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Blautöne Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/11,4/2,5 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Blå toner

Übersetzt von

Franziska Hüther

Sprache

Deutsch

EAN

2710000233367

Beschreibung

Rezension

"Ein tiefgründig-bewegender Roman über Tod, Verlust und Trauer. (…) Die Autorin rückt den Konflikt der Pharmaindustrie zwischen Profit und Hilfe für den Patienten in den Fokus. Sie thematisiert die Frage, ob und wann ein Medikament hilfreich ist. Zugleich verdeutlicht sie die Bedeutung von Gefühlen, besonders die der Trauer, die durch Medikamente unterdrückt werden. Trauer braucht ihren Raum, das ist die Botschaft dieses in klarer Sprache mit lebendigen Dialogen geschriebenen Romans." Gerhild Wissmann, rheinpfalz.de, 25.7.23
"Ein aktueller gesellschaftskritischer und spannender Roman, der Korruption und Abhängigkeiten thematisiert und ethische Fragen um Trauerbewältigung aufwirft." Ursula Führer, Der Evangelische Buchberater, Juni 23
"Dies ist kein gefühlsduseliger Roman, der in Klischees abdriftet. Bomann zeichnet sich durch eine sehr klare, fast nüchtern-distanzierte Sprache aus. Sie erzählt die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven ihrer Protagonisten. Im zweiten Teil nimmt der Roman Fahrt auf: Es wird fast so spannend wie in einem Thriller." Goslarsche Zeitung, 23.5.23
"Ich habe diesen Roman verschlungen. Können wir schöne Gefühle überhaupt als diese wahrnehmen, wenn die negativen ausbleiben? Oft habe ich mich gedanklich in den philosophischen Fragen verloren – sodass der raffinierte Plot-Twist doppelt schockierte." Selina Jüngling, emotion, Februar 2023
"Mit 'Blautöne' hat Anne Cathrine Bomann einen gesellschaftskritischen Unterhaltungsroman von beängstigender Aktualität vorgelegt." Oliver Pfohlmann, WDR 3 Lesestoff, 22.2.2023
"Ein kluger Wissenschaftskrimi! Die Psychologin und Autorin Anne Cathrine Bomann hat sich einem ethisch anspruchsvollen Thema zugewandt. (…) Die Grundfrage des Romans ist und bleibt letztendlich, ob die Liebe ihre Schmerzen wert ist. Ein schönes Buch – auch optisch, haptisch und mit all seinen Nebenwirkungen." Elisabeth Freundlinger, Wiener Zeitung (A), 4.3.23
"Wie bei ihrem Debütroman 'Agathe' beschreibt Anne Cathrine Bomann die Seelennöte der Protagonisten feinfühlig und eindringlich zugleich. Entstanden ist ein anrührendes, nachdenklich stimmendes und klug aufgebautes Buch, das über die ethischen Fragen hinaus gegen Ende hin sehr spannend wird." Andrea Eisenmann, Heilbronner Stimme, 25.2.2023

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,5/11,4/2,5 cm

Gewicht

312 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Blå toner

Übersetzt von

Franziska Hüther

Sprache

Deutsch

EAN

2710000233367

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  • Bewertung

    5/5

    12.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wohin mit der Trauer?

    Eine Mutter verliert ihren 5-jährigen Sohn und erfindet daraufhin eine Tablette, welche die Trauer bzw. eine anhaltende Trauerstörung unterdrücken soll. Jedoch haben die Tabletten eine Nebenwirkung. Es wird nicht nur die Trauer gelindert, sondern auch alle anderen Gefühle verstummen sogar die, welche man vorher mit seinen Liebsten in Verbindung gebracht hat. Ist dieser Preis es wert, seine Trauer loswerden zu können? Wortgewaltig, empathisch und absolut nahbar schreibt Anne Cathrine Bomann über tiefe Gefühle und große Verluste. Die Geschichte ist aus vier verschiedenen Perspektiven geschrieben: Einmal aus der Perspektive von Elisabeth, der Mutter und Chemikerin, welche die Tablette erfunden hat, Thorsten, welcher Professor für Psychologie an der Universität ist und den Nebenwirkungen auf den Grund geht und aus den Perspektiven zweier seiner Studentinnen Shadi und Anna, welche "Trauer" als Thema für ihre Masterarbeit gewählt haben. Durch die vier Perspektiven ist die Geschichte schnelllebig und man bekommt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt der Figuren und baut sofort ein Verhältnis zu den Charakteren auf. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft 2024 und hat somit ein kleines bisschen was von Science Fiction und stellt aber auch gleichzeitig in Aussicht wie sich unsere Pharmazie weiterentwickeln könnte. Ein absolut grandioser Roman, welchen ich jeden ans Herzen legen würde!

