• Produktbild: Feministische Finanzen
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Feministische Finanzen Dein Masterplan für finanzielle Unabhängigkeit

4

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34620

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2025

Abbildungen

Mit 5 s/w-Abb.

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,3/12,7/2,6 cm

Gewicht

233 g

Farbe

Rosé / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01786-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34620

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.12.2025

Abbildungen

Mit 5 s/w-Abb.

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,3/12,7/2,6 cm

Gewicht

233 g

Farbe

Rosé / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01786-5

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich ein Finanzratgeber, der die tatsächlichen Lebensrealitäten von Frauen mitdenkt!

    Ich habe schon viele Finanzratgeber gelesen. Aber „Feministische Finanzen“ ist das erste Buch, bei dem ich das Gefühl hatte: Hier werden die tatsächlichen Lebensrealitäten von Frauen wirklich mitgedacht. Denn es geht nicht nur darum, wie man Geld anlegt. Es geht erst einmal um die viel wichtigere Frage: Warum sind Frauen überhaupt so häufig finanziell schlechter aufgestellt und finanziell abhängig? Welche gesellschaftlichen Strukturen führen dazu? Welche Rolle spielen Care-Arbeit, Teilzeit, Rollenbilder und die unterschiedliche Verteilung von Geld? Und warum ist es gerade für Frauen so wichtig, sich mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen? Das Buch macht wütend. Und genau das soll es meiner Meinung nach auch. Besonders wichtig fand ich die Kapitel über finanzielle Abhängigkeit. Aus meiner persönlichen Erfahrung mit Finanzberatung kenne ich es leider so, dass selbst in einer Eins-zu-eins-Beratung häufig nicht von einer weiblichen Lebensrealität ausgegangen wird. Es wird geplant, als würde das Einkommen über die nächsten Jahrzehnte einfach immer weiter steigen. Dabei sieht die Realität für viele Frauen anders aus. Teilzeit, Care-Arbeit, Erwerbsunterbrechungen und daraus entstehende Rentenlücken sind keine Ausnahmeerscheinungen. Trotzdem wurde mit mir in einer Finanzberatung noch nie darüber gesprochen, was finanzielle Abhängigkeit eigentlich bedeutet und wie ich mich davor schützen kann. Dass dieses Buch genau diese Themen so selbstverständlich ins Zentrum rückt, finde ich unglaublich wichtig. Gleichzeitig ist es der erste Finanzratgeber, den ich guten Gewissens auch jemandem empfehlen würde, der gerade kaum oder gar kein Geld zum Investieren übrig hat. Sozialleistungen und kleine Budgets werden mitgedacht, ohne dass sich das Buch ausschließlich an diese Zielgruppe richtet. Gerade deshalb würde ich das Buch auch Frauen empfehlen, die ihre Finanzen bisher überhaupt nicht auf dem Schirm hatten. Und zwar völlig unabhängig davon, ob sie 20, 40 oder 50 sind. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, kann genauso viel daraus mitnehmen. Es wird einem aber eben nicht das Blaue vom Himmel versprochen. Kein „Mit diesen fünf Schritten bist du in einem Jahr reich und musst nie wieder arbeiten“. Stattdessen geht es realistisch darum, was finanzielle Unabhängigkeit für die eigene Lebenssituation bedeuten kann und welche Schritte tatsächlich möglich sind. Und genau das gefällt mir: Finanzielle Unabhängigkeit wird hier nicht mit Reichtum gleichgesetzt. Es geht darum, selbst Entscheidungen treffen zu können, die eigenen Möglichkeiten zu kennen und sich so gut wie möglich abzusichern. Das kann mit sehr kleinen Schritten anfangen. Der praktische Teil war für mich trotzdem viel und ich fühle mich nach dem Lesen noch nicht komplett ready, alles selbst umzusetzen. Das ist aber ausdrücklich keine Kritik am Buch. Im Gegenteil: Ich bin einfach ready für Part 2. Ich würde wahnsinnig gerne noch tiefer ins Investieren einsteigen und mehr über weitere Möglichkeiten der Absicherung und andere Finanzbausteine lesen, zum Beispiel über Berufsunfähigkeitsversicherungen oder private Rentenversicherungen, wann sie doch sinnvoll sind oder über das kommende Altersvorsorgedepot. Nicht, weil mir das hier gefehlt hätte, sondern weil ich nach diesem Buch gerne genau mit Leo Lührs weitermachen würde. Für mich ist „Feministische Finanzen“ absolute Pflichtlektüre und ausdrücklich nicht nur für Frauen. Inbesondere den ersten Teil sollten auch Männer lesen. Es ist ein Finanzratgeber für Einsteigerinnen, für Menschen mit sehr kleinen Budgets genauso wie für diejenigen, die mehr investieren können, und vor allem ein Buch, das deutlich macht, dass Finanzen eben nicht nur eine Frage von ETFs und Rendite sind. Finanzielle Unabhängigkeit ist auch eine gesellschaftliche und feministische Frage.

