Ein aufsehenerregender Todesfall: Am Fuß der Festung Hohensalzburg liegt ein Toter. Es ist Kris Kailer, der Star der Werbe-Agentur High Point. War es ein Unfall? Oder Mord? Besteht ein Zusammenhang zum spektakulären Konzept, das Kailer für die Salzburger Burgen- und Schlösserlandschaft entwickelt hat und das einer Gruppe internationaler Historiker gar nicht passte? Und welche Rolle spielt die ominöse Vereinigung FFB, Freiheit für Bürger, bei dem Fall? Diese selbsternannte Radikalbürgerwehr hat schon Politikern gedroht, sie von den Zinnen der Burg zu werfen.
Kommissar Merana und sein Team beginnen zu ermitteln. Bald darauf gibt es einen weiteren Toten. Wieder bei einer Festung, im Lungau. In der Folterkammer von Schloss Moosham. Als er selbst bedroht wird, muss Merana erkennen, dass hinter den mysteriösen Vorgängen offenbar ein teuflischer Plan steckt …
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Sikal
5/5
05.11.2022
Buch (Taschenbuch)
Bereits der zehnte Fall für Merana
Am Fuß der Festung Hohensalzburg wird ein Toter gefunden. Es handelt sich um Kris Kailer, der für ein spektakuläres Konzept der Salzburger Burgen und Schlösser zeichnet. Für Historiker ist es wie ein Schlag ins Gesicht, wenn mit historischen Stätten ihres Erachtens Schindluder getrieben wird. Wollte sich Kris Kailer nicht belehren lassen und wurde er deswegen umgebracht. Doch es gibt bald den zweiten Toten. Dieses Mal im Schloss Moosham, in der Folterkammer.
Merana und sein Team sind wieder gefordert, Licht in dieses Dunkel zu bringen und so tragen sie Teil um Teil zusammen, um hinter des Rätsels Lösung zu kommen. Doch so einfach wird es ihnen dieses Mal nicht gemacht, dann auch die FFB, die Freiheit-für-Bürger-Partei, bekommt eine Rolle zugedacht. Diese selbsternannte Bürgerwehr hat schon mehreren Politikern gedroht, von der Burg zu stürzen. Haben sie ihre Drohung wahr gemacht?
Was mir am besten gefällt bei den Krimis von Manfred Baumann ist die Führung durch die wunderbare Stadt Salzburg. Wir dürfen wieder mit Merana durch enge Gassen pilgern und dieses Mal zusätzlich noch Schloss Moosham und die Burg Hohenwerfen besichtigen.
Der rote Faden ist dieses Mal ein Rabe, der den Mord beobachtet hat und immer wieder in unterschiedlichen Funktionen auftaucht.
Wie immer in diesen Salzburgkrimis habe ich relativ rasch eine Spur, doch es gelingt dem Autor, mich oft in die Irre zu führen und einer neuen Vermutung folgen zu lassen. Genau so mag ich Krimis.
Der vertraute Umgangston innerhalb des Teams und die Art und Weise wie Martin Merana dieses führt, sind eine angenehme Begleiterscheinung. Es wird zusammen und nicht gegeneinander gearbeitet und dadurch sind die Ermittlungen auch schnell vom Erfolg gekrönt.
Auch der zehnte Fall Meranas hat mich wieder überzeugt und es gibt dafür 5 Sterne.
Gertie G.
aus Wien
5/5
11.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Eine sehr gut gelungene Fortsetzung
Kris Kailer, seines Zeichens Eventmanager, liegt tot am Fuß der Festung Hohensalzburg. Dass es sich hier nicht um einen Unfall handeln kann, ist den Ermittlern schnell klar. Hat der Mord mit Kailers spektakulären Konzept, die Salzburger Burgen und Schlösser in einer Art Disneyland zu bewerben zu tun? Denn die vorgeschlagene Werbekampagne ist einer Reihe renommierter Historiker ein spitzer Dorn im Auge. Kann das ein MOrdmotiv sein? Aber welcher der honorigen Herren würde den Eventmanager von der Festung stürzen? Professor und dreifach Doktor Dankwart Kupferkann, den alle nur Second Hand Copper nennen, etwa?
Als die Ermittler entdecken, dass der Tote auch für die FFB, die Freiheit-für-Bürger-Partei tätig ist, bekommt der Tod von Kris Kailer eine ganz andere Dimension. Denn diese selbsternannte Bürgerwehr, die gegen die etablierte Ordnung auftritt und umstürzlerische Umtriebe pflegt, hat schon manchem Politiker eben genau jenen Tod angedroht, den Kailer jetzt gestorben ist.
Wenig später gibt es einen zweiten Toten - in der Folterkammer von Schloss Moosham...
Meine Meinung:
Wie schon in den neun Vorgängern kommen sowohl die Landeshauptstadt Salzburg als auch das gleichnamige Bundesland mit deren schönen Seiten vor. So dürfen neben der Feste Hohensalzburg auch die Burg Hohenwerfen und Schloss Moosham Schauplatz der Ermittlungen sein.
Genial finde ich den Einfall mit dem Raben, der das Treiben der FFB und den Mord beobachtet. Dass einer dieser FFB-Radaubrüder sich zwar des Rabenlogos aus der NS-Zeit bedient, aber keine Ahnung von Hugin und Munin, den beiden Vögeln von Odin hat, hat mich trotz des ernsten Themas schmunzeln lassen.
Der arme Martin Merana fällt wieder einmal unter die Räuber. Diesmal bekommt er es auch noch mit einer Schlange zu tun.
Wie bei allen Krimis aus Manfred Baumanns Feder, ist der Täter nicht leicht zu entlarven. Auch diesmal führt uns der Autor mehrmals in die Irre.
Gemeinsam mit seinem Team sammelt Merana Zahlen, Daten und Fakten. Die eingeschweißte hält zusammen. Jede/r weiß, was won ihm/ihr erwartet wird. Mir gefällt, wie umsichtig Merana seine Team führt. Er hat ein offenes Ohr für die Sorgen seiner Mitarbeiter. Er mutet ihnen nicht mehr zu als er selbst zu geben ist. Martin Merana und sein Team lösen die Fälle mit solider Polizeiarbeit und Köpfchen. Dass Merana gute Verbindungen hat und sich auch in kulturellen Umfeld zu bewegen weiß, ist Teil des Erfolges dier Krimi-Reihe.
Fazit:
Auch der zehnte Fall hat mir sehr gut gefallen. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
Leserin
aus Wien
2/5
12.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Der fadeste Merana-Krimi
Das ist nicht der beste Krimi mit dem BERÜHMTEN (wie öfters im Buch betont wird) Martin Merana.
Die Schauplätze verteilen sich über das ganze Land Salzburg und so breitgetreten und fad ist auch die Handlung. An einem spannenden Krimi lese ich ca 2 Tage, da waren durchaus auch Merana-Romane dabei, für diesen brauchte ich eine Woche!
Daher nur 2 Sterne von mir!
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