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Tanzende Spiegel

15

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Herausgeber

Annette Byford

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,6 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Übersetzt von

Annette Byford

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0710-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.08.2025

Herausgeber

Annette Byford

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,1/14,1/2,6 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1

Übersetzt von

Annette Byford

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0710-9

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

Email: info@arsvivendiverlag.de

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  • Vanessa

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tanzende Erinnerungen

    Meine Meinung Das Buch “Tanzende Spiegel” hat mich vor allem durch seine stille Intensität überrascht. Es entfaltet sich in feinen, psychologisch präzisen Bewegungen. Ich habe schnell gemerkt, wie sehr Byford die inneren Welten ihrer Figuren versteht und diese gekonnt darstellt, denn die Art, wie sie Konflikte, Scham, unausgesprochene Erwartungen und Verletzungen sichtbar macht, war berührend. Die Verbindung zwischen persönlicher Geschichte und historischem Hintergrund fand ich gut umgesetzt. Die Rückblenden ins Nachkriegsdeutschland wirken glaubwürdig und zeigen, wie stark gesellschaftliche Zwänge Entscheidungen beeinflussen können, die ein ganzes Leben prägen. Gleichzeitig hat mich die spätere Mutter‑Tochter‑Ebene emotional abgeholt. Die Sprache ist ruhig und klar. Es ist ein Roman, der sich Zeit nimmt – und der mir gezeigt hat, wie viel Kraft in genau dieser stillen Langsamkeit liegen kann. Über die Autorin Annette Byford, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit vierzig Jahren in Großbritannien, wo sie als analytische Psychotherapeutin arbeitet. Sie hat mehrere Sachbücher zum Thema Familiendynamik veröffentlicht. Tanzende Spiegel ist ihr Debütroman. Quelle: Verlag / vlb

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unmögliche Liebe

    Eine Psychotherapeutin in London blickt auf ihr Leben zurück und das ihrer Mutter, das erstaunliche Parallelen aufweist. So steht das jeweilige Begehren eines Menschen im Mittelpunkt, der nach den gesellschaftlichen Konventionen tabu sein sollte. Eine interessante Geschichte mit Tiefgang und guter Beschreibung der Figuren. Sehr empfehlenswert.

  • Bücherfreundin

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckender Debütroman mit psychologischem Tiefgang

