Produktbild: Die Frauen hinter der Tür

Die Frauen hinter der Tür

14

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.04.2025

Verlag

JUMBO

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

791 KB

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783833749681

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.04.2025

Verlag

JUMBO

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

791 KB

Übersetzt von

Sabine Längsfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783833749681

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  • Edith Berger

    5/5

    07.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Intensives Lese und Hörvergnügen

    Seit ihre Kinder ausgezogen sind, lebt Paula allein. Ihr dramatischer Lebenslauf gibt ihr viele Möglichkeiten der Selbstreflexion. Auch ihre älteste Tochter Nicola ist ein Garant, dass sie diesen schmerzhaften Auseinandersetzungen nicht entkommt. Paula ist trockene Alkoholikerin. Und obwohl noch viel zu jung, war es immer Nicola, die für ihre Geschwister und vor allem Paula gesorgt hat. Nicola hat aufgewischt und gesäubert und verbunden wenn Paula vom gewalttätigen Ehemann verletzt wurde. Durch ihre Trinkerei war Paula meist nicht zurechnungsfähig. In einem, der wenigen, nüchternen Augenblicken bekommt sie mit, dass ihr Ehemann und Vater ihrer Kinder, sich Nicola ekelhaft nähert. Erst da, viel zu spät schafft Paula es, ihren Ehemann hinauszuwerfen. Eines Tages steht Nicola vor Paulas Tür. Viele unausgesprochenen Dinge, schwelende Aggressionen, zarte Zuneigungen zwischen Mutter und Tochter kommen auf den Tisch.

  • MarieOn

    5/5

    02.04.2025

    eBook (ePUB 3)

    Bildreich und mitreißend

    Nicola hat ihr Tee besorgt. Sie trinkt ihn selten, bereitet ihn aber zu. Besser eine Tasse als ein Glas in der Hand. Obwohl, früher hätte sie ihren Gin oder Wodka auch aus dem Kohleeimer gesoffen. Es waren nicht immer Gläser zu finden, aber das hat sie nicht abgehalten. Nicola ist ihre Göttin, wie sie geht, sich kleidet, der Welt entgegentritt. Nicola hat als Älteste der vier Geschwister viel miterlebt, was zwischen ihrer Mutter und dem Vater passierte, mehr als ein Kind sehen sollte. Ihre Mutter Paula war mit einem Dieb verheiratet und brauchte jahrelang, um ihre Identität zurückzuholen. Als Leo Varadkar vor einem Jahr das Land in den Lockdown führte, hatte Paula sich das erste Mal bereit gefühlt, fähig dazu. Vorbereitet. Den anderen einen Schritt voraus. Ihr ganzes Leben bestand seit Jahren aus Einschränkungen. Wie lange blieb sie, wenn sie sich mit anderen traf? Was trank sie, während die anderen Alkohol tranken? Nicola war dabei, als Paula ihrem Vater die Bratpfanne überzog und ihn aus dem Haus jagte. Sie hatte immer wieder versucht zu gehen, mal mit und mal ohne die Kinder, es aber nie geschafft. An dem Tag, als Nicola vor ihrer Tür steht und ihr sagt, dass sie nicht zurück zu Tony und den Kindern geht, nie mehr, versteht Paula gar nichts mehr. „Hat er dich geschlagen?“ „Nein, Mum“ „Hat er die Kinder schlecht behandelt?“ „Nein“ „Willst du darüber sprechen, Süße?“ „Nein“ Es ist das Muster, das in mich gepflanzt ist. „Der arme Mann, armer Tony, ganz allein mit den Kindern“. „Der arme Charlo“. Selbst nachdem er mich fast totgeprügelt hatte, dachte ich, dass ich das wohl verdient haben musste, dass es an mir lag. Fazit: Roddy Doyle hat eine Geschichte über häusliche Gewalt geschaffen, die mich in ihren Bann geschlagen hat. Die Erzählstimme ist ruhig, es brodelt eher unter der Oberfläche. Nach und nach zeigen sich, in den Dialogen zwischen der Protagonistin und ihrer Tochter, die grausamen Einzelheiten. Die Gespräche sind so authentisch, dass ich quasi mit den beiden Frauen in Paulas Küche sitze und gebannt zuhöre. Wirklich gut herausgearbeitet hat der Autor Paulas Schuldgefühle, die ganze bittere Scham, weil sie den Kindern wahlweise zu sehen gab, wie sie schwerst misshandelt wurde oder komatös besoffen auf dem Sofa lag. Die Tochter liebt und hasst ihre Mutter. Beide spielten ihre Rollen des Frauenbildes, das sie interniert haben. Die Tochter hatte gelernt, stark sein zu müssen, sich zu kümmern, nichts abzugeben und sich mit dem Schein derer, die alles im Griff haben, zu umgeben. Die Mutter hatte gelernt, dass sie für alles verantwortlich ist, hat alle Schuld auf sich genommen und sich in Selbsthass gesuhlt. (Hervorragend dargestellt durch Paulas innere Dialoge) Als die Tochter dann alles hinschmeißt, konkurriert die Mutter mit ihr, bevormundet sie und fühlt sich in der Rolle der selbstgerechten Märtyrerin wohl. Es knallt zwischen den unterschiedlichen Frauen und wird so schmerzhaft ehrlich und verbindend, dass am Ende der Raum, in dem ich sitze, heller wirkt und die Luft sauberer riecht. Das war so echt und bildreich und einfühlsam und mitreißend und und und. Großes Kino!

