Produktbild: Rom sehen und nicht sterben

Rom sehen und nicht sterben Roman

9

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/14,4/2,6 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60405-1

Beschreibung

Rezension

»Der Roman ist ein Hohelied auf die Macht der Sprache.« ("Karin Großmann / Sächsische Zeitung")
»Peter Wawerzineks elliptische Syntax ist wie immer nicht atemlos, sondern zielgerichtet. Daraus entwickelt sich erneut eine starke Poesie.« ("Judith von Sternburg / Frankfurter Rundschau")
»Wer seine frühere Romane gelesen hat, kennt diesen poetischen, lebhaften, biografisch gespeisten Ton.« ("Liane von Billerbeck / Deutschlandfunk Kultur")
»Ein beeindruckendes Buch: anrührend in seiner schonungslosen Ehrlichkeit und existentiellen Tiefe, erheiternd durch den Witz und die quecksilbrige Sprachkunst. « ("Wolfgang Schneider / SWR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.09.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/14,4/2,6 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Camel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60405-1

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Verena B.

    aus Köln

    5/5

    02.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das herausfordert und beglückt

    Im Zentrum des Romans steht Wawrzineks Krebserkrankung, bzw. seine Art, mit dieser Situation ummzugehen. Nämlich sich dem Leben zuzuwenden in all seiner Pracht, selbst wenn der Tod bereits greifbar nah ist! Rom ist dabei mehr als nur ein Schauplatz.  Wo Krankheit und Verlust drohen, zeigt die Stadt ihm Schönheit und Bewegung, die ihn zum Weiterleben drängen. Auch sein Körper spielt eine zentrale Rolle. Die zunehmende Entfremdung von ihm, dieses Fremde in ihm, das Gefühl, dass „der Körper nicht mehr ins Bild passt“, ist der Ausgangspunkt einer tiefen Selbstbegnung. Am Ende gelingt ihm aber beides, Schmerz und Zuversicht, Krankheit und positive Kreativität, in Einklang zu bringen... „Rom sehen und nicht sterben“ liest sich wie ein literarisches Selbstgespräch, so als ob der Autor eine Postkarte mit langem Text bzw. einen sehr langen Brief verfasst hat. Das Buch verlangt Konzentration beim Lesen, belohnt aber mit Sätzen, die berühren (s.o). :-) Diese Mischung aus Poesie, Schmerz und Humor macht "Rom sehen und nicht sterben" nicht zu einer Geschichte voller Angst im Angesicht des Todes, sondern zu einer Geschichte voller Lebenslust :-) Selbst die Liebe findet Einzug und wir alle wissen, Liebe kann Berge versetzen; Mut machen wo Aussichtslosigkeit herrscht. So zeigt sich, dass das Schreiben helfen kann zu verstehen, zu reflektieren, nicht zu verzweifeln, zu hoffen und zu heilen...

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krank in der ewigen Stadt

    Ein beeindruckendes Buch über einen Arbeitsaufenthalt des Autors in Rom, der einen tiefen Einblick gibt in die Arbeitsweise eines Schriftstellers, der Suche nach Eindrücken und Ideen. Der Titel bezieht sich auf seine Krebserkrankung, die während des Aufenthalts entdeckt und im Buch thematisiert wird. Beide Inhalte verdichten die Erzählung zu einem intensiven Erlebnis in der ewigen Stadt, das in ostdeutscher Manier in einem knappen Realismus dargestellt wird. Sehr empfehlenswert.

  • Michel

    5/5

    22.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr zu empfehlen

    Mitreißend und aufwühlend, ab dem ersten Kapitel. Und trotz der Schwere des Themas dieses Buches, gelingt es Peter Wawerzinek zu unterhalten und gar zu amüsieren. Danke für dieses literarische Geschenk!

