Produktbild: Sommerwasser
Gebraucht - 70%

Sommerwasser Roman

9
70% sparen

7,10 € 24,00 € *

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

*ggü. gebundenem Ladenpreis bzw. UVP für Neuware.

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,5 cm

Gewicht

298 g

Auflage

1

Originaltitel

Summerwater

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

EAN

2710000296096

Beschreibung

Rezension

»Eine meisterhafte Spannungsstudie. Sarah Moss erinnert uns daran, dass unsere Gesellschaft immer nur knapp an der Katastrophe vorbeischrammt.«
»Kraftvoll, beeindruckend und wunderschön.«
»Sommerwasser ist einer dieser kleinen, feinen Romane, die trügerisch leicht und unterhaltsam daherkommen, aber zunehmend eine Dynamik entwickeln, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt und lange nachwirkt.« ("KommBuch")
»Ein fein gesponnenes Netz menschlicher Abgründe. Die Figuren sind nah am Leben skizziert. Ihnen zu folgen, ist mal schräg-witzig, dann wieder bitter-düster. Die Übersetzung von Nicole Seifert ist treffsicher und dem sprachlichen Charme des Originals ebenbürtig.« ("Ö24")
»Mühelos skizziert Moss verborgene Konflikte und Kompromisse des Zusammenlebens, erforscht unsere Schwächen, offenbart unsere Selbstdarstellung, unseren Blick auf andere. So nah kommen wir den Figuren, dass wir beinahe vergessen, dass sie nicht real sind.« ("The Guardian")
»Eine Autorin, die auf wenigen Seiten Großes auszudrücken vermag. Ein eindringlicher Roman über Entfremdung vor schottischer Szenerie. Faszinierend!« ("The Independent")
»Moss versteht es, sich kurz zu fassen und ihren Text atmosphärisch prickelnd aufzuladen. Vieles anzudeuten, nicht alles zu Ende zu erzählen, damit das eigene Kopfkino weiter laufen kann. Sie schenkt uns einen Sommerroman der besonderen Art, nicht nur für die, die in diesem Jahr nach Schottland reisen. Bis zum Schluss hält sie die Spannung, hat da nicht eben jemand Feuer gerufen …?« ("Petras Bücherapotheke")
»Sarah Moss hat einen ganz besonderen Roman geschrieben über die Befindlichkeiten von Menschen, die sich in einer Zwangslage befinden, aus der es kein Entkommen gibt. Unbedingte Leseempfehlung, aber bitte irgendwo, wo es schön trocken ist.« ("Altmühl-Bote")
»Eine originelle und überzeugende Wahrnehmungsschulung. Sehr dicht, sehr differenziert und atmosphärisch stimmig vorgetragen. Sarah Moss ist eine genaue Beobachterin.« ("B & B - Bücher & Bilder")
»Die Autorin schaut aus ihrem Fenster und sieht die Welt, wie sie wirklich ist. Sarah Moss schaut den Urlaubern nicht nur aufs Maul, sondern bringt mit dem ganz großen Holzlöffel ihre Seele gehörig zum Brodeln.« ("aus-erlesen")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.07.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,3/13,4/2,5 cm

Gewicht

298 g

Auflage

1

Originaltitel

Summerwater

Übersetzt von

Nicole Seifert

Sprache

Deutsch

EAN

2710000296096

Herstelleradresse

Nördlinger Verlagsauslfg
Augsburger Str. 67a
86720 Nördlingen
DE

Email: Kundenservice@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • gaia

    5/5

    31.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Episoden eines verregneten, schicksalhaften Sommertags