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    13.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nicht zu spät: eine Mutter erobert sich ihre Rolle zurück

    Roddy Doyle gelingt mit "Die Frauen hinter der Tür" ein sprachlich wie emotional herausfordernder Roman, der sich mit häuslicher Gewalt, Alkoholismus, generationsübergreifendem Trauma und familiärer Verantwortung auseinandersetzt – und das mit einer bemerkenswerten Mischung aus Tiefgang, Leichtigkeit und besonderem Galgenhumor. Letzterer zeichnet den Dubliner als typischen Vertreter des zeitgenössischen Comic Writing aus. Besonders beeindruckend ist Doyles Erzählstil, der trotz der Schwere des Stoffes oft überraschend leicht wirkt. Mit seinem feinen Gespür für Dialoge – ein Markenzeichen Doyles – schafft er es, die Figuren lebendig, glaubwürdig und oft auch mit einem trockenen Witz auszustatten, der den Schmerz nie bannt, aber doch erträglicher macht. Darüber hinaus überzeugt die Innenwelt der Protagonistin Paula, deren Gedankenströme facettenreich und nuanciert geschildert werden. Literarisch anspruchsvoll ist der Roman allemal – nicht zuletzt durch die zahlreichen Zeitsprünge und die Nähe zum Stilmittel des Bewusstseinsstroms, der mich teils an Virginia Woolfs "Stream of conciousness" in "Mrs. Dalloway" oder gar an "Ulysses" von James Joyce erinnert hat. Diese Assoziation kommt nicht von ungefähr: Auch "Die Frauen hinter der Tür" spielt in Dublin und zeichnet ein alles andere als idyllisches Bild der Stadt und ihrer Bewohner*innen. Zentrales Thema ist die Aufarbeitung familiärer Traumata, insbesondere die Rolle, die Kinder in dysfunktionalen Familiensystemen einnehmen müssen – falsch und oft viel zu früh. Besonders bewegend ist die Beziehung zwischen Paula und ihrer längst erwachsenen Tochter Nicola. Jahrzehntelang hat die Tochter sich um ihre alkoholkranke Mutter gekümmert – ein Rollenverhältnis, das sich erst langsam umkehrt. Doyles Roman zeigt, wie tief solche Muster reichen, aber auch, dass Veränderung möglich ist. Paulas späte, aber entschlossene Entwicklung zur aktiven Mutterfigur ist einer der hoffnungsvollsten Aspekte des Buches. Die Frauen hinter der Tür ist kein einfacher Roman, aber einer, der es wert ist, gelesen zu werden. Er konfrontiert, berührt, und zeigt zugleich auf, dass es nie zu spät ist, Verantwortung zu übernehmen und kaputte Beziehungen zu heilen – ein eindrucksvolles literarisches Plädoyer für späte Einsicht und neue Wege.

