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Band 3

Hiobs Brüder Epischer Historischer Roman über Leid, Hoffnung und den Kampf ums Überleben

Aus der Reihe Helmsby
38

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7446

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

912

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/5 cm

Gewicht

708 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0161-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7446

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

912

Maße (L/B/H)

21,6/13,6/5 cm

Gewicht

708 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0161-1

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Feliz

    aus Bielefeld

    5/5

    14.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ich mag die neue Gestaltung…

    Ich mag die neue Gestaltung des Buches ehrlich gesagt deutlich lieber als die ursprüngliche. Das liegt vor allem daran, dass sie nun deutlich besser zu den anderen Teilen der Reihe passt und dass es ein absolutes Schmuckstück im Regal ist. Ich liebe den Schreibstil von Rebecca Gablé einfach. Sie hat eine unnachahmliche Art, mich in die Geschichte zu ziehen und mich für die Handlung zu begeistern, sodass ich nur so durch das Buch fliege und unbedingt mehr über den historischen Kontext wissen will. Das liegt aber auch an den Charakteren, die ich wirklich schnell in mein Herz geschlossen habe. Bei Losian fiel mir das zu Beginn ein bisschen schwer, weil er ja selbst nicht wusste, wer er ist. Dadurch fiel es mir auch ein bisschen schwer, am Anfang eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Je mehr er sich aber für die anderen Menschen auf der Insel einsetzt, desto mehr habe ich ihn in mein Herz geschlossen. Ich mochte, dass er sich trotz aller Schwierigkeiten, besonders außerhalb der Insel, immer für seine ehemaligen Mitbewohner einsetzt. Dabei spielt es auch keine große Rolle, dass er ab einem gewissen Punkt nicht mehr wirklich einer von ihnen ist. Aber genau das war es, was dieses Buch so besonders macht. Es stehen hier vor allem Menschen im Mittelpunkt, die in vielen anderen historischen Romanen keinen Platz haben, weil sie auch in der mittelalterlichen Gesellschaft eher eine Außenseiterrolle einnehmen. Deswegen fand ich es so spannend zu sehen, wie verschiedene Behinderungen oder Krankheiten in diesem Buch behandelt werden. Natürlich ist klar, dass dies immer nur Beispiele sind und beispielsweise Oswald vielleicht unter anderen Umständen seine Kindheit gar nicht überlebt hätte oder sogar bewusst von seiner Familie als Baby sich selbst überlassen worden wäre, sobald aufgefallen wäre, dass er krank ist. Es wird immer wieder deutlich, dass er mit seinem schwachen Herzen bei Anstrengungen auch schon in der Kindheit ohne Weiteres hätte sterben können. Gerade deswegen fand ich es aber so spannend, wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen und dass viele der Menschen auf der Insel eigentlich ein recht normales Leben hätten führen können, wenn klar gewesen wäre, was genau ihre Krankheit ist oder wie man damit hätte umgehen können. Das macht das ganze auch so tragisch, weil man heute vielen der Menschen hätte helfen können und sie vielleicht nicht einmal starke Beschwerden gehabt hätten, aber alleine durch den Glauben der Kirche, dass diese Menschen aus irgendwelchen Gründen bestraft werden und deswegen oft gar nicht nach Möglichkeiten gesucht wurde, ihnen zu helfen. Das Setting gefiel mir ebenfalls wirklich gut, auch wenn das Buch wirklich umfangreich ist. Es passiert eben in der Zeit auch politisch so viel, dass es schwierig ist, alles in diesem Buch unterzubringen. Rebecca Gablé gelingt das aber doch wieder einmal recht gut. Ich fand die Zeit extrem spannend erzählt und auch wenn die Perspektive zunächst ungewöhnlich war, hat man dennoch viel über die Machtkämpfe und politische Verstrickungen in England erfährt. Dabei fand ich besonders den Anfang fast schon erfrischend anders, weil man die politischen Gegebenheiten anders als in ihren anderen Bücher eher am Rande mitbekommt. Vor allem Regy und Simon sind, weil sie aus einflussreichen Familien kommen, gut informiert, aber auf der Insel sind alle so isoliert, dass es eben keine Rolle spielt, ob gerade König Stephan oder Kaiserin Maud an der Macht sind. Selbst als sie von der Insel entkommen, ist das erst einmal kein zentrales Thema, vielmehr geht es darum, zu überleben und einen Platz zu finden, an dem sie alle sicher sind. Dadurch wird deutlich, wie austauschbar für viele Menschen die Herrschenden sind, wenn sie nicht unmittelbar im Kreise dieser handeln. Alles in allem ist das Buch wieder einmal extrem gelungen, besonders weil die ungewöhnliche Perspektive, die Außenseiter in den Fokus rückt, einen neuen Zugang zur mittelalterlichen Geschichte schafft, die im Gedächtnis bleibt.

