Colorado Territory, 1871: Die junge Hebamme Catherine liebt es, Frauen zu helfen, egal, aus welchem Milieu diese stammen. Bei einer ihrer Patientinnen aus dem Chicagoer Rotlichtviertel kommt es zu Komplikationen bei der Geburt. Die sterbende Mutter nimmt Catherine das Versprechen ab, den Säugling zu seinem Vater zu bringen. Doch dann wird Catherine Zeugin eines Verbrechens und fürchtet, selbst des Mordes angeklagt zu werden. Deshalb flieht sie mit dem Baby nach Colorado. In Fairplay trifft sie auf den leiblichen Vater, Dylan McQuaid. Der hat gerade angefangen, seine unrühmliche Vergangenheit in Chicago abzuschütteln und sich unter den wachsamen Augen des McQuaid-Clans ein ehrbares Leben als Sheriff aufzubauen. Da kommt es ihm höchst ungelegen, dass plötzlich eine Fremde mit einem un-
ehelichen Kind auftaucht, das ihm wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Ratlos bietet er ihr ein Zweckbündnis an und ahnt nicht, wie sehr die geheimnisvolle Fremde sein Leben durcheinanderbringen wird ...
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
23.04.2026
eBook (ePUB)
Wo Jody Hedlund draufsteht ist auch Jody Hedlund drin!
Erneut gespannt, welche Menschen, Schicksale und Werte mich durch dieses Buch begleiten werden, konnte ich auch dieses kaum aus den Händen legen. Jody Hedlund hat, wie in jedem von mir bereits gelesenen Bücher, Spannung, Glaube, Hoffnung, Vergebung und Freude vereint. Auch zeigt es auf, dass man keine leibliche Familie, kein leibliches Kind sein muss, um von ganzem Herzen geliebt zu werden. Ich kann auch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Aber lest selber, mehr als den Klappentext braucht man nicht zu verraten…
gerdys_buecher.reich
5/5
31.03.2025
eBook (ePUB)
Letzter Abstecher zu den McQuaids
Ein krönender Abschluss der Reihe, in der nun alle McQuaids glücklich versorgt sind.
Dylan hat seinem alten Leben den Rücken gekehrt und ist nicht nur zurück zu seiner Familie, sondern auch zu Gott gekommen. In Fairplay arbeitet er als Sheriff und versucht den Rinderdieb dingfest zu machen, als eines Tages eine junge Frau mit einem Säugling- seinem Sohn, vor ihm steht. Völlig überrumpelt will er das Richtige tun und bietet ihr eine Heirat an. Cathrine hat ihre Geheimnisse und willigt ein, denkt sie doch damit ihre Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Ein spannendes Abenteuer beginnt.
Das hat mir gefallen:
Dylans Entwicklung. Hedlund hat seine Gedanken und Kämpfe authentisch beschrieben und verlieh dem Charakter damit eine Tiefe und Glaubwürdigkeit, die mich hat mit ihm mitbangen, fühlen und leiden lassen. Ein wirklich toller Kerl als Vater wie auch als Ehemann!
Cathrine ist eine beeindruckende junge Frau, die von Gerechtigkeit und Nächstenliebe getrieben ist, sodass sie ihre Hilfe jedem zuteilwerden lässt, der sie benötigt. Auch ihre inneren Kämpfe waren gut und nachvollziehbar geschildert.
Die Geschichte war spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Durch die Verheimlichungen, Irrungen und Wirrungen war ich dauernd gespannt, wie sich das Ganze denn nun auflösen würde.
Ich konnte auch hier wieder den Charakteren aus den Vorbänden begegnen und die Familienbande ist stärker als je zuvor. Es hat mich bewegt zu sehen, wie Versöhnung und Heilung stattfand.
Der Hilfssheriff und seine Frau sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Das was sie plapperte machte er mit seinem Schweigen wett. Sie sind wahre Freunde, die auf Dylan und Cathrine achten und sie dort unterstützen, wo sie Hilfe brauchen. Wenn das auch mal heißt jemandem von dem Abzuhalten, wonach einem gerade der Sinn steht.
Der Glaube ist immer wieder in Gedanken und Gebeten mit eingeflochten. Ganz natürlich. Er gibt den Protagonisten Halt und Weisung in manchen Schwierigkeiten und hilft, durchzuhalten.
Das mochte ich nicht ganz so sehr:
Ich konnte Cathrines Zögern, mit der Wahrheit herauszurücken, nicht immer ganz nachvollziehen.
Fazit:
Ein schöner historischer Roman, der nochmals nach Colorado entführt und Einblick in das Leben zur Zeit der Siedler schenkt. Spannend, humorvoll und doch auch ernst, vermag die Geschichte einen zu fesseln und am Ende glücklich zurückzulassen.
Ich empfehle das Buch gerne weiter, auch an diejenigen, die die Vorbände (noch) nicht kennen.
Bewertung
aus Bargteheide
5/5
08.03.2025
eBook (ePUB)
Erneut eine wunderbare Fortsetzung. Sehr empfehlenswert!
Das Buch „Was es zu beschützen gilt“ der Autorin Jody Hedlund ist der fünfte Band in der Reihe „Neuanfang in Colorado“. Das Buch kann sicherlich auch unabhängig von den Vorbänden gelesen werden, doch da viele Personen dieser Erzählung eine Vorgeschichte haben, empfiehlt es sich, die Reihenfolge einzuhalten.
