Produktbild: Lola im Spiegel

Lola im Spiegel Roman | Coming-of-Age-Roman vom Autor von »Der Junge, der das Universum verschlang« | Lola ist die australische Version von Demon Copperhead

66

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

49098

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

9856 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Lola in the Mirror

Sprache

Deutsch

EAN

9783312014255

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • Navigation über vorher / nachher Elemente

Verkaufsrang

49098

Erscheinungsdatum

27.01.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

512 (Printausgabe)

Dateigröße

9856 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Lola in the Mirror

Sprache

Deutsch

EAN

9783312014255

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    4/5

    24.01.2026

    eBook (ePUB)

    Als Niemand aufwachsen und trotzdem Jemand sein.

    Die Hauptprotagonistin, ist ein quasi unsichtbares Mädchen. Sie ist namenlos, obwohl doch auch sie Jemand ist. Aber ihre Mutter verweigert ihr einen Namen, aus Angst, Angst vor der Vergangenheit. Doch es ist ein Mädchen wie andere auch, mit Träumen, Hoffnungen, Wünschen, viel Fantasie und Kreativität. Aber eben mit steten Ängsten. So wächst das Kind auf, am Rande der Gesellschaft. Die Erzählweise zieht einen in den Bann, lässt sich aber nicht mal eben so weg schmökern. Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Ein Wechselbad der Gefühle strömt beim Lesen auf einen ein. Da menschliche Höhen und auch Tiefen bildgewaltig beschrieben werden. Illustrationen im Buch vertiefen den Blick auf die Gedankenwelt des Mädchens. Ebenso wie besagte Lola, das Mädchen aus dem Spiegel. Wenn man keine Identität hat, muss man sich selbst eine schaffen. Ob dies gelingt verrate ich natürlich nicht. Trotz der Dichte des Romans, blieb noch Platz für ausführliche Beschreibungen des Settings in Australien, was mir sehr gefällt. Das Cover entspricht nicht meinem persönlichen Geschmack. Es ist mir zu schlicht und nichtssagend. Damit wird das Buch leicht übersehen. Das ist schade. Denn, ich empfinde es als sehr lesenswert.

  • bookloving

    5/5

    25.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Schatten und Spiegelbildern - Ein eindringlicher Roman

