• Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
Neu

Die Vierte Kränkung Menschlicher Geist im Schatten der Künstlichen Intelligenz

2

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1933

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,8 cm

Gewicht

214 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28177-6

Beschreibung

Rezension

«Was uns Leser für seinen Text unbedingt einnehmen sollte, ist die Verve, mit der er die Einzigartigkeit des schöpferischen, menschlichen Geistes beschwört.» Angela Gutzeit, DLF Andruck, 17.08.26
«Der Essay resümiert auf sehr verständlich geschriebene Weise die Argumente, die aus einem humanistischen Selbstverständnis gegen die aktuelle Maschinengläubikeit hervorgebracht werden können.» Jochen Rack, BR2 Kulturleben Büchermagazin, 17.08.26
«Rüdiger Safranski erweist sich in seinem klugen und leicht zu lesenden Essay nicht als Pessimist.

Produktdetails

Verkaufsrang

1933

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,6/12,6/1,8 cm

Gewicht

214 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28177-6

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humanistischer Appell im KI-Zeitalter

    Es wäre wünschenswert, man könnte dieses Buch zur Pflichtlektüre für die Menschheit im KI-Zeitalter erklären. Inmitten der vorherrschenden Fortschrittsgläubigkeit und Technik-Euphorie muss man kein Pessimist oder Zyniker sein, um anzunehmen, dass der Wiedereintritt in die selbstverschuldete Unmündigkeit unmittelbar bevorsteht. Bei diesem Buch handelt es sich womöglich um eine letzte humanistische Auflehnung, ein letztes Aufbäumen des menschlichen Geistes bevor er von der künstlichen Intelligenz überwältigt wird oder durch sie verkümmert.

  • Bewertung

    1/5

    26.08.2026

    eBook (ePUB)

    Viel Anspruch, keine philosophische Präzision

    Safranski schreibt nicht elegant, sondern feuilletonistisch – in einem Ton, der eher an eine Lehrergazette als an eine ernsthafte philosophische Auseinandersetzung erinnert. Viel große Geste, wenig begriffliche Präzision. Schon die zentrale Idee der „vierten Kränkung“ ist keineswegs neu. Joseph Weizenbaum und andere haben bereits Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre den Gedanken einer durch die künstliche Intelligenz ausgelösten „vierten Kränkung“ des Menschen diskutiert. Safranskis große Diagnose ist also historisch alles andere als originell. Noch schwerer wiegt die Darstellung Gotthard Günthers. Ihn als Vertreter einer „mehrwertigen Ontologie“ zu präsentieren, verfehlt sein Denken. Günther entwickelte eine mehrstellige Logik bzw. Stellenwertlogik, die gerade die klassische Subjekt-Objekt-Relation und die Beschränkungen der zweiwertigen Logik zum Gegenstand hat. Das ist keine nebensächliche terminologische Frage, sondern betrifft den Kern seines Projekts. Und auch die eigentliche Kränkungsthese fällt bei genauerem Hinsehen in sich zusammen. Schon Schopenhauer hielt arithmetisches und rein berechnendes Denken für eine vergleichsweise armselige geistige Tätigkeit – gerade weil sie prinzipiell mechanisierbar ist. Dass Maschinen heute rechnen, kombinieren oder Texte erzeugen, muss den Menschen daher keineswegs in seinem geistigen Selbstverständnis erschüttern. Unterm Strich: viel feuilletonistische Pose, wenig neue Erkenntnis und dazu erhebliche historische und philosophische Ungenauigkeiten. Wer die einschlägige Debatte bereits kennt, wird hier kaum etwas entdecken, das die Lektüre rechtfertigt. Dass ein solcher Erguss überhaupt Beachtung findet, sagt am Ende mehr über den geistigen Resonanzboden dieses Landes aus als über das Buch selbst.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

0

3

0

2

0

1

1

Bewertungen (2)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung
  • Produktbild: Die Vierte Kränkung