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    4/5

    10.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Hin- und hergerissen

    Das Thema „Häusliche Gewalt“ kenne ich aus Büchern, aber nicht aus meinem persönlichen Umfeld. Anders dagegen bin ich Menschen, die dem Alkohol verfallen sind oder waren, im Bekanntenkreis auf verschiedene Arten begegnet. Mit diesem Buch lerne ich diese Themen durch einen für mich ganz neuen Schreibstil kennen. Jetzt kann ich auch den Hinweis „Meister des dialogischen Schreibens“ einordnen. Tatsächlich ist dieser Stil etwas gewöhnungsbedürftig und anfangs eine Herausforderung für mich. Aber auch interessant. Dazu kommt noch die wörtliche Rede ohne Satzzeichen, die ich zwar kenne, aber die dennoch herausfordernd ist. Allerdings ist es auch für Paula eine besondere Herausforderung, mit ihrer schweren Vergangenheit und als trockene Alkoholikerin mit dem Leben klarzukommen. Leichter hat es Paulas Tochter Nicola, die sich lange Zeit um Paula gekümmert hat wie eine Mutter um ihr Kind, allerdings auf keinen Fall. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich an ihrer Stelle damit klargekommen wäre und gehandelt hätte. Lange weiß ich nicht, was ich von der Geschichte halten soll. Ich war wohl selten so hin- und hergerissen wie von der Geschichte von Paula und Nicola. Sie sind mir oft so fern und irgendwie nicht greifbar. Doch dann folgt wieder ein kurzer Wortwechsel, mit geballter Kraft, die mich staunen lässt darüber, wie es Roddy Doyle gelingt, sich in Paula und Nicola hineinzuversetzen und ihre Gefühle in Worte zu fassen. Dadurch fühlt sich die Geschichte echt an. Das Buch ist für mich keines, das ich schnell lesen konnte, und ich habe mir bewusst viel Zeit damit gelassen. Sicher wird der Inhalt noch lange nachwirken.

  • kuddel

    3/5

    17.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    sperrige Umsetzung eines wichtigen Themas

    Paula Spencer ist Witwe, ihr Ehemann war gewalttätig und wurde von der Polizei erschossen, dennoch gelingt es ihr gelegentlich mit Liebe an ihn zu denken. Sie war während der Ehe und auch noch lange danach Alkoholikerin. Ihre älteste Tochter hat weitestgehend die Verantwortung in der Familie getragen. Heute ist Paula trocken, hat eine Arbeit, gute Freunde, die vier erwachsenen Kinder sind eigenständig. Das Buch ist überwiegend ein innerer Monolog Paulas. Man erfährt was sie über einzelne Menschen, Vorkommnisse, Erlebnisse, Erinnerung denkt, wie sie sie einschätzt. Dennoch ist es schwierig, dieser Frau nahe zu kommen. Oft verliert sich der Text in Nebensächlichkeiten. Paulas Leben erfährt eine Wendung, als ihre Nicola, die sonst immer alles im Griff hat, wieder bei ihr einzieht. Nicola hat ihre drei Töchter und den Ehemann verlassen. Die Beiden setzen sich auseinander, es kommen ungesagte Dinge auf den Tisch, die schmerzhaft sind und lange verdrängt wurden. Nur sehr langsam erfährt man, was in der Vergangenheit in der Familie alles geschehen ist. Beide Frauen machen eine Entwicklung durch, die leider nicht sehr weit geht. Das ist ob der wichtigen Themen schade. Vielleicht wäre eine weitgehende Weiterentwicklung ohne Hilfe unrealistisch, aber ein wenig mehr hatte ich mir hier schon erhofft. Die Erlebnisse und Erfahrungen aus der Vergangenheit belasten Nikola, aber auch die Tochter-Mutter-Beziehung sehr. Dies und der zähe und langsame Erzählstil haben mich leider etwas unbefriedigt zurückgelassen.

Kundinnen und Kunden meinen

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