    In ihrem autofiktionalen Debütroman "Tanzende Spiegel" verwebt die Psychotherapeutin Annette Byford, die in Deutschland aufgewachsen ist und seit 40 Jahren in Großbritannien lebt, die Lebensgeschichte ihrer Mutter mit ihrer eigenen. Die namenlose Mutter ist Anfang zwanzig und lebt in Wiesbaden. Sie ist mit dem Medizinstudenten Walter verlobt, den sie an der Universität Münster kennenlernte. Die junge Frau fühlte sich sehr schnell durch die Verbindung eingeengt und verließ nach dem ersten Semester die Stadt. Sie hat sich ein kleines Dachzimmer gemietet und eine Bürotätigkeit angenommen. Walter wird bald eine eigene Praxis bekommen, doch die Mutter der Autorin ist noch nicht bereit zu heiraten, nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren ist sie lebenshungrig und genießt es, ins Kino zu gehen und sich mit ihren Kollegen zu treffen. Ihr Vorgesetzter bemüht sich intensiv um sie, und sie beginnen ein heimliches Verhältnis, das nicht folgenlos bleibt. Im Hier und Jetzt lernen wir die Anfang der fünfziger Jahre geborene Ich-Erzählerin kennen, die als Psychotherapeutin arbeitet und seit zwei Jahren verwitwet ist. Sie hat viele Freunde und ein funktionierendes soziales Netzwerk. Eine junge Patientin weckt intensive Gefühle in ihr, sie denkt ständig an sie, und in ihren Tagträumen sind sie und die Cellistin ein Paar. Die Psychotherapeutin wünscht sich immer öfter, die junge Frau auch außerhalb der Praxis zu treffen. Sie gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt, überschreitet bereits Grenzen und wird bald eine Entscheidung treffen müssen. Die Handlung ist auf zwei Zeitebenen erzählt, auf der ersten begleiten wir die Mutter der Autorin ab einem Alter von etwa 22 Jahren, auf der zweiten Zeitebene erleben wir den Alltag der Psychotherapeutin und folgen ihren Erinnerungen an ihre Mutter. Die Geschichte wechselt ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück. Durch die Kursivschrift sind die Zeitsprünge sehr gut erkennbar. "Tanzende Spiegel" ist ein ganz wunderbares, ein kluges und berührendes Buch. Die schöne Sprache und der ruhige Erzählstil der Autorin haben mich von Beginn an begeistert. Die Autorin beschreibt ihre Mutter mit viel Liebe und Empathie. Es hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, in die Lebensgeschichten der beiden Frauen einzutauchen. Ich mochte die junge Frau, die im Nachkriegsdeutschland die Liebe sucht, ihre Freiheit schätzt und selbstbestimmt leben möchte. Sie kann sich noch nicht mit der damaligen Rollenzuweisung als Mutter und Hausfrau identifizieren, und doch zwingen die Umstände sie zu einer lebenswichtigen Entscheidung. Ein halbes Jahrhundert später muss ihre Tochter feststellen, dass ihr Leben immer mehr zum Spiegelbild des Lebens der Mutter geworden ist, und auch sie muss eine wichtige Entscheidung treffen. Ich habe das Buch, in dem es neben Liebe, Schuld und dem Schweigen über die Vergangenheit auch um eine Mutter-Tochter-Beziehung und ein Familiengeheimnis geht, sehr gern gelesen, es hat mich gefesselt und zutiefst berührt. Am Ende des Romans weist die Autorin darauf hin, dass es sich um ein fiktives Werk handelt. Lediglich die Geschichte der Mutter beruht auf wahren Begebenheiten, die Abschnitte, die sich mit der Therapie befassen, sind fiktiv. Absolute Leseempfehlung für alle, die gern anspruchsvolle Romane mit psychologischem Tiefgang lesen!

