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Die Holunderschwestern

57

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12841

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

12,2/18,9/4,1 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3. Auflage, Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01699-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12841

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

12,2/18,9/4,1 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

3. Auflage, Neuausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01699-8

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    02.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    sehr emotional

    Inhaltsangabe Der Duft von Vanille und ein Gefühl heimeliger Wärme, das verbindet Katharina mit ihrer Urgroßmutter Fanny. Das Talent zum Kochen hat Katharina von Fanny geerbt, ebenso wie deren altes Kochbuch mit dem legendären Dampfnudelrezept. Als eines Tages ein junger Engländer in Katharinas kleiner Möbelwerkstatt auftaucht und ihr die alten Tagebücher ihrer Großmutter überreicht, fällt sie aus allen Wolken. Fasziniert beginnt sie zu lesen. 1918 lässt Fanny ihre Zwillingsschwester Fritzi in der Provinz zurück, um nach München zu gehen. Die junge Frau hat eine Stelle als Näherin in Aussicht, doch insgeheim träumt sie davon, Köchin zu werden. Als sie im Zug der reichen Witwe Dora begegnet, nimmt ihr Schicksal eine unerwartete Wendung … Meine Meinung: Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und war immer begeistert.Deshalb hatte ich auch große Erwartungen an diese Lektüre.Und ich wurde natürlich nicht enttäuscht.Wieder einmal hat mich die Autorin mich in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch find ich Katharina und habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch alle anderen Personen waren sehr interessant. Die Geschichte wird in 2 Handlungssträngen erzählt.Einmal begeben wir uns in die Nachkriegszeit von 1918-38.Und der andere Teil spielt in der Gegenwart.Der Autorin ist es sehr gut gelungen diese Handlungsstränge zu verknüpfen.Auch durch die guten Recherchen der Autorin habe ich viel über die Zwischenkriegszeit erfahren.Das hat mir sehr gut gefallen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die sehr mitreissende und fesselnde Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen..Die Autorin hat es hervorragend verstanden Gefühle und Emotionen zu beschreiben .Ich konnte mir richtig vorstellen was die jeweilige Person empfindet.Die Spannung blieb durchweg erhalten.Ich habe einfach nur mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Viel zu schnell war ich am Ende das Buches angekommen.Erwähnenswert sind auch die vielen Rezepte am Ende. Auch das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab. Ich hatte viele Lesestunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Erbschaft einer bayerischen Familie

    Eines Tages erhält die junge Restauratorin Katharina Raith aus München einen Besuch aus England, der ihr Leben und das ihrer Familie verändern wird: Alex Bluebird aus London bringt ihr die Tagebücher, die ihre Urgroßmutter Franziska „Fanny“ Raith zwischen beiden Weltkriegen geschrieben hat. Alles, was Katharina über ihre Familie zu wissen glaubt, nimmt einen anderen Geschmack… Durch den Aufbau in zwei Zeitebenen erlebt der Leser hautnah einige Ereignisse der bayerischen und deutschen Geschichte, wie die Münchner Räterepublik, die wachsende Macht einer gewisseren Partei und und die Anfänge der Judenverfolgung, mit. Teresa Simon bereitet den Leser aber auch einige freudige Begegnungen mit berühmten Künstlern dieser bewegten Zeiten und spannende Momente mit Katharina und ihrer Familie. In der Gegenwart entwickelt sich der Plot nach einem sehr voraussehbaren Plan, so dass man auch einige Ereignisse der Vergangenheit erraten kann, bevor sie wirklich beschrieben werden. Jedoch wird die Geschichte nie langweilig dank gut ausgearbeiteten Figuren und detailreichen Beschreibungen der von Fanny gekochten Rezepte und des von Katharina geübten Berufs. Teresa Simon weiß, wie man eine spannende Geschichten über die Geschichte schreibt und in ihr historische und kulturelle Einzelheiten webt. Im Nachwort verrät sie uns, wo sie ihre Inspiration für diesen Roman gefunden hat… Es erklärt auch, wieso ich bei dieser Lektüre mich zutiefst berührt fühlte. Zusätzlich zu den wunderbaren Lesestunden, schenkt die Autorin allen Lesern ein Stück Familienerbes: Fannys Rezepte wurden zum Nachkochen niedergeschrieben. So bleibt die Geschichte in Erinnerung…

  • Woertergarten

    5/5

    20.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Erbschaft einer bayerische…

