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Die Unbekannte Roman | »Der französische Meister der Spannung.« NEW YORK TIMES

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,9 cm

Gewicht

510 g

Auflage

3

Originaltitel

L'inconnue de la Seine

Übersetzt von

Eliane Hagedorn + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710000292357

Warnhinweis

Warnhinweis nicht erforderlich

Beschreibung

Rezension

»Man darf Guillaume Musso attestieren, dass er die immer gefährlicheren werdenden Recherchen von Roxanne in eine abenteuerliche, aber letztlich plausible Auflösung münden lässt. Die Story startet gemächlich, nimmt dann aber Fahrt auf. Immer wieder baut Musso literarische und philosophische Bezüge ein.« ("Luzerner Zeitung")
»Guillaume Musso, dem französischen Meisterautor der Spannung, gelang es erneut, einen hübsch lokalkolorierten und dichten Thriller zu weben.« ("OÖ Nachrichten")
»Die Geschichte ist atmosphärisch der Schauerromantik aus der Jahrhundertwende verpflichtet (…). Originell, spannend – und ausführliche Quellenangaben gibt es auch.« ("Der Standard")
»Ein wahnsinniges Geflecht aus Ritualmorden, Mordversuchen und Entführung – packender neuer Roman des französischen Bestsellerautors Guillaume Musso.« ("Westfälische Nachrichten")
»Ein abgründiger Roman mit viel Spannung und Perspektivenwechseln, die für Überraschungen sorgen.« ("Kulturtipp")

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.07.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,9 cm

Gewicht

510 g

Auflage

3

Originaltitel

L'inconnue de la Seine

Übersetzt von

  • Eliane Hagedorn
  • Bettina Runge

Sprache

Deutsch

EAN

2710000292357

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Mythologie trifft Mord

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 23.02.2024

Bewertungsnummer: 2138229

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Capitaine Roxane Montchrestien wird wegen „In Gefahrbringung“ ihrer Einheit „Zielfahndung“ zum BANK versetzt, ruhiggestellt, vielleicht auch abgeschoben. BANK wie „Bureau des affaires non conventionneles“ oder „Büro zur Aufklärung nicht konventioneller Angelegenheiten“. Ihr Vorgänger Commissaire Marc Batailley hat sich unglücklicherweise bei einem Sturz verletzt und liegt im Krankenhaus – im Koma. Der „Leuchtturm“, Roxanes zukünftiger Arbeitsplatz, von außen furchteinflößend, aber innen entdeckt sie zwei heimelige Etagen mit einem erstaunlichen Panorama von Paris: „Im Westen der Eifelturm und die Kuppel des Invalidendoms, im Norden Montmartre und Sacré-Coeur, im Süden der Jardin du Luxembourg und die hässliche Tour Montparnasse, im Osten die Kathedrale Notre-Dame, noch immer nicht wieder ganz aufgebaut.“ Und eine Flasche Weißwein – Pessac-Léognan, Domaine de Chevalier 2011. Zusätzlich zwei Mitbewohner im Turm: Kater Poutine und Studentin Valentine. Eine junge Frau wird vor dem Ertrinken aus der Seine gerettet. Sie ist verwirrt und nicht ansprechbar. Bekleidet nur mit einer Armbanduhr, wie sich später herausstellt, einer Chronometre à Résonance, preislich nahe einer 80 m2 Eigentumswohnung und einem auffälligen Tattoo um den Knöchel; auch hier stellt sich später heraus, dass dieses dem Dionysos-Kult zugeordnet wird. Bei der Überbringung in die Psychiatrie entwischt sie dem einzigen sie begleitenden Polizisten. Um die Konfusion auf die Spitze zu treiben, stellt sich heraus, dass ihre DNA Milena Bergmann gehört, einer gefeierten Pianistin, die vor einem Jahr bei einem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war. Obwohl Roxane nicht mehr bei der Zielfahndung ist, will die sie diesen Mysterien auf den Grund gehen, mit Hilfe ihrer „Mitbewohnerin“ Valentine. Bei ihren Ermittlungen entdeckt sie, dass ihr Vorgänger Batailley verschiedene Spuren verfolgt hat, aber verdeckt. Für Roxane ergibt das keinen Sinn. Sie kämpft gegen ihre Frustration: „Sie war aus ihrem Job entlassen worden, sie hatte null Privatleben, sie ging allen auf die Nerven und alle gingen ihr auf die Nerven. Sie hielt diese Stadt nicht mehr aus, diese Leute, diesen Blödsinn, den man hörte, sobald man das Radio anschaltete, den Fernseher, den Computer. Dieser große Sieg der Mittelmäßigkeit. Immer. Überall.“ (S. 237ff.) Die schwerfällige französische Bürokratie und die konkurrierenden und sich gegenseitig behindern und blockieren Polizeieinheiten, erschweren den wahren Blick auf die komplexen Entwicklungen. Einzig Mussos eigensinnige Hauptakteurin Roxane ist auf der richtigen Spur. Sie weiß zu kämpfen und bleibt ihrer Linie treu. Primär schreibt Musso als Erzähler, wechselt aber zeitweise die Perspektive und wird zum Ich-Erzähler. Ab der Hälfte des Romans steigt die Spannung, griechische Mystik und französische Realität vermischen sich. Weil die Puzzeles nicht linear zur Lösung führen muss der Leser gespannt bis zum Schluss warten. Musso versteht es meisterhaft, seinem Roman eine Brise Ironie beizumischen, absichtlich - sei dahingestellt, vielleicht liegt es an der Übersetzung.