  • Bewertung

    5/5

    07.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer tut weh und würde vielleicht...

    Trauer tut weh und würde vielleicht nicht so schmerzen, wenn wir nicht mehr so tief lieben würden, Beziehungen nicht so tief wären. Aber wer würde, um aus dem Schmerz herauszufinden, auf all das verzichten? Spannend und elementar.

  • Ingrid

    aus Erkelenz

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdenklich stimmender Roman zum Thema "Anhaltende Trauer"

    Im Roman „Blautöne“ nimmt die Dänin Anne Cathrine Bomann sich des interessanten Themas an, ob es gegen anhaltende Trauer ein Medikament geben sollte. Der Titel ist eine Anspielung auf die Blue Notes in der Musik, die sich meist im Blues in drei unterschiedlichen Tonstufen Ausdruck finden und auch als traurige Noten bezeichnet werden. In der Erzählung stehen die Blautöne in Bezug auf die Abweichungen von den Normalwerten innerhalb einer Skala, die beachtenswert sein sollten, aber aus Gründen lieber unberücksichtigt bleiben, weil sie den Durchschnitt verzerren. Thorsten Gjeldsted ist Psychologieprofessor an der Universität Aarhus und Leiter eines Teams, dass ein kurz vor der Zulassung stehendes Trauermedikament einer Feldstudie unterzieht. Das Pharmaunternehmen rechnet mit einem großen Erfolg des Arzneimittels. Nach Vorlage einer Statistik fallen Thorsten Werte auf, die einen Zusammenhang zeigen zwischen der Verbesserung des Gemütszustands der Probanden und der Abnahme ihrer Empathie. Die Besorgnis von Elisabeth Nordin wächst zusehends, weil sie um die Schwächen des Medikaments weiß. Sie ist Forschungsleiterin des Pharmaherstellers und hat das Medikament selbst erprobt, ohne das andere davon wissen. Es beginnt ein spannender Wettlauf mit der Zeit, ob die Arznei eine Zulassung erhält. Anne Cathrine Bomann verpackt das Für und Wider, anhaltende Trauer durch die Einnahme eines Medikaments zu lindern, in eine ansprechende Geschichte. Die Autorin arbeitet als Psychologin und jederzeit hatte ich das Gefühl, sie weiß, wovon sie schreibt, eventuell auch aufgrund eigener Erfahrung und Kenntnis. Es gelingt ihr die Vermittlung an den Lesenden auf verständliche Weise. Neben Thorsten und Elisabeth stellt sie außerdem die beiden Studentinnen Anna und Shadi in den Fokus, die sich in der Phase des Schreibens ihrer Masterarbeit befinden. Im Laufe des Lesens erfuhr ich mehr über die psychischen Probleme der beiden und darüber, wie sie diese auf sehr unterschiedliche Weise verarbeiten. Auch hierbei wird das den Roman überlagernde Thema des Nutzens einer Medikation aufgeworfen. Zu Beginn der Geschichte erzählt Anne Cathrine Bomann aus welchem Grund Elisabeth auf die Idee kam, eine Arznei gegen pathologische Traurigkeit zu erforschen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich Verständnis für die Figur aufbringen, doch ihre Handlungen ließen ihre Sympathiepunkte bei mir zusehends schwinden. Dennoch ist eine solche Entwicklung realistisch vorstellbar. Die Protagonistin verkörpert nachvollziehbar die Sichtweise der Pharmazie. Der Roman „Blautöne“ von Anne Cathrine Bomann hat mich begeistert aufgrund der unaufdringlichen Argumentation, ob und wann ein Arzneimittel hilfreich ist. Gleichzeitig zeigt sie beispielhaft auf, wie wichtig es ist, Gefühle zuzulassen. Sie findet mit ihrem Schreibstil genau den passenden Ton einer konstruktiven Auseinandersetzung, ohne sich selbst fest zu positionieren. Ihre Figuren überzeugen durch ihre Realitätsnähe. Das Thema des Buchs ließ mich nach dem Lesen nachdenklich zurück. Sehr gerne empfehle ich es weiter.