  • Marina

    aus Rügen

    3/5

    23.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman, an den ich mich herantasten musste

    Ungewohnter Lesestoff von Gablé Ich habe den ersten Teil der Helmsby-Reihe verschlungen, leider konnte Hiobs Brüder in meinen Augen nicht mit Gablés anderen Romanen mithalten. Dabei war es jedoch nicht die Thematik, die mich gestört hat. Ich fand es sehr interessant, mehr darüber zu erfahren, wie mit kranken Menschen im Mittelalter umgegangen wurde. Den Anfang fand ich jedoch verwirrend. Es wird mir ein Rätsel bleiben, wieso man mit Simon beginnt, wenn das Buch hauptsächlich von Losian handelt. Auch fand ich den Zeitraum ungewohnt gewählt, im ganzen Roman sind nur wenige Jahre vergangen, leider haben sich die Ereignisse dadurch für mich manchmal in die Länge gezogen. Schon zu Anfang des Romans musste ich feststellen, dass dem Protagonisten immer neue Hindernisse in den Weg gelegt wurden, die an manchen Stellen einfach unrealistisch wirkten. Zusätzlich muss man leider sagen, dass das Potenzial von anderen Charakteren fast gar nicht ausgeschöpft wurde. Denn zum Beispiel zu Reggy oder auch Miriam hätte man viel mehr schreiben können! Irgendwann ist die Geschichte für mich leider falsch abgebogen. Selbstverständlich wurde auch hier wieder sehr gut recherchiert und der Schreibstil ist, wie gewohnt, flüssig und sehr gut lesbar. Leider konnte die Story mich nicht ganz packen, ich fand es schwer, einen Bezug zu den verschiedenen Charakteren aufzubauen. Auch die Handlungen des Protagonisten fand ich an manchen Passagen sehr fragwürdig. Manche Figuren habe ich einfach alles unfair behandelt gesehen, sei es im negativen oder positiven Sinne. Es war ein gut recherchierter Schmöker, leider konnte er mich nicht ganz überzeugen.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    14.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Geschichte über Außenseiter in einer mittelalterlichen Gesellschaft

