Produktbild: Ins Dunkel

Ins Dunkel Roman | Greta Garbo und Marlene Dietrich - zwei Leinwandikonen | »Ein brillanter Roman« Denis Scheck

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21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39119

Erscheinungsdatum

20.08.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

357 (Printausgabe)

Dateigröße

1874 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783566

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

39119

Erscheinungsdatum

20.08.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

357 (Printausgabe)

Dateigröße

1874 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783566

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  • Juma

    5/5

    05.09.2025

    eBook (ePUB)

    Jede Diva braucht Scheinwerfer…

    Jede Diva braucht Scheinwerfer Ja, eine Screwball-Komödie ist dieser Roman auf jeden Fall, aber für einen Oscar, den manche Rezensenten schon vorgeschlagen haben, reicht es aus meiner Sicht nicht. Zu Beginn war ich vom Schreibstil, der an ein Drehbuch erinnern soll, etwas verwirrt, aber habe mich dann schnell eingelesen. Von Beginn an hatte ich im Hinterkopf beim Lesen Kehlmanns genialen Roman Lichtspiel, dieser Gedanke ließ sich nicht verdrängen, aber miteinander vergleichen kann und will ich die beiden Romane nicht. Bei Angela Steidele, die übrigens heimlich auch selbst auftaucht im Buch, sind die Hauptpersonen die berühmtesten Diven der Kinowelt der 1920er Jahre. Die Namen flimmern einem regelrecht vor den Augen: Greta Garbo und Marlene Dietrich muss man einfach anhimmeln, auch wenn sie zu merkwürdigem Verhalten oder zu abartigen Marotten neigen, jede über alles und jeden tratscht und klatscht. Es gesellen sich zur Runde die Tochter von Thomas Mann, Erika, mit ihre auch ihre Geliebte Salka, vom Bruder Klaus ist die Rede, Mercedes de Acosta gehört zum inneren Circle, auch von Ernst Lubitsch oder GW Pabst liest man oder von MGM etc. Man trifft sich, man kennt sich, man liebt sich, man hasst sich, man verachtet sich und immer wieder trifft man sich. Die Zeiten wechseln, die 1920er Jahre vergehen, man kommt in die 1930er und dann das Wiedersehen Ende der 1960er Jahre. Da sieht man dann schon graue Haare, gut retuschierte Fältchen und von Erika Mann weiß man von Anfang an, dass ihre Kopfschmerzen tödlich enden. So weit, so gut, so traurig. Aber mich hat dieses Buch trotz der Berühmtheiten nicht gefesselt. Eher abstoßend fand ich das Verhältnis von Marlene Dietrich und ihrer Tochter, obwohl ich auch darüber schon gelesen hatte. In diesem Roman war mir die Distanz einfach zu klein. Der Autorin gelang es aber trotzdem, mich bis zum letzten Kapitel "Zürich" festzuhalten, weil eben dieser "Screwball"-Effekt ihr ausgesprochen gut gelungen ist. Auch wenn die Damen (vorwiegend sind es ja nur Damen, die sich treffen) schwatzen, als gäbe es kein Morgen, dann ist das schon etwas anstrengend. Fazit: Jede Diva braucht Scheinwerfer - egal ob von oben oder von anderer Seite.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    24.08.2025

    eBook (ePUB)

    Großartige Frauen

    Zwei große Diven und eine Schauspielerin, die heute eigentlich hauptsächlich als Tochter von bekannt ist. Die Rede ist von Greta Garbo, Marlene Dietrich und Erika Mann. Diese Drei sind die Hauptakteure in diesem besonderen Buch. Es ist aufgebaut wie ein Drehbuch und schon bei den ersten Seiten hatte ich Bilder im Kopf. Der Roman beginnt 1966 in der Schweiz wo Erika und von ihrem Leben berichtet. In Rückblicken wird die Geschichte von ihr Greta und Marlene in den dreißiger Jahren erzählt. Der Schreibstil ist so mitreißend das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und die Erzählungen so lebendig als würde man einen Film schauen. Die Handlung wechselt genauso zwischen Los Angeles und Berlin wie zwischen den Zeiten. Natürlich wird über den Film erzählt. Schließlich haben wir es mit zwei fanz großen Frauen der Zeit zu tun, aber wir erfahren auch viel über das Privatleben der Frauen, über komplizierte und leidenschaftliche Beziehungen, auch und vor allen zwischen den Frauen. Einfach großartig erzählt. Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    05.09.2025

    eBook (ePUB)