  • Ingrid von buchsichten.de

    aus Erkelenz

    5/5

    06.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Roman „Blautöne“ nimmt die…

    Im Roman „Blautöne“ nimmt die Dänin Anne Cathrine Bomann sich des interessanten Themas an, ob es gegen anhaltende Trauer ein Medikament geben sollte. Der Titel ist eine Anspielung auf die Blue Notes in der Musik, die sich meist im Blues in drei unterschiedlichen Tonstufen Ausdruck finden und auch als traurige Noten bezeichnet werden. In der Erzählung stehen die Blautöne in Bezug auf die Abweichungen von den Normalwerten innerhalb einer Skala, die beachtenswert sein sollten, aber aus Gründen lieber unberücksichtigt bleiben, weil sie den Durchschnitt verzerren. Thorsten Gjeldsted ist Psychologieprofessor an der Universität Aarhus und Leiter eines Teams, dass ein kurz vor der Zulassung stehendes Trauermedikament einer Feldstudie unterzieht. Das Pharmaunternehmen rechnet mit einem großen Erfolg des Arzneimittels. Nach Vorlage einer Statistik fallen Thorsten Werte auf, die einen Zusammenhang zeigen zwischen der Verbesserung des Gemütszustands der Probanden und der Abnahme ihrer Empathie. Die Besorgnis von Elisabeth Nordin wächst zusehends, weil sie um die Schwächen des Medikaments weiß. Sie ist Forschungsleiterin des Pharmaherstellers und hat das Medikament selbst erprobt, ohne das andere davon wissen. Es beginnt ein spannender Wettlauf mit der Zeit, ob die Arznei eine Zulassung erhält. Anne Cathrine Bomann verpackt das Für und Wider, anhaltende Trauer durch die Einnahme eines Medikaments zu lindern, in eine ansprechende Geschichte. Die Autorin arbeitet als Psychologin und jederzeit hatte ich das Gefühl, sie weiß, wovon sie schreibt, eventuell auch aufgrund eigener Erfahrung und Kenntnis. Es gelingt ihr die Vermittlung an den Lesenden auf verständliche Weise. Neben Thorsten und Elisabeth stellt sie außerdem die beiden Studentinnen Anna und Shadi in den Fokus, die sich in der Phase des Schreibens ihrer Masterarbeit befinden. Im Laufe des Lesens erfuhr ich mehr über die psychischen Probleme der beiden und darüber, wie sie diese auf sehr unterschiedliche Weise verarbeiten. Auch hierbei wird das den Roman überlagernde Thema des Nutzens einer Medikation aufgeworfen. Zu Beginn der Geschichte erzählt Anne Cathrine Bomann aus welchem Grund Elisabeth auf die Idee kam, eine Arznei gegen pathologische Traurigkeit zu erforschen. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich Verständnis für die Figur aufbringen, doch ihre Handlungen ließen ihre Sympathiepunkte bei mir zusehends schwinden. Dennoch ist eine solche Entwicklung realistisch vorstellbar. Die Protagonistin verkörpert nachvollziehbar die Sichtweise der Pharmazie. Der Roman „Blautöne“ von Anne Cathrine Bomann hat mich begeistert aufgrund der unaufdringlichen Argumentation, ob und wann ein Arzneimittel hilfreich ist. Gleichzeitig zeigt sie beispielhaft auf, wie wichtig es ist, Gefühle zuzulassen. Sie findet mit ihrem Schreibstil genau den passenden Ton einer konstruktiven Auseinandersetzung, ohne sich selbst fest zu positionieren. Ihre Figuren überzeugen durch ihre Realitätsnähe. Das Thema des Buchs ließ mich nach dem Lesen nachdenklich zurück. Sehr gerne empfehle ich es weiter.

  • J. Kaiser

    5/5

    22.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heikles Thema gut umgesetzt

    In dieser Geschichte wird ein sehr wichtiges Thema unserer Zeit behandelt. Wie kann man die Trauer und den Schmerz überwinden, wenn man ein Medikament dagegen hat. Nachdem Elizabeth ihren Sohn verloren hat, beginnt sie damit ein Medikament zu entwickeln. Bei der Zulassung stellt sich heraus, dass dieses Medikament unheimliche Nebenwirkungen auslöst. Das Buch ist grandios geschrieben und das Lesen ist spannend. Man merkt, beim Lesen, wie wichtig Gefühle und menschliche Nähe sind. Gerade bei einer Trauerbewältigung oder tiefem Schmerz. Im Buch wird der Frage nachgegangen, kann man Trauer mit einem Medikament behandeln? In diesem Buch werden ethische Fragen mit einer spannenden Handlung in Verbindung gebracht. Dieses Buch kann ich nur vielen Menschen ans Herz legen.

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