Produktbild: Kinder ihrer Zeit

Kinder ihrer Zeit Roman

14

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31420

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.03.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3,9 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42841-6

Beschreibung

Rezension

»Ein emotionaler und historisch detailgenau recherchierter Roman über das Schicksal zweier Schwestern im geteilten Berlin.« ("RBB Zibb")
»Ein großartiger Roman über eine unglaublich spannende Zeit. Unbedingt lesenswert« ("Ruhr Nachrichten")
Claire Winter steht für »spannende und emotionale Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte« ("WDR 4-Bücher")
»Sehr emotional und fesselnd geschrieben: Ein Roman, der insbesondere durch die vielen unterschiedliche Charaktere und die dadurch verbundenen Perspektivwechsel eine ganz besondere Dynamik entwickelt.« ("Radio Mühlheim")
»Für ihre Bücher taucht sie monatelang in die jeweilige Zeit ein - und das merkt man. Claire Winter + Fiktion + Historie = spannender Roman!« ("Katharina Mahrenholtz, NDR Info")
»Große Gefühle und Nachkriegshistorie.« ("Hörzu")

Produktdetails

Verkaufsrang

31420

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.03.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,6/11,8/3,9 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42841-6

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    3/5

    23.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    zu viel gewollt.

    Die historischen Fakten mögen zwar allesamt richtig sein, allerdings gelingt es der Autorin nicht, die Menschen als vielschichtige Individuen zu charakterisieren. Alles bleibt sehr flach - sei es das schlechte Gewissen, ob der Stasi Tätigkeit, sei es die Naivität, mit der man glaubt, Gefangene aus der KGB-Haft befreien zu können. Da gibt es deutlich bessere Romane aus der Zeit. Ich habe das Buch zu Ende gelesen, damit die Zeit, die ich in den Anfang gesteckt hatte, nicht verloren war und weil ich ohnehin Zeit hatte.

  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kinder ihrer Zeit

    Ich habe mich in dem Buch verloren, die 600 Seiten hatte ich innerhalb von zwei Tagen durch. Das Buch ist genau das Genre, für das mein Herz brennt. Es ist 1945 und die Russen dringen nach Ostpreußen vor. Rosa flieht mit ihren zwei 11jährigen Zwillingsmädchen. Doch unterwegs wird Alice krank und sie kommen einstweilen bei einer alten Bäuerin unter. Während Rosa mit Emma auf Nahrungssuche geht, dringen die Russen in das Dorf ein und brennen alles nieder. Für Rosa geht eine Welt unter, hat sie doch ihr geliebtes Kind verloren. Was sie aber nicht wissen, Alice hat überlebt und ein russischer Soldat retten das Mädchen aus der Flammenhölle und nimmt es mit. Rosa findet mit Emma in Berlin eine neue Heimat und fristet dort ihr Leben, aber im Herzen sehnt sie sich immer nach Alice. Alice ihrerseits glaubt, Mutter und Schwester tot. Während Emma in Berlin aufwächst und als Dolmetscherin tätig ist, lebt Alice im Osten in einem Heim, der russische Soldat vertritt an ihr die Vaterstelle. Nach zwölf Jahren erst treffen die Schwestern wieder aufeinander. Alice arbeitet in Ostberlin in einem Institut als Sekretärin und lebt voll und ganz mit und nach der Ideologie des Ostens, des Sozialismuses und sie verachtet die Lebensart des Westens. Emma lernt dann durch Alice den charismatischen Julius kennen, der ebenfalls im Osten der Stadt sein Leben führt. Als ein Freund von ihm vor seinen Augen vom Geheimdienst entführt wird, wird er als Spion angeworben. Wird die Liebe zwischen Ost und West gutgehen? Die Autorin hat in die fiktive Geschichte so manche geschichtlichen Ereignisse eingewebt und der Leser erfährt so einiges über das Leben und die Überwachung in der damaligen DDR. Zuerst waren ja die Grenzen noch offen und man konnte immer zwischen Ost und West pendeln, was aber mit dem Bau der Mauer dann sein Ende hatte. Hier sehen wir, wir das Leben der Leute dort überwacht wurde und ob nicht der beste Freund selbst bei der Stasi war. Aber auch im Westen gab es immer noch Leute nach dem Krieg, die der jüdischen Bevölkerung weiterhin schaden wollten. Das Buch war neben der Flucht und der Liebesgeschichte zwischen Ost und West zugleich ein sehr interessanter Geschichtsunterricht. Die Autorin versteht es, derart eindrucksvoll und spannend zu schreiben, so dass der Leser mit den Protagonisten eins wird und mit ihnen leidet.- Ein Buch, das bei mir sehr großen Eindruck hinterläßt und ich darüber noch einige Zeit nachdenken werde.

  • Bewertung

    5/5

    19.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Fünf Sterne Buch

    Durch Zufall bin ich in der Bibliothek auf das Buch "Kinder ihrer Zeit" gestoßen. Ich habe das Buch sicher nicht das letzte Mal gelesen. Wenn man, genau wie ich, Zeitgeschichte, die Zeit der DDR, den Mauerbau und die ganzen Inhalte "liebt", dann kann ich dieses Buch sowie Teil 2, " Kinder des Aufbruchs" absolut empfehlen. Auch wenn es nur fiktive Figuren sind, sind viele Personen der damaligen Zeit in der Geschichte vereint und ich kann Claire Winter für die super Recherchen nur loben. Ich hoffe ganz doll, dass es noch Teil 3 geben wird. Auch weitere Bücher von C. Winter habe ich mir gekauft und bin schon jetzt neugierig auf diese Geschichten.

