Produktbild: Gemütlich war es nie

Gemütlich war es nie Erinnerungen eines Skeptikers

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16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Langen - Müller eBooks

Seitenzahl

101 (Printausgabe)

Dateigröße

7492 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783784485171

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.03.2025

Verlag

Langen - Müller eBooks

Seitenzahl

101 (Printausgabe)

Dateigröße

7492 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783784485171

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In seinem Buch blickt…

VolkerM am 26.05.2025

Bewertungsnummer: 3014939

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem Buch blickt Wolfgang Herles (geb. 1950) auf sein Leben als Journalist zurück und schildert die Veränderungen in Medien, Politik und Gesellschaft. Er erzählt von Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Helmut Kohl, Bill Gates und Steve Jobs und reflektiert kritisch über Globalisierung und gesellschaftliche Entwicklungen. Dabei beschreibt er unter anderem seine Erfahrungen als Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios und seine Rolle als unbequemer Skeptiker, der Themen auch gegen den Mainstream kritisch hinterfragt. Dadurch eckte er häufig bei seinen Vorgesetzten und den von ihm interviewten Personen an, was ihn nicht selten an den Rand eines Rausschmisses brachte. Er war ein Querdenker im alten, positiv besetzten Sinn. Herles fokussiert weniger auf dem, was ihm in seinem beruflichen Werdegang gelungen ist, als auf dem, was ihm misslang. Seine Kommentare und Schilderungen der gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zeigen, dass es auch früher unruhige Zeiten gab, die Veränderungen heute jedoch eine viel höhere Geschwindigkeit erreicht haben. Besonders gut hat mir seine pointierte Sprache gefallen, wo er deutliche Kritik übt, beispielsweise gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, seinen Kollegen und Vorgesetzten (bis hin zum Intendanten), Politikern oder gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. Kritisch sieht er z. B. die Berichterstattung über die Folgen des Mauerfalls, Merkels Migrationspolitik, faktisches Zwangsgendern, die postkoloniale Identitätspolitik, Wokeness, die unübersehbare Cancel Culture sowie die überdetaillierte Geschlechteridentifikation, um nur einige zu nennen. Der Autor verachtet Haltungsjournalismus jeder Art, womit er Hanns Joachim Friedrichs folgt, der sinngemäß sagte: „Es ist die Pflicht aller Journalisten, sich mit keiner Sache gemein zu machen, auch nicht mit einer guten.“ Über das ZDF urteilt Herles hart, da sich der Sender in Bezug auf die Berichterstattung häufig als „Staatssender“ versteht, kritischer Journalismus dort nicht erwünscht ist. Damit ist die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien hinfällig. Herles zufolge ist es die Aufgabe von Journalisten, die Legitimation des Staates und seiner Amtsträger infrage zu stellen, statt nach deren Mund zu reden. Sein Fazit ist somit auch ernüchternd: „Ich bin ebenso ein Auslaufmodell wie der Bildungsauftrag des Senders.“ Herles ist ein Meister darin, Sachverhalte pointiert auszudrücken. Mir werden viele seiner Aussagen in Erinnerung bleiben: „Ein Staat soll funktionieren, nicht seine Bürger erziehen. Heute regieren Gesinnungstäter. Moral sollte in der Politik niemals Rationalität ersetzen.“ oder „Der Gleichschritt der Medien hat Gleichschaltung nicht nötig. Sie geschieht wie von selbst.“, „Heute käme eine Sendung, die auf grünen Haltungsjournalismus verzichtet, gar nicht mehr ins Programm.“, „Emotionalisieren geht vor Reflektieren, die ‚richtige‘ Haltung zählt mehr als Distanz.“, „Gesellschaftliche Konflikte werden in Deutschland mit Geld erstickt.“ Das ist Deutschlands traurige Wahrheit auf den Punkt gebracht. Herles Erinnerungen sind ein scharf gezeichnetes Porträt seiner und unserer Zeit, voller persönlicher Einblicke und politischer Brisanz. Das Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit politischen Analysen und bietet einen kritischen Blick auf die deutsche Medienlandschaft. Wer eine Mischung aus Autobiografie und scharfem gesellschaftlichen Kommentar sucht, wird hier fündig.