    Die Erbschaft einer bayerischen Familie Eines Tages erhält die junge Restauratorin Katharina Raith aus München einen Besuch aus England, der ihr Leben und das ihrer Familie verändern wird: Alex Bluebird aus London bringt ihr die Tagebücher, die ihre Urgroßmutter Franziska „Fanny“ Raith zwischen beiden Weltkriegen geschrieben hat. Alles, was Katharina über ihre Familie zu wissen glaubt, nimmt einen anderen Geschmack… Durch den Aufbau in zwei Zeitebenen erlebt der Leser hautnah einige Ereignisse der bayerischen und deutschen Geschichte, wie die Münchner Räterepublik, die wachsende Macht einer gewisseren Partei und und die Anfänge der Judenverfolgung, mit. Teresa Simon bereitet den Leser aber auch einige freudige Begegnungen mit berühmten Künstlern dieser bewegten Zeiten und spannende Momente mit Katharina und ihrer Familie. In der Gegenwart entwickelt sich der Plot nach einem sehr voraussehbaren Plan, so dass man auch einige Ereignisse der Vergangenheit erraten kann, bevor sie wirklich beschrieben werden. Jedoch wird die Geschichte nie langweilig dank gut ausgearbeiteten Figuren und detailreichen Beschreibungen der von Fanny gekochten Rezepte und des von Katharina geübten Berufs. Teresa Simon weiß, wie man eine spannende Geschichten über die Geschichte schreibt und in ihr historische und kulturelle Einzelheiten webt. Im Nachwort verrät sie uns, wo sie ihre Inspiration für diesen Roman gefunden hat… Es erklärt auch, wieso ich bei dieser Lektüre mich zutiefst berührt fühlte. Zusätzlich zu den wunderbaren Lesestunden, schenkt die Autorin allen Lesern ein Stück Familienerbes: Fannys Rezepte wurden zum Nachkochen niedergeschrieben. So bleibt die Geschichte in Erinnerung…

  • Hermione

    5/5

    09.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoller intensiver Roman auf zwei Zeitebenen

    Zum Inhalt: Bayern, 1918: Die junge Fanny kommt aus dem Dorf Weiden in die Großstadt München, um dort eine Stelle als Weißnäherin anzutreten. Ihre wirkliche Leidenschaft ist aber das Kochen und so ergreift sie die sich ihr bietende Chance, bei einer gut situierten jüdischen Familie als Köchin anzufangen. Fannys Zwillingsschwester Fritzi reagiert sehr eifersüchtig und gönnt Fanny nicht ihre gute freundschaftliche Beziehung zu der Familie. Als sie dann Zugang zu Nazikreisen in München bekommt, spitzt sich die Lage zu. München, 2015: Restauratorin Katharina ist überrascht, als plötzlich Kunsthändler Alex Bluebird aus England vor der Tür steht und ihr die Tagebücher ihrer Urgroßmutter Fanny mitbringt. Tief taucht sie ein in die Familiengeschichte und versteht manches besser, was bisher in der Familie totgeschwiegen wurde, dennoch aber ihre Mutter und Großmutter in ihrem Verhalten beeinflusst hat.    Dieses Buch ist die wunderschön gestaltete Neuauflage eines bereits vor einigen Jahren erschienenen Romans von Teresa Simon.     Meine Meinung: Ich mag die Bücher von Brigitte Riebe bzw. Teresa Simon sehr und war auch von dieser wunderschön und intensiv erzählten Geschichte wieder von Anfang an fasziniert. Durch die zwei unterschiedlichen Zeitebenen entsteht ein besonderer Sog in der dichten Erzählung und ich konnte das Buch praktisch nicht mehr weglegen, als ich mit dem Lesen begonnen hatte. Zunächst hat mich der Erzählstrang in der Vergangenheit noch ein klein wenig stärker gefesselt als Katharinas Geschichte in der Gegenwart, aber insgesamt funktioniert die Story nur so gut, weil sich beide Stränge so gut ergänzen. Erst durch Katharinas Hintergrund versteht man, was in der Familie alles totgeschwiegen wurde und welchen Einfluss das über Generationen hinweg auf die handelnden Personen hat.   Wie immer bei den Romanen der Autorin sind die Figuren warmherzig und authentisch mit allen ihren Ecken und Kanten gezeichnet – sie sind wirklich aus dem Leben gegriffen. Daher konnte ich mich von der ersten Seite an mit Fanny und Katharina gut anfreunden und habe mit ihnen gelitten und gefiebert. Die Erzählung lebt von echten Emotionen – ich war sehr berührt von den Liebesgeschichten, aber auch Schicksalsschlägen und zwischenmenschlichen Beziehungen.   Neben den großartigen Figuren, dem gelungenen Spannungsbogen und den großen Emotionen habe ich das Buch deshalb auch so gerne gelesen, weil ich vieles gelernt habe. Die Autorin versteht es in unvergleichlicher Weise, Geschichte lebendig zu machen, und recherchiert so fundiert, dass man „ganz nebenher“ vieles lernt und sich wirklich gut vorstellen kann, wie die Menschen die Zeit zwischen den Weltkriegen erlebt haben. Auch das Nachwort über die „zerrissenen Jahre“ gibt weiteren guten Kontext für die Einordnung. Auch über die spezielle Situation in München habe ich vieles erfahren, was ich noch nicht wusste. Die Details auch den Berufen (insbesondere Restauratorin) oder zu den vorkommenden Rezepten (von der Großmutter der Autorin) sind ebenfalls sehr informativ und geben dem Buch eine zusätzliche Dimension und Tiefe.     Fazit: Der Roman hat mir unglaublich gut gefallen, weil er mich intelektuell und emotional auf allen Ebenen erreicht und berührt hat. Er wird mich sicherlich noch lange beschäftigen und ich freue mich auf weitere neue Romane aus der Feder der Autorin und auch auf die angekündigten Neuauflagen. Ganz großes Kino!    

