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Die Wunder Roman | Elegant und feministisch | Das Sensationsdebüt über die jüngere Geschichte Spaniens

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

221

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,8 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Las maravillas

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

2710000362395

Beschreibung

Rezension

»... Geld ist Macht über andere, die man für sich arbeiten lassen kann, die einem freie Zeit verschaffen. ... Die spanische Autorin Elena Medel hat in ihrem Roman Die Wunder diesem Zusammenhang einen berührenden literarischen Ausdruck gegeben.« ("neues deutschland")
»Anhand der Themen Familie, Bildung und Sexualität erzählt Medel von der Schwierigkeit, als Frau ein selbstbestimmtes Leben zu führen und dem Machismo die Stirn zu bieten. Ein beeindruckendes Debüt aus dem Gastland der Frankfurter Buchmesse!« ("borromaeusverein.de")
»Mit großer poetischer Kraft erzählt Elena Medel die jüngere Geschichte Spaniens aus der Perspektive der Frauen.« ("ttt – titel thesen temperamente")
»Die Wunder ist Gesellschaftsroman und psychologische Studie zugleich: In der eleganten, bildreichen Sprache, die auch ihre Lyrik auszeichnet, reflektiert Medel darüber, wie sehr die soziale Herkunft unseren Lebensweg vorzeichnet, wie aber letztendlich von unserem Willen und Charakter abhängt, was wir daraus machen und welchen Sinn wir unserem Leben geben.« ("SWR2 lesenswert Magazin")
»Kühn, genial und voller Schönheit.« ("The Guardian")
»Ein gleißender Blick auf die Auswirkungen von Geschlecht, Klasse, Geld auf das Leben der Frauen.« ("Publishers Weekly")
»Die beste Lyrikerin dieses Landes hat sich mit nur einem Buch in die beste Romanschriftstellerin dieses Landes verwandelt.« ("El País")
»Die Wunder erzeugt ein Gefühl des Staunens darüber, wie noch die winzigsten Details unseres Lebens von ökonomischen Realitäten bestimmt sind.« ("The New York Times")
»Die schonungslose Geschichte dreier Generationen von Frauen in Madrid.« ("Kirkus Reviews")
»Wir werden noch sehr lange über diesen Roman sprechen. Und das aus den genau richtigen Gründen.« ("Publishers Weekly Español")

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

221

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/2,8 cm

Gewicht

382 g

Auflage

1 Auflage Deutsche Erstausgabe

Originaltitel

Las maravillas

Übersetzt von

Susanne Lange

Sprache

Deutsch

EAN

2710000362395

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Desiree

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    13.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    María und Alicia leben in…

    María und Alicia leben in Madrid. Maria ist Alicias Großmutter, doch kennen tun sie sich nicht. Sie haben keinen Kontakt - hatten sie auch nie. Aus verschiedenen Gründen hat es sie in die Großstadt verschlagen und doch haben sie vieles gemein. Beide schuften für ihren Lebensunterhalten, kämpfen, um über die Runden zu kommen; beide hängen der Vergangenheit nach und ihre Herkunft können sie nicht vergessen. In „Die Wunder“ von Elena Medel begleiten wir die beiden Frauen durch verschiedene Lebensabschnitte, sind dabei, wenn Tragisches und Einschneidendes passiert. Wir bekommen mit wie ihre Lebenträume sich wandeln müssen. Wir lesen uns nach Spanien, wo Frauen mal wieder wenig zu sagen haben und wo Männer zusammensitzen, die Frauen das Wissen und das Interesse an Politik absprechen. Dieses Buch ist wichtig, weil es die Realität von Frauen erzählt, dessen Stimme zu lange nicht gehört wurde und die noch immer ausgeschaltet werden soll. Es geht um Frauen der Arbeiterklassen, die genauso viel zum Haushalt beitragen wie die Männer, denen am Stammtisch aber kein Mitspracherecht zugestanden wird. Es zeigt eine Welt des Verhandelns, eine Lebensrealität, wo für das eine, was anderes hergegeben werden muss. Etwas was Männer so nicht müssen, denn sie sind es, die die Entscheidungsgewalt haben, die die Macht haben, einfach aufgrund des Geschlechts. Dabei werden die Männer mitnichten als Mistkerle dargestellt, alle Männer in Alicias und Marías Umfeld sind anständige Kerle, die ihr Bestes geben und die Frauen ihrer Familie unterstützen, doch aus dem gängigen Strukturen schaffen sie es nicht gänzlich auszubrechen. Elena Medels lyrischen Hintergrund erkennt man sofort, so manche Stelle mutet sehr poetisch an, aber das erzählerische kommt nicht zu kurz und es entspinnt sich eine Geschichte über die Jahrzehnte hinweg, eine Geschichte zweier Leben, die verbunden sind und doch getrennt. Ein feinsinniger Roman, der mehr erzählt als in den Worten offensichtlich ist.