In dieser Geschichte begegnen wir Dylan McQuaid, das ehemalige schwarze Schaf der Familie, der sich sichtlich bemüht, die Fehler seiner Vergangenheit hinter sich zu lassen und nun als Christ ein ehrbares Leben zu führen und den Aufgaben als Sheriff gerecht zu werden. Doch anders als gedacht holt ihn die Vergangenheit wieder ein, als die Hebamme Catherine bei ihm vor der Tür steht, die ein Kind in den Armen hält, das eindeutig sein Sohn ist. Ein uneheliches Kind und eine Frau mit einer eigenen Geschichte? Dylan tut, das seiner Meinung einzig Richtige und heiratet Catherine noch an demselben Abend. Kann solch eine überstürzte Heirat gut gehen? Oder fällt Dylan wieder in alte Verhaltensmuster zurück? Und was ist mit Catherine, die auf der Flucht vor einen Schwerverbrecher ist?
Dieser fünfte Band hat mir sehr gut gefallen. So gut, dass er auch ohne die Spannung der Verfolgung von Catherine auskommen könnte. Denn einfach die Idee, wie Dylan und Catherine versuchen eine Ehe und Familie aufzubauen, in die sie mehr oder wenig unplanmäßig hineingeschlittert sind, ist schon großartig angelegt. So geht es in diesem Band um Vergebung und Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit, Leben als Christ und dem Wunsch das Richtige zu tun. All diese Gedanken hat Jody Hedlund wunderbar in ihre Geschichte eingearbeitet und es ist wirklich eine Freude zu verfolgen, wie Dylan und Catherine miteinander, aneinander und mit Gott wachsen. Die Charaktere sind liebevoll und durchdacht aufgebaut und es macht sehr viel Spaß den Protagonisten aus den Vorbänden wieder zu begegnen. Für manche mag die Erzählung vielleicht etwas zu schlicht sein, aber ich habe gemerkt, es muss nicht immer die komplizierte, spannungsgeladenen Beziehungsgeschichte sein. Es geht auch einfacher und es liest sich trotzdem genauso schön und entspannend, insbesondere dann, wenn der Alltag schon belastend genug ist.
Dieser Band enthält einen absoluten Wohlfühlroman. Entspannte, unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden sind garantiert. Ich empfehle dieses Buch wirklich sehr gerne weiter. Es enthält alles, was eine gelungene, christliche Geschichte braucht.
Bewertung
5/5
07.03.2025
eBook (ePUB)
Toller Roman mit der wichtigen Botschaft, dass jeder so geschaffen ist, wie Gott ihn haben möchte
In diesem fünften und letzten Band der Reihe um die McQuaid-Geschwister geht es um Dylan, das schwarze Schaf der Familie. Inzwischen ist er aber geläutert und versucht sich ein aufrichtiges Leben als Sheriff aufzubauen. Die Hebamme Catherine bringt ihm allerdings seinen unehelichen Sohn nach Colorado und ist nebenbei selbst auf der Flucht. Eines führt zum anderen und plötzlich kümmern sie sich gemeinsam um das kleine Baby und versuchen einander kennen zu lernen. Währenddessen ist es für beide nicht immer einfach, der Vergangenheit zu entfliehen. Jody Hedlund schreibt auch hier wieder wundervoll. Man fliegt förmlich durch die Seiten. Es war schön, auch die anderen McQuaids wieder zu treffen. Das Buch würde sich aber auch alleine gut lesen lassen, ohne dass man die Vorgänger kennt. Gut gefallen hat mir, wie der Glaube wieder Teil der Geschichte ist. Catherine kämpft sehr mit vergangener Ablehnung und tut sich schwer damit, Liebe anzunehmen und sich selbst als wertvoll zu sehen. Es wird deutlich, dass jeder genau so ist, wie Gott ihn haben will. Und es lohnt sich, Gott zu vertrauen und das Richtige zu tun, auch wenn es manchmal schwierig ist. Ein gelungenes Ende für eine empfehlenswerte Reihe!
Bewertung
5/5
16.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Gelungener Abschluss
Vor uns haben wir Band 5 und somit den letzten Band der Colorado-Reihe. Dieses Mal begleitet der Leser Dylan McQuaid, der eine sehr dunkle Vergangenheit hat. Doch er hat sich davon gelöst und ist in seine Heimat Fairplay zurückgezogen, um dort ein anständiges Leben zu führen. Ist das Vergangene wirklich abgeschlossen?
Eines Tages steht Catherine Remington mit einem Baby vor seiner Tür und behauptet, dass er der Vater wäre. Wie soll er sich jetzt bloß verhalten? Ablehnung oder Annahme?
Die Geschichte ist spannend und mitreißend erzählt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, besonders der von Catherine, die auch etwas verbirgt. Wie soll sie sich offenbaren?
Schön fand ich zu lesen, wie Gott aus den Scherben der Vergangenheit etwas wertvolles formt und Herzen wie Wasserbäche lenkt.
Vergebung, Selbstzweifel, die sich auflösen und insbesondere der Rückhalt der Familie sind Säulen der Geschichte.
Ein Buch, was ich gerne weiterempfehlen möchte.
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