Produktbild: Das Schweigen der Frösche
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Das Schweigen der Frösche oder Die Kunst, die Natur zu belauschen

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/14/3 cm

Gewicht

522 g

Auflage

1

Originaltitel

De poel

Übersetzt von

Gerd Busse

Sprache

Deutsch

EAN

2710000219231

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,6/14/3 cm

Gewicht

522 g

Auflage

1

Originaltitel

De poel

Übersetzt von

Gerd Busse

Sprache

Deutsch

EAN

2710000219231

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Die Geschichte eines Biotops

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 03.07.2022

Bewertungsnummer: 1740815

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Tiere und Pflanzen zu sehen und ihre vielen Stimmen zu hören, erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Die Schriftstellerin Pauline de Bok berichtet einfühlsam von 18 Monaten in der Natur, in denen sie Vögel, Insekten, Säugetiere und Amphibien beobachtet, im Wechsel der Jahreszeiten, aber auch in einem längerfristigen Wandel. Der Tümpel neben ihrem Haus trocknet aus, die Frösche verschwinden, andere Arten wandern ein. Ihr glänzend geschriebenes Buch kreist um die große Frage unserer Zeit, wie das Menschentier einen verträglichen Platz in der Natur finden kann. Meist wird die Natur von einem unsichtbaren Beobachter «von außen» gesehen, gefilmt, beschrieben. Pauline de Bok setzt dagegen auf teilnehmende Beobachtung, als Tier unter Tieren. In «ihrem» Biotop in Mecklenburg, wo sie seit zwanzig Jahren in einem ehemaligen Kuhstall lebt, beobachtet sie Geburt, Paarung, Sterben und Tod, Fressen und Gefressenwerden vieler Tiere, belauscht Hirsche, Spatzen, Ringelnattern und Kraniche. Ihre große Kunst besteht darin, sich dabei selbst als aktiven Teil dieses Biotops zu sehen, in dem sie einheimische Pflanzen schützt, einen kleinen Ersatztümpel für Schwalben und Insekten anlegt, Waschbären fängt und sich als Gärtnerin, Sammlerin und Jägerin in die Nahrungskette einreiht. Ihr Buch ist eine wunderbar lesbare Schule der Wahrnehmung, des Sehens, Hörens, Riechens und Registrierens anderer Lebewesen, die uns den Spiegel vorhalten als der Spezies, die dabei ist, das eigene Biotop zu zerstören.“ Autorin des Buches ist Pauline de Bok. Sie beschreibt mit ihren eindringlichen und besonderen, ja fast sinnlichen Worten was genau vor ihrer Nase, genauer in ihrem Gartentümpel, geschieht. Ihre Beschreibungen sind tiefgreifend, manches Mal zweideutig und bewegend zugleich wenn man etwas für die Natur übrig hat. „Die Natur holt sich alles zurück“ heißt ein Sprichwort und so holt sie sich ihren ausgetrockneten Tümpel in Paulines Garten ebenfalls zurück nur eben anders als es vorher war. Ihre Geschichten rund um Flora und Fauna lesen sich manches Mal wie ein Thriller oder Krimi, so aufregend ist dieser Wandel, diese Veränderung. Das wir Menschen in gewisser auch in diesem Stück mitspielen, wird schnell klar. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig und rund. Wie schon gesagt, liest sich dieses Buch extrem spannend und ein wenig geheimnisvoll - man will einfach wissen wie es weiter geht mit dem Tümpel. Dennoch hat de Bok immer gewissen Botschaften für den Leser: die Natur schützen, sie „Natur“ sein lassen, sie erleben mit allen Sinnen. Ich bin de Boks Worten sehr, sehr gern gefolgt. Jeder der ein bisschen offen durch die Natur geht, wird hier seine wahre Freude an diesem Buch haben! 5 von 5 Sterne!