    Ich mag die neue Gestaltung des Buches ehrlich gesagt deutlich lieber als die ursprüngliche. Das liegt vor allem daran, dass sie nun deutlich besser zu den anderen Teilen der Reihe passt und dass es ein absolutes Schmuckstück im Regal ist. Die Story hat mich auch dieses Mal wieder gereizt: Gegen seinen Willen wird Simon de Clare, Sohn einer angesehenen normannischen Familie, auf eine abgelegene Inselfestung abgeschoben und das nur weil er seit seiner Kindheit an der Fallsucht leidet. Zusammen mit anderen Ausgestoßenen, wie Losian, der sich weder an seinen Namen noch an sein Leben vor der Festung erinnern kann, Edmund, der sich für den verstorbenen Märtyrerkönig hält und dem Mörder Regy fristen sie ein Leben abseits der Gesellschaft, weil sie nicht zu den Kindern Gottes gehören. Doch dann eröffnet sich nach einem schweren Unwetter plötzlich ein Weg in die Freiheit. Unter der Führung von Losian, der unbedingt herausfinden will, wie sein Leben aussah, bevor er sein Gedächtnis verloren hat, machen sie sich auf den Weg durch England. Mitten im Bürgerkrieg versuchen sie ihren Platz in der Gesellschaft zu finden, doch nicht für alle ist das möglich und als Losian mehr über sich herausfindet, ist er sich nicht sicher, ob er sich nicht besser nicht erinnert hätte. Ich liebe den Schreibstil von Rebecca Gablé einfach. Sie hat eine unnachahmliche Art, mich in die Geschichte zu ziehen und mich für die Handlung zu begeistern, sodass ich nur so durch das Buch fliege und unbedingt mehr über den historischen Kontext wissen will. Das liegt aber auch an den Charakteren, die ich wirklich schnell in mein Herz geschlossen habe. Bei Losian fiel mir das zu Beginn ein bisschen schwer, weil er ja selbst nicht wusste, wer er ist. Dadurch fiel es mir auch ein bisschen schwer, am Anfang eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Je mehr er sich aber für die anderen Menschen auf der Insel einsetzt, desto mehr habe ich ihn in mein Herz geschlossen. Ich mochte, dass er sich trotz aller Schwierigkeiten, besonders außerhalb der Insel, immer für seine ehemaligen Mitbewohner einsetzt. Dabei spielt es auch keine große Rolle, dass er ab einem gewissen Punkt nicht mehr wirklich einer von ihnen ist. Aber genau das war es, was dieses Buch so besonders macht. Es stehen hier vor allem Menschen im Mittelpunkt, die in vielen anderen historischen Romanen keinen Platz haben, weil sie auch in der mittelalterlichen Gesellschaft eher eine Außenseiterrolle einnehmen. Deswegen fand ich es so spannend zu sehen, wie verschiedene Behinderungen oder Krankheiten in diesem Buch behandelt werden. Natürlich ist klar, dass dies immer nur Beispiele sind und beispielsweise Oswald vielleicht unter anderen Umständen seine Kindheit gar nicht überlebt hätte oder sogar bewusst von seiner Familie als Baby sich selbst überlassen worden wäre, sobald aufgefallen wäre, dass er krank ist. Es wird immer wieder deutlich, dass er mit seinem schwachen Herzen bei Anstrengungen auch schon in der Kindheit ohne Weiteres hätte sterben können. Gerade deswegen fand ich es aber so spannend, wie unterschiedlich verschiedene Menschen damit umgehen und dass viele der Menschen auf der Insel eigentlich ein recht normales Leben hätten führen können, wenn klar gewesen wäre, was genau ihre Krankheit ist oder wie man damit hätte umgehen können. Das macht das ganze auch so tragisch, weil man heute vielen der Menschen hätte helfen können und sie vielleicht nicht einmal starke Beschwerden gehabt hätten, aber alleine durch den Glauben der Kirche, dass diese Menschen aus irgendwelchen Gründen bestraft werden und deswegen oft gar nicht nach Möglichkeiten gesucht wurde, ihnen zu helfen. Das Setting gefiel mir ebenfalls wirklich gut, auch wenn das Buch wirklich umfangreich ist. Es passiert eben in der Zeit auch politisch so viel, dass es schwierig ist, alles in diesem Buch unterzubringen. Rebecca Gablé gelingt das aber doch wieder einmal recht gut. Ich fand die Zeit extrem spannend erzählt und auch wenn die Perspektive zunächst ungewöhnlich war, hat man dennoch viel über die Machtkämpfe und politische Verstrickungen in England erfährt. Dabei fand ich besonders den Anfang fast schon erfrischend anders, weil man die politischen Gegebenheiten anders als in ihren anderen Bücher eher am Rande mitbekommt. Vor allem Regy und Simon sind, weil sie aus einflussreichen Familien kommen, gut informiert, aber auf der Insel sind alle so isoliert, dass es eben keine Rolle spielt, ob gerade König Stephan oder Kaiserin Maud an der Macht sind. Selbst als sie von der Insel entkommen, ist das erst einmal kein zentrales Thema, vielmehr geht es darum, zu überleben und einen Platz zu finden, an dem sie alle sicher sind. Dadurch wird deutlich, wie austauschbar für viele Menschen die Herrschenden sind, wenn sie nicht unmittelbar im Kreise dieser handeln. Alles in allem ist das Buch wieder einmal extrem gelungen, besonders weil die ungewöhnliche Perspektive, die Außenseiter in den Fokus rückt, einen neuen Zugang zur mittelalterlichen Geschichte schafft, die im Gedächtnis bleibt.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    16.08.2025

