Produktbild: ZOV – Der verbotene Bericht
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ZOV – Der verbotene Bericht Ein russischer Fallschirmjäger packt aus

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.12.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/1,9 cm

Gewicht

292 g

Auflage

1

Originaltitel

Zov - L'homme qui a dit non à la guerre

Übersetzt von

Maria Rajer

Sprache

Deutsch

EAN

2710000255789

Beschreibung

Rezension

»Als russischer Elitesoldat war Pawel Filatjew beim Überfall auf die Ukraine dabei. Nun hat er einen wütenden Abgesang auf die Ära Putin geschrieben.« ("Die Zeit")
»Brisante[s] Buch mit tiefen Einblicken in den Kriegsalltag und in die von Korruption und Vetternwirtschaft geprägten Militärstrukturen.« ("dpa")
»Filatjew erzählt als erster Soldat der russischen Armee, was er bei seinem Einsatz in der Ukraine erlebt hat – auch wenn sein Leben dadurch in Gefahr ist.« ("Funke Zentralredaktion")
»Ebendas macht sein rotzig klingendes, elegant komponiertes Buch zu einem erschütternden Dokument.« ("Die Zeit")
»Mit großer Spannung dürfte Pawel Filatjews Buch ›ZOV - Der verbotene Bericht‹ erwartet werden. « ("Börsenblatt")
»Filatjews Buch gehört zu den eindrücklichsten, die in diesem Jahr zum Thema Russland erschienen sind.« ("Handelsblatt")
»Der Bericht ist eine Generalabrechnung mit denen, die Russland und die russische Armee aus eigenen Machtinteressen zersetzt haben.« ("Der Standard")
»Ein radikal subjektiver Bericht.« ("NDR Info")
»Ein Bericht über Empörung, Wut und den desaströsen Zustand des russischen Militärs.« ("SRF")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.12.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/1,9 cm

Gewicht

292 g

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Zov - L'homme qui a dit non à la guerre

Übersetzt von

Maria Rajer

Sprache

Deutsch

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  • Bewertung

    5/5

    21.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch zum empfehlen

    Dieses Buch ist einzigartig, weil es über die ersten Stunden des Krieges aus der Sicht eines russischen Soldaten erzählt wird. Er ist der erste der sich danach gegen den Krieg und Putins Politik geäußert hat und gesagt, dass es ein Fehler ist so grundlos und sinnlos die Ukraine zu überfallen. Respekt für seinen Mut und Mühe weiter seine Position zu verteidigen und Menschen zu überzeugen. Das Buch ist sehr emotional und ehrlich, kann echt allen weiter empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    21.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Must have

    Sehr interessante und spannende Geschichte eines Mannes, der sich nicht scheute, die Wahrheit über diesen blutigen Krieg aus der Sicht eines russischen Soldaten zu erzählen. Sehr empfehlenswert.

  • Dirk Heinemann

    aus Hohe Börde

    5/5

    07.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Aufruf an das russische Volk

