Eine geheimnisvolle junge Frau trifft auf neue Freunde und Feinde an einem Ort, an dem die einzige Freiheit die Narrenfreiheit ist. Wo Regeln alles sind und man nur übersteht, indem man sie ab und zu bricht. An dem Vertrauen alles ist, und zugleich das größte Risiko. Wo bald klar wird, dass Begierde allein im Auge des Betrachters liegt. Und dem man scheinbar nur entkommt, wenn man eigentlich bleiben will.
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5/5
28.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Fesselnd
Erneut entführt Karin Suer den Leser in die eigene, zunächst so klar erscheinende
Welt der Protagonistin. Nach und nach offenbaren sich die Hinter- und Abgründe
dessen, was gewesen ist, was passiert und was droht Realität zu werden.
Anna ist eigentlich eine taffe Frau, die sich ihrer Verantwortung stellt; nach einem
"Unfall" begibt sie sich in eine Anstalt, wo sie zunächst vermeintlich
besser aufgehoben ist als im Gefängnis. Doch der Schein trügt und die Realitäten verschwimmen.
Wieder ist Karin Suer ein völlig eigenständiges Werk gelungen, das für sich steht und spricht.
Es erzählt von Abhängigkeiten, von Missbrauch und von Systemen, die deutlich in der Schieflage stehen.
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