    Wer denkt beim Wort „Sommerwasser“ schon an einen verregneten Urlaub in einer Ferienhaussiedlung an einem schottischen Loch (See)? Bei unserem derzeit (zum Glück!) verregneten Sommer hier in Mitteleuropa ist dieses Szenario vielleicht sich gar nicht so schwer vorzustellen. Aber wem es an Vorstellungskraft fehlt, der wird durch diese großartige Geschichte von Sarah Moss und ihren unbestechlichen Schreibstil definitiv abgeholt und mitgenommen in die Highlands. Sieben alte, morsche Holzhäuschen gehören zur kleinen Feriensiedlung, in der der Roman von Moss angelegt ist. Sie werden von jungen und alten Paaren sowie von Familien mit noch ganz kleinen Kindern oder schon fast ganz ausgewachsenen Teenagern bewohnt. Während sich die Handlung über nur einen Sommertag hinweg erstreckt, tauchen wir ganz tief in die Geschehnisse dort ein und schauen fast in jedem Häuschen vorbei. Dabei schnappt sich Moss in jedem Personen-Kapitel ein Familienmitglied und beschreibt deren Gedanken, Gefühle und Handlungen in genau diesem Moment durch die Brille der personalen Erzählerin. Zwischengeschoben sind Kurzkapitel, die die Stimmung in der umgebenden Natur widerspiegeln und immer mehr von Unheil künden. Beginnt der Roman noch meines Erachtens recht amüsant mit Einblicken in die Gedanken z.B. einer bei Tagesanbruch joggenden, jungen Mutter, eines pensionierten Arztes, der verwundert die frühmorgendliche Joggerin beobachten oder einer jungen, frisch verlobten Frau, die während des morgendlichen, sportlichen Sexes sich nicht so recht konzentrieren kann. Die Stimmung kippt jedoch zunehmend und das Unheil, welches bereits durch die Zwischenkapitel durch die Naturbeschreibungen angedeutet wird, wird scheinbar immer konkreter. Menschliche Abgründe tun sich auf, wenn Moss so unglaublich authentisch und glaubhaft in die Köpfe von Jungen und Alten, Männern und Frauen hineinspringt und deren Motivationen erforscht. Psychologisch vollkommen schlüssig konstruiert sie ihre Figuren, sodass ein Puzzleteil nachvollziehbar ins nächste passt. Wirklich brillant inszeniert Moss diesen nur 180 Seiten kurzen Episodenroman zu einem echten menschlichen Drama, steigert die Spannung sowohl über den großen feriensiedlungsübergreifenden Bogen aber auch immer wieder im Kleinen bezogen auf die Erlebnisse jeder einzelnen Figur, sodass man gar nicht mehr aufhören will, dieses Bravourstück zu lesen, bevor man nicht genau erfahren hat, wie das alles nur ausgehen wird. Während der Text ganz nah an den Gedanken der Protagonist:innen entlanggeführt wird, scheint aber auch immer wieder Gesellschaftskritisches durch diese hindurch bzw. wird durch sie verdeutlicht. Somit bekommt der Roman nicht nur eine kluge psychologische Tiefe sondern auch im übergeordneten Sinne weitere Dimensionen. Insgesamt konnte mich Sarah Moss‘ Roman von Anfang bis Ende durch seine großartige Figurenzeichnung, die mit Auslassungen spielende Sprache, welche immer zur entsprechenden Figur passt, die heraufbeschworene, unheilvolle Atmosphäre, die Spannung, die Gesellschaftskritik und die kluge Konstruktion der übergreifenden Geschichte uneingeschränkt überzeugen. Deshalb gibt es von mir eine ebenso uneingeschränkte Leseempfehlung für diesen auf vielen Ebenen ausgezeichneten Roman. 5/5 Sterne

  • Alexandra

    Book Circle Community

    4/5

    11.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschliche charakterliche Abgründe

    Während der Sommerregen auf den schottischen See trommelt, bleibt in den wenigen Ferienhütten kaum etwas zu tun. Man beobachtet die anderen und formt aus flüchtigen Eindrücken ein Urteil: über die joggende Mutter, den genervten Teenager, das junge Paar. Und über die eine Familie mit dem komischen (rumänischen) Nachnamen, die einfach nicht hier hingehört. Ein Roman, der leicht und unterhaltsam daherkommt aber zunehmend eine Dynamik entwickelt und nachwirkt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Regen, Gedanken und unausgesprochenem Grauen

    Sommerwasser ist ein atmosphärisch dichter Roman, den ich fast in einem Zug verschlungen habe. Sarah Moss gelingt es auf beeindruckende Weise, eine beklemmende Stimmung aufzubauen, die sich leise, aber stetig steigert. Die Handlung spielt an einem verregneten Tag in einem abgelegenen Ferienpark in Schottland – und genau dieses scheinbar banale Setting nutzt die Autorin meisterhaft, um in die Gedankenwelt ganz unterschiedlicher Figuren einzutauchen. Der Roman ist solide konstruiert und spannend erzählt, auch wenn äusserlich wenig passiert. Die innere Spannung entsteht durch die verschiedenen Perspektiven, durch unausgesprochene Ängste, unterschwellige Spannungen zwischen den Gästen – und nicht zuletzt durch das Gefühl, dass etwas Unheilvolles in der Luft liegt. Besonders der Schluss hat mich beschäftigt: Er ist offen und lässt viel Raum für Spekulation. Einerseits fand ich das passend und konsequent, andererseits hätte ich gerne noch mehr gelesen – mehr über das Danach, mehr über die Konsequenzen. Eine Fortsetzung wäre durchaus willkommen. Insgesamt ein lesenswerter Roman, der viel zwischen den Zeilen erzählt und lange nachhallt.