Mythologie trifft Mord

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 23.02.2024
Bewertungsnummer: 2138229
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Capitaine Roxane Montchrestien wird wegen „In Gefahrbringung“ ihrer Einheit „Zielfahndung“ zum BANK versetzt, ruhiggestellt, vielleicht auch abgeschoben. BANK wie „Bureau des affaires non conventionneles“ oder „Büro zur Aufklärung nicht konventioneller Angelegenheiten“. Ihr Vorgänger Commissaire Marc Batailley hat sich unglücklicherweise bei einem Sturz verletzt und liegt im Krankenhaus – im Koma. Der „Leuchtturm“, Roxanes zukünftiger Arbeitsplatz, von außen furchteinflößend, aber innen entdeckt sie zwei heimelige Etagen mit einem erstaunlichen Panorama von Paris: „Im Westen der Eifelturm und die Kuppel des Invalidendoms, im Norden Montmartre und Sacré-Coeur, im Süden der Jardin du Luxembourg und die hässliche Tour Montparnasse, im Osten die Kathedrale Notre-Dame, noch immer nicht wieder ganz aufgebaut.“ Und eine Flasche Weißwein – Pessac-Léognan, Domaine de Chevalier 2011. Zusätzlich zwei Mitbewohner im Turm: Kater Poutine und Studentin Valentine. Eine junge Frau wird vor dem Ertrinken aus der Seine gerettet. Sie ist verwirrt und nicht ansprechbar. Bekleidet nur mit einer Armbanduhr, wie sich später herausstellt, einer Chronometre à Résonance, preislich nahe einer 80 m2 Eigentumswohnung und einem auffälligen Tattoo um den Knöchel; auch hier stellt sich später heraus, dass dieses dem Dionysos-Kult zugeordnet wird. Bei der Überbringung in die Psychiatrie entwischt sie dem einzigen sie begleitenden Polizisten. Um die Konfusion auf die Spitze zu treiben, stellt sich heraus, dass ihre DNA Milena Bergmann gehört, einer gefeierten Pianistin, die vor einem Jahr bei einem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben gekommen war. Obwohl Roxane nicht mehr bei der Zielfahndung ist, will die sie diesen Mysterien auf den Grund gehen, mit Hilfe ihrer „Mitbewohnerin“ Valentine. Bei ihren Ermittlungen entdeckt sie, dass ihr Vorgänger Batailley verschiedene Spuren verfolgt hat, aber verdeckt. Für Roxane ergibt das keinen Sinn. Sie kämpft gegen ihre Frustration: „Sie war aus ihrem Job entlassen worden, sie hatte null Privatleben, sie ging allen auf die Nerven und alle gingen ihr auf die Nerven. Sie hielt diese Stadt nicht mehr aus, diese Leute, diesen Blödsinn, den man hörte, sobald man das Radio anschaltete, den Fernseher, den Computer. Dieser große Sieg der Mittelmäßigkeit. Immer. Überall.“ (S. 237ff.) Die schwerfällige französische Bürokratie und die konkurrierenden und sich gegenseitig behindern und blockieren Polizeieinheiten, erschweren den wahren Blick auf die komplexen Entwicklungen. Einzig Mussos eigensinnige Hauptakteurin Roxane ist auf der richtigen Spur. Sie weiß zu kämpfen und bleibt ihrer Linie treu. Primär schreibt Musso als Erzähler, wechselt aber zeitweise die Perspektive und wird zum Ich-Erzähler. Ab der Hälfte des Romans steigt die Spannung, griechische Mystik und französische Realität vermischen sich. Weil die Puzzeles nicht linear zur Lösung führen muss der Leser gespannt bis zum Schluss warten. Musso versteht es meisterhaft, seinem Roman eine Brise Ironie beizumischen, absichtlich - sei dahingestellt, vielleicht liegt es an der Übersetzung.