In seinem Buch blickt…

VolkerM am 26.05.2025
Bewertungsnummer: 3014939
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem Buch blickt Wolfgang Herles (geb. 1950) auf sein Leben als Journalist zurück und schildert die Veränderungen in Medien, Politik und Gesellschaft. Er erzählt von Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Helmut Kohl, Bill Gates und Steve Jobs und reflektiert kritisch über Globalisierung und gesellschaftliche Entwicklungen. Dabei beschreibt er unter anderem seine Erfahrungen als Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios und seine Rolle als unbequemer Skeptiker, der Themen auch gegen den Mainstream kritisch hinterfragt. Dadurch eckte er häufig bei seinen Vorgesetzten und den von ihm interviewten Personen an, was ihn nicht selten an den Rand eines Rausschmisses brachte. Er war ein Querdenker im alten, positiv besetzten Sinn. Herles fokussiert weniger auf dem, was ihm in seinem beruflichen Werdegang gelungen ist, als auf dem, was ihm misslang. Seine Kommentare und Schilderungen der gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zeigen, dass es auch früher unruhige Zeiten gab, die Veränderungen heute jedoch eine viel höhere Geschwindigkeit erreicht haben. Besonders gut hat mir seine pointierte Sprache gefallen, wo er deutliche Kritik übt, beispielsweise gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen, seinen Kollegen und Vorgesetzten (bis hin zum Intendanten), Politikern oder gesellschaftlichen und politischen Veränderungen. Kritisch sieht er z. B. die Berichterstattung über die Folgen des Mauerfalls, Merkels Migrationspolitik, faktisches Zwangsgendern, die postkoloniale Identitätspolitik, Wokeness, die unübersehbare Cancel Culture sowie die überdetaillierte Geschlechteridentifikation, um nur einige zu nennen. Der Autor verachtet Haltungsjournalismus jeder Art, womit er Hanns Joachim Friedrichs folgt, der sinngemäß sagte: „Es ist die Pflicht aller Journalisten, sich mit keiner Sache gemein zu machen, auch nicht mit einer guten.“ Über das ZDF urteilt Herles hart, da sich der Sender in Bezug auf die Berichterstattung häufig als „Staatssender“ versteht, kritischer Journalismus dort nicht erwünscht ist. Damit ist die Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien hinfällig. Herles zufolge ist es die Aufgabe von Journalisten, die Legitimation des Staates und seiner Amtsträger infrage zu stellen, statt nach deren Mund zu reden. Sein Fazit ist somit auch ernüchternd: „Ich bin ebenso ein Auslaufmodell wie der Bildungsauftrag des Senders.“ Herles ist ein Meister darin, Sachverhalte pointiert auszudrücken. Mir werden viele seiner Aussagen in Erinnerung bleiben: „Ein Staat soll funktionieren, nicht seine Bürger erziehen. Heute regieren Gesinnungstäter. Moral sollte in der Politik niemals Rationalität ersetzen.“ oder „Der Gleichschritt der Medien hat Gleichschaltung nicht nötig. Sie geschieht wie von selbst.“, „Heute käme eine Sendung, die auf grünen Haltungsjournalismus verzichtet, gar nicht mehr ins Programm.“, „Emotionalisieren geht vor Reflektieren, die ‚richtige‘ Haltung zählt mehr als Distanz.“, „Gesellschaftliche Konflikte werden in Deutschland mit Geld erstickt.“ Das ist Deutschlands traurige Wahrheit auf den Punkt gebracht. Herles Erinnerungen sind ein scharf gezeichnetes Porträt seiner und unserer Zeit, voller persönlicher Einblicke und politischer Brisanz. Das Buch verbindet persönliche Erinnerungen mit politischen Analysen und bietet einen kritischen Blick auf die deutsche Medienlandschaft. Wer eine Mischung aus Autobiografie und scharfem gesellschaftlichen Kommentar sucht, wird hier fündig.