Die Geschichte eines Biotops

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 03.07.2022
Bewertungsnummer: 1740815
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Tiere und Pflanzen zu sehen und ihre vielen Stimmen zu hören, erfordert eine besondere Aufmerksamkeit. Die Schriftstellerin Pauline de Bok berichtet einfühlsam von 18 Monaten in der Natur, in denen sie Vögel, Insekten, Säugetiere und Amphibien beobachtet, im Wechsel der Jahreszeiten, aber auch in einem längerfristigen Wandel. Der Tümpel neben ihrem Haus trocknet aus, die Frösche verschwinden, andere Arten wandern ein. Ihr glänzend geschriebenes Buch kreist um die große Frage unserer Zeit, wie das Menschentier einen verträglichen Platz in der Natur finden kann. Meist wird die Natur von einem unsichtbaren Beobachter «von außen» gesehen, gefilmt, beschrieben. Pauline de Bok setzt dagegen auf teilnehmende Beobachtung, als Tier unter Tieren. In «ihrem» Biotop in Mecklenburg, wo sie seit zwanzig Jahren in einem ehemaligen Kuhstall lebt, beobachtet sie Geburt, Paarung, Sterben und Tod, Fressen und Gefressenwerden vieler Tiere, belauscht Hirsche, Spatzen, Ringelnattern und Kraniche. Ihre große Kunst besteht darin, sich dabei selbst als aktiven Teil dieses Biotops zu sehen, in dem sie einheimische Pflanzen schützt, einen kleinen Ersatztümpel für Schwalben und Insekten anlegt, Waschbären fängt und sich als Gärtnerin, Sammlerin und Jägerin in die Nahrungskette einreiht. Ihr Buch ist eine wunderbar lesbare Schule der Wahrnehmung, des Sehens, Hörens, Riechens und Registrierens anderer Lebewesen, die uns den Spiegel vorhalten als der Spezies, die dabei ist, das eigene Biotop zu zerstören.“ Autorin des Buches ist Pauline de Bok. Sie beschreibt mit ihren eindringlichen und besonderen, ja fast sinnlichen Worten was genau vor ihrer Nase, genauer in ihrem Gartentümpel, geschieht. Ihre Beschreibungen sind tiefgreifend, manches Mal zweideutig und bewegend zugleich wenn man etwas für die Natur übrig hat. „Die Natur holt sich alles zurück“ heißt ein Sprichwort und so holt sie sich ihren ausgetrockneten Tümpel in Paulines Garten ebenfalls zurück nur eben anders als es vorher war. Ihre Geschichten rund um Flora und Fauna lesen sich manches Mal wie ein Thriller oder Krimi, so aufregend ist dieser Wandel, diese Veränderung. Das wir Menschen in gewisser auch in diesem Stück mitspielen, wird schnell klar. Ihr Schreibstil ist wunderbar flüssig und rund. Wie schon gesagt, liest sich dieses Buch extrem spannend und ein wenig geheimnisvoll - man will einfach wissen wie es weiter geht mit dem Tümpel. Dennoch hat de Bok immer gewissen Botschaften für den Leser: die Natur schützen, sie „Natur“ sein lassen, sie erleben mit allen Sinnen. Ich bin de Boks Worten sehr, sehr gern gefolgt. Jeder der ein bisschen offen durch die Natur geht, wird hier seine wahre Freude an diesem Buch haben! 5 von 5 Sterne!

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Das Schweigen der Frösche

von Pauline de de Bok

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  • Produktbild: Das Schweigen der Frösche
  • Der Frühling zögert

    1. Der Tümpel ist trocken, als wäre kein Winter gewesen

    2. Tieren lauschen, sie locken und loswerden

    3. Die Landschaft vermaist, die Kraniche profitieren

    4. Der Ölkäfer, das Schicksal des Damspießers und die Osterhasen

    5. Zwanzig Frühlinge und meine große kleine Eiche

    Die Natur explodiert

    6. «Trinkt, Trinkt!», rufe ich allem zu, was lebt

    7. Experiment Tümpelgrube

    Den Sommer feiern

    8. Ein Geständnis an den Laubfrosch

    Die Lebenskraft schwindet

    9. Storch und Mäuse stellen meine Tierliebe auf die Probe

    10. Das Prinzip Schrumpfsprengung

    11. Wie ich von einem Waschbären überlistet wurde



    Spätherbst


    12. Ist es der Buchdrucker, der den Wald verdirbt?

    13. Die Kamerafalle, die digitale Falle und die Lebendfalle

    Wo bleibt der Winter?

    14. Der Wildschweinkopf knistert im Ofen

    15. Der Tümpelgeist kehrt zurück



    Der lange leere Frühling


    16. Das Virus

    17. Von Sommerzeitschnee, dem Pfeilstorch und Icarus

    18. Mein Grüner-Daumen-Gemüsegarten war ein Hirngespinst

    Hochsommer

    19. Das Würmergezücht in der Wanne

    Herbstjubel

    20. Du bist ein kleines Wunder