nicht das Konzentrationslager, sondern der Flüchtling steht, und dessen Schauplatz nicht Europa, sondern Zentralasien und der Nahe Osten ist!“ Diese Geschichte geht ganz tief unter die Haut und kratzt im Inneren an der dünnsten Stelle die am meisten weh tut - der Holocaust war überall und verfolgte die Menschen nicht nur in Deutschland und Polen bis in den Tot. Diese Geschichte hier ist wie eine Art Mahnmal und Aufrütteln zugleich, denn Dekel ist offen und frei mit ihren Erläuterungen und Geschichten. Beim lesen nimmt es einem oft die Luft und ich musste das Buch ab und an zur Seite legen und erstmal wieder Luft holen. Natürlich ist es bedrückend, aber wir dürfen diese Schandtaten nicht vergessen. Es scheint schier unfassbar welche gewaltige Maschinerie hinter all dem Bösen gesteckt hat und welche Macht sie hatten….Dieses Buch ist so gewaltig und stark, man muss es einfach lesen! 5 von 5 Sterne!

  • FrancieNolan

    5/5

    16.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer sind die Kinder von…

    Wer sind die Kinder von Teheran? Warum waren sie auf der Flucht? Der Begriff der „Teheran children“ ist für uns noch relativ unbekannt und wird von der in Israel geborenen US-Literatur-Professorin Mikhal Dekel, Tochter eines solchen „Teheran child“, aus dem Vergessen hervorgeholt. Damit wird der Aspekt der Judenverfolgung, der auch aus der Flucht von über 1 Million polnischer Juden durch den Osten und Nahen Osten bestand, erweitert und verbindet sich in interessanter Weise mit unseren aktuellen Problemen der weltweiten Fluchtbewegungen. Flucht bedeutet, aus Verzweiflung alles Vertraute und jede staatliche Sicherheit hinter sich zu lassen - das ist heute so und war es auch früher. Bezeichnenderweise wusste die Autorin selbst vor ihrer Recherche nicht, was die Flucht des Vaters für ihn und seine Herkunftsfamilie bedeutet hatte, da er, wie so viele Holocaust-Opfer, sich über die Vergangenheit lieber ausschwieg. Und im Verlauf des Buches begegnet uns und den Kindern alles, was man sich dazu denken kann: Vertreibung, Deportation, Kälte, Hunger, Krankheit, Prostitution, Zerstörung und Verlust der Familie/Vorfahren. Trotzdem muss kein Leser Respekt davor haben dieses Buch zu lesen. Es ist weder negativ geschrieben noch besonders schwer zu lesen - im Gegenteil! Es hat eine für ein Sachbuch sehr schöne Sprache und erzählt die Geschichte ausgesprochen flüssig und fesselnd. Natürlich gibt es auch berührende und unschöne Momente, aber der Autorin gelingt der besondere Kunstgriff, eigentlich zwei Geschichten zu erzählen: die Flucht ihres Vaters, aber auch ihren eigenen Versuch, diese Reise und ihre Auswirkungen nachzuvollziehen, tw. auch vor Ort, und über alles, was ihr dort begegnet, kann sie sehr spannend und nachvollziehbar reflektieren. Das macht die Lektüre sehr besonders und das Buch nahezu zu einem Pageturner. Ich schätze sehr, dass sie nicht alleine auf die Erforschung des väterlichen Einzelschicksals abstellt, sondern in Herausarbeitung des gemeinsamen und des allgemeingültigen dieser Schicksale dem Leser einen multiperspektivischen Blick auf das Geschichtsgeschehen ermöglicht und damit auch Lehren für uns heute möglich macht. So ist einer ihrer Hauptpunkte, dass die national begrenzte und tw. verfälschende Erinnerungskultur in einzelnen Staaten das Lernen aus der Geschichte erschweren. Dieses, oder auch schlicht weshalb die Gründung Israels für die Juden derart bedeutungsvoll war, ist mir noch nie so deutlich geworden wie in diesem Buch! Oder auch, dass es ständig erzwungene Identitätswechsel für die Flüchtenden gab (von Polen zu rechtlosen Juden zu Israelis/Zionisten) und was das für sie, bis hin zu ihren späteren Familien und Kindern, bedeutete. Man kann in diesem Buch in einer besonderen Weise erleben, wie die große Geschichte in die kleine des Einzelnen eingreift und welche Auswirkungen das auf den Menschen wie auf das Weltgefüge hat. Durch diese Vielschichtigkeit und die intensiven, offen dargelegten Reflektionen der Autorin ist es ein sehr gelungenes Buch. Fazit: Von mir 4,5 Sterne, ein definitiv lesenswertes Buch! Ich denke, dass auch Menschen, die sonst keine historischen Sachbücher lesen, mit diesem Buch gut zurecht kommen werden und viel daraus mitnehmen können, durchaus auch für die aktuellen Konflikte. Den kleinen Abzug gibt es, weil ich am Ende doch ein wenig enttäuscht war, dass die Verdrängung der Palästinenser mit der Staatsgründung Israels nicht wirklich erzählt wird. Das widerspricht etwas der sonstigen Haltung der Autorin, allerdings kann ich die besondere Loyalität jüdischer Menschen zum Staate Israel nach der Lektüre auch besser verstehen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

9

4

0

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (9)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Kinder von Teheran
  • Produktbild: Die Kinder von Teheran
  • Produktbild: Die Kinder von Teheran
  • Einleitung - New York City, 2007 7
    1 "Hier fühlen sich alle wie neu geboren" - Iran, August 1942 22
    2 Eine liberale Familie - Ostrów Mazowiecka (Polen), 1939 49
    3 Über die Grenze - Von Hitler zu Stalin 71
    4 Ukasniks in der Sowjetunion - Als Zwangsarbeiter in Archangelsk und Komi 97
    5 "Ich bin Jude" - "Ich bin Usbeke" 141
    6 Polnische Exilanten und jüdische Hilfsaktionen - London, New York und die UdSSR 209
    7 Samarkand - Die Stadt voller Flüchtlinge 256
    8 Polen und Juden in Teheran - Zwei Nationen erfinden sich 287
    9 Die Kinder Israels - Im Kibbuz En Charod 372
    Die Welt mit den Augen der Flüchtlinge sehen Nachwort von Aleida Assmann 429
    Anhang 435
    Dank 435
    Anmerkungen 439
    Archive 453
    Literatur 453
    Filme und Videos 457
    Interviews 457
    Abbildungsnachweis 458
    Register 458