    Mit dem aufrüttelnden Roman „Lola im Spiegel" ist dem australischen Bestsellerautor Trent Dalton eine faszinierende Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte, vielschichtiger Milieustudie und deutlicher Gesellschaftskritik gelungen, die im letzten Drittel sogar mit Thrillerelementen aufwartet. Dalton erzählt eine ungewöhnliche, intensive und berührende Geschichte von Liebe, Verlust und Entwurzelung, zugleich aber auch von Widerstandskraft, Hoffnung und der rettenden Kraft der Kunst. Die Handlung ist im heutigen australischen Brisbane angesiedelt und entwickelt schon bald eine fesselnde, sehr eindringliche Atmosphäre. Im Mittelpunkt steht die namenlose Protagonistin und Ich-Erzählerin, deren Identität von Ungewissheiten und Geheimnissen überschattet ist. Sie wächst am Rand der Gesellschaft unter ärmlichen Verhältnissen auf Schrottplätzen und in ausrangierten Autos auf, weil sie mit ihrer Mutter vor dem gewalttätigen Vater auf der Flucht ist. Schon früh lernt sie, dass sie möglichst unter dem Radar bleiben müssen, denn Namen sind gefährlich und könnten fatale Spuren hinterlassen. Mit großer Empathie und feinem Gespür für soziale Härten zeichnet Dalton nicht nur das facettenreiche Porträt eines Mädchens, das in einer illustren, prekären Gemeinschaft aus Obdachlosen und Gestrandeten aufwächst, sondern zugleich ein schonungsloses, sehr nachdenklich stimmendes Gesellschaftsportrait. Diese so unterschiedlichen Menschen sind geprägt von Schicksalsschlägen, Verlusten, Gewalterfahrungen und täglichem Überlebenskampf. Dalton gelingt es dabei hervorragend, diese mit all ihren Brüchen, Eigenheiten, Verletzlichkeiten sowie ihren traurigen bis skurrilen Geschichten sichtbar zu machen, ohne ihnen jemals die Würde zu nehmen. Sehr gelungen ist die Erzählperspektive, aus der die Ich-Erzählerin als spätere Künstlerin von einem gewissen Abstand rückblickend auf ihre Kindheit und ihre schwierige Vergangenheit schaut. Das verletzliche Mädchen von einst, das durch das Zeichnen einen Weg findet, sich selbst und ihre verwirrende Welt zu begreifen und das Unsagbare und ihre Ängste sichtbar zu machen, wird so zur Beobachterin und Deuterin ihres eigenen Lebens. Diese künstlerische Ebene des Romans ist äußerst faszinierend. Jedem Kapitel vorangestellt sind Illustrationen von Paul Heppell, die mit kurzen Beschreibungen versehen sind. Ein zentrales Motiv ist dabei der Spiegel und die Figur der Lola, einer idealisierten, stärkeren Version ihrer selbst, der Mädchen im Spiegel begegnet. Diese imaginierte Doppelgängerin fungiert als Schutzmechanismus, als Trostspenderin und Projektionsfläche für Sehnsüchte. In ihr verdichtet der Autor auf gelungene Weise das Spannungsverhältnis zwischen Realität und Wunschdenken, zwischen Verletzlichkeit und Selbstermächtigung. Besonders beeindruckt und berührt hat mich die vielschichtige Persönlichkeit der Protagonistin selbst. Der Autor hat ihr mit ihrer wachen, sensiblen Art eine sehr eigenständige, eindrucksvolle Erzählstimme verliehen. Er zeichnet sie als eine sympathische, künstlerisch hochbegabte Figur mit einem ungebrochenen Überlebenswillen, die sich trotz Verletzlichkeiten und vieler widriger Umstände zu behaupten weiß und dabei stets zutiefst menschlich bleibt. Auch Daltons bildreicher, opulenter Erzählstil hat mich sehr überzeugt. Immer wieder finden sich eindrucksvolle poetische Passagen, die den Roman atmosphärisch verdichten und mich rasch in seinen Bann gezogen haben. Gerade diese sprachliche Wucht verleiht der Geschichte eine besondere Intensität. Während die Handlung zunächst vergleichsweise ruhig und beinahe fast episodisch verläuft, gewinnt diese jedoch im weiteren Verlauf deutlich an Dynamik und Tempo. Vor allem im letzten Drittel überschlagen sich die Geschehnisse mit immer neuen Wendungen regelrecht und die sich extrem zuspitzende Handlung gleicht stellenweise immer mehr einem Thriller. Diese dramatische Entwicklung mit dem großen Showdown und dem finalen Kampf zwischen Gut und Böse wirkte auf mich allerdings stellenweise zu überzeichnet und nicht ganz überzeugend. Dadurch tritt die Aufarbeitung der Vergangenheit der Protagonistin leider etwas in den Hintergrund und verliert ein Stück ihrer emotionalen Wucht. FAZIT Ein intensiver, bewegender und literarisch eindrucksvoller Roman über Verletzlichkeit, Resilienz und die rettende Kraft der Kunst. Besonders stark sind Daltons empathischer Blick auf die Ausgestoßenen der Gesellschaft und die vielschichtige Persönlichkeit seiner Ich-Erzählerin.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trent Dalton hat mich wieder überzeugen können