  • Lesehonig

    aus Berlin

    4/5

    05.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Autor weilt gerade in…

    Der Autor weilt gerade in Rom, als er die Diagnose Krebs bekommt. Völlig aus seinem Leben gerissen zieht er nach Berlin, um sich dort behandeln zu lassen. Er beschreibt sehr eindrücklich den Weg seiner Therapie, bestehend aus Chemotherapie und Operation hin zur Genesung. Eine neue Liebe kommt in sein Leben und gemeinsam reisen sie wieder nach Rom. So schließt sich der Kreis. Peter Wawerzinek verarbeitet in diesem Roman seine Krebserkrankung. Es ist ein sehr persönliches Buch und aus diesem Grund fällt es mir extrem schwer es zu bewerten. Um der Krankheit seinen Schrecken zu nehmen, spielt der Autor sehr mit den Wörtern und Sätzen, verkehrt sie teilweise ins lächerliche. Sucht neue Worte, reiht sie aneinander, reimt zusammen und schwurbelt drumherum. Mir fiel das Lesen dadurch sehr schwer. Mit dem Inhalt konnte ich mich gut identifizieren, da ich in ähnlicher Situation bin. Und natürlich freue ich mich über das Happy End. Die Geschichte bildet so eine „runde Sache“, aber wie der Autor schon anmerkt ist es nicht mehr das erste Leben, unbeschwert und frei, sondern das zweite Leben. Viele Passagen dieses Romans waren von poetischer Sprache und von starken Bildern geprägt. Aber irgendwie fand ich es einfach nicht vereinbar mit dem Schrecken, den die Thematik aufwirft. Vielleicht war ich hier einfach nicht die geeignete Leserin.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    26.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Bewegend Nach der Veröffentlichung der Nominierten für den deutschen Buchpreis wollte ich ein paar unbedingt lesen. Wie auch dieses Buch. Was, wenn man eine Diagnose bekommt, die einen aus der Bahn wirft? Wie geht man damit um? Wenn einem das nicht selbst passiert, kann man das nicht wissen. Doch dem Autor ist es passiert und in diesem Buch nimmt er uns mit auf eine Reise. Peter Wawerzinek verbringt als Stipendiat den Frühling in Rom. Dort sucht er Inspiration für einen neuen Roman. Doch die Pandemie und technische Pannen zerstören seine Arbeit. Nach einem Umzug nach Trastevere will er über Pasolini schreiben, bemerkt jedoch gesundheitliche Probleme und schließlich erhält er eine Krebsdiagnose. Trotz der Krankheit kehrt er nach Rom zurück und findet in der Kunst, Literatur und einer zufälligen Liebe neue Lebenskraft. Was sich zuerst nach Kummer und Traurigkeit anhört, ist etwas ganz anderes. Der Autor versteht es, dieses Thema in etwas zu verwandeln, das positiv bleiben lässt. Es ist nicht nur eine Reise nach Rom, sondern zu sich selbst. Der Schreibstil ist sehr detailreich und schon fast poetisch. Ich musste mich erstmal etwas darauf einlassen, doch dann hat es mich mitgerissen. Auch wenn es um eine schwere Krankheit geht, ist es dennoch eine spannende Auseinandersetzung damit. Eine individuelle und intensive. Eine Auseinandersetzung mit dem Tod und der Heilung. Mit dem Leben und der Liebe. ISBN: 978-3328604051 Autor: Peter Wawerzinek Verlag: Penguin Veröffentlicht. 05.09.25 Umfang: 224 Seiten

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    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

    Buchhändler*in

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    3/5

    16.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tod in der ewigen Stadt

    "Rom sehen und nicht sterben" ist geschrieben wie ein Brief, den Wawerzinek an einen alten Bekannten verfasst. Er erzählt von seiner Einladung nach Rom, um in der Villa Massimo zu schreiben, davon, wie Corona alles durcheinandergebracht hat. Aber auch von seiner Krebsdiagnose, und von seinem Kampf gegen diese Krankheit. Obwohl die Briefform den Lesenden eigentlich direkt anspricht, wirkt die ganze Erzählung auf mich aber sehr kühl und distanziert, was nicht unbedingt schlecht ist, mir in diesem Konzext aber leider nicht besonders gefallen hat.

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