  • buchstaeblichverliebt

    aus NRW

    4/5

    03.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios

    Sarah Moss schafft es, mit teils bitterböser, teils humorvoller Stimme, einen Einblick in die Köpfe der Bewohner einer Ferienhaussiedlung in Schottland zu verschaffen.  Während es draussen ununterbrochen regnet, plätschert das Leben in den Häusern und drumherum augenscheinlich erst einmal ziemlich ereignislos - und ohne WLAN - vor sich her und wird in verschiedenen Episoden und aus den unterschiedlichen Perspektiven der einzelnen Hüttenbewohner (und interessanterweise auch von der Natur ringsum) geschildert.  Wir lesen hier beispielsweise von den Gedanken einer gestressten Mutter, die Laufen als Ausweg aus der Tretmühle sieht, von einem betagten und pensionierten Arzt der dem geistigen und körperlichen Verfall seiner Frau beiwohnt, ohne etwas dagegen tun zu können,  von den Gedanken einer jungen Frau beim Sex (das war übrigens die beste und witzigste Beschreibung einer Sexszene, die ich jemals gelesen habe),  von den Bulgaren, die als partyfeiernde Störenfriede den Unmut der unzufriedenen, vom Wetter und der Urlaubsituation gestressten Ferienhausbewohner auf sich ziehen, ...  In ruhigem Erzählton und sprachlich grandios ausgefeilt liest sich das sehr gut weg.  Kapitel für Kapitel erfährt man alltägliches und nahezu banales aus dem Leben der diversen Protagonisten. Doch zwischen Humor und Sarkasmus brodelt es unterschwellig vor sich hin. Besonders eine Geschichte hat mich ziemlich schockiert zurückgelassen und so wartete ich förmlich auf das große Finale, denn es war klar: das kommt!  Sarah Moss schafft es trotz unspektakulären Handlungen eine Vielfalt von Emotionen zu beschreiben und zu vermitteln.  Am Ende war das wortgewaltig und ich tatsächlich ziemlich sprachlos. Klare Leseempfehlung meinerseits. 

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    20.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dauerregen...

    Der Regen trommelt auf den schottischen See, schluckt das Licht des langen Sommertages und lässt die Pfützen brodeln. Hinter den Fenstern der wenigen Ferienhütten bleibt kaum etwas zu tun, als die Nachbarn zu beobachten. Während die Stunden fast unmerklich vergehen, formen die Urlaubsgäste aus flüchtigen Eindrücken ihr Urteil. Über die Mutter, die bei Tagesanbruch in ein paar kostbare Stunden Einsamkeit flüchtet. Den Jungen, der den windgepeitschten See seinen nervtötenden Eltern vorzieht. Und vor allem über diese eine Familie mit dem komischen Nachnamen, die hier einfach nicht hingehört. Mit Witz und Einfühlungsvermögen erzählt Sarah Moss von der menschlichen Fähigkeit zu Grausamkeit und Güte. (Verlagsbeschreibung) Eine Feriensiedlung an einem schottischen Loch, alte Holzhütten, die ihre beste Zeit schon hinter sich haben, und doch könnte es ein ruhiger und erholsamer Urlaub sein, würde es nicht schon seit Tagen ohne Unterlass regnen. Der Dauerregen schlägt auf die Stimmung, zermürbt die Urlauber, man hockt in der Enge der Häuser aufeinander ohne die üblichen Outdoor-Aktivitäten, noch nicht einmal die Handys haben Empfang.  Jedes Kapitel widmet sich einem anderen Feriengast, begleitet ihn ein Stück durch den Tag, nimmt teil an seinen Gedanken und Empfindungen. Eine Lebensunzufriedenheit unterschiedlichen Ausmaßes begegnet einem da in dieser Feriensiedlung - und der Dauerregen stellt Beziehungen jedwelcher Art auf die Probe. Jeder flüchtet hier vor irgendwas, zieht die Einsmkeit der Zweisamkeit vor. Und beobachtet so ganz nebenher auch die Menschen in den benachbarten Blockhütten.  Eingelullt und fast genervt war ich von all den gelangweilten, schlecht gelaunten, miesepetrigen, negativen Gedanken der Bewohner der Feriensiedlung. Und doch konnte ich mich der gedrückten Atmosphäre nicht entziehen, die Sarah Moss hier kreiert - düster und mit dem Gefühl einer zunehmenden Bedrohung. Das Prinzip von Andeutungen und Auslassungen trägt sicherlich dazu bei. Neben den Charakterzeichnungen (oft mit wenigen Pinselstrichen hingeworfen und dabei unglaublich treffend skizziert) haben mich auch die bildhaften Naturschilderungen beeindruckt, die oftmals ebenfalls düster ausfallen. Der Schreibstil ist ruhig und gesetzt, stellenweise fast poetisch: “Er schenkt ein, von weiter oben als nötig, bewundert die Form der fallenden Flüssigkeit und den sich ringelnden Dampf, die Drinnen-Variante des Nebels zwischen den Bäumen.” (S. 29) Dann wieder ist die Ausdrucksweise unvermittelt so harsch, dass man fast zusammenzuckt. Wie gelungen dieser Roman konstruiert ist, entpuppt sich erst ganz am Schluss - das Ende hat definitiv einen “Wow”-Charakter. Und der letzte Satz: Gänsehaut! Keinesfalls eine erbauliche Sommerlektüre. Aber ein klug konzipiertes psychologisches Kammerspiel, das mich letztlich sehr für sich einehmen konnte.    © Parden      

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

7

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (9)

  • Produktbild: Sommerwasser