    Seit es denken kann, ist das Mädchen mit seiner Mutter auf der Flucht, es kennt seinen Namen nicht, denn Namen sind gefährlich und könnten auf ihre Spur führen. Seit einigen Jahren leben sie in einem Autowrack in der Brisbaner Moon Street, zusammen mit anderen Getriebenen, wie das Mädchen sie nennt, alle obdachlos, haben sie hier eine kleine Familie gebildet. Eines Tages passiert ein Unglück, und das Leben des Mädchens stellt sich auf den Kopf. Vor ein paar Jahren las ich „Der Junge, der das Universum verschlang“, war total begeistert und wollte natürlich mehr von Trent Dalton lesen. Auch in „Lola im Spiegel“ wird aus der Ich-Perspektive erzählt, dieses Mal von einem namenlosen Mädchen, wieder sind die Verhältnisse, in denen die Hauptfigur lebt, schwierig, aber nicht ohne Menschen, denen sie sich anvertrauen kann. Einer davon ist ein junger, ebenfalls obdachloser Alkoholiker, den die Protagonistin als ihren besten Freund ansieht. Aber es gibt auch andere, in der Regel wie sie obdachlos oder besser wohnungslos, denn alle haben ein gewisses Obdach, ein Auto, eine Höhle, auf jeden Fall einen Ort, an den sie sich zurückziehen können. Neben den obdachlosen Nachbar:innen gibt es noch Lola, die das Mädchen hin und wieder in einem alten Spiegel entdeckt, eine junge Frau im roten Kleid, die zu einer Vertrauten wird. Bei der Gelegenheit kommt der Autor auch auf die sehr große Wohnungsnot in der australischen Stadt Brisbane zu sprechen, Wohnungen sind rar, es gibt sehr viel weniger als benötigt werden. Das ist ziemlich erschreckend. Und in so einer Situation ist es auch nicht einfach, für den eigenen Lebensunterhalt sorgen zu können, zumal, wenn man wie das Mädchen und ihre Mutter namenlos auf der Flucht ist. Und so verzahnen sie sich mit einem anderen Submilieu Brisbanes, dem des Verbrechens. Die Mutter, und später auch die Tochter, arbeiten für ein Frau, die nicht nur einen Meeresfrüchte-, sondern auch einen Drogenhandel betreibt. Hoffen darf man trotzdem, und so hat auch das Mädchen seine Träume, sie ist künstlerisch sehr begabt, zeichnet, was sie erlebt,und wird daher im Roman auch immer wieder die Künstlerin genannt. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet, einige davon recht skurril, aber die meisten haben auch ihre ganz eigenen Päckchen zu tragen. Wir betrachten sie aus Sicht der Künstlerin, diese hat aber auch als Künstlerin eine gute Beobachtungsgabe. Erzählt wird der Roman auf besondere Art. jedes Kapitel wird durch eine Zeichnung der Künstlerin eingeleitet, der Titel des Kapites ist sogleich der Titel der Zeichnung. Diese sehr ausdrucksstarken Zeichnungen hat Paul Heppell beigesteuert. Fängt der Roman zunächst relativ gemächlich an, steigert sich nach und nach die Spannung, die letzten circa 100 Seiten habe ich regelrecht atemlos gelesen. Ich denke, der Roman wird aus mehreren Gründen noch länger in mir nachhallen. Trent Dalton konnte mich wieder absolut überzeugen, eine spannende Protagonistin, mit der man mitfühlen kann, weitere interessante Charaktere, eine fesselnde Geschichte und ein guter Schuss Gesellschaftskritik ergeben einen sehr lesenswerten Roman, der sicher noch länger nachhallen wird.

  • Bewertung

    5/5

    14.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das jeder lesen sollte!

    „Lola im Spiegel“ ist ein Buch, das mich vollends begeistert hat. Jede einzelne Seite hat mich berührt, und ganz ganz viele Zeilen und Textstellen wurden von mir unterstrichen und markiert, weil ich sie mir immer wieder durchlesen möchte. Das Mädchen ohne Namen ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Nicht nur ist ihre Geschichte unglaublich emotional, man wird als LeserIn zudem noch von ihrem dennoch vorhandenen Lebenswillen und ihrem Mut inspiriert, und wird damit irgendwie auch dazu aufgefordert, über seine eigene Lebenssituation zu reflektieren und sie letztlich auch selbst in die Hand zu nehmen. Mir wurde hier dadurch eine ganz besondere Leseerfahrung beschert. Der wundervolle und stimmige Schreibstil des Autors hebt die Geschichte auf ein noch höheres Niveau. Und dann wären da noch die Zeichnungen, die dem Geschriebenen Lebendigkeit schenken. Für mich war dieses Buch ein ganz großes Highlight, denn es gab viele Emotionen, schockierende Wendungen, ein unvorhersehbares Ende und letztlich auch die wundervolle Botschaft an die LeserInnen, dass alles möglich ist.

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Renn für deine Träume!

    Ein Mädchen und ihre Mutter sind seit vielen Jahren auf der Flucht. Das Mädchen hat keinen Namen, keine Identität - zu gefährlich. Sie leben in einem Van auf einem Schrottplatz in Brisbane, Australien. Und sie malt - egal wo, immer. Ihr großer Traum ist ein Ausstellung ihrer Bilder im Met - Metropolitan Museum of Art in New York. Und dann beginnt ihr Leben sich plötzlich zu wandeln. Sie fällt tief und rennt um ihr Überleben. „Wirst du dir von der Welt erzählen lassen, wer du bist, oder wirst du der Welt erzählen, wer du bist?“ Ein Leben in Bildern gemalt. Ich liebe diese Geschichte! Dieser Schreibstil, so emotional nah und ehrlich. Ich habe so sehr mitgefühlt und fand das Mädchen ab Sekunde 1 so stark und mutig. Sie tut alles für ihren Traum, für sich und für die Liebe. Egal wie oft man hinfällt, wenn man weiß wofür, dann steht man jedes Mal wieder auf. Und irgendwann wird man belohnt. Starkes Buch, ich habe es sehr geliebt. Danke! ✨ „Nun ist es an der Zeit zu leben.“

Kundinnen und Kunden meinen

5

36

4

19

3

10

2

1

1

0

Bewertungen (66)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Lola im Spiegel