    eBook (ePUB)

    Fakten und Fiktion gut verknüpft

    "Hiobs Brüder" ist der zweite Band der Helmsby-Reihe von Rebecca Gablé. Dieser Roman schließt an "Das zweite Königreich" an und spielt rund 80 Jahre später. England befindet sich im Erbfolgekrieg nachdem der einzige legitime Sohn von König Henry I. bei einem Schiffsunglück ertrunken ist. Zwar geht aus dem Erbfolgekrieg kurzfristig Stephan von Blois (Enkel von William dem Eroberer) als Sieger und König hervor, doch langfristig sichert sich Königin Maud (die Tochter von Henry I.) den Thron für die Plantagenets. Als erster einer langen Reihe von Henrys, besteigt ihr Sohn als Henry II., 1154 den englischen, den die Plantagenet rund 250 Jahre für sich behaupten. Das Interessante an diesem Buch ist, dass Autorin Rebecca Gablé sich einer Menschengruppe widmet, die im allgemeinen kaum in der Literatur vorkommt: geistig und körperlich beeinträchtigen Menschen (damit sind aber nicht die Kriegsversehrten gemeint). Diese Menschen werden auf eine Insel nahe East Anglia abgeschoben, mangelhaft bis gar nicht verpflegt und betreut. Hier treffen Simon, der an Epilepsie leidet, mit Loisan, der sein Gedächtnis verloren hat mit den siamesischen Zwillingen und anderen aus der Gesellschaft Ausgestoßenen zusammen. Wider Erwarten werden einige davon treue Gefährten von Henry II.. Wie alle historischen Romane von Rebecca Gablé ist auch dieser hier penibel recherchiert und gekonnt erzählt. Auf keiner der über 900 Seiten kommt Langeweile auf. Geschickt sind Fakten und Fiktion zu einem detailreichen Historienschmöker verknüpft. Fazit: Gerne gebe ich diesem zweiten Band der Helmsby-Reihe wieder 5 Sterne und warte mit großer Neugier auf den den dritten Band, der demnächst, im August 2025, unter dem Titel Rabenthron erscheinen wird.

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2025

    eBook (ePUB)

    tolles historisches Buch

    Ein tolles Buch, so spannend geschrieben Geschickt werden Fakten und Fiktion vermischt. Keiner schreibt so gut über das mittelalterliche England wie diese Autorin Die Protagonisten besitzen wieder viel Charaktertiefe und die Geschichte ist sehr spannend Simon de Clare ist 15 Jahre alt als er auf die Insel der Verdammten gebracht wird. Er hat Epilepsie, die seinerzeit oft mit Besessenheit verwechselt wurde Die Lebensmittelversorgung auf der kleinen Insel ist schlecht. Als ein Unwetter einen Großteil der Anlage zerstört und einigen Bewohnern das Leben kostet, wagt der Rest der Bewohner die Flucht. Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich empfehle es gern

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