  • @landlycka

    aus Hatten

    5/5

    10.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Brennpunkt Berlin: Zwischen Studentenbewegung und Spionage

    Endlich geht mit "Kinder des Aufbruchs" die Geschichte um die Zwillinge Alice und Emma weiter. Nachdem in "Kinder ihrer Zeit" die Flucht aus Ostpreußen nach Berlin, die Trennung der Zwillinge, der Mauerbau und schließlich die geglückte Flucht nach West-Berlin 1961 im Zentrum standen, sind nun sechs Jahre vergangen. Alice und Emma leben immer noch in Berlin. Emma arbeitet weiterhin als Dolmetscherin und hat Kontakt in hohe politische Kreise. Alice ist mittlerweile Journalistin und berichtet erschüttert über das brutale Vorgehen der Polizei gegen die Studentinnen und Studenten in Berlin 1967. Vor dem Hintergrund der Unruhen werden die Schwestern mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und alte Bekannte aus der DDR tauchen auf und suchen den Kontakt zu ihnen. Zu ihnen gehört die Sängerin Irma Assmann, die früher für den KGB spioniert hat. Langsam baut sich ein Geflecht aus Schuld, Misstrauen und Angst auf. Zudem wird Alice in eine Fluchtvorbereitung verwickelt und Emma fühlt sich einem verängstigten Heimkind verpflichtet, das sie mit der Zeit mehr als lieb gewinnt. Dann geschieht ein Mord und Stasi und BND scheinen ihre Hände im Spiel zu haben. Claire Winter hat mit dem zweiten Teil um Emma und Alice wieder einen tollen Schmöker vorgelegt, der genau richtig ist, um es sich damit auf dem Sofa für ein paar Stunden gemütlich zu machen und alles um sich herum zu vergessen. "Kinder des Aufbruchs" kann problemlos ohne Kenntnis des ersten Teils gelesen werden. Wieder wird eine ausgefeilte fiktive Handlung in historische Ereignisse eingebunden und so eine überaus spannende und auch informative Geschichte gezaubert. Mit der bewegten Zeit von Schah-Besuch, Studentenunruhen, dem Tod von Benno Ohnesorg, den Protesten gegen die Allmacht des Springerkonzerns und der gespannten Lage zwischen Ost- und West-Berlin, hat die Autorin erneut einen überaus dramatischen Rahmen für ihre Geschichte gewählt. Die historischen Ereignisse sind hervorragend recherchiert und wunderbar aufbereitet, so dass sich die fiktive Handlung nahtlos einfügt. Das Berlin Ende der 1960er Jahre wird ganz wunderbar eingefangen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flott und leicht zu lesen, sehr bildhaft und die Geschichte ist von Beginn an spannend. Bis zum Ende wird die Spannungskurve aufrechterhalten, erst kurz vor Schluss laufen alle Fäden zusammen. Die letzten Seiten hätten gerne noch etwas ausführlicher sein können, da ist für mich eine Leerstelle geblieben. Im Vergleich zum Rest des Buches, ging es etwas rasch zu Ende. Allerdings hat gerade diese Leerstelle das Potenzial für einen weiteren Roman. Ich kann "Kinder des Aufbruchs" nur empfehlen, ein klasse Unterhaltungsroman mit Anspruch, der durch den lockeren und bildhaften Schreibstil, den Spannungsbogen und die eindrucksvolle Recherchearbeit besticht, die die Autorin nicht nur in das Archiv des Springerkonzerns, sondern auch in einen alten Fluchttunnel geführt hat. Das Nachwort von Claire Winter informiert ausführlich für die im Roman vorkommenden historischen Ereignisse.

  • Bewertung

    5/5

    22.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lebenswege

    Durch tragische Kriegsereignisse werden die beiden elfjährigen Zwillingsschwestern Emma und Alice auf ihrer Flucht aus Ostpreußen getrennt. Fortan leben sie in dem Glauben, dass die jeweils andere verstorben ist. Umso größer die Freude, als sie sich nach zwölf Jahren plötzlich wieder begegnen. Aber beide sind inzwischen in ihrer jeweils neuen Heimat angekommen und haben unterschiedliche politische Ansichten. Werden sie wieder zueinander finden??? Die Autorin schildert sehr eindringlich und bildhaft, wie die beiden Leben sich voneinander unterscheiden, aufgrund der verschiedenen Politik der beiden deutschen Staaten. Sie zeigt auf, wie das Umfeld die Menschen formt. Der kalte Krieg, die Stasi, Geheimdienste und das geteilte Land sind die großen Themen in diesem Roman. Spannend und authentisch kommen beide Schwestern in abwechselnden Erzählsträngen zu Wort. So erfährt man viel über ihre Beweggründe, ihre Ängste, Träume und Hoffnungen. Ein wunderbares Roman deutscher Zeitgeschichte!!! Bedrückend, spannend und mitreißend!

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