  • miamina

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte jeder gelesen haben

    Dieses Buch hat das Potential, vielen die Augen zu öffnen. Besonders wichtige Themen, die leider heute oft in den Hintergrund geraten, werden hier angesprochen. Mein Favorit davon: Die Gesellschaftsspaltung durch das Geschlecht aka die Unterordnung der Frau (bzw. alles, was nicht männlich ist). Ist wirklich schön geschrieben worden. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ich bin mir sicher, dass sich viele mit ihnen identifizieren können. Die Sichtweisen, Gedankengänge und ihre getroffenen Entscheidungen, können von den Lesern hinterher überdacht werden und anschließend kann man sich überlegen, ob man genauso oder anders gehandelt hätte. Finde die Entscheidungen der Charaktere sehr interessant. Das Cover ist einheitlich gehalten, die Farbkombination gefällt mir sehr gut. Kann das Buch jedem empfehlen!

  • miamina

    5/5

    18.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte jeder gelesen haben…

    Sollte jeder gelesen haben Dieses Buch hat das Potential, vielen die Augen zu öffnen. Besonders wichtige Themen, die leider heute oft in den Hintergrund geraten, werden hier angesprochen. Mein Favorit davon: Die Gesellschaftsspaltung durch das Geschlecht aka die Unterordnung der Frau (bzw. alles, was nicht männlich ist). Ist wirklich schön geschrieben worden. Die Charaktere wirken sehr authentisch und ich bin mir sicher, dass sich viele mit ihnen identifizieren können. Die Sichtweisen, Gedankengänge und ihre getroffenen Entscheidungen, können von den Lesern hinterher überdacht werden und anschließend kann man sich überlegen, ob man genauso oder anders gehandelt hätte. Finde die Entscheidungen der Charaktere sehr interessant. Das Cover ist einheitlich gehalten, die Farbkombination gefällt mir sehr gut. Kann das Buch jedem empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spanien abseits der Touristenströme

    Mit "Die Wunder" ist Elena Mendel ein sehr lesenswerter Roman über die jüngere Geschichte Spaniens und zwei ungleiche Frauenschicksale gelungen. Maria und Alicia sind Großmutter und Enkelin, sie leben beide in Madrid sind sich aber noch nie begegnet. Maria, die ältere der beiden Frauen hat ein schweres, aber für sie doch befriedigendes Leben geführt. Sehr jung wurde sie wegen einer "Schande" aus ihrem Heimatdorf nach Madrid geschickt. Dort arbeitet sie zunächst als Hausmädchen, wohnt bei Verwandten und kann sich dann nach und nach ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben erfüllen. Sie wird politisch aktiv in Bürgerkommitees, läßt sich nicht länger von Männern beeinflussen. Maria hat ihren Weg gefunden und ist zufrieden mit ihrem Leben. Alicia dagegen ist noch jung und hat ihr Leben absolut nicht im Griff. Traumatisiert durch den Freitod ihres Vaters als Teenagers hat sie Probleme, ihre Privilegien wie Abitur und Studium sinnvoll zu nutzen. Sie verbringt ihr Leben zwischen einem Job als Kioskverkäuferin und dem wenig geliebten Ehemann. Ich finde, dass die Darstellung der Maria Frau Medel ausserordentlich gut gelungen ist. Für mich ist sie die Sympathieträgerin dieses Romans. Eine starke, politisch denkende Frau. Alicia ist sicher nicht schlechter dargestellt, aber sie ist das genaue Gegenteil von ihrer Großmutter; ihr fehlt vollkommen das kämpferische der Älteren. Insgesamt ist "Die Wunder" ein absolut lesenswerter Roman. Ein Frauenroman ohne jeden Kitsch oder Sentimentalität. Das spiegelt sich auch in der klaren, schnörkellosen Sprache.