  • Bewertung

    4/5

    12.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einstieg in die finanzielle Unabhängigkeit für Frauen

    „Feministische Finanzen“ eröffnet der Leserschaft Einblicke in die vor allem männlich dominierte Finanzwelt und hat eine Mission: Leo Lührs möchte mit diesem Buch Frauen ermutigen und befähigen, ihre persönliche finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Der Schwerpunkt ist dabei auf die private Vorsorge und den Vermögensaufbau gerichtet. Gegliedert ist das Buch in einen eher theoretischen Teil 1 „Feministische Ökologie“ und einen Teil 2 „Die Finanzplanerin“, der sehr konkret wird. Während im ersten Teil (durchaus kapitalismuskritisch) das Verständnis für die weit verbreitete finanzielle Abhängigkeit der Frauen von Männern dargelegt wird, folgen im zweiten Teil Strategien, diese Abhängigkeit zu beenden. Die hier gegebenen, sehr konkreten Anregungen können Frauen handlungsfähig machen und ergeben insgesamt einen Ratgeber, der hilfreich für viele bislang ahnungslose Frauen (und auch Männer) ist. Die Tipps umfassen sowohl den Einstieg in die Geldanlage als auch eine mittelfristige Perspektive. Durch die erkennbare Expertise der Autorin, ergänzt durch ihre persönlichen Erfahrungen, vermitteln die Tipps und Strategien einen authentischen Eindruck. Die launige Ansprache der Leserschaft ist für meinen Geschmack teilweise gewöhnungsbedürftig und die zahlreichen Anglizismen wie „Buzzwords“ oder auch „Mythbusting“ treffen meinen Wortschatz nicht. Stilistisch ist der Ratgeber nicht konsistent: Weite Passagen geben sich einen wissenschaftlichen Anstrich und könnten so auch aus der Feder Studierender stammen, andere Kapitel kommen in lockerer Alltagssprache daher. Hier wirkt das Buch teilweise gestückelt. Am Ende überwiegt aber der positive Eindruck, vor allem aufgrund des starken zweiten Teils. Ich bewerte mit 3,5 Sternen.

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    4/5

    28.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aufruf zur finanziellen Unabhängigkeit

    „Feministische Finanzen“ von Leo Lührs ist ein Ratgeber, der sich hauptsächlich an Frauen richtet. Natürlich können sicher auch Männer hilfreiche Tipps aus diesem Buch mitnehmen, dennoch richtet sich das Buch an Frauen. Es soll ausrüttelt und motivieren sich auch mit den Finanzen auseinanderzusetzen. Denn durch die vorgelebten Rollenbilder wird es Frauen schon von klein auf vorgelebt, dass die Finanzen und Absicherungen von dem Mann zu planen sind. Doch so entstehen Abhängigkeiten, die nicht mehr in die heutige Zeit passen. Mit diesem Hintergrundwissen befasst sich der erste der beiden Abschnitte des Buches. Im zweiten Abschnitt werden gezielte Tipps und Beispiele gegeben, wie man auch mit einem etwas geringerem Budget das Sparen anfangen kann. Es werden die einzelnen Anlagemöglichkeiten in einer gut verständlichen Sprache erklärt. Fazit: Ich beschäftige mich schon eine ganze Weile mit dem Thema Finanzen und habe auch vor dem Lesen dieses Buch schon etwas umgesetzt. Das Buch selber kann für Anfänger eine gute Basis schaffen auf der man aufbauen kann. Durch den Schreibstil, der auf Fachsprache verzichtet, empfinde ich den Inhalt als gut zugänglich. Besonders der erste Abschnitt lässt aufhören, hinterfragen und macht für das Wissen in zweiten Abschnitt empfänglich.

  • Bewertung

    4/5

    11.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Patriarchat in Finanzen und wie du dein Geld selbst in die Hand nimmst

    Es hat Gründe warum Frauen ihre Finanzen weniger oft selbst in die Hand nehmen, sich nicht mit ihren Versicherungen auskennen und Verträge oft von Männern geschlossen werden. Das Patriarchat steckt in uns allen. Leo Lührs erklärt uns wie, dieses zustande kam, was genau es bei dem Thema Geld und Finanzen mitzumischen hat, wie Frauen endlich einen Überblick bekommen und wie wir mit dem Investieren beginnen. Die 1. Hälfte besteht aus der Erklärung rund um das Patriarchat. Wir haben eine kurze Auflistung von Sozialleistungen, wie wir aus unserer Kindheit und Jugend geprägt sind und wo wir noch Hilfe finden können. Im 2. Teil geht es schon ans Eingemachte. Wie wir uns einen Überblick über unser Geld verschaffen, unsere Rentenlücke berechnen und dann das große Thema Investieren. Wie ? Wo ? Wann ? Was. All das erklärt die Autorin detailliert und super für Anfängerinnen. Aus dem 1. Teil konnte ich mir ein paar neue Sachen mitnehmen, aus dem 2. Teil weniger, da ich im Januar erst ein geniales Buch zum Thema Investieren gelesen habe und das auch einen Tick ausführlicher und besser fand. Daher kann ich hier auch nur 4 Sterne vergeben. Nach dem Lesen dieses Buchs hatte ich nicht das Gefühl, als wäre ich bereit zum Investieren, bei anderen Büchern hatte ich das schon. Dennoch sehr empfehlenswert um in das Thema reinzukommen oder sein Wissen erneut aufzufrischen. Auf instagram teilt die Autorin übrigens auch tolle Beiträge rund um das Thema.

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