Produktbild: Die Heilerin des Nordens

Die Heilerin des Nordens

6

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,5 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Silbergrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01574-8

Beschreibung

Rezension

Thorn hat mit diesem Werk ein atmosphärisches Meisterstück geschaffen. ("Karfunkel")
Ines Thorn zählt zu den Autorinnen, die historische Stoffe mit großer Empathie und erzählerischer Wärme zum Leben erwecken. ("testiversum.com")
Intensiv erzählt, atmosphärisch dicht und emotional tiefgehend. ("@laudibook_ (Instagram)")
Ein fesselnder Roman, sehr empfehlenswert. ("ekz Bibliotheksservice")
Ines Thorn erzählt sehr atmosphärisch. ("sylvias-lesezimmer.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.11.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/2,5 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Silbergrau / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01574-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Lesehighlight

Bewertung am 28.01.2026

Bewertungsnummer: 3027912

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

«Du hat die Gabe. Und du wirst mächtig sein. Gehe sorgsam mit dieser Macht um. Setze sie immer nur für einen guten Zweck ein. Hast du das verstanden? Missbrauche niemals deine Trommel» - aus Heilerin des Nordens – Dieses Buch zeigt wie die Jahrhunderte alten Traditionen der Sami, das Leben mit und in der Natur, ihre schamanische Heilkunst und ihr Kräuterwissen durch christliche Missionare in Frage gestellt und teilweise zerstört wurden. Wie Samen durch Manipulation, Unterdrückung und Machtlosigkeit und damit gegen ihren Willen zum christlichen Glauben gedrängt worden sind. Längst nicht alle haben sich dem neuen Glauben angeschlossen, aber dennoch genug um die friedliebenden Samen gegeneinander aufzubringen. Miija, der jungen samischen Schamanin gelingt es, ihr altes schamanisches Wissen zu nutzen und dennoch offen für Neues, für die Wissenschaft zu sein, die ihr ein Arzt aus dem Süden Norwegens näherbringt. Für sie gibt es nicht nur schwarz und weiß, Schamanismus und Wissenschaft, sie erkennt, dass beides zusammen neue Möglichkeiten zu heilen bietet und dass Traditionen nicht nur da sind um sie weiterzuführen, sondern manchmal auch, um sie zu brechen. Dieses Buch ist ganz still und leise zu einem ersten Highlight in diesem Jahr für mich geworden. Für mich hat alles gepasst, der Schreibstil ist sehr fesselnd und die ganzen Themen sehr gut recherchiert. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, alles ist sehr bildlich und lebendig beschrieben (auch eine Obduktion) und Miija fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Nöte und Ängste, die Probleme aber auch der Zusammenhalt und die Dynamik einer Siida – einer samischen Dorfgemeinschaft – ist glaubwürdig und echt beschrieben. Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne und über einen zweiten Band würde ich mich sehr freuen, mir scheint die Geschichte von Miija und ihrem norwegischen Arzt noch nicht zu Ende erzählt.

Lesehighlight

Bewertung am 28.01.2026
Bewertungsnummer: 3027912
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

«Du hat die Gabe. Und du wirst mächtig sein. Gehe sorgsam mit dieser Macht um. Setze sie immer nur für einen guten Zweck ein. Hast du das verstanden? Missbrauche niemals deine Trommel» - aus Heilerin des Nordens – Dieses Buch zeigt wie die Jahrhunderte alten Traditionen der Sami, das Leben mit und in der Natur, ihre schamanische Heilkunst und ihr Kräuterwissen durch christliche Missionare in Frage gestellt und teilweise zerstört wurden. Wie Samen durch Manipulation, Unterdrückung und Machtlosigkeit und damit gegen ihren Willen zum christlichen Glauben gedrängt worden sind. Längst nicht alle haben sich dem neuen Glauben angeschlossen, aber dennoch genug um die friedliebenden Samen gegeneinander aufzubringen. Miija, der jungen samischen Schamanin gelingt es, ihr altes schamanisches Wissen zu nutzen und dennoch offen für Neues, für die Wissenschaft zu sein, die ihr ein Arzt aus dem Süden Norwegens näherbringt. Für sie gibt es nicht nur schwarz und weiß, Schamanismus und Wissenschaft, sie erkennt, dass beides zusammen neue Möglichkeiten zu heilen bietet und dass Traditionen nicht nur da sind um sie weiterzuführen, sondern manchmal auch, um sie zu brechen. Dieses Buch ist ganz still und leise zu einem ersten Highlight in diesem Jahr für mich geworden. Für mich hat alles gepasst, der Schreibstil ist sehr fesselnd und die ganzen Themen sehr gut recherchiert. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, alles ist sehr bildlich und lebendig beschrieben (auch eine Obduktion) und Miija fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Nöte und Ängste, die Probleme aber auch der Zusammenhalt und die Dynamik einer Siida – einer samischen Dorfgemeinschaft – ist glaubwürdig und echt beschrieben. Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne und über einen zweiten Band würde ich mich sehr freuen, mir scheint die Geschichte von Miija und ihrem norwegischen Arzt noch nicht zu Ende erzählt.

