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Der Club der dichtenden Polizisten

1

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.06.2026

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/2,2 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0714-7

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.06.2026

Verlag

Ars Vivendi

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,6/14,4/2,2 cm

Gewicht

370 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7472-0714-7

Herstelleradresse

Ars Vivendi
Bauhof 1
90556 Cadolzburg
DE

Email: info@arsvivendiverlag.de

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Zuerst ein klassischer Cold Case Roman

Jürg K. am 15.06.2026

Bewertungsnummer: 3168222

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet entdeckt man eine skelettierte Leiche, die offenbar schon vor Jahrzehnten im Wald verscharrt wurde. Der Schädel weist einen Durchschusskanal auf. Mord ist in Tschechien nach zwanzig Jahren verjährt doch ob die Leiche älter ist, kann vorerst nicht geklärt werden. Dieser Roman verbindet Krimispannung mit einer fast heiteren, tschechisch anmutenden Leichtigkeit und genau dieser Kontrast macht den Roman für mich so reizvoll. Die skelettierte Leiche im Grenzwald ist zunächst ein klassischer Cold Case, doch schnell wird klar, dass hier weit mehr begraben liegt als nur ein Verbrechen. Die politische Brisanz der Verjährungsfrage, das Sommerloch, das die Presse mit wilden Spekulationen füllt, und der Druck auf die Ermittler schaffen eine Atmosphäre, die gleichzeitig schwer und überraschend spielerisch wirkt. Besonders stark fand ich die persönlichen Verwicklungen. Josef Meinls Spurensuche nach seinem Urgrossvater öffnet ein Fenster in die dunklen Jahre 1938, in denen Heldenbilder bröckeln und moralische Gewissheiten verschwimmen. Parallel dazu stösst Zmeškal auf eine ganz andere Tragödie, die zeigt, wie tief Geschichte in Familien nachwirkt. Diese privaten Fäden verleihen dem Kriminalfall emotionale Tiefe, ohne die Leichtigkeit des Tons zu verlieren. Für mich ist der Roman ein gelungenes Zusammenspiel aus Historie, Humor und menschlicher Verletzlichkeit ein Krimi, der nicht laut sein muss, um lange nachzuklingen.

Zuerst ein klassischer Cold Case Roman

Jürg K. am 15.06.2026
Bewertungsnummer: 3168222
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet entdeckt man eine skelettierte Leiche, die offenbar schon vor Jahrzehnten im Wald verscharrt wurde. Der Schädel weist einen Durchschusskanal auf. Mord ist in Tschechien nach zwanzig Jahren verjährt doch ob die Leiche älter ist, kann vorerst nicht geklärt werden. Dieser Roman verbindet Krimispannung mit einer fast heiteren, tschechisch anmutenden Leichtigkeit und genau dieser Kontrast macht den Roman für mich so reizvoll. Die skelettierte Leiche im Grenzwald ist zunächst ein klassischer Cold Case, doch schnell wird klar, dass hier weit mehr begraben liegt als nur ein Verbrechen. Die politische Brisanz der Verjährungsfrage, das Sommerloch, das die Presse mit wilden Spekulationen füllt, und der Druck auf die Ermittler schaffen eine Atmosphäre, die gleichzeitig schwer und überraschend spielerisch wirkt. Besonders stark fand ich die persönlichen Verwicklungen. Josef Meinls Spurensuche nach seinem Urgrossvater öffnet ein Fenster in die dunklen Jahre 1938, in denen Heldenbilder bröckeln und moralische Gewissheiten verschwimmen. Parallel dazu stösst Zmeškal auf eine ganz andere Tragödie, die zeigt, wie tief Geschichte in Familien nachwirkt. Diese privaten Fäden verleihen dem Kriminalfall emotionale Tiefe, ohne die Leichtigkeit des Tons zu verlieren. Für mich ist der Roman ein gelungenes Zusammenspiel aus Historie, Humor und menschlicher Verletzlichkeit ein Krimi, der nicht laut sein muss, um lange nachzuklingen.

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Der Club der dichtenden Polizisten

von Elmar Tannert

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