An einem Fachwerkhaus in…

LichtundSchatten am 14.04.2025

Bewertungsnummer: 2934311

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An einem Fachwerkhaus in Stuttgart Degerloch liest man auf einem Fachwerkquerbalken eine Aussage von Manfred Rommel, dem ehemaligen OB von Stuttgart, die treffend charakterisiert, wie eine Gesellschaft, die Politik und Journalisten, alle zusammen agieren sollten: „Das Gute kritisch sehen, um das Bessere zu erreichen.“ (Manfred Rommel) Wolfgang Herles arbeitete immer nach diesem Prinzip und wir begleiten den kritischen Denker in dieser Autobiografie durch den Lauf seines Lebens über seine Großeltern, Eltern, Jugend, Schule und alle Karrierestationen. Er blickt zurück, ordnet ein und zitiert immer wieder sein Tagebuch. Wir erfahren Hintergründe, die fesseln und die politische Zeit ab Mitte der 70er vermitteln. Damals startete er sein Journalistenleben. „Ich hatte Irakus gespielt, der mit Flügeln aus Wachs der Sonne zu nahe kam.“ So schildert Herles sein Rausschmiss als Bonner Studioleiter des ZDF. Es ging um die Entscheidung über die zukünftige Hauptstadt, Berlin oder Bonn. Er war für Bonn und seine Argumente sind heute mehr als nachvollziehbar. Berlin hat sich zu einem eigenen Kosmos entwickelt, der sich nicht mehr an Wahl-Versprechen gebunden fühlt. Ein Machtapparat für Vielfalt und scheinheilige Gerechtigkeit, der kurz davor steht, komplett in sich zusammenzubrechen. Vieles wusste ich nicht und Wolfang Herles wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Sein Beharrungsvermögen lässt ihn im Urteil der Öffentlichkeit zum Linken wie zum Rechten werden, er eckt an und lässt sich nichts gefallen. „Was immer Du tust, tue es um dich selbst zu bereichern“, rät ihm André Heller und wir begleiten Herles bei einer Vielzahl von Treffen mit Berühmten und weniger berühmten Personen. Selbst bei Steve Jobs lässt er sich nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen, er bleibt immer skeptisch distanziert, fragt und bohrt. Sich über alle Niederlagen hinweg dem ZDF verpflichtet zu fühlen, man hört bei Herles trotz allem immer Mut und Optimismus heraus. Er musste sich nie verbiegen. Wie er das schaffte, vermittelt dieses hervorragende Buch - vorgelesen durch Wolfgang Herles selbst! Auch das so, dass 8 Stunden wie im Flug vergehen. „Verreisen will ich, nicht verreißen.“ Diese ehrliche Aussagen beschreibt seine literarische Karrierezeit. Wie Redakteure aus dem Vollen schöpfen können, wieviel Geld sie ausgeben dürfen, es wird einem leicht schwindelig und projiziert das auf viele Berichte im ZDF/ARD in heutigen Tagen. Druckfrisch und die Würfe in die Tonne, mich trifft auch bei der Konkurrenz leichte Übelkeit, berührt von der angenehmen Erinnerung an Wolfgang Herles auf dem Blauen Sofa, Aspekte und seinen anregenden Gesprächen. Wolfgang Herles fehlt der Bewunderungsmodus, er mag skeptische Solitäre spiegelgleich wohl zu sich selbst. Er ist mir in jedem Fall lieber als alle konformistischen Jasager und Propagandisten aktueller TV Provenienz. Bücher, die ich aufgrund der Gedanken von Wolfgang Herles lesen werde: a) Naipaul, Jenseits des Glaubens b) Martin Walser, Angstblüte c) Schneider, Die Leben meiner Mutter d) Alle Bücher von Wolfgang Herles, auch die Romane unter Pseudonymen Ein Satz, der bleibt: „Die dümmsten Journalisten bewundern die mächtigsten Politiker.“ Gut, dass wir dem Gegenteil davon, Wolfang Herles auch weiterhin zuhören können, diesmal in alternativen Medien, die morgen schon die alten Herrschaften in ARD und ZDF ersetzt haben werden.

