»Klug beobachtet, feinsinnig erzählt und schmerzlich schön.« Elif Shafak
An einem orangegetünchten Abend kommt im September 1905 in der Hafenstadt Smyrna ein kleines Mädchen zur Welt. Sie wächst behütet auf bei ihrer griechischen Familie, umgeben von goldfarbenen Minaretten, dem süßen Duft von Feigen und dem Klang einer Mandoline, die ein verliebter Junge unter ihrem Fenster spielt. Doch die Idylle zerbricht jäh, als nach dem Zerfall des Osmanischen Reichs aus Nachbarn plötzlich Feinde werden. Während die Stadt von einem verheerenden Feuer heimgesucht wird, retten drei Familien, eine griechische, eine türkische und eine levantinische, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ein Mädchen, das einst an einem orangegetünchten Abend zur Welt kam.
Die unvergessliche Geschichte einer mutigen Frau, deren pralles Leben geprägt ist von ihrer Liebe zur Heimat. Einer Frau, die die einmalige Schönheit und den tragischen Untergang ihrer Stadt am eigenen Leib erfährt und ihr leidenschaftliches Vermächtnis mit uns teilt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
Yasemin Kaplan
5/5
29.07.2026
Gebrauchtbuch (Taschenbuch)
Bevor alles verschwand - Defne Sumans "Tochter einer leuchtenden Stadt" ist die Erinnerung an eine verlorene Lebenswelt
Schon der Titel von Defne Sumans zweitem Roman macht deutlich, dass Smyrna viel mehr als bloßer Schauplatz ist. Auf den ersten Seiten taucht der Leser in eine Stadt ein, deren Atmosphäre sie zu einer der faszinierendsten Hafenstädte des östlichen Mittelmeers macht. Die Stimmung erinnert dabei etwas an die Endphase Konstantinopels, als sich die Besonderheit eines Ortes unmittelbar vor seinem Verschwinden noch einmal zu verdichten scheint. Smyrna leuchtet nicht erst mit dem großen Brand im Jahr 1922, ihr Glanz zieht sich über Jahrhunderte hinweg. Auf relativ engem Raum leben hier Türken, Griechen, Armenier und Europäer neben- und miteinander und teilen exotische Gerichte und Alltagsgewohnheiten. Als Leserin komme ich sofort in die Straßen und Gassen hinein, wo sich orientalische Gerichte mit den Gerüchen von Jasmin, Bougainvillea, Orangenblüten und Zypressen mischen und mich in eine Welt entführen, in der ich verweilen möchte. Der Alltag der Menschen liegt stärker im Fokus als die politischen Ereignisse jener Zeit. Suman zeigt Frauen beim gemeinsamen Kaffeetrinken, junge Liebende, die sich heimlich treffen oder Nachbarn im Gespräch oder beim Klatsch über die neuesten Ereignisse. Gerade diese scheinbar beiläufigen Szenen verleihen Smyrna seine Lebendigkeit. Dabei liegt über vielen dieser Szenen bereits ein Schatten. Zwischen den Gesprächen der Nachbarn, Begegnungen junger Liebender und dem geschäftigen Treiben auf dem Basar dringen politische Spannungen in den Alltag ein und kündigen den bevorstehenden Umbruch an. Allerdings bleibt die Autorin sprachlich angenehm zurückhaltend. Sie verzichtet auf große dramatische Gesten und lässt stattdessen die alltäglichen Szenen für sich sprechen. Gerade diese ruhige Erzählweise verleiht dem späteren Untergang Smyrnas seine besondere emotionale Wucht. Die Handlung wird dabei hauptsächlich Frauen unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft getragen. Die Frauen sind es auch, die sich dem Umbruch in eine noch unbekannte, neue Zeit mit Vorsicht nähern, wohingegen die Männer sich politisch oft viel schneller positionieren wollen. Dabei verzichtet Defne Suman bewusst auf eine einzelne Hauptfigur. Stattdessen entfaltet sich der Roman als vielstimmiges Geflecht unterschiedlichster Lebenswege. Die selbstbewusste und eigensinnige Levanthinerin Edith, der indische Spion Avinash im Dienst des britischen Empires oder die junge Panayota stehen stellvertretend für Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, deren Schicksale sich im kosmopolitischen Smyrna immer wieder kreuzen. Gerade dieser Reichtum an Perspektiven macht den Reiz des Romans aus: Nicht eine einzelne Biografie erzählt die Geschichte der Stadt, sondern die Stadt selbst spiegelt sich in ihren Bewohnern. Selbst Figuren, die nur wenige Seiten begleiten, hinterlassen den Eindruck, als hätten sie schon lange vor Beginn des Romans ein eigenes Leben geführt. Während es der jungen Panayota völlig recht ist, vom Sultan oder “sogar” Mustafa Kemal regiert zu werden, träumt ihr Freund Stavros von Großgriechenland und möchte deshalb unbedingt in den Krieg ziehen. Während sie ihn vor den schwierigen Bedingungen der anatolischen Steppe, aus der ihre Familie ursprünglich stammt, bevor sie in die Hafenstadt gezogen ist, warnt, und im Grunde nur möchte, dass er von seinem Vorhaben abkommt und sie heiraten und eine Familie gründen; “so wie alle vor uns” ruft sie fast verzweifelt vor ihm aus, ist Stavros offensichtlich nicht mehr umzustimmen. Mit der Eskalation des Krieges erreicht die Gewalt nun auch den Alltag der Bewohner. Familien geraten zwischen die Fronten, politische Gegensätze dringen bis in Freundschaften und Liebesbeziehungen vor. Am Ende bleibt weniger der Brand als die Erinnerung an eine Stadt. Viele der Figuren erzählen von ihrer Heimat erst, nachdem sie sie bereits verloren haben.