  • Bücherfreundin

    5/5

    11.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckender Debütroman…

    Beeindruckender Debütroman mit psychologischem Tiefgang In ihrem autofiktionalen Debütroman "Tanzende Spiegel" verwebt die Psychotherapeutin Annette Byford, die in Deutschland aufgewachsen ist und seit 40 Jahren in Großbritannien lebt, die Lebensgeschichte ihrer Mutter mit ihrer eigenen. Die namenlose Mutter ist Anfang zwanzig und lebt in Wiesbaden. Sie ist mit dem Medizinstudenten Walter verlobt, den sie an der Universität Münster kennenlernte. Die junge Frau fühlte sich sehr schnell durch die Verbindung eingeengt und verließ nach dem ersten Semester die Stadt. Sie hat sich ein kleines Dachzimmer gemietet und eine Bürotätigkeit angenommen. Walter wird bald eine eigene Praxis bekommen, doch die Mutter der Autorin ist noch nicht bereit zu heiraten, nach den entbehrungsreichen Kriegsjahren ist sie lebenshungrig und genießt es, ins Kino zu gehen und sich mit ihren Kollegen zu treffen. Ihr Vorgesetzter bemüht sich intensiv um sie, und sie beginnen ein heimliches Verhältnis, das nicht folgenlos bleibt. Im Hier und Jetzt lernen wir die Anfang der fünfziger Jahre geborene Ich-Erzählerin kennen, die als Psychotherapeutin arbeitet und seit zwei Jahren verwitwet ist. Sie hat viele Freunde und ein funktionierendes soziales Netzwerk. Eine junge Patientin weckt intensive Gefühle in ihr, sie denkt ständig an sie, und in ihren Tagträumen sind sie und die Cellistin ein Paar. Die Psychotherapeutin wünscht sich immer öfter, die junge Frau auch außerhalb der Praxis zu treffen. Sie gerät in einen tiefen Gewissenskonflikt, überschreitet bereits Grenzen und wird bald eine Entscheidung treffen müssen. Die Handlung ist auf zwei Zeitebenen erzählt, auf der ersten begleiten wir die Mutter der Autorin ab einem Alter von etwa 22 Jahren, auf der zweiten Zeitebene erleben wir den Alltag der Psychotherapeutin und folgen ihren Erinnerungen an ihre Mutter. Die Geschichte wechselt ständig von der Gegenwart in die Vergangenheit und zurück. Durch die Kursivschrift sind die Zeitsprünge sehr gut erkennbar. "Tanzende Spiegel" ist ein ganz wunderbares, ein kluges und berührendes Buch. Die schöne Sprache und der ruhige Erzählstil der Autorin haben mich von Beginn an begeistert. Die Autorin beschreibt ihre Mutter mit viel Liebe und Empathie. Es hat mir sehr viel Lesefreude bereitet, in die Lebensgeschichten der beiden Frauen einzutauchen. Ich mochte die junge Frau, die im Nachkriegsdeutschland die Liebe sucht, ihre Freiheit schätzt und selbstbestimmt leben möchte. Sie kann sich noch nicht mit der damaligen Rollenzuweisung als Mutter und Hausfrau identifizieren, und doch zwingen die Umstände sie zu einer lebenswichtigen Entscheidung. Ein halbes Jahrhundert später muss ihre Tochter feststellen, dass ihr Leben immer mehr zum Spiegelbild des Lebens der Mutter geworden ist, und auch sie muss eine wichtige Entscheidung treffen. Ich habe das Buch, in dem es neben Liebe, Schuld und dem Schweigen über die Vergangenheit auch um eine Mutter-Tochter-Beziehung und ein Familiengeheimnis geht, sehr gern gelesen, es hat mich gefesselt und zutiefst berührt. Am Ende des Romans weist die Autorin darauf hin, dass es sich um ein fiktives Werk handelt. Lediglich die Geschichte der Mutter beruht auf wahren Begebenheiten, die Abschnitte, die sich mit der Therapie befassen, sind fiktiv. Absolute Leseempfehlung für alle, die gern anspruchsvolle Romane mit psychologischem Tiefgang lesen!

  • MirjS

    aus Essen

    5/5

    10.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wundervoll zärtlich und wortgewaltig!

    Schweigen. Ein unausgesprochenes Erbe zweier Frauen, das generationsübergreifend die Grenzen vom Nachkriegsdeutschland bis ins heutige Großbritannien überwindet. Schweigen, das sich in einer ganz besonderen Mutter-Tochter-Beziehung spiegelt und die damit die Vergangenheit mit der Gegenwart schmerzlich verbindet. Psychotherapeutin Annette Byford erzählt in ihrem Debütroman „Tanzende Spiegel“ eine nicht nur zutiefst bewegende, sondern auch ebenso außergewöhnliche, autofiktionale Geschichte. Als Ich-Erzählerin erzählt sie autobiografisch und geradezu zärtlich, die Geschichte ihrer Mutter zur Nachkriegszeit in Deutschland und verbindet dies mit einem fiktionalen Teil, der ihre eigene Geschichte als Psychotherapeutin im heutigen Großbritannien erzählt. Es gibt also nicht nur zwei Zeitebenen, sondern auch zwei Erzählstränge. Darin werden - neben dem familiären und gesellschaftlichen Schweigen - Themen angesprochen wie Schuld, Liebe, Verlust, innerer Frieden, weibliches Begehren, sowie dem Wunsch nach Selbstbestimmung, auferlegte Grenzen und die gesellschaftliche Stellung von Frauen. Herausragend ist der Schreibstil. Er ist unaufgeregt, aber dabei so wortgewaltig, warm, klug und ergreifend, dass ich etliche Textstellen markieren und erst einmal darüber nachdenken musste. Fazit: Ich fand das Buch einfach wundervoll! Es hat mich gleichermaßen bestürzt, wie beglückt, bewegt, wie nachdenklich gestimmt. Für mich definitiv ein Jahres-Highlight!

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