  • Desiree Buchwald

    aus Wanne-Eickel

    5/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spanische Frauenrealität

    María und Alicia leben in Madrid. Maria ist Alicias Großmutter, doch kennen tun sie sich nicht. Sie haben keinen Kontakt - hatten sie auch nie. Aus verschiedenen Gründen hat es sie in die Großstadt verschlagen und doch haben sie vieles gemein. Beide schuften für ihren Lebensunterhalten, kämpfen, um über die Runden zu kommen; beide hängen der Vergangenheit nach und ihre Herkunft können sie nicht vergessen. In „Die Wunder“ von Elena Medel begleiten wir die beiden Frauen durch verschiedene Lebensabschnitte, sind dabei, wenn Tragisches und Einschneidendes passiert. Wir bekommen mit wie ihre Lebenträume sich wandeln müssen. Wir lesen uns nach Spanien, wo Frauen mal wieder wenig zu sagen haben und wo Männer zusammensitzen, die Frauen das Wissen und das Interesse an Politik absprechen. Dieses Buch ist wichtig, weil es die Realität von Frauen erzählt, dessen Stimme zu lange nicht gehört wurde und die noch immer ausgeschaltet werden soll. Es geht um Frauen der Arbeiterklassen, die genauso viel zum Haushalt beitragen wie die Männer, denen am Stammtisch aber kein Mitspracherecht zugestanden wird. Es zeigt eine Welt des Verhandelns, eine Lebensrealität, wo für das eine, was anderes hergegeben werden muss. Etwas was Männer so nicht müssen, denn sie sind es, die die Entscheidungsgewalt haben, die die Macht haben, einfach aufgrund des Geschlechts. Dabei werden die Männer mitnichten als Mistkerle dargestellt, alle Männer in Alicias und Marías Umfeld sind anständige Kerle, die ihr Bestes geben und die Frauen ihrer Familie unterstützen, doch aus dem gängigen Strukturen schaffen sie es nicht gänzlich auszubrechen. Elena Medels lyrischen Hintergrund erkennt man sofort, so manche Stelle mutet sehr poetisch an, aber das erzählerische kommt nicht zu kurz und es entspinnt sich eine Geschichte über die Jahrzehnte hinweg, eine Geschichte zweier Leben, die verbunden sind und doch getrennt. Ein feinsinniger Roman, der mehr erzählt als in den Worten offensichtlich ist.

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    Lena Schaarschmidt

    OSIANDER Schwäbisch Hall

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    3/5

    04.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super lehrreicher Roman mit Anregungen zum Nachdenken!

    Zwei Frauen - Großmutter und Enkelin. Beide fliehen aus unterschiedlichen Gründen nach Madrid, in der Hoffnung auf ein besseres Leben und die Vergangenheit zu vergessen. Noch nie sind sie sich begegnet und doch haben sie das gleiche Schicksal. Ein unfassbar lehrreicher Bildungsroman über die spanische Geschichte und deren Frauenbewegung. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Feminismus und dem starken Willen der Frauen, mit dem Ziel auf Veränderung der Gesellschaft. Leider finde ich das Thema nicht allzu gut umgesetzt. Durch die ständigen Zeit - und Personensprünge war es an vielen Stellen ziemlich verwirrend und mir hat ganz klar der rote Faden gefehlt. Trotz allem eine tolle Geschichte mit Hintergründen und Protagonisten, die zum Nachdenken anregen. Im Großen und Ganzen trotzdem ein gelungenes Buch!

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