Bewertung
5/5
05.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Farbenfroh, prächtig und so traurig
Ist dieses Cover nicht einfach wunderschön!? Durch dieses Cover bin ich überhaupt erst auf das Buch neugierig geworden. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, habe ich erst einmal kurz überlegt, ob ich noch ein Buch zu dem Untergang der Stadt Smyrna (heute Izmir) lesen möchte, denn die Geschichte war mir durch einen Roman, einigen Kapiteln in anderen Romanen und einem Sachbuch durchaus geläufig. Aber dann lockte es mich doch – gerade auch aus dem Grund, dass die Autorin Defne Suman in der Türkei geboren wurde.
Bevor ich meine Eindrücke zu diesem Roman nun mit Ihnen teile, muss ich gestehen, dass ich froh war, bereits viel über das Thema zu wissen. Denn wer noch nie etwas vom Untergang Smyrnas gehört oder gelesen hat, kann von diesem Roman durchaus überfordert werden. Defne Suman erzählt ihre Geschichte nicht stringent, sondern springt in der Zeit hin und her. Leider wird dabei weder von ihr noch vom Verlag erwähnt, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Und es dauert auch einige Zeit, bis man die unterschiedlichen Protagonisten des Romans richtig zuordnen kann. Es gibt zwar am Ende des Buches ein Personenregister und auch Glossar der Fremdwörter, die im Buch verwendet werden, aber man hat beim Lesen eigentlich nicht die Lust, immer wieder hin- und her zu blättern. Dementsprechend kann ich auch diejenigen Leser:innen verstehen, die dem Buch nur 2-4 Sterne gegeben haben. Zur Beruhigung kann ich allerdings sagen, dass ich das Glossar mit den griechischen, türkischen und französischen Wörtern und Redewendungen gar nicht verwendet habe, da ich den Text immer so verstanden habe, dass die Übersetzung eigentlich gleich im Anschluss kam, wie z.B. „“Ena koritsi, ena koritsi, Eleni! Du hast ein Mädchen zur Welt gebracht!“. Doch auch trotz dieser gerechtfertigten Kritikpunkte ich fand den Roman wundervoll und mochte ihn zum Ende gar nicht mehr aus der Hand legen!
Das Buch beginnt im September 1905. Die Ich-Erzählerin kommt zur Welt. Und an demselben Tag kommt Avinash Pillai, ein indischer Absolvent der Oxford University und Spion Großbritanniens, erstmals nach Smyrna. Zu dem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, wer die Ich-Erzählerin ist, und warum die Ankunft Avinash Pillais für die Geschichte so wichtig sein wird. Sie erzählt von ihrer Mutter, aber auch dieser Name fällt zu dem Zeitpunkt noch nicht. Im zweiten Kapitel erfahren wir dann, dass die Ich-Erzählerin heute Scheherazade genannt wird. Wie erfahren aber auch gleich, dass dies offensichtlich nicht ihr Geburtsname ist und sie ein Geheimnis umgibt. Sie erzählt die Geschichte aus ihrer Erinnerung. Inzwischen ist sie fast 100 Jahre alt. Wer ist Scheherazade? Und was hat es mit den drei Familien, die im Klappentext erwähnt werden, auf sich? Nach und nach bekommen wir eine Ahnung. Aber letztendlich erfahren wir wirklich erst am Schluss, wer Scheherazade tatsächlich ist. In der Zwischenzeit erfahren wir allerdings viel über das Leben in der Stadt Smyrna, die zu ihrer Blütezeit bis 1919 oder aber auch 1922 einzigartig war. In dieser Stadt lebten Türken, Griechen, Armenier, Juden und Levantiner (Menschen, deren Familienursprung nach Frankreich zurückreicht) friedlich nebeneinander und tolerierten jeweils den Glauben der anderen. Doch dann zerfiel das Osmanische Reich und zeitgleich versuchte Griechenland ein neues Großgriechenland zu erschaffen. Es kam zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Griechen und den Türken.
