Produktbild: Der gefrorene Fluss

Der gefrorene Fluss Taschenbuchausgabe

9

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8679

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Verlag

Adrian & wimmelbuchverlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/4,2 cm

Gewicht

506 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9858529-5-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8679

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.09.2025

Verlag

Adrian & wimmelbuchverlag

Seitenzahl

496

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/4,2 cm

Gewicht

506 g

Farbe

Anthrazit / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9858529-5-6

Herstelleradresse

Adrian Wimmelbuchverlag
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: post@wimmelbuchverlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    03.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein eindrucksvolles, historisch fundiertes Porträt weiblicher Stärke

    Ariel Lawhon erzählt in Der gefrorene Fluss die Geschichte der Hebamme Martha Ballard im späten 18. Jahrhundert in einer kleinen amerikanischen Gemeinde. Während eines harten Winters wird die Stadt von einem erschütternden Verbrechen erschüttert: Eine junge Frau wird vergewaltigt, und der darauffolgende Gerichtsprozess bringt nicht nur persönliche Schicksale, sondern auch gesellschaftliche Machtstrukturen ans Licht. Eingebettet in den Alltag und die Arbeit der Hebamme entfaltet sich ein vielschichtiges Bild dieser Zeit – geprägt von Entbehrung, Gemeinschaft und tief verwurzelten Ungleichheiten. Besonders beeindruckend ist die historische Authentizität des Romans. Lawhon gelingt es, das Leben und Arbeiten einer Hebamme ebenso greifbar zu machen wie die gesellschaftliche Stellung von Frauen in der frühen amerikanischen Republik. Die Geschichte zeigt eindrücklich, mit welcher Selbstverständlichkeit Frauen damals patriarchalen Strukturen und Besitzansprüchen ausgesetzt waren. Gleichzeitig wird das frühe Justizsystem differenziert und nachvollziehbar dargestellt. Ein klassisches „Highlight“ im Sinne einzelner Szenen gibt es kaum – vielmehr überzeugt das Buch als Gesamtwerk. Die Nähe zu historischen Fakten verleiht der Erzählung eine besondere Tiefe und Glaubwürdigkeit, die nachhaltig beeindruckt. Für alle, die sich für historische Romane mit starken weiblichen Figuren und gesellschaftlicher Relevanz interessieren, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

  • Claudia

    5/5

    15.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    eines der besten Bücher seit Langem

    Ein wirklich großartiges historisches Buch, fast schon ein Krimi. Tolle Sprache, Martha und ihre Familie sind sehr sympathisch und die Geschichte ist spannend, aber ruhig erzählt. Es beruht auf wahrer Begebenheit, basierend auf den Tagebuchaufzeichnungen der Hebamme und Heilerin Martha Ballard. Es gibt guten Einblick wie die Gesellschaft im 18. Jahrhundert mit Frauen umging und welch geringe Stellung diese hatten. Das Buch hat Potenzial ein Jahreshighlight zu werden. Absolute Leseempfehlung! Ich hatte es als Hörbuch und Sandrine Mittelstädt hat ihren Job als Erzählerin absolut toll gemacht. Sie bekommt von mir eine Note 1.

  • Gosulino

    aus Wiesbaden

    5/5

    11.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Roman nach den Tagebuchaufzeichnungen von Martha Ballard

    Winter in Maine 1789. Die Hebamme Martha Ballard lebt mit ihrem Mann und ihren 6 Kindern in einer Mühle im Dorf Hallowell in Maine. Als Hebamme entbindet sie nicht nur Kinder, sondern wird auch bei ärztlichen Diagnosen und dem Bestimmen von Todesursachen hinzugezogen. Als bei einem Holztransport auf dem Fluss die Männer vom Eis überrascht werden und im zugefrorenen Fluss eine Leiche entdecken, erkennt Martha sofort, dass der Mann getötet wurde. Allerdings ist er in die Anschuldigung einer Vergewaltigung verstrickt und die Mächtigen des Ortes stellen mit dem neu praktizierenden Arzt einen Unfalltod fest. Aber Martha geht der Sache nach und versucht, in den Wintermonaten zwischen ihrer Arbeit, dem Prozessbeginn und dem eigenen Haushalt, das Verbrechen aufzuklären. Nicht nur wegen dem Opfer, eine ihrer Patientinnen, sondern weil für sie Gerechtigkeit an erster Stelle steht. Dabei gerät ihre Familie ebenfalls in die Schusslinie von Korruption und Machtspielen. Mich hat der Roman von Ariel Lawhon von Anfang an gefesselt. Die Autorin baut in der eigentlich ruhige Geschichte eine so unterschwellige Spannung auf, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Dass 75 % der Geschichte den Tatsachen entsprechen tut sein übriges. Der Schreibstil ist eingängig, die Charaktere so schön gezeichnet, dass man sich selbst hinter Martha auf ihrem Pferd Brutus wiederfindet und mit ihr von einer Entbindung zur nächsten reitet. Sehr anschaulich wird das Leben in der damaligen Zeit beschrieben, ohne dass es eine Sekunde langweilig wird. Als Leser lebt, arbeitet und leidet man mit den Bewohnern und fühlt Glück und Hass. Wer zu der Geschichte und Martha Ballard noch Hintergrundinfos haben möchte, unbedingt das Nachwort lesen, aber erst hinterher! Von mir bekommt dieses besondere Buch 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung! Es ist jetzt schon eines meiner Highlights in 2026. Vielen Dank an meinen Buchhändler für diese tolle Empfehlung!

  • Gicki

    aus Furth

    5/5

    27.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hineingekippt

    Als Vielleserin passiert es mir nicht so häufig, dass ich derart in einen Roman hineinkippe. Über den Inhalt ist bereits viel gesagt worden. Der Stil ist fesselnd, geschrieben in der Gegenwart steht jedes Kapitel wie ein Bild, wie ein kurzer Blick auf diesen einen beschriebenen Tag und Ort. Daher ist der Roman übersichtlich aufgebaut, ohne dabei je langweilig zu werden. Er ist auch frei von unnötigen Urteilen über eine vergangene Zeit und ihre Protagonisten. Besonders das habe ich schon lange nicht mehr gefunden. Wohltuend. Absolute Leseempfehlung!!!

  • Bewertung

    5/5

    13.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Grossartiges Buch

    Grossartiges Buch, beruhend auf einer wahren Geschichte. Sehr schade, dass es noch nicht mehr von dieser Autorin auf deutsch gibt. Klare Leseempfehlung, ein Buch für ruhige Wintertage.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jennifer Talwieser

    Jennifer Talwieser

    OSIANDER Balingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unfassbar stark

    Mein Jahreshighlight 2026! Wir folgen Martha Ballard, einer Hebamme aus dem 18.Jahrhundert. Die Autorin weiß es unfassbar gut diese dörfliche Gemeinschaft zu beschreiben. Wir bekommen einen Einblick in eine von Männern geprägte Welt, in der Vergewaltigung weniger wiegt als das Ansehen des beschuldigten Mannes. Die Protagonistin ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich sehr gut in dieser männlichen Welt zu behaupten weiß. Ein bemerkenswertes Buch welches auf einer wahren Begebenheit beruht.

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Bewertungen (1)

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