4,5 Sterne von mir Die…

CalicoCat am 10.08.2023

Bewertungsnummer: 2813800

Bewertet: eBook (ePUB 3)

4,5 Sterne von mir Die Polizistin Roxane wird aufs Abstellgleis geschoben, da sie den Dienstweg, Regeln und Vorschriften ignoriert hat. Sie wird in der verwaisten “Abteilung für ungewöhnliche Fälle”, die in einem Turm vor sich hinvegetiert, als Krankheitsvertretung geparkt. In dem malerischen Gebäude gibt es keine Computer, ihr Vorgänger, der nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, hat jedoch eine Katze, ein gemütliches Sofa sowie Wein hinterlassen. Und eine eifrige Doktorandin, die dort recherchiert darf, wird kurzerhand zweckentfremdet - denn kaum im Turm angekommen, wird Roxane mit einem mysteriösen, kniffeligen Fall konfrontiert... Eine verwirrte, nackte Frau wurde aus der Seine gefischt. Auf dem Weg zur Psychiatrie floh sie und die DNA-Spuren, die sie hinterlassen hat, passen zu einer Verstorbenen. Paris wird auf interessante, unterhaltsame Weise, als dreckig, nervtötend bürokratisch, heruntergekommen sowie mit dysfunktionaler Infrastruktur dargestellt. Die kryptische Verlorengegangene und der pit­to­reske Turm bilden einen tollen Kontrast zu diesen grauen Alltagproblemen. Verschiedene gesellschaftskritischen Elemente werden geschickt in die ereignisreichen, unorthodox ausgeführten Ermittlungen eingeflochten. Die desillusionierte, aber hoch engagierte Roxane mit ihrer Bürokratieallergie und die überaus hilfreiche Doktorandin sind ein sympathisches, faszinierendes Team. Den Stil würde ich als typisch Musso bezeichnen: Atmosphärisch, ausdrucksstrak, mit vielen Details ausgeschmückt, lebendig, bildstark und gelegentlich werden bittersüße philosophische Betrachtungen einstreut, z.B. “Wie so oft im Leben eilt eine lobenswerte Absicht dem Drama voraus.” Der rätselhafte Fall der “Unbekannten aus der Seine” ist wirklich spannend, vielschichtig und wendungsreich. Das Ende ist zwar nicht nach einem Geschmack, aber es Sinn!

4,5 Sterne von mir Die…

CalicoCat am 10.08.2023
Bewertungsnummer: 2813800
Bewertet: eBook (ePUB 3)

4,5 Sterne von mir Die Polizistin Roxane wird aufs Abstellgleis geschoben, da sie den Dienstweg, Regeln und Vorschriften ignoriert hat. Sie wird in der verwaisten “Abteilung für ungewöhnliche Fälle”, die in einem Turm vor sich hinvegetiert, als Krankheitsvertretung geparkt. In dem malerischen Gebäude gibt es keine Computer, ihr Vorgänger, der nach einem Unfall im Krankenhaus liegt, hat jedoch eine Katze, ein gemütliches Sofa sowie Wein hinterlassen. Und eine eifrige Doktorandin, die dort recherchiert darf, wird kurzerhand zweckentfremdet - denn kaum im Turm angekommen, wird Roxane mit einem mysteriösen, kniffeligen Fall konfrontiert... Eine verwirrte, nackte Frau wurde aus der Seine gefischt. Auf dem Weg zur Psychiatrie floh sie und die DNA-Spuren, die sie hinterlassen hat, passen zu einer Verstorbenen. Paris wird auf interessante, unterhaltsame Weise, als dreckig, nervtötend bürokratisch, heruntergekommen sowie mit dysfunktionaler Infrastruktur dargestellt. Die kryptische Verlorengegangene und der pit­to­reske Turm bilden einen tollen Kontrast zu diesen grauen Alltagproblemen. Verschiedene gesellschaftskritischen Elemente werden geschickt in die ereignisreichen, unorthodox ausgeführten Ermittlungen eingeflochten. Die desillusionierte, aber hoch engagierte Roxane mit ihrer Bürokratieallergie und die überaus hilfreiche Doktorandin sind ein sympathisches, faszinierendes Team. Den Stil würde ich als typisch Musso bezeichnen: Atmosphärisch, ausdrucksstrak, mit vielen Details ausgeschmückt, lebendig, bildstark und gelegentlich werden bittersüße philosophische Betrachtungen einstreut, z.B. “Wie so oft im Leben eilt eine lobenswerte Absicht dem Drama voraus.” Der rätselhafte Fall der “Unbekannten aus der Seine” ist wirklich spannend, vielschichtig und wendungsreich. Das Ende ist zwar nicht nach einem Geschmack, aber es Sinn!

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Die Unbekannte

von Guillaume Musso

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