Auch wenn im Klappentext von drei Familien die Rede ist, bestimmen zwei Familien den Großteil der Handlung. Die dritte wird erst zum Ende richtig wichtig. Die drei Familien sind:
- Die Lamarcks – eine französischstämmige Familie
Besonders Edith ist für die Handlung sehr wichtig – ein ungewöhnliche Frau, die wenig auf Konventionen gibt
- Die Yagcioglus – eine griechische Familie
Der Vater Akis hat einen Krämerladen, seine Frau Katina kümmert sich um die Kinder, wobei die Söhne nur am Rande erwähnt werden. Sie sind früh ums Leben gekommen. Panayota, die Tochter, ist eine Nachzüglerin und der Augenstern der Familie
Panayotas Freundinnen und Freunde werden für die weitere Handlung ebenfalls noch wichtig
- Die Rahmis – eine türkische Familie
Durch diese drei Familie wird eigentlich auch gleich sehr deutlich, wie Smyrna gesellschaftlich aufgestellt ist. Es gibt die reiche Oberschicht, zu denen die französisch- und englischstämmigen Familien gehören. Sie wohnen in den schönsten Stadtteilen und haben ihre Bediensteten. Die Familien mit einem griechischen Ursprung (viele waren noch niemals in ihrem Leben in Griechenland) sind die Mittelschicht. Sie haben viele kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe. Die Türken sind die ärmsten Bewohner der Stadt. Viele von ihnen arbeiten als Dienstboten bei den Levantinern.
Im Laufe der Geschichte erfahren wir viel über das Leben der Levantiner, aber den Hauptteil der Geschichte nimmt das Leben Panayotas ein. Eine junge Frau, die in der Zeit von 1919 bis 1922 ihre erste Liebe erlebt und erwachsen werden muss.
Defne Suman erzählt die Geschichte so, dass man meint die Farben und Gerüche dieser kleinasiatischen Stadt tatsächlich zu sehen und zu riechen. Mich hat diese Geschichte begeistert und ich habe mit Panayota, aber auch mit Edith mitgefiebert. Nach und nach hatte ich meine Vermutungen, wie alles zusammenhängt. Aber die Auflösung erfolgt tatsächlich erst am Ende der Geschichte. Ich finde, es lohnt sich durchzuhalten!
Wer zu diesem Thema noch andere Bücher lesen möchte, um die Hintergründe besser zu verstehen, dem empfehle ich diese beiden:
- Lutz C. Kleveman „Smyrna in Flammen“ (Aufbau Verlag, 978-3-351-03459-7, 2022, EUR 24,00)
Dies ist ein sehr gut gemachtes und gut lesbares Sachbuch zu dem Thema
- Lydia Conradi „Das Haus der Granatäpfel“ (Pendo Verlag, 9783492978040, 2017, EUR 10,99, nur noch als e-book erhältlich)
Ein spannender Roman um eine levantinische Familie und ihre Dienstboten.
Letztes Jahr hat sich der Untergang Smyrnas zum 100. Mal gejährt. Und leider ist es ein Thema, über das bei uns kaum jemand etwas weiß. Dabei finde ich, dass es ein sehr wichtiges Thema ist, um die Querelen, die bis heute zwischen den Griechen und den Türken herrschen, besser zu verstehen.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass dieser Roman von einer gebürtigen Istanbulerin geschrieben wurde. Ich hatte bei der Lektüre des Romans nie das Gefühl, dass sie parteiisch ist. Allerdings hätte ich mir noch ein Nachwort von ihr gewünscht. Das fehlt leider komplett.
Ein großer, farbenfroher Roman über eine Stadt, die leider 1922 im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen aufgegangen ist. Dementsprechend ist der deutsche Titel „Tochter einer leuchtenden Stadt“ leider auch ein zweideutiger Titel. Die Stadt war einmal ein strahlendes Juwel in Kleinasien. Und als sie in Flammen aufging, war sie wieder eine „strahlende“ Stadt, denn das Feuer war auch in großer Entfernung sichtbar. Dabei sind ca. 50.000 bis 100.000 Menschen unter schlimmsten Umständen ums Leben gekommen.
Ramona Fröse
aus Hagen
5/5
04.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend aber auch entsetzend
Wenn man nur das Cover sieht würde mit so seiner Geschichte nicht rechnen.
Das Buch handelt um 3 Familien die miteinander verbunden sind auch wenn eine Familie davon nicht mal etwas ahnt.
Am besten gefallen haben mir die Abschnitte in denen es um Edith ging. Edith war eine eigensinnige Frau die immer macht was sie will. Das macht sie aber auch sehr sympathisch.
Edith hält ihre Tochter für Tod ohne zu wissen das sie ihr in Smyrna oft genug über den Weg gelaufen ist.