historischer Roman, der starke Emotionen weckt

Bewertung aus Oranienburg am 20.11.2025

Bewertungsnummer: 2659317

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser historische Roman entführt die Leser in den Polarkreis. Hier leben die Samen, in Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten. Es ist ein karges Leben, das jahrein und jahraus immer die gleichen Wege und Pfade geht. Hier lebt die Familie Krysi in engem Familienverband. Miija ist noch sehr jung als sie und ihre Familie erkennen, dass sie die Kräfte einer Heilerin, einer Schamanin in sich hat. Ihre Mutter, selbst Schamanin, ist sich sicher, dass Miijas Fähigkeiten weit über ihre eigenen hinausgehen. Ich fand es sehr interessant, wie die Autorin das Miteinander zwischen Menschen, Tier und Natur wie auch die Traditionen der Samen beschrieben hat. Auch ganz menschliche Gefühle innerhalb der Dorfgemeinschaft und Fehlverhalten Einzelner fließen in die Handlung mit ein, lassen ein lebendiges Bild des Lebens der Samen im 19. Jahrhundert entstehen. Mich hat es sehr berührt, mit wie wenig diese Menschen auskommen. Aber besonders habe ich Miija bewundert wegen ihrer Großzügigkeit und ihrer Spendenbereitschaft gegenüber allen, denen es noch schlechter geht. Immer wieder wir Miija bewusst, dass ihr Einsatz für andere aber auch eines mit sich bringt – Einsamkeit. Gleichzeitig erkennt diese junge Frau aber auch, wie ungerecht es ist, dass ihre Kinder keine Bildung erhalten, die Samen keine Steinhäuser bauen dürfen, als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Sie ist nicht die Einzige, die diese Missstände erkennt, aus denen mit Eintreffen eines Missionars im Winterquartier blanker Hass und Gewalt entsteht. Es hat mich alles macht ganz wunderbar unterhalten, so dass ich gerne 5 Lese-Sterne gebe.

historischer Roman, der starke Emotionen weckt

Bewertung aus Oranienburg am 20.11.2025
Bewertungsnummer: 2659317
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser historische Roman entführt die Leser in den Polarkreis. Hier leben die Samen, in Einklang mit der Natur und den Jahreszeiten. Es ist ein karges Leben, das jahrein und jahraus immer die gleichen Wege und Pfade geht. Hier lebt die Familie Krysi in engem Familienverband. Miija ist noch sehr jung als sie und ihre Familie erkennen, dass sie die Kräfte einer Heilerin, einer Schamanin in sich hat. Ihre Mutter, selbst Schamanin, ist sich sicher, dass Miijas Fähigkeiten weit über ihre eigenen hinausgehen. Ich fand es sehr interessant, wie die Autorin das Miteinander zwischen Menschen, Tier und Natur wie auch die Traditionen der Samen beschrieben hat. Auch ganz menschliche Gefühle innerhalb der Dorfgemeinschaft und Fehlverhalten Einzelner fließen in die Handlung mit ein, lassen ein lebendiges Bild des Lebens der Samen im 19. Jahrhundert entstehen. Mich hat es sehr berührt, mit wie wenig diese Menschen auskommen. Aber besonders habe ich Miija bewundert wegen ihrer Großzügigkeit und ihrer Spendenbereitschaft gegenüber allen, denen es noch schlechter geht. Immer wieder wir Miija bewusst, dass ihr Einsatz für andere aber auch eines mit sich bringt – Einsamkeit. Gleichzeitig erkennt diese junge Frau aber auch, wie ungerecht es ist, dass ihre Kinder keine Bildung erhalten, die Samen keine Steinhäuser bauen dürfen, als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Sie ist nicht die Einzige, die diese Missstände erkennt, aus denen mit Eintreffen eines Missionars im Winterquartier blanker Hass und Gewalt entsteht. Es hat mich alles macht ganz wunderbar unterhalten, so dass ich gerne 5 Lese-Sterne gebe.

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