  • Carmen Vicari

    aus Dossenheim

    5/5

    05.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst

    Katharina hat nicht nur ein Händchen für alte Möbel, sondern besitzt auch ein gewisses Talent zum Kochen, was sie von ihrer Urgroßmutter Fanny geerbt hat. Um so überraschender ist es für Katharina, als plötzlich ein Engländer in ihrer Werkstatt auftaucht, der behauptet, alte Tagebücher von ihrer Urgroßmutter zu besitzen. Wie kamen sie in den Besitz des Engländers und was verbindet ihn damit? Natürlich ist Katharina mehr als neugierig, stößt sie hier doch auf einen Teil der Familiengeschichte, die bisweilen gut gehütet war und bei der sie vor allem auf eine Wand des Schweigens gestoßen ist. Noch ahnt Katharina nicht, wie sehr sich ihr Leben verändern wird. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Zum einen durfte ich Katharina kennenlernen, die 2015 in München eine Werkstatt betreibt, in der sie alten Möbeln neues Leben einhaucht. Der andere Erzählstrang beginnt rund 100 Jahre früher. In diesem konnte ich Fanny und ihre Zwillingsschwester Fritzi erleben, wie sie sich ab 1918 durchgeschlagen haben. Es ist eine Familiengeschichte, die zum einen sehr verworren, aber auch spannend und emotional ist. Teresa Simon wechselt immer zwischen den beiden Zeitebenen hin und her und als Leserin konnte ich auf die Weise ein Puzzleteil nach dem anderen zusammensetzen. Trotz allem gab es einen Punkt, an dem wäre ich gerne in der Vergangenheit verweilt, weil die Lebensgeschichte von Fanny so spannend und emotional aufgeladen war, dass der Wechsel ins 21. Jahrhundert schon fast störend wirkte. Dennoch mussten diese Wechsel sein, zum einem für das Gesamtbild, aber auch, um die Chance zu haben, ein wenig Luft zu schnappen. Fanny erlebt nicht nur große Künstler, die sich erst einen Namen machen müssen, sondern auch die Gräueltaten vor und im 2. Weltkrieg hautnah. Der Schreibstil ist fesselnd und machte es mir schwer, das Buch zu unterbrechen. Auch Tage nach dem Beenden des Buches, hallte die Geschichte noch nach und ich fragte mich, wie ging es mit Fanny und Fritzi weiter? Andeutungen wurden gemacht, jedoch hätte ich die beiden gerne im Detail weiter begleitet. Fazit: Eine sehr emotionale, aufwühlende und spannende Familiengeschichte, die über zwei Zeitebenen mit Perspektivenwechsel erzählt wird und bei der die Vergangenheit die Zukunft nachhaltig verändern wird.

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    Daniela Mayer

    OSIANDER Biberach

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Die Geschichte einer Köchin

    Auf verschlungenen Pfaden finden alte Familientagebücher ihren Weg in die Hände der jungen Restauratorin Katharina. Nach und nach erschließt sich ihr das Schicksal ihrer Urgroßmutter Fanny, die es gleich nach dem 1. Weltkrieg nach München verschlagen hat. Sie ist Köchin bei einer jüdischen Familie und erlebt dort hautnah die zwanziger und dreißiger Jahre mit all ihrem Glanz und all ihrer Tragik mit. Gute Unterhaltung für alle Fans historischer Familienromane.

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