Dieses Buch ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben worden. Entsetzlich was in Smyrna, heute Izmir, passiert ist. Viele Teile werden sehr detailliert beschreiben. Man kann vor dem inneren Auge sehen was wärend des Krieges und des Feuers passiert ist. Schön finde ich, dass das Mädchen am Ende seine stimme wieder gefunden hat.
3 der Personen in diesem Buch hat es so tatsächlich gegeben.
Biancaneve
aus Salzburg
5/5
01.05.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Stadt mit dem Duft von Rosen und Salz
1905 wird in der Hafenstadt Smyrna ein Mädchen geboren, das behütet in einer griechischen Familie groß wird. In Smyrna leben zu jener Zeit Griechen, Türken, Armenier und Levantiner friedlich zusammen. Doch plötzlich wird die Idylle zerstört und endet schließlich in einem verheerenden Feuer. Anhand der Lebensgeschichte des Mädchens wird auch ihr Verhältnis zu dieser geschichtsträchtigen Stadt erzählt.
Das Cover zeigt das Porträt einer Frau mit dunklen Haaren und Augen, der man im Lauf der Geschichte noch einige Male begegnen wird. Der Roman ist in fünf Teile gegliedert, die sich nach den jeweiligen einschneidenden Erlebnissen der Protagonistin richten. Am Ende verfügt das Buch über ein praktisches Personenregister und ein Glossar der verwendeten Fremdwörter.
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte des Mädchens, das 1905 in Smyrna geboren wurde. Gleichzeitig gibt es aber auch die Geschichte dieser schillernden Hafenstadt wieder. Unter die Kapitel eines allwissenden Erzählers mischen sich immer wieder die Eindrücke der Ich-Erzählerin, die nach ihrem langen Leben auf ihr Schicksal zurückblickt.
Die Protagonisten stammen aus verschieden sozialen Schichten und Kulturkreisen. Der Autorin gelingt es großartig die unterschiedlichen Familiengeschichten in Zusammenhang zu bringen.
Durch direkte Jahreszahlen oder die Angabe des Alters der Protagonistin findet man sich trotz einiger Zeitsprünge recht gut zurecht. Die zahlreichen Beschreibungen der verschiedenen Viertel, wie des Treibens am Hafen, die detaillierte Ausführung der unterschiedlichen Gerüche, Farben und Sprachen, sowie die Darlegung der damaligen politischen Verhältnisse zeichnen ein sehr authentisches Bild der kosmopolitischen Stadt am Mittelmeer. Der Autorin gelingt es aufzuzeigen, wie sehr politische Umschwünge ins Privatleben der Menschen eingreift; wie schnell kurze Momente ganze Schicksale beeinflussen können. Der Schreibstil ist poetisch, bedarf nur weniger Dialoge und lässt dem Leser Freiraum für seine Gedanken.
Es ist ein anspruchsvolles und intensives Buch, das einem ein fesselndes Kapitel der griechisch-türkischen Geschichte näher bringt.
Barbara
aus Gersdorf an der Feistritz
5/5
16.04.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schwere Kost
Der Roman "Tochter einer leuchtenden Stadt", ist eine verworrene, schockierende und gleichzeitig historisch interessante Geschichte.
Panayota wird als uneheliches Kind einer angesehenen französischen Frau geboren, wächst in einer griechischen Familie auf und wird schlussendlich in einer arabischen Familie wieder geboren.
Die Autorin haucht der Stadt Smyrna neues Leben ein. Mit einem poetisch bildlichen Schreibstil erzählt sie die Geschichte der Stadt mit dem Griechenland -Osmanisches Reich Konflikt. Ohne sich ein Blatt vor den Mund zu nehmen berichtet sie von all den Grausamkeiten der damaligen Zeit, die einen das Grauen lehren . Der Schock sitzt mir noch immer im Genick. Gleichzeit ist die Wortwahl so gekonnt poetisch, dass mir noch beim Schreiben dieser Zeilen der Orangenduft in der Nase liegt.
Durch die relativ hohe Anzahl an Charaktere und die wechselnden Zeitepisoden ist das Buch zwischenzeitlich verwirrend und dadurch ist es schwer der Geschichte zu folgen. Allerdings werden am Ende alle Puzzleteile ineinander gesteckt, sodass ein stimmiges Bild entsteht. Außerdem ist das Vorwort sehr hilfreich für die Handlung. Beeindruckt hat mich auch, dass eine so schockierende und tiefgreifende Geschichte ein positives Ende haben kann.
Es ist eine Geschichte über Familie, Leid, Folter, Macht und Liebe. Es zeigt außerdem auf, wieviel Kraft uns der Glaube geben kann, unabhängig von der Religionszugehörigkeit. Die Hauptperson wächst immerhin zwischen Christen und Moslems auf.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.