An einem Fachwerkhaus in…

LichtundSchatten am 14.04.2025
Bewertungsnummer: 2934311
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An einem Fachwerkhaus in Stuttgart Degerloch liest man auf einem Fachwerkquerbalken eine Aussage von Manfred Rommel, dem ehemaligen OB von Stuttgart, die treffend charakterisiert, wie eine Gesellschaft, die Politik und Journalisten, alle zusammen agieren sollten: „Das Gute kritisch sehen, um das Bessere zu erreichen.“ (Manfred Rommel) Wolfgang Herles arbeitete immer nach diesem Prinzip und wir begleiten den kritischen Denker in dieser Autobiografie durch den Lauf seines Lebens über seine Großeltern, Eltern, Jugend, Schule und alle Karrierestationen. Er blickt zurück, ordnet ein und zitiert immer wieder sein Tagebuch. Wir erfahren Hintergründe, die fesseln und die politische Zeit ab Mitte der 70er vermitteln. Damals startete er sein Journalistenleben. „Ich hatte Irakus gespielt, der mit Flügeln aus Wachs der Sonne zu nahe kam.“ So schildert Herles sein Rausschmiss als Bonner Studioleiter des ZDF. Es ging um die Entscheidung über die zukünftige Hauptstadt, Berlin oder Bonn. Er war für Bonn und seine Argumente sind heute mehr als nachvollziehbar. Berlin hat sich zu einem eigenen Kosmos entwickelt, der sich nicht mehr an Wahl-Versprechen gebunden fühlt. Ein Machtapparat für Vielfalt und scheinheilige Gerechtigkeit, der kurz davor steht, komplett in sich zusammenzubrechen. Vieles wusste ich nicht und Wolfang Herles wurde mir mit jeder Seite sympathischer. Sein Beharrungsvermögen lässt ihn im Urteil der Öffentlichkeit zum Linken wie zum Rechten werden, er eckt an und lässt sich nichts gefallen. „Was immer Du tust, tue es um dich selbst zu bereichern“, rät ihm André Heller und wir begleiten Herles bei einer Vielzahl von Treffen mit Berühmten und weniger berühmten Personen. Selbst bei Steve Jobs lässt er sich nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen, er bleibt immer skeptisch distanziert, fragt und bohrt. Sich über alle Niederlagen hinweg dem ZDF verpflichtet zu fühlen, man hört bei Herles trotz allem immer Mut und Optimismus heraus. Er musste sich nie verbiegen. Wie er das schaffte, vermittelt dieses hervorragende Buch - vorgelesen durch Wolfgang Herles selbst! Auch das so, dass 8 Stunden wie im Flug vergehen. „Verreisen will ich, nicht verreißen.“ Diese ehrliche Aussagen beschreibt seine literarische Karrierezeit. Wie Redakteure aus dem Vollen schöpfen können, wieviel Geld sie ausgeben dürfen, es wird einem leicht schwindelig und projiziert das auf viele Berichte im ZDF/ARD in heutigen Tagen. Druckfrisch und die Würfe in die Tonne, mich trifft auch bei der Konkurrenz leichte Übelkeit, berührt von der angenehmen Erinnerung an Wolfgang Herles auf dem Blauen Sofa, Aspekte und seinen anregenden Gesprächen. Wolfgang Herles fehlt der Bewunderungsmodus, er mag skeptische Solitäre spiegelgleich wohl zu sich selbst. Er ist mir in jedem Fall lieber als alle konformistischen Jasager und Propagandisten aktueller TV Provenienz. Bücher, die ich aufgrund der Gedanken von Wolfgang Herles lesen werde: a) Naipaul, Jenseits des Glaubens b) Martin Walser, Angstblüte c) Schneider, Die Leben meiner Mutter d) Alle Bücher von Wolfgang Herles, auch die Romane unter Pseudonymen Ein Satz, der bleibt: „Die dümmsten Journalisten bewundern die mächtigsten Politiker.“ Gut, dass wir dem Gegenteil davon, Wolfang Herles auch weiterhin zuhören können, diesmal in alternativen Medien, die morgen schon die alten Herrschaften in ARD und ZDF ersetzt haben werden.

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Gemütlich war es nie

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