    Jede Diva braucht Scheinwerfer

    Ja, eine Screwball-Komödie ist dieser Roman auf jeden Fall, aber für einen Oscar, den manche Rezensenten schon vorgeschlagen haben, reicht es aus meiner Sicht nicht. Zu Beginn war ich vom Schreibstil, der an ein Drehbuch erinnern soll, etwas verwirrt, aber habe mich dann schnell eingelesen. Von Beginn an hatte ich im Hinterkopf beim Lesen Kehlmanns genialen Roman Lichtspiel, dieser Gedanke ließ sich nicht verdrängen, aber miteinander vergleichen kann und will ich die beiden Romane nicht. Bei Angela Steidele, die übrigens heimlich auch selbst auftaucht im Buch, sind die Hauptpersonen die berühmtesten Diven der Kinowelt der 1920er Jahre. Die Namen flimmern einem regelrecht vor den Augen: Greta Garbo und Marlene Dietrich muss man einfach anhimmeln, auch wenn sie zu merkwürdigem Verhalten oder zu abartigen Marotten neigen, jede über alles und jeden tratscht und klatscht. Es gesellen sich zur Runde die Tochter von Thomas Mann, Erika, mit ihre auch ihre Geliebte Salka, vom Bruder Klaus ist die Rede, Mercedes de Acosta gehört zum inneren Circle, auch von Ernst Lubitsch oder GW Pabst liest man oder von MGM etc. Man trifft sich, man kennt sich, man liebt sich, man hasst sich, man verachtet sich und immer wieder trifft man sich. Die Zeiten wechseln, die 1920er Jahre vergehen, man kommt in die 1930er und dann das Wiedersehen Ende der 1960er Jahre. Da sieht man dann schon graue Haare, gut retuschierte Fältchen und von Erika Mann weiß man von Anfang an, dass ihre Kopfschmerzen tödlich enden. So weit, so gut, so traurig. Aber mich hat dieses Buch trotz der Berühmtheiten nicht gefesselt. Eher abstoßend fand ich das Verhältnis von Marlene Dietrich und ihrer Tochter, obwohl ich auch darüber schon gelesen hatte. In diesem Roman war mir die Distanz einfach zu klein. Der Autorin gelang es aber trotzdem, mich bis zum letzten Kapitel "Zürich" festzuhalten, weil eben dieser "Screwball"-Effekt ihr ausgesprochen gut gelungen ist. Auch wenn die Damen (vorwiegend sind es ja nur Damen, die sich treffen) schwatzen, als gäbe es kein Morgen, dann ist das schon etwas anstrengend. Fazit: Jede Diva braucht Scheinwerfer - egal ob von oben oder von anderer Seite.

  • Johanna

    aus München

    4/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Greta Garbo, Marlene Dietrich und Erika Mann munkeln im Dunkel

    Wir sitzen im Kino und schauen einen Film an. Nicht auf der Leinwand, sondern auf den Buchseiten des Romans. Es wird dunkel. Der Film beginnt mit einer Szene im verschneiten Schweizer Ort Klosters. Es ist das Jahr 1969. Greta Garbo hilft Erika Mann und ihrer Lebensgefährtin Signe von Scanzoni, den im Schnee liegen gebliebenen Wagen wieder auf die Fahrbahn zu bringen. Unerkannt eilt die Garbo weiter zum Haus ihrer Freundin Salka Viertel. Damit ist auf der ersten Seite des Romans schon ein Großteil der tragenden Figuren vorgestellt. Marlene Dietrich fehlt noch. Die kommt in der zweiten Szene hinzu – in einer Rückblende.1924. Erika und Klaus Mann, Pamela Wedekind und Greta Garbo sitzen in einer Bar. Man fachsimpelt über Film. Man schaut dem Damenimitator auf der Bühne zu. Die legendäre Tänzerin Anita Berber tritt ein, man trinkt Champagner. „Dietrich, Marlene. Angenehm.“ Da meldet sich die Erzählerin. „Ach - so jung haben wir sie gar nicht erkannt!“ Angela Steidele erzählt den ganzen Roman als Film. Mit allem, was dazu gehört: mit Schnitt und Gegenschnitt, Großaufnahme und Halbtotale, Rückblende, Parallelmontage, Match Cuts u. s. w. Nebenfiguren treten auf und ab: Friedrich Wilhelm Murnau, Ernst Lubitsch, Charlie Chaplin, Thomas Mann und viele andere Berühmtheiten. Der Film führt auch metaphorisch vom Licht ins Dunkel, von den Zwanziger Jahren in Berlin über die strahlenden Hollywoodjahre der beiden Diven Garbo und Dietrich in das Dunkel des Dritten Reichs. Es geht um die große Politik und die Legenden, die die Diven von ihrem Leben stricken. Was davon ist wahr? Und was ist einfach gut erfunden? Ein Roman, den ich sehr gern gelesen habe, auch wenn die Lektüre manchmal anstrengend war. Als Leserin bin ich es nicht gewohnt, ein Handlung ausschließlich aus der Kameraperspektive zu verfolgen. Aber es hat sich gelohnt. Demnächst alte Garbo-Filme schauen! Empfehlenswert im thematischen Umfeld auch: Ursel Braun, „Exil im Paradies“, ebersbach & simon 2025 (zu Salka Viertel und der Exil-Bohème in Los Angeles) und Eveline Hasler, „Stürmische Jahre“, Nagel & Kimche 2015 (zu Erika und Klaus Mann und Annemarie Schwarzenbach in der Schweiz). Besprechungen zu beiden Büchern im Feed.

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