    Pawel Filatjew war als Zeitsoldat in der russischen Armee. Zusammen mit seinem Regiment ist er am 24. Februar 2022 in die Ukraine einmarschiert. Auf seinem Handy hält er seine Erlebnisse fest. Der Leser begleitet Pawel an den ersten Tagen des Fronteinsatzes. Pawel beschreibt, wie er mit seinen Kameraden in einen Krieg - genauer gesagt eine militärische Spezialoperation, denn das Wort Krieg ist verboten - geschickt wird, ohne zu Wissen was genau los ist. Mit schlechter Ausrüstung geht es über die Grenze. Das Buch ist einerseits in Form eines Tagebuches geschrieben, diese Abschnitte erkennt man an dem Strich am Buchrand, und andererseits als nachträgliche Gedanken zum Geschehen. Diese beiden Erzählweisen wechseln sich ab. Eine Unterteilung in Kapitel gibt es nicht. "In diesen Aufzeichnungen habe ich versucht, maximal ehrlich und aufrichtig zu schildern, was ich in der Ukraine erlebt habe. Ich wollte meine Gefühle und Gedanken von damals teilen und beschreiben, was ich gesehen habe. Ich wollte es so erzählen, als lege ich vor mir selbst Beichte ab. Ich habe nichts erfunden, beschönigt oder verheimlicht. Genau so, wie ich es beschrieben habe, hat der Krieg für mich ausgesehen." Während wir einerseits den Einsatz mitverfolgen können, erfahren wir in den anderen Abschnitten, wie Pawel zum Militär gekommen ist. Als Kind eines Soldaten hat er bereits damals viel von der Armee mitbekommen und sein Ziel war immer, später auch der Armee zu dienen. Nach seiner Armeezeit, wurde Pawel Pferdezüchter, doch aus finanziellen Gründen, meldete er sich erneut zum Dienst. Dabei musste er feststellen, dass die Armee stark heruntergekommen war und nicht mehr mit der Armee vor 20 Jahren zu vergleichen ist. Gerade als er wieder kündigen wollte, ging es in die Ukraine. Acht Wochen erlebte Pawel das Leben an der Front. Einerseits war er Stolz für sein Land zu kämpfen, doch als er nach und nach merkte, was wirklich passierte, kamen ihm Zweifel und er beschloss sein Volk über die Zustände in der russischen Armee aufzuklären. Als ihm Mitte April bei einem Artilleriebeschuss Erde in die Augen fliegt, bekommen seine durch das lange Tragen der Kontaktlinsen ausgetrockneten Augen eine Hornhautentzündung. Nach fünf qualvollen Tagen wird er evakuiert. Am 2. August, dem offiziellen Feiertag der russischen Fallschirmjäger veröffentlicht er seinen Bericht auf russisch im Internet. Er tut dies, obwohl ihm damit lebenslange Haft droht. Inzwischen ist Pawel aus Russland geflohen und hat in Frankreich politisches Asyl bekommen. Mittlerweile ist das Buch in vielen Ländern veröffentlicht worden. "Ich habe in der Ukraine gekämpft. Ich kann unsere Armee nicht nach Hause zurückholen, aber ich kann von meiner Erfahrung erzählen, meine Gedanken über die Teilnahme an diesem Krieg teilen und meine Mitbürger dazu aufrufen, nicht weiter Krieg zu führen und sich um ihr eigenes Land zu kümmern, in dem es genug Probleme gibt." Das erste was im Krieg stirbt, ist bekanntlich die Wahrheit. Daher fällt es einem schwer zu entscheiden, welche Nachrichten war und welche falsch sind. Mit seinem Buch "ZOV" versucht Pawel Filatjew etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Dabei ist klar, dass es sich hier um seine subjektive Meinung handelt. Beim Lesen des Buches fällt auf, dass er nur Dinge direkt beschreibt, die er auch selbst erlebt hat. Berichte anderer Soldaten werden zwar teilweise erwähnt, aber nur in Kurzform und mit einem entsprechenden Hinweis. Da ich selbst nie bei der Armee war, kann ich mit einigen der benutzten Begriffe im Buch nicht viel Anfangen, dies trifft vor allem auf Fahrzeugbezeichnungen zu. Dies hat mich beim Lesen aber nicht weiter beeinträchtigt. Als nächstes würde nun eine Aussage dazu kommen, wie mir das Buch gefallen hat. Hier muss ich sagen, dass es sich um ein Buch über einen Krieg handelt und allein aus dieser Tatsache heraus kann es kein gutes Buch sein, da der Krieg an sich schon falsch ist. Das Lesen des Buches war interessant, aber gleichzeitig auch sehr bedrückend. Auch wenn es relativ dünn ist, habe ich es in mehreren Abschnitten gelesen. Beeindruckend fand ich den Abschluss des Buches, in dem Pawel seinen Gedanken freien Lauf lässt und einen Appell an sein Volk richtet. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und hoffe, dass viele Menschen des russischen Volkes das Buch lesen und dafür sorgen, dass der Krieg beendet wird.

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2022

    eBook (ePUB 3)

    Spannend und aufwühlend.

    Was für ein Buch! Was für ein mutiger Mann!Er spricht in sehr deutlicher Sprache aus, was er über die russische Regierung und die Armeeführung denkt, obwohl er dafür ins Gefängnis kommen kann. Prangert sämtliche Missstände an und nennt das Kind beim Namen: Krieg. Erschütternde Details kommen von der ach so starken russischen Armee ans Tageslicht.Mangelnde / fehlende Ausrüstung,sehr schlechte Verpflegung und medizinische Versorgung. Sehr informativ und lesenswert!

  • Barbara T.

    aus Hagen

    4/5

    31.05.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein schonungsloser Bericht

    Dreiunddreißig ist der russische Fallschirmjäger Pawel Filatjew, als er nach der Rückkehr aus der Ukraine einen Bericht über den dort herrschenden Krieg schreibt. Er kennt die Lage, denn er hat als Fallschirmjäger des 56. Luftsturmregiments an der „Spezialoperation“ teilgenommen, war bei dem Angriff an Cherson dabei. Schonungslos und äußerst kritisch beschreibt er die chaotischen, planlosen Manöver der russischen Einsatzkräfte, fehlende Vorbereitung und schlechte Organisation. Es mangelte an Ausrüstung, die vorhandene war oft kaputt. Chaos und Desinformation, Hunger, Kälte und Angst ums Überleben bestimmten den Tag, dazu fehlte es an medizinischer Versorgung. Der Funkkontakt funktionierte nicht, die Kranken starben oft aufgrund mangelnder Versorgung. Auch Filatjew wurde verletzt, hatte jedoch Glück ins Krankenhaus zu kommen und später evakuiert zu werden. Im Krankenhaus, wo auch Not und Elend herrschen und der Umgang mit Patienten skandalös ist, plant er, einen Bericht über seine Erlebnisse zu schreiben. „In diesen Aufzeichnungen habe ich versucht, maximal ehrlich und aufrichtig zu schildern, was ich in der Ukraine erlebt habe. Ich wollte meine Gefühle und Gedanken von damals teilen und beschreiben, was ich gesehen habe. Ich wollte es so erzählen, als legte ich vor mir selbst Beichte ab.“ (Zitat S.107) Natürlich ist dieser Bericht subjektiv und im Detail nicht nachprüfbar. Filatjews Schilderungen sind von seinen starken Emotionen geleitet; jede Seite des Buches spiegelt sie ab. Sein Bericht, der nicht nur eine starke Kritik an der russischen Armee und ihrem System enthält, ist gleichzeitig ein wichtiges Zeitdokument und ein Aufruf gegen den Krieg.

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